Startup-Barometer 7/2007

“deutsche-startups.de” veröffentlicht zum dritten Mal das Startup-Barometer. Die Hitliste listet die derzeit gefragtesten (am häufigsten geklickten) deutschen Startups auf unseren Seiten auf. Grundlage für die Berechnung des Startup-Barometers sind unter anderem unsere Statistiken […]

“deutsche-startups.de” veröffentlicht zum dritten Mal das Startup-Barometer. Die Hitliste listet die derzeit gefragtesten (am häufigsten geklickten) deutschen Startups auf unseren Seiten auf. Grundlage für die Berechnung des Startup-Barometers sind unter anderem unsere Statistiken bei “Google Analytics”, “blogscout” und “BlogCounter” sowie die Anzahl der Suchanfragen auf “deutsche-startups.de”. Die aktuelle Hitliste berücksichtigt das Datenmaterial von Anfang bis Ende Juli.

Erneut an der Spitze steht das Sportler-Netzwerk “sportme“. Ansonsten konnten nur “myTV” und “Gamersprofile” ihren Platz unter den zehn gefragtesten deutschen Startups verteidigen. Ein Klick auf den Namen führt zu weiteren Informationen über das jeweilige Startup. In Klammern die Platzierung beim letzten Startup-Barometer.

Die derzeit gefragtesten deutschen Startups

1. sportme (1)
2. Combots (-)
3. myTV (3)
4. Spielerkabine.net (-)
5. hiclip (-)
6. Luupo (-)
7. Gamersprofile (4)
8. Platinnetz (-)
9. verwandt.de (-)
10. Champions World (-)

Artikel zum Thema
* Startup-Barometer 6/2007
* Startup-Barometer 5/2007

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Philipp

    Gibt es auch Zahlen bzw. Abstufungen dazu?
    Vielleicht ein Vergleich zu oeffentlichen Rankings…

  2. sportme steht ziemlich allein an der Spitze. Der Rest ist realtiv nah beieinander.



  3. Holger

    Combots an Platz 2, der gefragtesten (am häufigsten geklickten) Startups.

    Suche noch nach dem Sinn dieses Barometers, den Combots hat diesen Rang wohl eher durch negative Unternehmensmeldungen erreicht.

    Vielleicht wäre es sinnvoll, die Kandidaten, die es durch das momentane Bewertungsverfahren so in euer Barometer schaffen, nochmal von den Usern bewerten zu lassen, und so dass “gefragteste” Startup zu krönen?!?

    Ansonsten gute Arbeit und weiter so.



  4. Tim

    Ein transparenteres System würde ich auch besser finden. Das würde seriöser wirken und dem Ganzen eine höhere Wertigkeit verleihen.

  5. @ Holger

    Sicherlich ist Combots durch die Negativpresse in die Liste gekommen. Die Liste ist aber auch eine Art Hitliste der meistgelesenen Artikel auf deutsche-startups.de. Es geht nicht um die Bewertung von Geschäftsmodellen oder Erfolgssaussichten.

  6. Ich würd mal die Frage stellen ob Combots überhaupt ein StartUp ist.

    500 Mio Cash, >120 Mitarbeiter, 9% Beteiligung an United Internet

  7. @ Sascha

    Darüber kann man sicherlich gut streiten. Ab wann ist ein Startup kein Startup mehr? Echte handfeste Kriterien dafür existieren nicht. Ist Xing noch ein Startup? Ist Spreadshirt noch ein Startup? Ist StudiVz noch ein Startup?



  8. Holger

    Die Diskussion zeigt doch schon, das eine Divergenz zwischen der Headline (die üblicherweise prägnant und plakativ den dazugehörigen Content beschreiben sollte) und dem Content besteht. Sowohl das Wort “Startup” als auch das Wort “Barometer” scheinen hier nicht immer ganz zu passen.

    Wie wäre es mit:

    – Die heißesten Themen auf deutsche-startups.de
    – Was diesen Monat interessant war

    Nur so als Vorschlag :D



  9. Tim

    Also ich denke auch, ohne nachvollziehbare Fakten und Methodik wirkt das schon sehr reißerisch. Ich weiß nicht welchen Anspruch ihr verfolgt, aber am Anfang dachte ich “seriös” und “journalistisch” paßt gut. Im Laufe der Zeit und nach Beispielen wie “Die AOL Gründer …” , obwohl hier nicht die klassischen AOL-Gründer gemeint sind und mehrere solcher Headlines, driftet es schon ein bißchen in Richtung Bild ab. Kann funktionieren, muß aber nicht ;-)

  10. @ Tim

    Wegen einer reißerischen Überschrift im Stil “AOL-Gründer etc.” driftet deutsche-startups.de garantiert nicht in die Bild-Ecke ab. Seriöse Informationen und lockere Überschriften sind durchaus kein Widerspruch.

    Nochmals zur Methodik des Startup-Barometers: Die Hitliste spiegelt im großen und ganzen die zugrfffsstärksten Artikel im vergangenen Monat wider.

    Zur Berechung dienen unter anderem unsere Klickstatistiken bei “Google Analytics”, “blogscout” und “BlogCounter”. Hinzu kommen die Suchanfragen von außen – etwa über Google und die Suchanfragen auf unserer Seite. Alles zusammen ergibt das Barometer. Wobei die Klicks auf die meistgelesenen Artikel den wichtigsten Anteil am Ranking haben.

    Weil es innerhalb eines Monates durchaus mehrere Artikel zu einem Startup geben kann, löse ich unsere internen Klickstatistiken von den jeweiligen Artikeln und bündle sie auf das jeweilige Startup.

  11. Also grundsätzlich finde ich ds eine gute Angelegenheit und Alex macht einen prima Job.

    Andererseits bleibt ein schaler Nachgeschmack, wenn manche Startups die noch nicht einmal präsent sind (goofr?end) hier bereits erwähnt oder andere mit windig-unwichtigen Meldungen gepriesen werden. (i-phone enabled–> ich glaube ja immer noch an Satire)

    Und natürlich dass es sich hier um die Hauspostille von EFF und Holtzbrinck handelt- was aber fairerweise immer erwähnt wird.



  12. Tim

    Ich meine es nicht nur auf eine Kopfzeile bezogen, sondern, daß ist nur mein persönlicher Eindruck(!), ich empfinde die Aufbereitung teilweise als problematisch. Eine lockere Überschrift ist eine Sache, aber wenn es reißerisch wird, dann erinnert das an Bild, zumindes ist das bei mir so, und damit verliert dann auch die Information an Wertigkeit. Ob das tatsächlich so ist, das ist wieder eine andere Sache. Ich bin auch ein Freund von lockerer Präsentation kombiniert mit Fakten oder guten Recherchen, aber je nachdem wo Du hinwillst (Spiegel-, Handeblatt- oder Bild-Richtung) empfinde ich es schon so, daß das journalistische Bild sich seit dem Start im April geändert hat.

    Und wie oben schon gesagt wurde, bei “Startup-Barometer” würde ich auch etwas anderes erwarten. Absolut passend wäre es etwas über die Nutzer-Zahlen der Startups zu schreiben etc., aber das ist wohl idealistisch. Aber ich würde einfach mehr Fakten einbringen, es transparenter machen. Und Combots mit bei Startups aufzuführen (die waren mal web.de, das ist schon längst kein Startup mehr mit einer halben Milliarde Euro in der Tasche) paßt z.B. nicht. Das ist dann nicht mehr als eine Klick- oder Suchstatistik und sollte dann auch als solche gekennzeichnet sein.

    Cooler wäre es doch, wenn z.B. Startups sich ähnlich der IVW messen lassen können. Das muß ja nicht in absoluten Zahlen geschehen, Prozentwerte reicht ja. DAS wäre mal ein einmalige Startup-Barometer.

    Just my 2 cents ;-)

    Wie gesagt, Bild funktioniert auch, keine Frage und das war auch absolut nicht böse gemeint :-)



  13. Tim

    Wo ich gerade Kommentar 11 lese, kann ich nur zustimmen, das verbietet aber eigentlich schon auch das von mir vorgeschlagene “richtige” Startup-Barometer auf dieser Seite, da man nicht die Konkurrenz aus dem Hause EFF / Holtzbrinck mit Daten füttern möchte.

  14. @ Johnny D

    Das mit der Hauspostille kann ich so nicht stehen lassen. deutsche-startups.de ist unabhängig von den Interesseren seiner Gesellschafter. Die Gesellschaft nehmen keinerlei Einfluss auf die Berichterstattung. Die redaktionelle Hoheit liegt komplett in meinen Händen.

  15. @ Alexander

    halten wir es wie die Philosophen, Jugend ist kein pyhsischer Zustand sondern eine Einstellung :-)



  16. Cheater

    Weder Xing, StudiVZ, Combots oder Spreadshirts sind Startups. Ein Unternehmen, das bereits einen Exit hinter sich hat, kann man nicht mehr als Startup bezeichnen. Und Spreadshirt ist wohl eher in einer Expansionsphase als in der Startup-Phase.

    Startups, das sind so kleine Klitschen, die sich noch mühsam über Wasser halten und der nächsten Finanzierungsrunde hinterher hecheln. Kein Startup hat ein paar 100 Mios auf dem Konto!

  17. @ Cheater

    Wenn Startups nur kleine Klitschen sind, die sich mühsam über Wasser halten, hätte ich nicht viel zu berichten. Viele Startups sind bereits mit dem Start durchfinanziert. In den meisten Fällen sollte das Geld für ein Jahr reichen. Selbstverständlich ist dabei oft vieles auf eine nächste Finanzierungsrunde ausgerichtet. Als hinterherhecheln kann man dies aber nicht bezeichnen.



  18. Theo Blei

    Ein Startup ist ein Unternehmen mit Technologiebezug in der stürmischen Markteroberungsphase, geführt durch die Gründer, bei dem sie mit relativ wenig Geld relativ viel selbst entwickelt haben, um eine eigene Vision zu verwirklichen.

  19. Pingback: » Blog Archive » SPIELERKABINE.net has launched!

Aktuelle Meldungen

Alle