Überraschung am Dienstag: Der bekannte, unbeliebte und umstrittene US-Schnäppchendienst Groupon (www.groupon.de) erzielte erstmals in seiner kurzen, heftigen und manchmal schmerzvollen Unternehmensgeschichte einen Gewinn. Im ersten Quartal dieses Jahres betrug der Überschuss vor Sonderkosten zwei US-Cent je Aktie. Im Vorjahr musste Groupon noch einen Verlust von 41 Cent je Aktie hinnehmen. Der Grund für die guten Zahlen ist banal: Groupon gab weniger Geld für Marketing aus. Mehr als 100.000 Einzelhändler haben zuletzt mit Groupon zusammengearbeitet. Der Umsatz kletterte auf 559 Millionen Dollar. Weiterlesen »
Das amerikanische Slideshare (www.slideshare.net), bei dem jeder Präsentationen online ablegen kann, wandert unter das Dach des Business-Netzwerkes LinkedIn (www.linkedin.com). Knapp 120 Millionen US-Dollar, umgerechnet 92 Millionen Euro, zahlt der US-MItbewerber von Xing (www.xing.com) für die Übernahme der Präsentations-Plattform. Rund 45 % des Kaufpreises fließt in bar, der Rest in Aktien. Slideshare zählt laut ComScore rund 29 Millionen Unique User im Monat. Die Übernahme feiern die Unternehmen passenderweise mit einer Präsentation, die bei Slideshare veröffentlicht wurde. Weiterlesen »
Im März dieses Jahres besuchten laut ComScore erstmals über vier Millionen Deutsche Twitter – eine Million mehr als noch vor zwölf Monaten. Im Vergleich mit anderen Ländern nutzen die Deutschen den bekannten Kurznachrichtendienst aber nur in sehr bescheidenem Umfang. Im Februar 2012 nutzten nur magere 7,1 % der deutschen Onliner den Microbloggingdienst Twitter. Zum Vergleich: In den Niederlanden waren es beachtliche 35 %. In den USA liegt die Anzahl bei 19,7 %, weltweit bei 12,3 %. Weiterlesen »
Die Übernahme des bekannten Fotodienstes Instagram (www.instagr.am) ließ sich das amerikanische Übernetzwerk Facebook (www.facebook.com) eine Milliarde Dollar kosten. Damit zahlte Facebook rund 29 Dollar pro Instagram-Nutzer. Was andere Firmen bei Übernahmen von Start-ups pro User zahlen, zeigt die statista-Grafik (oben). Jeden Flickr-Nutzer ließ sich Yahoo seinerzeit satte 111 Dollar kosten. Weiterlesen »
Marc Ziegler, Geschäftsführer des Mediencluster NRW, hat im Zukunftsblog Apollo M unter der Überschrift “30 trends that will shape European web business in 2012” einen äußerst lesenswerten Artikel verfasst und zudem eine äußerst sehenswerte Präsentation zu dem Thema ins World Wide Web gestellt (siehe oben). Zitat: “Beside the data we collected, I wanted to find out, which specific trends in each of the most relevant web business segments can be derived from the identified investment patterns and which impact these trends will have on investment behavior in Europe/Germany”. Weiterlesen »
Wie diese Infografik von statista zeigt, trägt das Internet 3 % zur deutschen Wirtschaftsleistung bei. Die Top-Länder bei der Wertschöpfung durch das Internet sind Großbritannien, Südkorea und China. Laut Prognose wird die wirtschaftliche Bedeutung des Internets bis 2016 weiter zunehmen. In Deutschland auf 4 %. Die Prognose für Großbritannien beträgt sogar 12,4 %. In wenigen Jahren wissen wir, ob dieser Blick in die Glaskugel stimmt. Weiterlesen »
Deutschland ist weiter ganz heiß auf Domains: Die statista-Statistik oben bildet die Entwicklung der Domainzahl mit Endung .de ab. Im Januar 2012 belief sich die Anzahl der de-Seiten auf über 14 Millionen. Damit ist die Endung .de nach .com (aktuell 101,4 Millionen) und vor .net (aktuell 14,6 Millionen) die welweit häufigste Top-Level-Domain. Wie der ein oder andere abwegige Start-up-Name zeigt, wird es somit immer schwieriger, eine gute Domain zu bekommen – oder teuer, falls schon jemand anderes die Wunschdomain reserviert hat. Weiterlesen »
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