Anpfiff für FußballerVZ

Mit FußballerVZ betritt ein neues soziales Netzwerk für Fußballer den Online-Rasen. Aktive Spieler, Fans, Funktionäre sowie Trainer und Fans erhalten hier die Möglichkeit zu einem Informations- und Meinungsaustausch rund ums Leder. “Das Portal […]

Mit FußballerVZ betritt ein neues soziales Netzwerk für Fußballer den Online-Rasen. Aktive Spieler, Fans, Funktionäre sowie Trainer und Fans erhalten hier die Möglichkeit zu einem Informations- und Meinungsaustausch rund ums Leder.

“Das Portal folgt dabei sicher den Vorbildern bereits existierender sozialer Netzwerke”, sagt einer der vier Gründer, Magnus Aufschild, 23, und denkt dabei in erster Linie an Seiten wie die-fans und studiVZ, das auch für die Optik Pate stand. FußballerVZ setzt bislang rein auf virales Marketing, das laut Aufschild “bereits in den ersten vier Wochen zufriedenstellende Besucherzahlen aus allen Bundesländern” gebracht hat. Interssant: Gerade bei Frauen stößt FußballerVZ auf großes Interesse – ob als Fan oder als Spielerin. “In diesem Bereich haben wir wohl in ein Nest gestochen”, vermutet der Informatik-Student Aufschild.

Soziales steht im Vordergrund

Das Fußballer-Netzwerk listet nur Mannschaften, die in einer offiziellen DFB-Liga spielen – das sind derzeit rund 40.000 in Deutschland. Entgegen anderer Netzwerke rund um den Fußball wird es bei FußballerVZ auch weiterhin keine News oder Ergebnisse von den Spieltagen geben. Ebenso ziehen sich die Gründer aus der Moderation der einzelnen Gruppen nach Möglichkeit heraus. Aufschild: “Bei uns stehen wirklich die einzelnen Spieler und Personen im Vordergrund.” Von der Zielgruppe richtet sich das Netzwerk an alle Amateurkicker; durchschnittlich im Alter zwischen 20 und 35. Jeder Nutzer kann sein eigenes Profil ausführlich beschreiben, anderen Usern präsentieren und zu jedem beliebigen Thema eine Diskussion eröffnen.

Vorerst ist für das Netzwerk keine weitere Werbung geplant. Vielmehr erhoffen sich die Gründer weiterhin steigende Userzahlen über Mundpropaganda oder über offline-Präsenz auf Messen und Veranstaltungen. Die Finanzierung der Seite soll mittelfristig über Werbung erfolgen. Denkbar seien auch Kooperationen mit Vereinen oder Gruppensponsoring. “Fußballer sind eine gute Zielgruppe, denn sie sind bereit, für ihren Sport Geld auszugeben”, sagt Aufschild.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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