Hausbesuch bei hiogi

Wie viele andere Start-ups auch, sitzt die mobile Wissens-Community hiogi (www.hiogi.de) mitten in Berlin. Das junge Unternehmen beschäftigt drei feste und zwei freie Mitarbeiter. Platz ist reichlich vorhanden: Das Büro bietet 190 Quadratmeter […]
Hausbesuch bei hiogi

Wie viele andere Start-ups auch, sitzt die mobile Wissens-Community hiogi (www.hiogi.de) mitten in Berlin. Das junge Unternehmen beschäftigt drei feste und zwei freie Mitarbeiter. Platz ist reichlich vorhanden: Das Büro bietet 190 Quadratmeter – ein großer Teil davon ist allerdings untervermietet. Die Miete beträgt kalt 7,50 Euro pro Quadratmeter. Bei hiogi erhalten Nutzer per SMS Antworten auf Fragen, die ihnen unter den Nägeln brennen. Nach außen pärsentiert sich hiogi als 44044 (www.44044.com).

Bisher wurden über den Wissensdienst nach eigenen Angaben über 80.000 Fragen beantwortet – die meisten drehen sich um den Sinn des Lebens. Viele Fragen haben zudem Bezug zu einer Stadt. Vor wenigen Monaten erweiterte das Start-up seine Produktpalette um eine Community-Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Diese können sich mit dem Service “in zwei Minuten ihre eigene Community für den Kundendialog einrichten”. Jetzt aber genug der Worte – nun lassen wir Bilder sprechen: Einige Eindrücke der hiogi-Welt in unserer Fotogalerie.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Axel

    Hmm … 80.000 verschickte SMS zu 0,49 EUR in 2 Jahren.
    Das macht einen Bruttoumsatz von weniger als 40.000 EUR. Wir alle wissen ja, dass die Netzbetreiber auch noch einmal kräftig zulangen, das heißt dass bei hiogi vielleicht etwas mehr als die Hälfte ankommt. Aua.

  2. 7,50 € kalt! Ich dachte Berlin ist etwas günstiger.

  3. @Axel: Du hast absolut recht! Mit den SMS-Umsätzen decken wir gerade mal die Service-/Hardware-/SMS-Versand-Kosten aber dies ist bei uns ja bewußt so aufgesetzt, da wir uns eher als eine offene Community für mobile Adhoc-Fragen im Wikipedia-Stil sehen und am liebsten alle Fragekanäle for free anbieten würden. Leider ist SMS immer teuer. Wir waren ja auch mal 4 Monate bei den SMS auf kostenlos. Letztendlich monetarisieren wir hiogi über Contextual Ads. Die 80.000 Fragen im Archiv bringen uns durch google monatlich rund 450.000 uniques. Zudem monetarisieren wir über Crowdsourcing-Services, die wir als Paket zusammen mit http://www.service-community.net an Unternehmen lizensieren, die nicht eine eigene Community aufbauen wollen/können. Die Top-hiogis im hiogi-Premiumbereich, die kommerzielle Fragen von Kooperationspartnern beantworten, bekommen von uns dann auch 20 Cent je Antwort bzw. 5 Cent je Bestägigung als Dankeschön, die natürlich der Kooperationspartner zahlt.



  4. The Riddler

    Ist SMS nicht von vorgestern?
    Falls es in Deutschland den Durchbruch ins Mobile Internet geben sollte was ist dann?



  5. The Riddler

    _7,50 € kalt! Ich dachte Berlin ist etwas günstiger._

    Mensch Jung dit hängt doch och immer von der Lage ab.

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