Start-up-Radar oolipo – Millennials lesen künftig per Flatrate

Auf dem Start-up-Radar haben wir heute oolipo, eine neue Lese-Plattform, die im Sommer startet. Im Start-up-Radar stellt deutsche-startups.de Digitalfirmen vor, die demnächst an den Start gehen. Das Start-up-Radar ist somit ein Blick in die Zukunft.
oolipo – Millennials lesen künftig per Flatrate

Im Sommer geht oolipo, bisher unter dem Namen Beam bekannt, an den Start. Dahinter verbirgt sich ein mega-spannendes Lese-Start-up, das vom Medienhaus Bastei Lübbe nicht als langweiliges Konzernanhängsel, sondern als waschechtes Start-up mit Mini-Team auf die Startrampe geschoben wird. Geführt wird das junge Projekt von Ryan David Mullins, der bereits das Start-ups readfy, eine kostenlose und werbefinanzierte Flatrate für eBooks, mit auf die Straße brachte.

Im Reigen der vielen Lese-Start-ups positioniert sich oolipo als “Streaming-Portal für moderne, digitale Leser”. Mullins nennt im Gespräch mit deutsche-startups.de die bekannten und viel umschwärmten Millennials als Zielgruppe. Diesen Jahrtausendkindern will der amerikanische oolipo-Macher “neue und ergänzende Erzählformen” anbieten. Er denkt dabei an “kurze multimediale attraktive Leseinhalte für ein weltweites Publikum”. Denn oolipo ist längst nicht auf den deutschen Markt beschränkt, Bastei Lübbe will die Plattform weltweit lancieren.

Inhalte und Serien für oolipo werden bereits fleißig produziert. Als Bücher lassen sich die oolipo-Werke kaum bezeichnen, sie sind vielmehr ein neues Medium, das Geschichten per Flatrate zu seinen Nutzern bringt. Das Lesegerät ist dabei egal – oolipo funktioniert quer über alle Devices, ist aber “speziell für Smartphones und Tablets” gedacht. Auch beim Preismodell geht das oolipo-Team neue Wege. Es wird nicht nur eine Flatrate für alle Inhalte geben, sondern verschiedene Pakete, die man miteinander kombinieren kann. Der Einstiegspreis soll unter 5 Euro liegen.

Schon vor dem offiziellem Start hinterlassen viele Start-ups, die demnächst an den Start gehen wollen, erste Lebenszeichen im Netz. Alle diese Jungfirmen sammelt deutsche-startups.de im Start-up-Radar.

Unser Start-up-Radar ist somit eine Liste mit Jungfirmen, die die Gründerszene demnächst bereichern werden. Start-ups, die in den nächsten Wochen das Licht der Welt erblicken und schon ein Lebenszeichen hinterlassen haben, dürfen sich bei uns melden.

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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