Bei kohleverprassen.de darf jeder sein Geld auf den Kopf hauen

Auf den schönen Namen kohleverprassen.de (www.kohleverprassen.de) haben Dennis Motzkau und seine Mitstreiter ihr Web-Projekt getauft. Hinter der noch frischen Plattform verbirgt sich ein Wunsch- und Geldeinsammeldienst. Onliner können bei kohleverprassen.de Wünsche eintragen für […]

Auf den schönen Namen kohleverprassen.de (www.kohleverprassen.de) haben Dennis Motzkau und seine Mitstreiter ihr Web-Projekt getauft. Hinter der noch frischen Plattform verbirgt sich ein Wunsch- und Geldeinsammeldienst. Onliner können bei kohleverprassen.de Wünsche eintragen für die sie Kohle verprassen möchten. Nutzerin evelyn65 wünscht sich beispielsweise eine Auszeit in einer Wellness-Oase, User mücke ein übergroßes Besteck und Nutzer 5th_avenue Schlösser für Weinflaschen. Andere Nutzer der Plattform können die Verprassungsprojekte mit Geld unterstützen.

Wobei die einzelnen Wünsche in verschiedene Kategorien mit einer Spendeobergrenze eingeordnet sind. In der Startkategorie sind maximal 40 Euro Unterstützung möglich. Die Laufzeit eines Verprassungsprojektes beträgt 28 Tage. Danach wird der Wunsch aus der Kategorie entfernt. Damit kohleverprassen.de keine Einbahnstraße ist, gibt es harte Regeln: Erst wenn ein Nutzer drei Spendemünzen in einer Kategorie gespendet hat, darf er Geld für eigene Projekte einsammeln. Für reine Spaßprojekte existieren neben den Spendenmünzen, die die Nutzer bei kohleverprassen.de erwerben müssen, auch sogannte Funpoints. Mit Flyern und Postkarten will Initiator Motzkau, der ansonsten Kampagnenmanager bei Versatel ist, seinen Dienst bekannt machen. Ein nettes, kleines Spaßprojekt. Nicht mehr und nicht weniger.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.