5 neue Start-ups: Tampons for you, Shave, Paketwerbung.de, clevertake, yabid

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht […]
5 neue Start-ups: Tampons for you, Shave, Paketwerbung.de, clevertake, yabid

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht ihre brandneuen Ideen vor. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Start-ups deswegen aber nicht. Gerne stellen wir auch Ihr Start-up vor, schicken Sie uns einfach eine Mail. Diesmal stellen wir Tampons for you, Shave, Paketwerbung.de, clevertake und yabid vor.

Tampons for you bietet Tampons im Abo

* Kostenloses Abonnement: Bei Tampons for you (www.tamponsforyou.de) geht es – wie der Name schon sagt – um Tampons. Das Unternehmen von Andrea Bregar, die zuvor bei UnternehmerTUM und bei Sixt arbeitete, sowie Isabella Kurth, die zuletzt bei Groupon und Condé Nast wirkte, bietet kostenlose Tampons-Abos an. Der kostenlose Dienst soll sich über Werbeeinnahmen finanzieren. “Jede Box wird von einem neuen Kampagnen-Partner gesponsert und erscheint im individuellen Look und Design der jeweiligen Marke”, teilt das Start-up aus München mit. Als ersten Werbekunden konnten die Bajuwaren das Waxing-Studio Wax in the City gewinnen. Ansonsten haben die Macherinnen unter anderem Kunden aus den Segmenten Beauty, Fashion und Health im Visier. So lange die Werbekunden mitspielen und die Kundinnen das Produkt auch mögen, kann dieses Konzept im kleinen Umfang sicherlich funktionieren.

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Bei Shave gibt es Rasierklingen im Abo

* Klub für Rasierklingen: Shave (www.shavenu.com) bietet Rasierklingen im Abo an. Das Start-up aus Mülheim an der Ruhr kopiert somit den Dollar Shave Club (www.dollarshaveclub.com), der zuletzt mit seinen tollen Werbevideos und dem Motto “Our Blades are f*** great” für Furore sorgte. “Zugeben, diese fantastische Idee kam uns nicht als erstes in den Sinn, doch das Konzept hat mich richtig infiziert”, sagt Shave-Gründer Marc Uthay. “Shave soll sich nicht nur in Deutschland etablieren, wir planen eine schnell global Erweiterung in spannenden und aufstrebenden Märkten.” In Großbritannien ist das Start-up bereits ebenfalls an den Start gegangen. Zum Sortiment von Shave: Daie Jungfirma bietet “günstige Wechselklingen und kostenlose Griffe”. Das Einsteigerpaket (5 Wechselklingen-Köpfe mit zwei Edelstahlklingen) kostet 1 Euro im Monat. Die weiteren Pakete 5 bzw. 8 Euro im Monat. Spannend ist das Konzept allemal, immerhin brauchen Millionen Menschen regelmäßig Rasierklingen, diese sind im klassischen Handel aber äußerst teuer. Über Shave-Lab (www.shave-lab.com) vertreibt Christopher von Hallwyl bereits Design-Nassrasierer im Abo-Service.

Paketwerbung.de liefert Beilagen

* Paketbeilagen aller Art: Mit xt:Commerce als Partner ging Paketwerbung.de (www.paketwerbung.de) Ende April dieses Jahres an den Start. Betreiber von Online-Shops können über die Plattform Beilage aller Art finden, damit ihre Pakete bestücken und so zusätzliche Einnahmen generieren. Auf diese Konzept setzt beispielsweise auch Paketplus (www.paketplus.de). “Das Geschäftsmodell ist nicht neu, jedoch ist das Angebot in diesem Segment überschaubar. Das Potenzial ist enorm, wenn man die Anzahl täglich versendeter Pakete betrachtet”, sagt Robert Bukvic, Mit-Gründer von Paketwerbung.de. Stefan Rosenfeld, Vice President Sales & Business Development bei xt:Commerce, sieht den Vorteil “bei dem Unternehmen mit dem größten Netzwerk an Versendern und Werbetreibenden und dem dadurch größten Angebot an Möglichkeiten für beide Parteien”. Und genau an dieser Stelle kommt xt:Commerce ins Spiel: Paketwerbung.de direkt in die Software des Anbieters für Shoplösungen integriert.

clevertake setzt auf Gutscheine

* Gutscheine über Gutscheine: clevertake (www.clevertake.de) bringt sich seit Mitte April dieses Jahres als “Online-Marktplatz für günstige Angebote” in Position. Das Berliner Start-up baut darauf, dass Unternehmen es ihre preisreduzierten Waren, Dienstleistungen und Gutscheine selbst bei clevertake eintragen. Den Preis, die Konditionen und die maximale Anzahl der Verkäufe können die Einsteller dabei selbst festlegen. So soll clevertake auch für Unternehmen interessant sein, die nicht bereit sind, eine Provision von 50 % zu zahlen. clevertake verlangt 20 % Provision. “clevertake hat sich zum Ziel gesetzt, Marktführer bei den Gutscheinportalen zu werden – durch Qualität, Angebotsvielfalt und Transparenz für Kunden als auch Unternehmen”, sagt Gründerin und Geschäftsführerin Maja Catrin Schulze. Ein großes Ziel für ein kleines Start-up. “Durch die kommenden Werbemaßnahmen im TV können wir dieses Ziel innerhalb kürzester Zeit realistisch erreichen”, sagt Schulze.

yabid schwingt den Auktionshammer

* Drei, zwei, eins: Die neue Auktionsplattform yabid (www.yabid.net) will Nutzer ansprechen, die “jung denken und fühlen”. Die Macher, Ralf Manstein und Ursula Herzog-Denu, beschreiben ihr Start-up als “alternative Auktionsplattform für zügiges, günstiges Kaufen und Verkaufen ohne Wartezeiten mit schnellem Umsatz”. Produkte werden bei yabid über Zeiteinheiten verkauft. Jedes Gebot auf ein erhöht nicht nur den Preis, sondern verringert zudem die Auktionsdauer. Potenzielle Käufer können zudem auch alle verbliebenen Zeiteinheiten auf einen Schlag kaufen und so die Auktion sofort beenden. Provisionen und Einstellgebühren gibt es bei yabid ebenfalls nicht. Ob man mit Auktionen heutzutage aber noch Onliner begeistern kann, sei einmal dahingestellt.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Sven

    Ich gebe den Tampons 6 Monate, und dann sind die weg. Kann man jetzt glatt Doppeldeutig verstehen.



  2. Anonympps

    Das Desing von Shave ist ja richtig innovativ, kaum am Original dran…ganz ehrlich…so traurig für die deutsche gründerszene, offensichtlich ist noch nicht einmal genug Kreativität da um ein eigenes Design zu fahren



  3. Toto

    also warum nicht gleich Kondome im Abo? Hm machen bestimmt bald welche, oder sollte ich…

    Ne mal im Ernst mit den Abodiensten kann man es auch übertreiben und gegen DM & Co haben die es sowieso sehr schwer. Gleiches mit den Rasierklingen. Aber gut so eine Seite ist ja schnell gebaut, da macht es ja auch nicht soooo viel aus, wenn die nicht funzt. Hauptsache man probierts!



  4. MED

    Interessante Start-Ups! Mehr davon. :-)

    Muss dennoch kurz Kritik abgeben: Die Branche ist schnell, das wissen wir. Wäre aber vielleicht dennoch Zeit, ein letztes Mal über einen Beitrag wie diesen drüber zu schauen bevor er gepostet wird? Ich habe mindestens zehn (offensichtliche) Rechtschreibfehler gesehen.

  5. “Lass Dich immer wieder überrraschen: Jede Box wird von einem neuen Kampagnen-Partner gesponsort und erscheint im individuellen Look & Design der jeweiligen Marke.”

    Komisches Geschäftsmodell. Wohl nur eine Frage der Zeit bis die ganzen Geiz-ist-Geil-Frauen auf die Idee kommen, dann bei den Sponsoren zu fragen warum man für ihre Produkte zahlen solle. Da könnte man doch auch sich Sponsoren suchen und die Produkte kostenlos verteilen. *LACH* Keiner zahlt mehr für Produkte und die ganzen Werbefuzzies finanzieren sich selber.

    “Ne mal im Ernst mit den Abodiensten kann man es auch übertreiben”

    Wann kommt eigentlich ein kostenloses Get-your-own-Abo-Shop-Script für jedermann raus. Vermutlich gibt es schon für XT Commerce und Co. entsprechende Mods. Tolle neue Welt. Alles im Abo und jeden Tag klingelt der Paketbote. Ach nein. Ich glaub da gibt es einen neuen Service von DHL, dass man die Pakete sich alle gezielt an einem Tag kommen lassen kann. Wenn das Schule macht, dann ist vermutlich am Samstag der Paketwagen den ganzen Tag unterwegs und muss x-mal zum Nachfüllen fahren.

  6. Also ich Tamponsforyou großartig, was aber wohl daran liegt, dass ich eine Frau bin und tatsächlich weiß, wie Sinnvoll das ist. Als Teilnehmer hat man einen kleinen Aufwand, dafür aber einen großen Nutzen. Ich kann es jeder Frau auch nur empfehlen und auch die Männern sollten ihren Frauen doch mal nahelegen sich anzumelden, wenn sie nicht dann doch mal wie “Vollidioten” im DM vor dem entsprechenden Regal stehen wollen!

  7. yabid wird das gleiche Problem haben wie die meisten Auktions-Buden. Die Käufer gehen dort hin wo es viele Verkäufer gibt. Die Verkäufer gehen dort hin wo auch Kunden sind. Ich würde da nichts anbieten. Da ist schon kostenloses anbieten und verkaufen zu teuer. Durch das Bietmodell hat sich schon von Anfang einen Höchstpreis gesetzt. Dabei ist ein Mindestpreis aus Verkäufersicht viel interessanter.



  8. Dieter

    @Toto, muss dann vor Bestellung die größe mittels Upcload bestimmt werden ;-)

    Rasierklingen hätten eine gute Chance, wenn sie wirklich einen guten Preis hätten und günstiger als beim Discounter wären.
    Bin zum Glück auf Rasierhobel umgestiegen, da hält ein Packung Klingen für 40 Cent gute 2 Monate.



  9. Konstantin

    Die Seite von tamponsforyou hat noch etwas nachholbedarf…allein wenn ich “AGBs” lese, wird mir übel…

    und dann all die gequetschten grafiken, schrecklich!

  10. Konstantin: Die AGB habe ich nicht gelesen, aber schon der viele weisse Platz am Seiteende ist nicht gut. Die ganze Seiten wirkt auch mich als wäre sie mal schnell an einem Nachmittag hingeklatscht wurden.

    “Rasierklingen hätten eine gute Chance, wenn sie wirklich einen guten Preis hätten und günstiger als beim Discounter wären.”

    Haben die Rasierklingen dort einen guten Preis? Als Trockenrasierer habe ich davon keine Ahnung. Ich kann mir nicht vorstellen das der Preis wirklich gut ist. Es müssen ja auch Versandkosten finanziert werden. Die Arbeit ist doch auch umfangreicher als Rasierklingen im Offline-Laden zu verkaufen. Bei dem Niedrigpreiszeugs muss man auch immer so viel Abonennten haben bis man mal einen 1000er Rohgewinn macht.



  11. Sascha

    Bei Shave hätte man ja wirklich mal einen deutschen Muttersprachler auf die Seite ansetzen müssen. Heftig wie schlecht das geschrieben ist

  12. Das ist hier ja mal eine ganze traurige Auswahl an “Geschäftsideen”, muss ich sagen. Funktionieren kann das ein- oder andere vielleicht, aber originell und innovativ ist was anderes.

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  15. Immer wieder spannend sich mit der Hilfe einer solchen Auflistung einige Konzepte zu betrachten.
    Nach kurzer Betrachtung muss ich sagen, hier möchte ich nichts kaufen. :-(

  16. Clevertake scheint wohl insolvent zu sein. Wo blieb die Berichterstattung darüber? Wann ist der nächste Gutschein-Affi dran?

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