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Autor: Veronika Hüsing

Kategorie: Aktuell

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Geldzufluss bei daparto

Mittwoch, 11. August 2010 13:51

Vor einigen Wochen erklärte Christian Koeper, Mitgründer des Autoteile-Marktplatzes daparto (www.daparto.de): “Mit daparto wollen wir die Anlaufstelle für Autoteile im Internet werden.” Auf dem Weg zur Erreichung dieses Zieles geht es jetzt ein ganzes Stück voran: T-Venture, das Venture Capital-Unternehmen der Deutschen Telekom, und die IBB Beteiligungsgesellschaft beteiligen sich im Rahmen einer Finanzierungsrunde an daparto. Stefan Friemel, der zweite Gründer von daparto erklärt: “Wir freuen uns, mit T-Venture und der IBB Beteiligungsgesellschaft zwei erfahrene Investoren für daparto gewonnen zu haben. Deren Engagement ermöglicht uns den weiteren Ausbau unserer Aktivitäten in Produkt-Entwicklung und Marketing.” Die Höhe der Finanzspritze ist unbekannt, dürfte aber deutlich siebenstellig sein.

daparto wurde im März 2009 von den Berlinern Koeper und Friemel, die zuvor den Wettbewerber eBay Motors maßgeblich mit aufgebaut haben, ins Netz geschoben. Die Plattform hat es sich zur Aufgabe gemacht, Autoteile anbietende Internet-Shops mit potenziellen Käufern zusammenzuführen. Die Übersicht der verschiedenen Anbieter, Produkte und Preise sorgt dafür, dass Preisvorteile von bis zu 75% realisiert werden können. Das Sortiment bei daparto beinhaltet zur Zeit mehr als vier Millionen Angebote. Marco Zeller, Geschäftsführer der IBB Beteiligungsgesellschaft, findet: “daparto hat sich dank seines innovativen Ansatzes in kurzer Zeit als führende Adresse im Autoteile-Umfeld etabliert. Die bisherige Entwicklung des Portals, dessen zukünftiges Potenzial sowie das professionelle und sehr erfahrene Gründer-Team haben uns überzeugt, ein Investment zutätigen.” Neben eBay Motors ist Carmio (www.carmio.de) aus dem Hause Hanse Ventures, dem Inkubator von Sarik Weber und Jochen Maaß sowie Bernd Kundrun und Rolf Schmidt-Holtz, der wichtigste Konkurrent von daparto.

Artikel zum Thema
* daparto drückt aufs Gas – Neue Konkurrenz schreckt Gründer nicht
* Carmio macht in Autoteilen – Hanse Ventures-Start-up verlässt das Nest
* daparto geht an den Start

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Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

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daparto drückt aufs Gas – Neue Konkurrenz schreckt Gründer nicht

Freitag, 21. Mai 2010 10:45

Seit wenigen Tagen müssen sich Stefan Friemel und Christian Koeper, die Gründer des Autoteile-Marktplatzes daparto (www.daparto.de) mit einem neuen Konkurrenten rumschlagen. Gemeint ist selbstverständlich Carmio (www.carmio.de) aus dem Hause Hanse Ventures, dem neuen Inkubator von Sarik Weber und Jochen Maaß sowie Bernd Kundrun und Rolf Schmidt-Holtz. Im März 2009 schoben die Berliner, die zuvor den Wettbewerber eBay Motors maßgeblich mit aufgebaut haben, daparto ins Netz. Zeit für eine kleine Bilanz: Monatlich gehen nach eigenen Angaben mehr als 400.000 Besucher bei daparto auf die Suche nach Ersatzteilen. In mehr als 3,5 Millionen Angeboten können die User stöbern. Allein im April vermittelte daparto an die angeschlossenen Händlern Nachfragen im Gesamtwert von mehr als 10 Millionen Euro. Zahlen über den eigenen Umsatz nennt das Start-up leider nicht.

ds_daparto_shot

“Die bisherige Entwicklung von daparto ist zum einen auf unsere langjährige Markterfahrung im KFZ- und E-Commerce-Bereich zurückzuführen“ sagt Friemel, Mit-Gründer und Geschäftsführer von daparto. “Zum anderen haben wir mit dem umfangreichen Relaunch des Portals im Februar den Nerv unserer User besonders gut getroffen.” Den Erfolg führt er auf “umfangreiche Online-Marketing Maßnahmen, vor allem in den Bereich SEO und SEM, ein flankierendes Affiliate-Programm sowie Print-Werbung” zurück. Mitgründer Koeper ergänzt: “Allerdings stehen wir erst am Anfang der Erschließung eines Marktes, der nach Schätzung von Experten allein in Deutschland circa 3 Milliarden umfasst”. Den neuen Konkurrenten nehmen die Hauptstäder gelassen hin: “Mit daparto wollen wir die Anlaufstelle für Autoteile im Internet werden. Die bisherige Entwicklung bestätigt uns in unserer Zielvorgabe”. Klingt nach einem spannden Zwei- bzw. Dreikampf in einem lukrativen Nischensegment.

Artikel zum Thema
* Carmio macht in Autoteilen – Hanse Ventures-Start-up verlässt das Nest
* daparto geht an den Start

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Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

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Carmio macht in Autoteilen – Hanse Ventures-Start-up verlässt das Nest

Mittwoch, 19. Mai 2010 17:05

Erst am Montag ging Hanse Ventures, der neue Inkubator von Sarik Weber und Jochen Maaß sowie Bernd Kundrun und Rolf Schmidt-Holtz, an die Öffentlichkeit. Viele offizielle Details zu den ausgebrüteten Start-ups gab es bisher nicht. Nun wagt sich mit Carmio (www.carmio.de) das erste Start-up des Gründerzentrums an die Öffentlichkeit. Wie bereits berichtet lohnt sich bei Carmio ein Blick auf die Gründer: Das Start-up wurde Anfang dieses Jahres von Nikolai Roth und Cord-Christian Nitzsche (ehemals Behrens) gegründet. Roth war zuletzt als Vice President Sales beim gestrauchelten Start-up weblin aktiv, Nitzsche gehörte zum Gründerteam des Karaoke-Dienstes Mikestar. Das Ziel des Duos ist ehrgeizig: Innerhalb von drei Jahren soll Carmio zum größten Autoteile-Preisvergleich im Internet aufsteigen. Zu den Konkurrenten zählen Dickschiffe wie eBay Motors (www.motors.ebay.de) und das Start-up daparto (www.daparto.de).

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Nikolai Roth (l.) und Cord-Christian Nitzsche geben Gas

“Unser Preisvergleich ist ganz auf die Nutzerbedürfnisse zugeschnitten. Wir haben lange eBay Motors studiert und die Usability getestet. Carmio ist der Gegenentwurf, der den Kauf von Autoteilen für Jedermann zum Kinderspiel macht. Wir holen den Nutzer gleich am Anfang seiner Suche ab und führen ihn direkt zum gewünschten Produkt”, sagt Nitzsche. Die Marschrichtung ist somit klar: Carmio soll sich unter anderem mit einer übersichtlichen Präsentation der unzähligen Ersatzteile und einer guten Suchfunktion von der etablierten Konkurrenz absetzen. “Man muss sich diese Komplexität vor Augen führen. Es gibt über zwei Millionen Autoteile für etwa 17.000 Automodelle. Da ist die Frage, welche Ersatzteile passen zu welchem Auto. Und diese mühsame Suche haben wir den Kunden abgenommen“, sagt Roth. Jetzt müssen die Schrauber und Bastler im Lande Carmio nur noch entdecken.

ds_carmio_shot

Artikel zum Thema
* Sarik Weber und Jochen Maaß starten Inkubator Hanse Ventures

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Autor: Alexander Hüsing

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Sarik Weber und Jochen Maaß starten Inkubator Hanse Ventures

Dienstag, 18. Mai 2010 11:35

Tausendsassa Sarik Weber muss man in der deutschen Gründerszene niemandem mehr vorstellen. Seit dem Verkauf des Handy-Softwareanbieters Cellity an Nokia war Weber beim Mobilfunkunternehmen aktiv. Ende April hat er Nokia offiziell verlassen. Schon vorher machte er sich intensiv Gedanken über seine Zukunft, daneben stemmte er noch den Green Venture Summit, der in der vergangenen Woche in Berlin stattfand. Schon dort machte er erste Andeutungen über sein neues Start-up. Am gestrigen Montag ließ er die Katze endlich aus dem Sack. Gemeinsam mit artaxo-Gründer Jochen Maaß gründet er Hanse Ventures. Wie das zweite Wort verrät, handelt es sich dabei nicht um ein richtiges Start-up, sondern um eine Beteiligungsgesellschaft. Im Interview mit unserem Partner VentureTV (siehe unten) nennt Weber Hanse Ventures “eine Art Internet-Holding, eine Art Gründerzentrum”. Im weitesten Sinne geht es somit um einen Inkubator. Zum gemeinsamen Engagement in Sachen Hanse Ventures passt, dass Weber erst Ende April in “maßgeblicher Größenordnung” bei artaxo eingestiegen ist.

Die beiden erfahrenen Internet-Macher wollen jungen Gründern mit Hanse Ventures “eine Full-Service-Infrastruktur von Design, Programmierung und Online-Marketing-Spezialisten bis zu Büroräumen und administrativer Unterstützung” bieten. Einen Coup haben Weber und Maaß mit ihren beiden Partner gelandet. Bei Hanse Ventures sind auch Bernd Kundrun, langjähriger Vorstandsvorsitzender von Gruner + Jahr und Rolf Schmidt-Holtz, derzeit Vorstandschef von Sony Music Entertainment, an Bord. Die “renommierten Persönlichkeiten” sollen sich vor allem “im strategischen Bereich engagieren”. Über gute Kontakte dürften beide verfügen. Kundrun hält laut “Manager Magazin” über seine Beteiligungsgellschaft Start 2 Ventures bereits Beteiligungen am Technikdienstleister Teveo, am Schülernetzwerk Spickmich und an der Trayas Investments AG in der Schweiz. “Daneben ist Kundrun weiterhin engagiert bei der Berliner Spendenplattform Betterplace.org, die er mit einer Million Euro gefördert hat und zu deren größten Gesellschaftern er gehört”, schreibt das Blatt weiter.

Acht direkte Beteiligungen

Hanse Ventures ist nach eigenen Angaben “mit soliden finanziellen Mitteln ausgestattet” und geht mit acht direkten Beteiligungen an den Start. Zum Beteiligungsmodus von Hanse Ventures gehört, dass die früheren Bertelsmann-Manager nicht nur über die gemeinsam gestartete neue Investmentgesellschaft investieren, sondern zusätzlich separat. Von den bisher getätigten Beteiligungen sind Carmio (www.carmio.de), ein Autoteile-Preisvergleich, und der Hochzeitsvorbereitungsdienst HochzeitsPlaza (www.hochzeitsplaza.de) öffentlich bekannt. Bei Carmio lohnt sich ein Blick auf die Gründer: Die Carmio Internet GmbH wurde Anfang dieses Jahres von Nikolai Roth und Cord-Christian Nitzsche gegründet. Roth war zuletzt als Vice President Sales beim gestrauchelten Start-up weblin aktiv, Nitzsche (ehemals Behrens) gehörte zum Gründerteam des Karaoke-Dienstes Mikestar. Das Konzept von Carmio erinnert an den Ersatzteile-Marktplatz daparto (www.daparto.de), welcher 2007 von Stefan Friemel und Christian Koeper gegründet wurde. HochzeitsPlaza wiederum konkurriert mit unzähligen Hochzeitsseiten im Netz. Die Hochzeitsplattform wird von Nikolaus Zacher, ehemals Boston Consulting Group, geführt. Beide Plattformen zeigen, wohin die Reise bei Hanse Ventures gehen soll, das Gründerzentrum will vor allem Nischenthemen vorantreiben. In den nächsten drei Jahren sollen mindestens sechs bis acht Start-ups pro Jahr finanzielle Unterstützung erhalten.

Um einige weitere, bereits aktive, Investments aufzudecken, muss man keine Raketenwissenschaft studiert haben. Am Sitz von Hanse Ventures im Herzen Hamburgs residieren noch einige andere junge Unternehmen. Zunächst wäre Captain Travel (www.captaintravel.de) zu nennen. Im Handelsregister heißt es unter Geschäftsgegenstand: “Die Entwicklung und der Betrieb von Internetseiten zur Vermittlung, Organisation oder Vermarktung von Reisen”. Geschäftsführer des jungen Unternehmens sind Julian Jünemann und Florian Rudolph. Wie deutsche-startups.de in Erfahrung bringen konnte, hört das erste Projekt von Captain Travel auf den Namen 1000kreuzfahrten (www.1000kreuzfahrten.de). Dahinter verbirgt sich jedoch – anders als von etlichen Marktbeobachtern angenommen – kein geschlossener Reiseclub, sondern ein Infodienst rund um das Thema Kreuzfahrten – samt angeschlossenem Reisebüro. Kreuzfahrtanbieter erhalten bei 1000kreuzfahrten die Möglichkeit, sich ausführlich zu präsentieren. Später sollen rund um 1000kreuzfahrten weitere Spezialdienste zu einzelnen Reisethemen entstehen.

ds_1000kreuzfahrten

Das nächste Start-up aus dem Hause Hanse Ventures heißt TopTranslation (www.toptranslation.com). Dabei handelt es sich um ein Übersetzungsbüro, welches von Anh Tu Sam und Houman Gieleky aus der Taufe gehoben wurde. Beide gehörten bereits zum Gründerteam des Speed-Dating-Dienstes zweiDabei (www.zweidabei.de). Ein Vorbild für TopTranslation dürfte tolingo (www.tolingo.de) sein. Das Hamburger Start-up legte in den vergangenen zwei Jahren ein ordentliches Wachstum aufs Parkett. Die studierten Wirtschafsinformatiker starten TopTranslation gleich in mehreren Sprachen: So gibt es neben der deutschen bereits eine englische, spanische und chinesische Version.

ds_hanse_team

Offline umarmt online: Die Hanse Ventures-Macher Bernd Kundrun, Jochen Maaß, Sarik Weber, Rolf Schmidt-Holtz. (v.l.n.r.):

“Gründer können mit uns zusammen Erfolge realisieren, die sie als Einzelkämpfer nur sehr schwer erreichen können“, sagt Weber. Wichtig ist ihm dabei eine Win-Win-Situation: “Wir wollen Gründer fair behandeln und nicht diejenigen, die über wenig Geld verfügen, wie Angestellte behandeln”. In einem Präsentationsvideo (siehe oben) nennt der ehemalige Xing-Mitarbeiter fünf Punkte, die ihm und seinen Mitstreitern wichtig sind: Talente, Ideen, Ressourcen, Netzwerk und Werte. Im weitesten Sinne gehört zum Hanse Ventures-Team auch André Vollbracht von VentureTV. Er unterstützt die Mannschaft als freier Mitarbeiter in Sachen Videoproduktion, soll aber kein verlängerter Arm der Beteiligungsgesellschaft sein. Weber und Co. haben ein rundes Paket geschnürt, welches eine echte Bereicherung für die deutsche Gründerszene werden könnte.

Artikel zum Thema
* Sarik Weber steigt bei artaxo ein
* Nokia schnappt sich Cellity

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Autor: Alexander Hüsing

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Kurzmitteilungen: daparto, femory, Wunschkeks, start2grow, Venture Lounge Hamburg

Donnerstag, 25. Februar 2010 17:05

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Getuned: Der Ersatzteile-Marktplatz daparto (www.daparto.de) zeigt sich frisch aufpoliert. Nutzern stehen ab sofort verschiedene neue Funktionen zur Verfügung wie die Auswahl des Fahrzeugs per Katalog, die Eingabe der Schlüsselnummern aus den Fahrzeugpapieren und die Freitext-Suche. “Die neue Multi-Kanal Suche und die weiteren Funktionalitäten berücksichtigen sowohl die Anforderungen erfahrener Schrauber als auch derjenigen Autofahrer, die sich erstmals mit dem Thema Autoteile beschäftigen. Für beide Zielgruppen stellt daparto eine wertvolle Anlaufstelle rund um das Thema ‘Autoteile’ dar”, sagt Mitgründer Christian Koeper.

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Lesetipp: “Xing optimal nutzen: Geschäftskontakte – Aufträge – Jobs. So zahlt sich Networking im Internet aus”. Die Autoren Andreas Lutz und Joachim Rumohr erläutern nicht nur die technische Funktionalität von Xing, sondern vor allem, erklären sie, wie man das Netzwerk für seine konkreten Ziele einsetzen kann.
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* Verstärkung: Der multimediale Archivierungsdienst femory (www.femory.de) bekommt einen neuen Kopf: Regina Wagner soll als neue Geschäftsführerin die strategische Weiterentwicklung vorantreiben. Sie begleitete das Start-up von der ersten Stunde an. “Derzeit planen wir, die Plattform femory.de mit neuen technischen Features zu erweitern. Dazu gehört zum Beispiel die Anbindung an Mobiltelefone und ein kollaborativer Ansatz im Internet”, erläutert Wagner die weiteren Pläne. In der Vergangenheit unterstützte Wagner verschiedene Großbanken bei deren Internet-Strategien und war für die Immobilienplattform Planet Home tätig.

* Zum Anknabbern: Der Glückskeks-Anbieter Wunschkeks (www.wunschkeks.de) startet mit neuem Outfit durch. Das Design orientiert sich an der Hauptzielgruppe: Verliebte. “Aus diesem Grund zeigt unser neues Logo zwei Herzen, die gemeinsam den Anfangsbuchstaben ‘W’ von wunschkeks bilden. wunschkeks ist heute der Amor aus dem Internet”, sagt Mitgründer Kai Schmidhuber. Bei wunschkeks kann jeder seine individuelle Botschaft in einen Glückskeks einbacken lassen: „Glückskeks + Wunschtext = Wunschkeks !“

* Siegerehrung: Die Gründungsinitiative start2grow zeichnete am Montag die zehn überzeugendsten Konzepte der ersten Wettbewerbsphase aus. Die Sieger konnten sich über ein Preisgeld in Höhe von jeweils 2.500 Euro freuen. Unter den Gewinnern sind mit geodatus (Geocachingdienst), lingoschools.com (Buchungsportal für Sprachreisen), JallalHabib (Handelsplattform) und Semno (Nachlassdienst) mehrere Internet-Konzepte. Mit der Prämierung ist der Wettbewerb in die zweite Phase gestartet. Diese bietet allen Teilnehmern die Chance, ihre Konzepte weiter zu konkretisieren. Mitmachen können auch Gründer, die in Phase 1 nicht dabei waren.

* Am 23. März findet in Hamburg wieder eine Venture Lounge statt. Das Thema der Veranstaltung ist “Mobile Markets, Internet & Telekommunikation”. Ziel der Venture Lounge ist es “junge Unternehmer auf der Suche nach Eigenkapital mit Business Angels und Vertretern führender Venture Capital-Gesellschaften zusammenzubringen”. Fachvorträge runden die Veranstaltung ab. Keynote Speaker in Hamburg ist Matthias Schrader von SinnerSchrader. Weitere wichtige Veranstaltungen für Gründer und Netzmenschen gibt es in unserem Veranstaltungskalender.

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Autor: Alexander Hüsing

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Kurzmitteilungen: Guut.de, BusinessLive, Tripwolf, Footprint, tymelie, 2aid.org, daparto

Montag, 19. Oktober 2009 17:30

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Die Live-Shopping-Plattform Guut.de (www.guut.de) wandelt sich – wie kurz berichet – immer mehr zum Schnäppchenportal. Auch im Hintergrund gab es in den vergangenen Monaten starke Veränderungen: Inzwischen muss das Münchner Start-up ohne die Unterstützung von Holtzbrinck eLab auskommen. Die Anteile am Unternehmen halten nun Stefan Röschinger, Markus Muss und Daniel Polack. Ebenfalls ausgestiegen ist Holtzbrinck eLab (gehört wie deutsche-startups.de zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck) beim Karriere-Netzwerk BusinessLive (www.businesslive.de). Sämtliche Anteile hält inzwischen Gründer und Geschäftsführer Arndt Salzburg.

* Das digitale Zeitalter ruft: Der Online-Reiseführer Tripwolf (www.tripwolf.com/de/) kooperiert mit dem Reiseführer Verlag Footprint. Tripwolf digitalisiert für seinen neuen Partner rund 50 Footprint-Bücher, die auf beiden Webseiten sowie den entsprechenden Mobil-Applikationen zur Verfügung stehen. Die Digitalisierung geschieht mit einer Extractor-Software, die in Zusammenarbeit mit einem Forschungspartner entwickelt wurde. “Wir waren beeindruckt, wie tripwolf im Rahmen eines Probe-Projektes die Inhalte unseres Peru-Reiseführer für die mobile Verwendung aufbereitet und für das intuitive Nutzer-Verhalten der reisenden iPhone-User optimiert hat”, sagt Andy Riddle von Footprint.

* Der Terminplaner tymelie (www.tymelie.com) startet mit einer kostenpflichtigen Version für Unternehmen. Firmen haben die Möglichkeit, die Software ihrem Markenoutfit anzupassen: Sie können das eigene Logo hochladen und die Farbgebung beeinflussen. Die Firmenversion kostet CHF 200.- pro Jahr bzw. 60 CHF.- pro Quartal, für gemeinnützige Organisationen ist der Dienst kostenlos. Damit Nutzer ihre Terminumfragen stets parat haben, hat tymelie außerdem ein Plugin für die Internet-Startseite iGoogle herausgebracht.

* Charity 2.0: Die Non-Profit-Organisation 2aid.org (www.2aid.org) setzt bei ihrer Suche nach Spendenfreudigen und Unterstützern auf Soziale Netzwerke, Twitter und YouTube. So entstehe gemäß dem Schneeballsystem ein ständig wachsendes Netzwerk, in das jeder sein Geld, sein Wissen und Spezial-Knowhow einbringen könne. Twitter-Folger haben nun über das erste Großprojekt abgestimmt: In Uganda sollen sieben Brunnen gebaut werden. Die 22jährige Gründerin Anna Vikky ist Zahnmedizin-Studentin und will “mit vereinter Kraft und Spass Möglichkeiten generieren!”

* Statt Abwracken: Der Autoteile-Marktplatz daparto (www.daparto.de) zeigt sich frisch lackiert und präsentiert neue Geschäftszahlen. Demnach hat das Unternehmen im September Autoteile im Wert von 4,2 Millionen Euro auf verschiedenste Kontinente verschickt. Insgesamt können Kunden aktuell auf über 2,4 Millionen Teile zugreifen, darunter seit Neuestem auch Gebrauchtteile. “Wir freuen uns sehr über die positive Entwicklung innerhalb des letzten halben Jahres. Die aktuellen Zahlen sprechen für uns und zeigen, dass wir Deutschlands Bastlern und Schraubern mit daparto einen echten Mehrwert bieten”, sagt Geschäftsführer und Mit-Gründer Christian Koeper.

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Autor: Alexander Hüsing

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Kurzmitteilungen: yasni.de, Tripwolf, Stylight, Stepmap, woabi.de, daparto.de

Montag, 14. September 2009 16:45

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Wo ist Fred? Die Personensuchmaschine yasni.de (www.yasni.de) erweitert ihren Service: Ab sofort könnnen Nutzer Personen nicht mehr nur nach ihrem Namen, sondern mit beliebigen Begriffen beispielsweise Firmennamen oder Berufsbezeichnungen. “Wir haben in den letzten Monaten sehr viel Zeit und Arbeit in die Entwicklung des neuen Personen-Finders gesteckt. Da das Finden von Personen weit über die Suche nach Namen hinausgeht, musste Yasni die erforderliche Such-Technologie selbst entwickeln”, sagt Gründer und Geschäftsführer Steffen Rühl. Im Gegensatz zu eingeschränkten Verzeichnissen wie Gelbe Seiten, Facebook oder Xing zeige Yasni nicht nur Personen an, die sich dort selbst angemeldet haben. “Yasni durchsucht somit das gesamte Internet und bietet mit seinem Personen-Finder eine neue Methode, Namenlose oder Experten besser zu finden.”

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* Wo macht Berlusconi Urlaub? Der Online-Reiseführer Tripwolf (www.tripwolf.com) präsentiert neben überarbeitetem Design die neue Funktion Trip-Planer. Nutzer können damit ihre persönliche Reise planen und den dazugehörigen Reiseführer kostenlos ausdrucken. Als Werbegag hat Tripwolf den Sommerurlaub von prominenten Politikern nachrecherchiert und kommentiert. So erfährt der politisch interessierte Leser, wohin Ahmedinejad zur Erholung flüchtet und wohin Kim Yong-Ils Zugreise führt. “Aus dem Wolfsjungen ist nun ein ausgewachsenes Tier geworden”, freut sich Geschäftsführer Sebastian Heinzel über die Entwicklung der Plattform.

* Jeans von Britney? Die Mode-Suchmaschine Stylight (www.stylight.de) bringt das B2B-Produkt Adstyles heraus, das sich an Redakteure und Blogger innerhalb der Modeszene richtet. Diese können ihre Texte nun mit Produkten von Stylight verknüpfen und den Lesern aufzeigen, wo sie die Stücke kaufen können. Dadurch wird jedes Bild zur potentiellen Werbefläche. Die Partner erhalten für jeden Kauf, der über AdStyles erfolgt, eine Provision. Zu den AdStyles zählen Verlinkungen, Widgets, AdClouds (Produktwolken) und StyleTags, die dem Nutzer ermöglichen, einzelne Teile in einem Bild nachzukaufen.

* Punktgenaue Landung: Der Landkartendienst Stepmap (www.stepmap.de) rüstet auf. Das Markieren von Orten ist nun endlich kein Dartspiel mehr. Über eine Millionen Orte lassen sich nach Unternehmensangaben nun automatisch platzieren. “Speziell fuer Redakteure ist das Tool damit noch handlicher und schneller”, sagt Gründer Ole Brandenburg. Online-Angebote wie Welt Online, RP-Online und die Frankfurter Allgemeine Zeitung haben die praktischen Karten aus dem Hause Stepmap schon eingesetzt.

* Der mobile Barcodescanner woabi.de (www.woabi.de) hat das iPhone für sich entdeckt. Ab sofort können iPhone-Nutzer den Preis- und Produktvergleich im App-Store kostenlos runterladen. Wer ältere Modelle als das aktuelle 3GS besitzt, kann die Barcodes manuell eingeben. “Smartphone-Besitzer nutzen woabi.de überdurchschnittlich häufig”, sagt Geschäftsführer Tarik Tokic. “Allein in den letzten vier Wochen sind die Downloads durch Smartphones bei uns um 60 % gestiegen. Darum lag es nahe, nun auch die iPhone-Nutzer mit unserem Service zu unterstützen.”

* Der Autoteilemarkt daparto.de (www.daparto.de) kooperiert mit ByteRider (www.byterider.biz), dem Softwareanbieter für den KFZ-Teilehandel. Nutzer der ByteRider Online-Shop-Lösung “Webisco” können die Angebotsdaten nun in die Datenbank des daparto-Marktplatzes einspielen. “Mit der Anbindung unserer Systeme ‘Abisco’ und ‘Webisco’ an daparto.de bieten wir unseren Kunden einen wichtigen Baustein auf dem Weg zur Vermarktung von Ersatzteilen über verschiedene Vertriebskanäle. Aufgrund der auf den Teilehandel fokussierten Ausrichtung ist daparto.de eine ideale Ergänzung zum eigenen Online-Shop”, sagt ByteRider-Geschäftsführer Andreas Pietzowski.

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