Millionenspritze für sMeet

Die beiden Risikokapitalgeber Hasso Plattner Ventures und Partech International haben weiter Freude an ihrer 3D-Welt sMeet (www.smeet.com). Gemeimsam stattet das Duo das Berliner Start-up in einer gerade abgeschlossenen Finanzierunsgrunde mit einem siebenstelligen Betrag […]
Millionenspritze für sMeet

Die beiden Risikokapitalgeber Hasso Plattner Ventures und Partech International haben weiter Freude an ihrer 3D-Welt sMeet (www.smeet.com). Gemeimsam stattet das Duo das Berliner Start-up in einer gerade abgeschlossenen Finanzierunsgrunde mit einem siebenstelligen Betrag aus. In den vergangenen Monaten expandiertes Meet stark und ist inzwischen in Frankreich, Italien und Polen aktiv. Dabei setzen sMeet-Macher Sebastian Funke und sein Team vor allem auf Kooperationen mit etablierten Netzwerken – beispielsweise etlog, Zoo und Fotka. Das frische Kapital soll dazu genutzt werden, die Internationalisierung noch weiter voranzutreiben.

Die Zahl der Nutzer gab sMeet zuletzt mit 2,5 Millionen an. “sMeets jugendliche Zielgruppe ist besonders anspruchsvoll und erwartet regelmäßige Neuerungen. Dass Smeet seine Userzahlen kontinuierlich steigern kann, zeigt die Attraktivität und Vielseitigkeit des Produkts”, sagt Eran Davidson von Hasso Plattner Ventures. sMeet ging 2006 an den Start. In der 3D-Welt können Nutzer sich einen eigenen Avatar zulegen, verschiedene virtuelle Welten erkunden und dabei nmit anderen Usern chatten, sprechen oder gemeinsam Videos ansehen. Über “Konzepte, Zielgruppen und Monetarisierung” von virtuellen Welten schrieben Mirko Caspar von Twinityund Sebastian Funke von sMeet kürzlich einen ausführlichen Gastbeitrag für deutsche-startups.de. Darin heißt es unter anderem: “Gerade das Branden der virtuellen Güter ermöglicht eine neue Art der Monetarisierung im B2C- Bereich. Die weltweit 190 Millionen User virtueller Welten bescheren der Branche heute schon einen Gesamtumsatz von über einer Milliarde Euro – ein Großteil davon durch virtuelle Güter. Bis 2015 sollen sich diese Zahlen nochmals vervielfachen auf knapp 600 Millionen Nutzer und mehrere Milliarden Umsatz”.

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* sMeet bringt das Telefon ins Spiel

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Das ist mal echt eine Hausnummer,
    glückwunsch aus München. Das tolle an sMeet ist, dass sehr viel German Engineering vorhanden ist – High tech vom user Interface bis hin zum Storage der Daten. Und der B2c Ansatz ist spannend, wenngleich ein Vergleich mit Secondlife sich aufdrängt. Und da geht es abwärts. Good luck



  2. Avatar

    Es geht nicht nur mit Second Life bergab, sondern auch mit anderen 3D Welten. Wenn man sich die Zahlen bei Alexa für alle nennenswerte Konkurrenten anschaut, ist der Trend meistens abwärts.

    Ich glaube, sMeet hat einen Vorteil dadurch, dass es keine full 3D welt ist, sondern eher 2,5D. Dadurch hält sich die Komplexität in Grenzen aber das Produkt ist trotzdem noch sehr spannend.

  3. Gratulation an das Team von Smeet. Fantastisch dass solche innovativen Produkte hier zu Lande doch eine Chance haben.

    @Avatar:
    Alexa Rang hin und her, das sollte keine Kenngröße für die Bewertung eines Projektes sein.
    Schauen Sie sich doch einmal zum Thema Second Life lieber die echten Zahlen und Stats an, anstatt sich auf Mainstream-Medien und solche altbackenen Webservices zu verlassen: http://www.gridsurvey.com/

    In virtuellen Welten und dem Web 3D geht es weniger um Klicks und Impressions, es geht um die Nutzungsdauer der User.



  4. pedjo

    Die 3D Welt Smeet wächst stetig und es kommen viele Neuerungen hinzu, also kann man davon ausgehen das sie sich auch halten werden!

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