Gesucht: Start-up des Jahres 2011 – Die zwölf nominierten Start-ups

Zum fünften Mal sucht deutsche-startups.de gemeinsam mit allen Lesern sowie einer Jury aus Journalisten, unabhängigen Branchenexperten und Investoren das “Start-up des Jahres”. Wie in den Vorjahren wollen wir mit unserer Auszeichnung noch einmal […]
Gesucht: Start-up des Jahres 2011 – Die zwölf nominierten Start-ups

Zum fünften Mal sucht deutsche-startups.de gemeinsam mit allen Lesern sowie einer Jury aus Journalisten, unabhängigen Branchenexperten und Investoren das “Start-up des Jahres”. Wie in den Vorjahren wollen wir mit unserer Auszeichnung noch einmal alle Gründungen in den Vordergrund schieben, die in den vergangenen (rund zwölf) Monaten den Sprung in die Webwelt gewagt haben. Gesucht wird ein Start-up, das in den vergangenen Wochen und Monaten ein echter Hingucker war oder einen Trend gesetzt hat. Nach dem Nominierungsaufruf folgt nun die Bekanntgabe der Nominierungsliste. In diesem Jahr sind zwölf Start-ups nominiert. Wie immer müssen wir leider viele junge Unternehmen enttäuschen, alle ganz frisch gestarteten Firmen haben aber im kommenden Jahr noch einmal die Chance auf eine Teilnahme am Wettbewerb. Die finale Liste wird nun umgehend der Jury, welche wir demnächst ausführlich vorstellen, vorgelegt. Die Jury hat nun die Qual der Wahl und wird entscheiden, welches von diesen zwölf Start-ups den Titel Start-up des Jahres verdient hat.

6Wunderkinder

Das Berliner Start-up 6Wunderkinder (www.6wunderkinder.com) mauserte sich in den vergangenen Monaten zu einem der Lieblingskinder der deutschen Gründerszene. Und nicht nur in Berlin, Hamburg und München wird viel über die 6Wunderkinder geredet – auch im Ausland haben viele Branchenkenner die Jungfirma bereits auf dem Schirm. 6Wunderkinder entwickelt unter dem Namen Wunderkit (www.wunderkit.com) ein Tool für Online-Collaboration. Die App soll demnächst endlich verfügbar sein. Für Aufsehen sorgte 6Wunderkinder bisher mit dem Aufgabenverwaltungsprogramm Wunderlist (www.wunderlist.com), die mehr als 3,5 Millionen mal heruntergeladen wurde. Weitere Infos über 6wunderkinder

Affiliprint

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Der Name ist Programm: Affiliprint (www.affiliprint.com) wendet klassisches Affiliate-Marketing, wie man es aus dem Onlinebereich kennt, auf Printprodukte an. Das Start-up führt Werbepartner, also Unternehmen und Agenturen, mit Vertriebspartnern zusammen, um Print-Gutscheine an die richtige Zielgruppe zu bringen. Mit dem erfolgsbasierten Vergütungsmodell, der Möglichkeit des Online-Trackings und einer Vielfalt an Vertriebspartnern bietet Affiliprint mehr als die meisten Mitbewerber. Da der Gutscheinmarkt nach wie vor boomt, liefern die Oldenburger das passende Modell zur richtigen Zeit und machen das Potenzial des Offline Affiliate-Marketings deutlich. Weitere Infos über Affiliprint

Amen

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Wer momentan über die angesagtesten, heißesten und coolsten Start-ups aus Deutschland redet, kommt an Amen (www.getamen.com) nicht vorbei. Die Berliner Firma ist nicht nur der gesamten Gründerszene bereits ein Begriff, sondern auch den Lesern der “Bild”, des “Spiegel” und des “Handelsblatt”. Alles Medien, die sonst nicht gerade für ausführliche Berichterstattung über kleine Start-ups bekannt sind. Der Grund dafür ist US-Schauspieler Ashton Kutcher, der laut TechCrunch gemeinsam mit einigen Investoren rund zwei Millionen US-Dollar in die Berliner Meinungs- und Bewertungsplattform investiert hat. Entweder man liebt Amen, oder man hasst es! dazwischen gibt es nichts. Weitere Infos über Amen

click.to

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Nicht weniger als die Arbeit auf dem PC-Desktop will click.to (www.clicktoapp.com), eine kostenlose Windows-Anwendung des Karlsruher Unternehmens Axonic, revolutionieren. Zielgruppe der netten, kleinen Anwendung sind Nutzer, die die berühmte Tastenkombination STRG+C häufig benutzen. Umwege werden mit click.to übersprungen, Suchanfrage mit einem Klick gestartet und Dateien direkt in der richtigen Applikation geöffnet. Dazu blendet click.to, das weltweit Beachtung findet, einige Icons häufig genutzter Anwendungen ein. So wird aus einem gerade erfasstem Inhalt eine Suchanfrage bei Google, eine Twitternachricht oder eine Anfrage bei Google Maps. Weitere Infos über Click.to

EyeEm

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Der Trend “mobiles Foto-Sharing” geht mit EyeEm (www.eyeem.com) in eine neue Runde. EyeEm überzeugt mit einer internationalen Ausrichtung und verschiedenen interessanten Funktionen – darunter die Möglichkeit, sich aufgrund der eigenen Bilder ähnliche Fotoalben von Freunden und Fremden empfehlen zu lassen. Die bekannten Kapitalgeber Passion Capital und Wellington Partners unterstützen das Berliner Start-up, welches auf den Spuren des US-Vorreiters Instagram (www.instagr.am) wandelt. Und: Während sich deutsche und amerikanische Mitbewerber bisher auf iPhone-Nutzer konzentrieren, hat EyeEm auch Android-User im Blick. Weitsicht, die sich vielleicht auszahlt. Weitere Infos über EyeEm

Gigalocal

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Die mobile Dienstleistungsvermittlung Gigalocal (www.gigalocal.de) war schon Monate vor dem offiziellen Start Szenegespräch. Die Macher beschreiben Gigalocal als “Schwarzes Brett” bzw. als “virtuellen Wunschzettel für unterwegs”. Nutzer können bei Gigalocal kleine Dienstleistungen inserieren, die andere Personen erledigen sollen und können. Den Preis für diese Gigs, die alle auf einer ansehnlichen Karte präsentiert werden, können die Nutzer selbst festlegen. Inzwischen mauserte sich Gigalocal zur einer Mischung aus Dienstleistungsvermittlung, bei der die kleinen Herausforderungen des Alltags im Mittelpunkt stehen, und Kleinanzeigenbörse, auf der Nutzer nach Sportpartnern stöbern oder Waren verkaufen. Weitere Infos über Gigalocal

Glossybox

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Abo-Commerce ist einer der 10 Trends, die die Gründerszene momentan bewegen. Glossybox (www.glossybox.de), der Birchbox-Klon aus dem Hause Rocket Internet, ist auf dem besten Weg das Abo-Commerce-Start-up Deutschlands zu werden. Neben der Kosmetikbox für Frauen, die monatlich für 10 Euro verschiedene Proben beinhaltet, bietet die weltweit aktive Jungfirma inzwischen auch eine handliche Box für Männer an. Mit der Glossybox Style (www.style.glossybox.de), einem Schuh- und Taschenabo, erweiterte das Start-up gerade zudem abermals seine Produktpalette. Man darf gespannt sein, was die Berliner noch alles im Abo an den Mann oder die Frau bringen wollen. Weitere Infos über Glossybox

Lieferheld.de

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Dass aktuell in Deutschland ein erbitterter Machtkampf unter den Lieferdienstvermittlern tobt, muss an dieser Stelle nicht extra erwähnt werden – alles darüber in unserem großen Themenspecial Lieferdienste. Mit Volldampf greift das Berliner Start-up Lieferheld (www.lieferheld.de), welches bereits über 100 Mitarbeiter beschäftigt, derzeit den großen Platzhirschen Pizza.de (www.pizza.de) an. Unschön sind dabei die Streitigkeiten um (angeblich) übernommene Speisekarten oder gemopste Logos, und die Abwicklung von Onlinezahlungen. Dennoch: Innerhalb eines Jahres hat Lieferheld.de die Szene gehörig aufgemischt und eine Menge Geld eingesammelt für weitere Aktivitäten. Weitere Infos über Lieferheld.de

Musicplayr

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Im Oktober startete Thorsten Lüttger (ehemals Webnews) den ambitionierten Musikdienst Musicplayr (www.musicplayr.com), einen Musicplayer für freiverfügbare Web-Musik. Rund sechs Monaten arbeitete der Rheinländer zuvor an seinem Konzept. Der Musikdienst ist im Grunde eine Art Tumblr bzw. Delicious für Musiklinks. Das Konzept ist bestechend einfach: Nutzer können bei Musicplayr Musiklinks von Youtube, Soundcloud oder Musicblogs sammeln und diese in eigenen Playlists organisieren. Eine dieser Playlists ist öffentlich und dient zudem als Musicblog – dem jeder folgen kann. Interessant ist zudem die Videointegration. Alle Videos sind voll integriert und laufen im sogenannten Video-View. Weitere Infos über Musicplayr

MyDryclean.de

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Mit MyDryclean.de (www.mydryclean.de) ging kürzlich ein Lieferdienstvermittler für Textilreinigungen an den Start. Genau wie Lieferheld.de und Co. fährt MyDryclean.de die Ware nicht selbst aus sondern vermittelt Reinigungen, die die Kleidung von zu Hause abholen und wieder zurückbringen – kostenlos! Kunden geben auf der Plattform ihre Postleitzahl an, wählen aus den Dienstleistern den Service mit den passendsten Lieferzeiten aus und bezahlen bequem online. Das Motto: “Sie machen schmutzig. Wir machen sauber. Frei Haus.” Im Gegensatz zu bereits grandios gescheiterten Wäscherei-Konzepten könnte dieses Modell tatsächlich den Durchbruch schaffen. Weitere Infos über MyDryclean.de

Upcload

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Mit Webcams kann man nicht nur wunderbar Chatroulette spielen sondern neuerdings auch seinen Körper vermessen lassen. Die Technologie von Upcload (www.upcload.com) hat Potential, das E-Commerce-Kleidungssegment – weltweit – kräftig auf Trab zu bringen: Sollte sich das Prinzip durchsetzen, sind schlecht sitzende T-Shirts und falsche Größenangaben bald passé. Nutzer stellen sich vor die Webcam, erhalten Daten zu ihren Maßen und bekommen von den kooperierenden Onlinehändlern fortan nur noch perfekt passende Kleidungsstücke geliefert – so die Vision. Nutzer müssen sich nur einmalig in unterschiedlichen Positionen und mit enger Kleidung von ihrer Webcam fotografieren lassen. Weitere Infos über Upcload

Zitra

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Ende Juli ging Zitra (www.zitra.com), ein brandneuer B2B-Onlinemarktplatz “für edle Markenartikel und stylishe Designerwaren” an den Start. Hinter Zitra stecken Frank Engel und Philipp Kraft, die Macher von Supreme (www.supreme.de). Unterstützt werden die Kölner von Tengelmann. Bereits im vergangenen Jahr stieg Tengelmann beim eBay-Produktpräsentierer ein. Die Idee für Zitra entstand bereits unter dem Dach von Supreme: Im Sommer 2010 startete der Marktplatz unter dem Namen Supreme Sale. Nun geht es als eigene Firma und mit neuem Namen weiter. Zielgruppe von Zitra sind Großhändler, Zwischenhändler, Shoppingclubs und Hersteller, die eine Möglichkeit suchen, ihre Ware schnell zu verkaufen. Weitere Infos über zitra

Die zwölf Start-ups, die auf unserer Nominierungsliste stehen, haben nun alle die Chance auf den Titel Start-up des Jahres 2011 . Wie immer kann aber nur ein Start-up den begehrten Titel abräumen. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an Avocado Store und Citydeal. Vor zwei Jahren holte die Leipziger Dokumentenplattform PaperC den Titel. Davor sicherte sich der Hamburger Statistikdienst statista die Mehrheit der Jurystimmen. Bei der Premiere wurde myMüsli ausgezeichnet. Nun suchen wir einen würdigen Nachfolger.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.