Mit 52weine.de startet ein Weinclub – Ecommerce Alliance an Bord

Mit 52weine (www.52weine.de) geht demnächst ein Weinclub an den Start. Bereits seit etlichen Wochen begleiten Michael Brecht und sein Team den Start des Weinklubs im Unternehmensblog vor. Außer dem Logo gibt es auf […]

Mit 52weine (www.52weine.de) geht demnächst ein Weinclub an den Start. Bereits seit etlichen Wochen begleiten Michael Brecht und sein Team den Start des Weinklubs im Unternehmensblog vor. Außer dem Logo gibt es auf der Shopwebsite momentan noch nichts zu sehen. Zum Konzept verrät Brecht aber schon etwas: “Wir präsentieren jede Woche neue Weine und laden zum Entdecken ein. 52 Mal im Jahr einen neuen Wein, 52weine halt”. Somit wäre auch der Name der Plattform geklärt. Ansonsten verspricht das Start-up: “Weine aus Frankreich, Spanien, Deutschland und Italien”, die mit einem “grundlegend neuen Vertriebskonzept” angeboten werden.

Details gibt es noch keine, dass der Verkauf über Aktionen nach dem Klubprinzip läuft dürfte aber bereits klar sein. Zumal 52weine.de zur Ecommerce Alliance (ehemals getmobile) gehört. Das Beteiligungsunternehmen von Tim Schwenke und Daniel Wild betreibt auch den Shoppingclub PaulDirekt (www.pauldirekt.de). Laut Handelsregister ist PaulDirekt, welches zu 90 % zur Ecommerce Alliance gehört, maßgeblich an 52weine.de beteiligt. Weitere Anteile hält France Gourmet Diffusion – also der Betreiber von VentealaPropriete (www.ventealapropriete.com). Der Weinclub bietet Nutzern in Frankreich, Spanien und Deutschland zeitlich beschränkte Weinaktionen zu besonderen Preisen anbietet. Klingt nach einer schmackhaften Partnerschaft.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Wird denn in unserem Land noch nicht genug gesoffen, dass so eine Seite als startups hervorgerufen werden muss?
    Man sollte lieber mal die unterstützen, die heutigen alkoholkranken Menschn helfen.



  2. Thorsten

    Naja @Arno, von der Zielgruppe die ihren Wein dort kaufen, werden wohl die wenigsten des bloßen Alkohols wegen dort einkaufen, Pennerglück lässt grüßen.
    Dennoch, eine Art Shopping Club für einen Grundartikel halte ich für nicht überlebensfähig. Vorallem wenn das eigentliche Hauptargument, die Anpreisung des Preisunterschiedes fehlt, da der derzeitig angebotene Wein wohl eh immer der Beste sein soll und man auf die Produktbeschreibung somit wohl wenig Wert legen kann. Ich sehe nicht ganz den Mehrwert der Vorselektion einer einzigen Person, nur weil irgendwo der Weinkeller voll steht…



  3. Jan-Philipp

    Das Projekt an sich interessiert mich nicht – wohl aber die Aussage von Amo, der gelungen Alkoholkonsum mit Suff gleichsetzt, was so natürlich sinnfrei ist. Ich trinke selber keinen Wein, diejenigen, die dies aber in meinem Bekanntenkreis tun, legen dabei nicht auf ein Trinkgelage, sondern den Weingenuss Wert. Alkoholkranke – halt Stopp, das Wort ist zu sanft und zu verherrlichend; eher: Alkoholsüchtige – kennen ihre Grenzen nicht, und das gilt es zu ändern, eben der Versuchung zu widerstehen. Ob es nun ein Start-Up mehr oder weniger gibt, das sich dem Alkohol widmet, hat – wenn überhaupt – nur einen minimalen Einfluss auf die Zahl der Alkoholsüchtigen.
    Von daher ist dein Beitrag eher ein Aufschrecken aufgrund eines Schlagwortes (wohl wegen dem Betrieb eines Forums für Alkoholsüchtige) und hier ziemlich fehl am Platz.



  4. matt

    oh mann.

    Jetzt wird auch noch Gary Vaynerchuk billig kopiert.
    Hab ihr denn ueberhaupt keinen Respekt?

    An den Autyor, warum wird nicht erwaehnt das es copycat ist?

  5. Wie ich gerade sehe, gibt es auf der Website inzwischen auch mehr zu sehen als das Logo.

    Dort heißt es unter anderem:

    52weine ist ein Tochterunternehmen der börsennotierten Ecommerce Alliance plc und der französischen France Gourmet Diffusion. Die Gesellschaft wurde im Frühjahr 2010 gegründet und hat ihren Sitz in München.

    Unser Ziel ist es, Ihnen als Verbraucher eine neue Einkaufsmöglichkeit für Wein im Internet zu bieten; wir adressieren unser Angebot an Weinliebhaber, die mit uns gemeinsam neue Weine entdecken möchten.

    Mit Ihrer Registrierung werden Sie Mitglied in unserem Weinclub – diese Mitgliedschaft ist kostenlos und beinhaltet für Sie keinerlei Verpflichtung, im Gegenteil, sie bietet Ihnen die folgenden Vorteile:

    * Eine hohe Qualität und Vielfalt der ausgesuchten Weine, ermöglicht durch einen sehr guten Kontakt zu den bekanntesten Weinerzeugern genauso wie zu den kleineren Weingütern. Die Weine werden professionell von unserem internationalen Expertennetzwerk ausgesucht.

    * Wir konzentrieren uns auf Weine aus Europa, d.h. wir bieten Ihnen französische, italienische, spanische und natürlich deutsche Weine an.

    * Wir können Ihnen sehr günstige Verkaufspreise anbieten, da wir auf eine aufwendige Lagerhaltung verzichten. Dank unserer großen Einkaufsmenge bekommen wir bei den Winzern günstige Einkaufskonditionen und kalkulieren diese mit einer knappen Marge.

    * Wir legen großen Wert auf unseren Kundenservice, von der Auswahl der Winzer über die Lieferung durch unsere Logistikpartner bis hin zur Betreuung Ihrer Anfragen.

    Entdecken Sie gemeinsam mit uns fantastische neue Weine – 52 Wochen im Jahr – 52weine eben.



  6. m

    “…sehr günstige Verkaufspreise anbieten, da wir auf eine aufwendige Lagerhaltung verzichten. Dank unserer großen Einkaufsmenge…”

    – schließt sich doch wohl beides gegenseitig aus, oder?

    Oder Dropshipping vom Erzeuger direkt? Oder Grosshändler? Dann bitte aber saubere Prozesse, v.a. bei den Retouren!

    Ich geh einmal im Jahr zum Weinhändler um die Ecke. Grosse Auswahl, verkosten inklusive und liefern tut er auch, ohne Aufpreis.



  7. Yann Maurer

    Copycat von cinderellawine.com??
    ventealapropriete.com und caveprivee.com gibt es in Frankreich schon längst…

    also wäre es eher ein copycat vom copycat vom copycat…

    Ich sehe da schon Potential:
    Ein Viertel der Weinumsätze werden hierzulande bei den Erzeugern direkt getätigt, der Weinfachhandel kommt auf 16 Prozent.

    Bei den Weinerzeugern und im Fachhandel kauften die Verbraucher im letzten Jahr etwas weniger aber höherwertigere Weine ein. Den damit verbundenen Absatzrückgängen von zwei beziehungsweise einem Prozent standen Wertzuwächse im gleichen Umfang gegenüber.

    Quelle: DWI



  8. sascha

    naja, ist doch klar, dass cinderellawine von @garyvee kopiert wird. ist überaus erfolgreich in Übersee, wie die meisten Neugründungen, die hier kopiert werden.



  9. wigger

    Beim Thema Wein kommt an wein-plus niemand mehr vorbei, sei es noch so pushy und mit finanziellen Möglichkeiten behaftet. Inhaltlich machen 30jährige vielleicht webbusiness, aber kein weinthema inahltlich, und weinpreisvergelich passt auch nicht so zur zielgruppe.

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