Stellenabbau nach Übernahme: Burda entlässt 20 Sevenload-Mitarbeiter

Erst vor Kurzem hatte Burda seine Sevenload-Anteile von 20 Prozent auf 55 Prozent aufgestockt; die zur Burda Digital gehörende DLD Ventures hatte die Anteile des T-Online Venture Funds übernommen. Keine drei Monate später […]

Erst vor Kurzem hatte Burda seine Sevenload-Anteile von 20 Prozent auf 55 Prozent aufgestockt; die zur Burda Digital gehörende DLD Ventures hatte die Anteile des T-Online Venture Funds übernommen. Keine drei Monate später entlässt der neue Mehrheitseigner nun 20 der 70 Mitarbeiter von sevenload (www.sevenload.de). Gegenüber Internet World Business begründete Burda den Stellenabbau damit, dass man sich verstärkt sich auf den deutschen Markt konzentrieren wolle.

Unter anderem verlässt der aktuelle CTO Jodok Batlogg das Unternehmen. Dies überrascht, verkündete doch Aufsichtsrat-Mitglied und ehemaliger Geschäftsführer Axel Schmiegelow noch im Dezember: “Ich freue mich über das neue Management Team von Andreas Heyden, Jodok Batlogg und Brian Cook, die gemeinsam den weiteren Ausbau vorantreiben werden.” Dies trifft nun nicht mehr auf alle genannten Personen zu. Auch der bisherige Pressesprecher Mike Schnoor ist zukünftig nicht mehr mit von der Partie. Für Burda scheinen die Entlassungen Teil einer radikalen Strategie zu sein, mit der das Kölner Start-up doch noch die Kurve kriegen soll, nachdem es in den letzten Jahren von anderen deutschen Videoseiten wie MyVideo.de (www.myvideo.de) oder Clipfish (www.clipfish.de) mehr und mehr abgehängt worden war. Ob dieser Schritt in die richtige Richtung führt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

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Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

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