Zehn Fragen an Niklas Bolle von mygall

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen? Aber ja. Nur wäre eine solche Entschleunigung wohl nur noch schwer zu verkraften. Wenn man sich vorstellt, wie langwierig Informationsbeschaffungen und Kontaktaufnahmen ohne Internet wären. […]

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Aber ja. Nur wäre eine solche Entschleunigung wohl nur noch schwer zu verkraften. Wenn man sich vorstellt, wie langwierig Informationsbeschaffungen und Kontaktaufnahmen ohne Internet wären. Darüber denkt man am Besten gar nicht nach…

Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Das wird wohl so 1996 gewesen sein. Mit AOL und dem Gefühl, dass da immer so eine Art Taxometer am Computer tickt. Das hat sich ja zum Glück gewandelt.

Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
Definitiv süchtig bin ich wohl nach Wikipedia und Xing. Natürlich halte ich auch mygall und Niboki für vollkommen unersetzbar, wenn man wie ich nicht auf kahle Wände steht.

Worauf können Sie im Internet verzichten?
Am Tag käme ich auf eine Länge von über zehn Metern, würde ich alle Angebote zur Geschlechtsteilverlängerung annehmen. Das ist natürlich sehr beängstigend und nervig.

Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Dass wir mit mygall in nur vier Monaten von der Idee bis zum Launch eine leistungsfähige und gut angenommene Plattform für Künstler und Kreative zusammengezimmert haben, die wirklich einen Mehrwert schafft, würde ich schon als meinen größten Erfolg bezeichnen.

Was Ihr größter Flop?
Man könnte meine ganze schulische Karriere als Flop bezeichnen. Ich war 13 Jahre lang ein katastrophaler Schüler.

Worüber können Sie lachen?
Über tragische Helden wie Barney Gumble

Was bringt Sie zum Weinen?
Zeitverschwendung. Schlangestehen macht mich fertig. Dann wären da noch Ignoranz, Arroganz und Oskar Lafontaine.

Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Natürlich mit den wenigen wirklich Coolen: Richard Branson, Steve Jobs, Karl Lagerfeld, Damien Hirst und Udo Lindenberg. Die bewegen alle Großes und haben die Ruhe weg.

Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Gummistoßstangen für alle Autos: Italienisches Einparken ohne Reue

Zur Person
Niklas Bolle ist 1982 geboren und im katholischen Münster aufgewachsen. Im Sommer 2007 gründete er, mit einem Bein noch im VWL-Studium, mygall. Über mygall kann jeder Kreative Kunstdrucke online verkaufen. Jüngst ging Niboki an den Start, ein Live-Shopping-Angebot für Ölgemälde.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.



  1. ann

    Leider fehlen in diesem Beitrag sämtliche Links…



  2. wigger

    Endlich mal jemand mit sympathischeren Antworten, offensichtlich eine reifere Person als die meisten bisher Befragten, dass ist natürlich auch eine Aussage zu der Qualität des Projektes und wie es sich entwicklen kann.

  3. Ich persönlich finde, es waren schon einige sehr interessante (und auch “reife”) Interviews dabei…

  4. Endlich mal eine wirklich gute Idee…

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