Die Entscheidung ist gefallen! Glückwunsch! Movinga ist das Start-up des Jahres

Das junge Berliner Start-up Movinga ist das Start-up des Jahres 2015. Mit nur wenigen Stimmen Vorsprung sicherte sich das Jungunternehmen aus der Hauptstadt den begehrten Titel, den deutsche-startups.de alljährlich vergibt. Nominiert waren in diesem Jahr zehn Start-ups.
Glückwunsch! Movinga ist das Start-up des Jahres

Die Entscheidung ist gefallen: Das Start-up des Jahres 2015 steht fest! Die Mehrheit der Jurystimmen entfielen in diesem Jahr auf Movinga. In der Gunst des Publikums sicherte sich das junge Start-up zudem den vierten Platz. Das Unternehmen, das im Januar dieses Jahres von Bastian Knutzen und Chris Maslowski in Vallendar gegründet wurde, startete zunächst als simple studentische Umzugshilfe. Wenige Wochen später erfolgte dann die Umpositionierung zum Dienstleister für Komplettumzüge. Im März startete movinga dann mit dem neuen Konzept so richtig durch. Zwei Monate später zog das Start-up in einer Sache um und residiert seitdem in Berlin (im ehemaligen Büro von zalando – was hoffentlich ein gutes Omen ist). Eine bewegte Geschichte für ein so junges Unternehmen.

Inzwischen arbeiten, wenige Monate nach dem Start, bereits über 300 Mitarbeiter für den Online-Umzugsdienstleister, der mal keine simple Kopie eines amerikanischen Megavorbildes ist, sondern sogar vielmehr schon selbst als Blaupause für ein anderes Unternehmen diente. Ganz nebenbei investierten zudem noch bekannte und spannende Investoren und Business Angels wie Earlybird Venture Capital, Global Founders Capital, Florian Heinemann (Project A Ventures), Christian Vollmann (MyVideo), Philipp Kreibohm (Home24), David Khalil, Lukas Brosseder (beide eDarling), Marco Vietor (audibene), Tim Marbach (KaufDA) in das Start-up.

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“Die Idee hinter Movinga ist es, das Thema ‘Umzug’ ins 21. Jahrhundert zu bringen und das Umzugserlebnis mit Movinga einfach, zuverlässig und sicher zu machen. Fast 80 % der Deutschen informieren sich vor dem Umzug im Internet, vor Movinga gab es allerdings keine Möglichkeit, einen Umzug online zu buchen”, erklärte Movinga-Macher Knutzen das Konzept seines Start-up kürzlich im Gründerinterview mit deutsche-startups.de. Zur Entstehung von Movinga berichtet er: “Mein Mitgründer und ich haben uns bereits seit Herbst letzten Jahres mit dem Thema Umzug beschäftigt und sind im Januar mit der Vermittlung von Umzugshelfern an den Start gegangen. Bei den ersten Umzügen, die wir neben unserem WHU-Studium eigenhändig durchgeführt haben, haben wir jedoch festgestellt, dass der Großteil unserer Kunden einen Full-Service-Umzug wünscht, und sind nach einem schnellen Pivot mit dem derzeitigen Geschäftsmodell von professionellen Rundum-Umzügen live gegangen”.

Wie das junge Unternehmen, bei dem inzwischen auch Finn Hänsel (ehemals Epic Companies und Rocket Internet) als weiterer Geschäftsführer wirkt, mitteilt, konnte man seit März durchschnittlich um 115 % pro Monat wachsen. Movinga ist somit eine raktenmäßige Start-up-Geschichte und ein würdiger Träger der Auszeichnung Start-up des Jahres. “Wir freuen uns, nur elf Monate nach Gründung von deutsche-startups.de zum Start-up des Jahres gekürt zu werden. Wir empfinden die Auszeichnung als große Anerkennung der harten Arbeit unseres Teams in den letzten Monate, freuen uns auf den Jahreswechsel und ein extrem spannendes 2016″, sagt Knutzen zur Auszeichnung.

Wie in den Vorjahren wollen wir mit unserer Auszeichnung Start-up des Jahres noch einmal alle Gründungen in den Vordergrund schieben, die in den vergangenen Monaten den Sprung in die Webwelt gewagt haben. Gesucht wurde ein Start-up, das in den vergangenen Wochen und Monaten ein echter Hingucker war oder einen Trend gesetzt hat. Dem Berliner Start-up Movinga ist dies gelungen. Herzlichen Glückwunsch! Nominiert waren in diesen Jahr zehn Start-ups – siehe Nominierungsliste.

Passend zum Thema: “‘Vor Movinga gab es keine Möglichkeit, einen Umzug online zu buchen’ – Bastian Knutzen von Movinga

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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