@Hans: Mit Inkubatoren meinst du in diesem Fall Company Builder, oder? Echte Inkubatoren mit großen Erfolgen fallen mir nämlich spontan nicht ein. ;)
Aber gut, ist auch eher ein "fliessender Übergang"...
Schön, wenn hier jetzt auch ein wenig über den Tellerrand geguckt wird! Der Waze-Exit hat ja gerade nochmal eindrucksvoll gezeigt, warum man diesen Startup-Standort im Blick behalten sollte.
Die vielen recommerce-Anbieter sägen sich selbst den Ast ab, auf dem sie sitzen.
1.Abhängig von amazon als Preisermittler, Hauptverkaufsplattform und Konkurrent!
2. Durch sinnloses repricing werden die Margen immer geringer, weil man ja immer einen Cent günstiger sein will als der nächste Anbieter. Hinzu kommt: das repricing von rebuy hat die meisten Preisfehler und versaut längerfristig sowohl Ankaufs- und Verkaufspreise.
Viele Bereiche aus der Medienkategorie sind durch stupides repricing und Überangebot schon geschrottet: Bspw. Computerspiele, Dvds oder Hörbücher.
Momox bedient sich hierbei des Neusprechs und verkauft die Schrottware dann im Outletstore oder auf der Buchmesse für einen Euro.
immerhin fällt dann keine Provision an amazon an.
Das wäre doch auch was für Herrn Leuschner, der ja gerne Weltmarktführer werden will.
Der recommerce-Markt ist in Deutschland langsam aber sicher gesättigt. Die Einstellspreise halten keinen Tag mehr. Wenn die Nachfragekurve in den ersten Quartalen nachlässt, verfällt die Ware preislich noch schneller.
Meine eigene subjektive Schätzung:
Zwar geringe Retourenquote im Recommerce(Medien), aber fast schon 1/3 wird unter, zum Einkaufspreis wieder verkauft oder eben gar nicht mehr.
Vielen Dank für den spannenden Artikel. Ich denke es wäre auch für dt. Gründer spannend mehr über die erfolgreiche isrealische Szene zu lernen.
2 Fragen an die Autorin:
- Gibt es auch in Israel große erfolgreiche Inkubatoren wie hier in Berlin?
- Haben Sie einen Tipp wie man an ein Praktikum/Job in Isral kommt um noch tiefer in die dortige Szene einzutauchen?
Herzlichen Dank
Heftig, Thomas Promny geht zwei x Konkurs innerhalb knapp 2 Monaten!!!
http://www.deutsche-startups.de/2013/06/06/trg-the-reach-group-insolvent/
In seiner Außendarstellung war er doch immer ein erfolgreicher Entrepreneur.
Schauen wir uns doch mal das PlugnPlay Portfolio an:
Asuum - ecommerce
eflear - ecommerce
mpax - sinnlos commerce
nextsocial - social commerce
papayer - pay commerce
Solid Sound Labs - sinnlose app (man soll ja innovativ klingen)
TickTickTickets - mcommerce
ZenGuard - RFF = Random Investment Filler
So wie es aussieht investiert PuP hauptsächlich in ecommerce startups, einem der größten Geldverbrennsektoren überhaupt in der dt. Startupszene. Nicht nur wird in diesen Sektor am häufigsten investiert, dieser Sektor hat auch absolut kein Alleinstellungsmerkmal und keine Marktbarrieren. Da aber Umsätze generiert werden, lässt sich leichter Folgefinanzierung auftreiben, was das spätere Risiko eines Totalinvestmentausfalls noch stärker erhöht. Denn statt 500k werden 5M und mehr verbrannt, bevor man einsieht: "Ups, ecommerce hat doch ne sh*t ROI." Für Inkubatoren ist es natürlich klasse, denn die bekommen ihren Exit dank Vertrag vermutlich schon in Series A.
Wann sehen die Manager von solchen Inkubs mal ein, dass sie keine weiteren Ecommerce Startups brauchen, sondern echte Technologien, die Synergien mit ihren eigenen Produkten aufbauen. Wenn ein Konerzn wie Axel Springer seinen Umsatz um 1$ optimieren kann, dann sind das wie 80 Kleinexits von solchen Startups. Ich kapiere einfach nicht wie stumpfsinnig die dt. Investoren da sind.
Ich hab ja nichts gegen Bootstrapping und dem arbeiten auf "Türen" aber die Wandkritzelei ist einfach mal geschmacklos und zeigt das sie wenig von Startups verstehen. Startups haben zwar etwas mit führungslosen, leicht chaotischen Handeln zu tun aber auch etwas mit Fokus. Der Accelerator sieht aus wie eine Punkdrogenbude und nicht wie ein Startup / Accelerator. Zudem frage ich mich wirklich was man mit 25k machen soll. Pizzamoney ist was für ein Inkubator und nicht einem Accelerator.
Großartiges Statement: "Dieses traditionsbewusste Konzept steht dem kurzlebigen Charakter sog. ‘Start-Ups’ fundamental entgegen." oder "Wir leben immer noch in Wohnungen und fahren immer noch Autos."
Sehr gerne würde ich auf deutsche-startups mehr über reale Produkte und Dienstleistungen denn über virtuelle lesen - das hat weniger mit Nostalgie sondern vielmehr mit Werterhalt zu tun. Außerdem inspiriert es mich möglicherweise für unternehmertv.de :)
Kommentar von Gratian Permien - 17. Juni 2013 @ 10:41
@Frau man darf auch mal ungefiltert sagen, wenn etwas Quatsch ist. Das hat nichts mit Unprofessionalität zu tun.
Und: hier haben fast ausschliesslich Frauen geschrieben. Keiner braucht einen erhobenen Zeigefinger zu den Kommentaren.
Der "Acceleration-Effect" kommt dann wahrscheinlich allein schon dadurch zustande, dass kein normaler Mensch sich diese Wandbemalung auf Dauer in flächendeckender Form antun will. ;)
Smartphones: Konkurrenz für Samsung und Apple Apple und Samsung teilen sich dank ihrer beiden Smartphone-Spitzenmodelle iPhone 5 und Galaxy S 4 Schätzungen zufolge mehr als 90 Prozent der Gewinne auf dem High-End-Markt. Wir zeigen fünf Rivalen, die den beiden gefährlich werden können. mehr »
Apple zeigt sich in der Prism-Affäre zugeknöpft Wie Microsoft und Facebook hat auch Apple Daten zu Regierungsabfragen von Nutzerdaten veröffentlicht. Während die anderen dominanten Tech-Riesen wie Google, Facebook und Microsoft jedoch für noch mehr Transparenz kämpfen, fehlt bei Apple ein Bekenntnis zum Wunsch nach mehr Offenheit. mehr »
Was Handys über uns verraten Längst geben wir beim Telefonieren mehr preis, als wir denken. Metadaten wie der Ort und die Länge eines Handygesprächs sind für Fahnder Bausteine des riesigen digitalen Fingerabdrucks eines jeden einzelnen Bürgers. mehr »
Ist denn schon der 1. April?
Kommentar von Ben - 17. Juni 2013 @ 20:21Scheinbar dürfte es ein Geheimnis sein, WO produziert/geschneidert wird ;-(
Kommentar von Elmar - 17. Juni 2013 @ 18:40Erinerrt mich an Zankapfel :-)
Kommentar von Michael - 17. Juni 2013 @ 17:47Ich bekunde meine Interesse hiermit und fordere gleichsam eine Profilerstellung via facebook login ;)
Kommentar von Andreas - 17. Juni 2013 @ 17:29@Hans: Mit Inkubatoren meinst du in diesem Fall Company Builder, oder? Echte Inkubatoren mit großen Erfolgen fallen mir nämlich spontan nicht ein. ;) Aber gut, ist auch eher ein "fliessender Übergang"... Schön, wenn hier jetzt auch ein wenig über den Tellerrand geguckt wird! Der Waze-Exit hat ja gerade nochmal eindrucksvoll gezeigt, warum man diesen Startup-Standort im Blick behalten sollte.
Kommentar von JMCQ87 - 17. Juni 2013 @ 17:20Die vielen recommerce-Anbieter sägen sich selbst den Ast ab, auf dem sie sitzen. 1.Abhängig von amazon als Preisermittler, Hauptverkaufsplattform und Konkurrent! 2. Durch sinnloses repricing werden die Margen immer geringer, weil man ja immer einen Cent günstiger sein will als der nächste Anbieter. Hinzu kommt: das repricing von rebuy hat die meisten Preisfehler und versaut längerfristig sowohl Ankaufs- und Verkaufspreise. Viele Bereiche aus der Medienkategorie sind durch stupides repricing und Überangebot schon geschrottet: Bspw. Computerspiele, Dvds oder Hörbücher. Momox bedient sich hierbei des Neusprechs und verkauft die Schrottware dann im Outletstore oder auf der Buchmesse für einen Euro. immerhin fällt dann keine Provision an amazon an. Das wäre doch auch was für Herrn Leuschner, der ja gerne Weltmarktführer werden will. Der recommerce-Markt ist in Deutschland langsam aber sicher gesättigt. Die Einstellspreise halten keinen Tag mehr. Wenn die Nachfragekurve in den ersten Quartalen nachlässt, verfällt die Ware preislich noch schneller. Meine eigene subjektive Schätzung: Zwar geringe Retourenquote im Recommerce(Medien), aber fast schon 1/3 wird unter, zum Einkaufspreis wieder verkauft oder eben gar nicht mehr.
Kommentar von Insider - 17. Juni 2013 @ 13:51Vielen Dank für den spannenden Artikel. Ich denke es wäre auch für dt. Gründer spannend mehr über die erfolgreiche isrealische Szene zu lernen. 2 Fragen an die Autorin: - Gibt es auch in Israel große erfolgreiche Inkubatoren wie hier in Berlin? - Haben Sie einen Tipp wie man an ein Praktikum/Job in Isral kommt um noch tiefer in die dortige Szene einzutauchen? Herzlichen Dank
Kommentar von Hans - 17. Juni 2013 @ 13:22Heftig, Thomas Promny geht zwei x Konkurs innerhalb knapp 2 Monaten!!! http://www.deutsche-startups.de/2013/06/06/trg-the-reach-group-insolvent/ In seiner Außendarstellung war er doch immer ein erfolgreicher Entrepreneur.
Kommentar von Tobias - 17. Juni 2013 @ 12:23Schauen wir uns doch mal das PlugnPlay Portfolio an: Asuum - ecommerce eflear - ecommerce mpax - sinnlos commerce nextsocial - social commerce papayer - pay commerce Solid Sound Labs - sinnlose app (man soll ja innovativ klingen) TickTickTickets - mcommerce ZenGuard - RFF = Random Investment Filler So wie es aussieht investiert PuP hauptsächlich in ecommerce startups, einem der größten Geldverbrennsektoren überhaupt in der dt. Startupszene. Nicht nur wird in diesen Sektor am häufigsten investiert, dieser Sektor hat auch absolut kein Alleinstellungsmerkmal und keine Marktbarrieren. Da aber Umsätze generiert werden, lässt sich leichter Folgefinanzierung auftreiben, was das spätere Risiko eines Totalinvestmentausfalls noch stärker erhöht. Denn statt 500k werden 5M und mehr verbrannt, bevor man einsieht: "Ups, ecommerce hat doch ne sh*t ROI." Für Inkubatoren ist es natürlich klasse, denn die bekommen ihren Exit dank Vertrag vermutlich schon in Series A. Wann sehen die Manager von solchen Inkubs mal ein, dass sie keine weiteren Ecommerce Startups brauchen, sondern echte Technologien, die Synergien mit ihren eigenen Produkten aufbauen. Wenn ein Konerzn wie Axel Springer seinen Umsatz um 1$ optimieren kann, dann sind das wie 80 Kleinexits von solchen Startups. Ich kapiere einfach nicht wie stumpfsinnig die dt. Investoren da sind.
Kommentar von Mike - 17. Juni 2013 @ 11:25Ich hab ja nichts gegen Bootstrapping und dem arbeiten auf "Türen" aber die Wandkritzelei ist einfach mal geschmacklos und zeigt das sie wenig von Startups verstehen. Startups haben zwar etwas mit führungslosen, leicht chaotischen Handeln zu tun aber auch etwas mit Fokus. Der Accelerator sieht aus wie eine Punkdrogenbude und nicht wie ein Startup / Accelerator. Zudem frage ich mich wirklich was man mit 25k machen soll. Pizzamoney ist was für ein Inkubator und nicht einem Accelerator.
Kommentar von mike - 17. Juni 2013 @ 11:15Großartiges Statement: "Dieses traditionsbewusste Konzept steht dem kurzlebigen Charakter sog. ‘Start-Ups’ fundamental entgegen." oder "Wir leben immer noch in Wohnungen und fahren immer noch Autos." Sehr gerne würde ich auf deutsche-startups mehr über reale Produkte und Dienstleistungen denn über virtuelle lesen - das hat weniger mit Nostalgie sondern vielmehr mit Werterhalt zu tun. Außerdem inspiriert es mich möglicherweise für unternehmertv.de :)
Kommentar von Gratian Permien - 17. Juni 2013 @ 10:41Sau coooool - trotzdem Springer!
Kommentar von Rudi Dutschke - 17. Juni 2013 @ 09:41soll diese wandbemalung irgendwie cool und kreativ sein? ugly as hell
Kommentar von motzki - 17. Juni 2013 @ 09:39@Frau man darf auch mal ungefiltert sagen, wenn etwas Quatsch ist. Das hat nichts mit Unprofessionalität zu tun. Und: hier haben fast ausschliesslich Frauen geschrieben. Keiner braucht einen erhobenen Zeigefinger zu den Kommentaren.
Kommentar von Michaela - 17. Juni 2013 @ 09:22Der "Acceleration-Effect" kommt dann wahrscheinlich allein schon dadurch zustande, dass kein normaler Mensch sich diese Wandbemalung auf Dauer in flächendeckender Form antun will. ;)
Kommentar von JMCQ87 - 17. Juni 2013 @ 09:10