Brutkasten-Übersicht Über 25 Accelerator-Programme, die jeder kennen sollte

Es gibt immer mehr Accelerator-Programm. Für Gründerinnen und Gründer ist diese Entwicklung begrüßenswert, denn nie gab es mehr Auswahl, nie gab es mehr spannende Unternehmen und Initiativen, die ihre Türen für Start-ups geöffnet haben.
Über 25 Accelerator-Programme, die jeder kennen sollte

Accelerator-Programme gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Man kann diese enorme Schwemme durchaus kritisch sehen, im Grunde profitieren aber alle davon, denn zahlreiche Accelerator haben sich zuletzt – wohl auch auf Grund des Überangebots an Programmen – fokussiert bzw. anders ausgerichtet, bei neuen Programmen gibt es meist vom Start weg eine klare Ausrichtung auf ein Segment – und zwar auf eines, das zum Unternehmen hinter dem jeweiligen Accelerator auch wirklich passt.

Für Gründerinnen und Gründer ist diese Entwicklung aber begrüßenswert, denn nie gab es mehr Auswahl, nie gab es mehr spannende Unternehmen, die ihre Türen für Start-ups geöffnet haben. Hier über 25 Accelerator-Programme, die jeder kennen sollte.

* Accelerate Stuttgart
Accelerate Stuttgart funktioniert wie die vielen anderen Programme im Lande. Start-ups bekommen fachlichem Input, Buroräume und Mentoring. Dafür muss man aber Anteile abgeben

* Allianz Digital Accelerator
Der Allianz Digital Accelerator kümmert sich vor allem um InsurTech-Start-ups. “Our mission is to actively shape the future of insurance, asset management and assistance services”, heißt es auf der Website.

* arena42
Arena42 ist ein Accelerator-Programm des Unternehmen bwcon. In jeder Runde sind dabei unterschiedliche Technologiepartner an Bord. Schwerpunkt der Initiative ist das weite Feld Internet der Dinge.

* Axel Springer Plug and Play
Axel Springer Plug and Play, der Accelerator des Medienhauses Springer, investiert standardmäßig 25.000 Euro (für 5 % der Firmenanzeile ) in die Teilnehmer des Programmes.

* Berlin Startup Academy
Die Berlin Startup Academy unterstützt auch Gründer, die bisher noch ohne komplettes Team unterwegs sind, bzw. Gründer, die noch keinen fertigen Prototypen vorweisen können.

* DB Accelerator
Der DB Accelerator bietet Start-ups jeweils 25.000 Euro, Büroraum sowie “Know-how, Netzwerk und Mentoren”. Gefragt sind Start-ups rund um Railway Infrastructure und Mobilität.

* :agile accelerator
Der :agile accelerator ist ein E.ON-Programm zur Förderung neuer Geschäftsideen. Anfangs nur für Mitarbeiter, steht das Programm inzwischen auch “externen Geschäftsideen” offen.

* Hardware.co Accelerator
Der Hardware.co Accelerator, ehemals als Berlin Hardware Accelerator bekannt, unterstützt – wie der Name es andeutet – Start-ups, die sich um Hardware kümmern.

* German Accelerator
Der German Accelerator bringt deutsche Start-ups bzw. deren Gründer ins Silicon Valley, nach New York oder Boston. Das Programm dauert drei bis sechs Monate.

* kraftwerk – city accelerator bremen
Der Bremer Accelerator kraftwerk richtet sich an Start-ups rund um Energieversorgung und Abfallwirtschaft und ist auch für Tech-Start-ups interessant.

* Leuphana Business Accelerator
Beim Leuphana Business Accelerator, der zur Uni Lüneburg gehört, werden Gründer mit einer halben Stelle angestellt, um ihr Konzept zur Gründung zu führen.

* Merck Accelerator
Der Merck Accelerator, ein Ableger des Chemie- und Pharmariesen, richtet sich an Unternehmen aus den Bereichen Healthcare, Life Science, Performance Materials und der IT-Branche.

* Microsoft Ventures Accelerator
Der Microsoft Ventures Accelerator nimmt Early-Stage Startups und First-Time Entrepreneure unter seine Fittiche. Anteile müssen die Gründer dabei nicht abgeben.

* Music WorX Accelerator
Der Music WorX Accelerator ermöglicht musikalischen Start-ups, “intensiv an den Entwicklungsperspektiven für ihre innovative Geschäftsidee für den Musikmarkt zu arbeiten”.

* next media Accelerator
Der next media Accelerator, der unter anderem von dpa und einigen Verlagen unterstützt wird, setzt auf Medien-Start-ups. Das Programm in Hamburg dauert sechs Monate.

* Project Flying Elephant
Project Flying Elephant, nennt sich zwar “Inkubator” passt aber trotzdem in diese Liste. Project Flying Elephant fördert Teams (Tech und Medien) in frühen Entwicklungsphasen.

* ProSiebenSat.1 Accelerator
Der ProSiebenSat.1 Accelerator bietet Start-ups eine Anschubfinanzierung in Höhe von 25.000 Euro. Obendrauf gibt es eine TV-Kampagne im Wert von 500.000 Euro.

* SpaceLab
Hinter SpaceLab steckt der Handelsriese Media-Saturn, der sich für Logistik-Apps bzw. innovative Gadgets interessiert.

* SpinLab – The HHL Accelerator
Mit dem SpinLab will die Gründerschmiede HHL “interdisziplinäre Teams bei der Umsetzung ihrer Gründungsvorhaben” unterstützen. Anteile müssen die Gründer nicht abgeben.

* Startups Allgäu
Startups Allgäu ist ein “Inkubator, Accelerator und Investor Programm für junge Start-ups im Allgäu mit kompetenten Mentoren aus verschiedenen Branchen”.

* Startup Bootcamp Berlin
Das Startupbootcamp, ein internationales Accelerator-Programm, ist seit 2012 in Deutschland aktiv. In Berlin dreht sich alles um “Smart Transportation & Energy”.

* TechFounders
Der TechFounders Accelerator, eine Initiative der UnternehmerTUM, will “Start-ups auf eine erste Risikokapitalrunde vorbereiten”. Zum Start gibt es 25.000 Euro

* Techstars Metro Accelerator
Der Techstars Metro Accelerator, ein Ableger des Handelsriesen Metro, interessiert sich für junge Unternehmen rund um die Themen Restaurants, Hotels und Catering.

* Visionest
Das Visionest, ein Accelerator-Programm der Universität Witten/Herdecke, “versteht sich als Nest, in dem unternehmerische Ideen ausgebrütet werden können”. Zielgruppe sind gründungsinteressierte Studierende.

* Wayra Deutschland
Hinter dem Accelerator Wayra steckt der spanische Mobilfunkkonzern Telefónica. Bis 50.000 Euro erhalten Start-ups, die bei Wayra für mehrere Monate an Bord gehen.

* You Is Now Accelerator
Der You Is Now Accelerator, der zur bekannten Scout24-Gruppe gehört, bietet Start-ups 15.000 Euro (ohne Anteile) und diverse Sachleistungen aller Art.

Haben wir ein Accelerator-Programm vergessen? Anmerkungen und Kommentare bitte in den Kommentaren hinterlassen.

Foto: Start up business in the competition with other company vector from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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