Gastbeitrag von Anja Fries Corporate Identity – gerade für Start-up besonders wichtig

Nicht selten werden Unternehmen, die ungeordnet und unstrukturiert auftreten, von Kunden kaum wahrgenommen. Unternehmen, die ihren eigenen Stil gefunden haben und diesen anhand einer einheitlichen Identität ausstrahlen, wirken dagegen selbstbewusst, zielstrebig und vertrauensvoll.
Corporate Identity – gerade für Start-up besonders wichtig

Selten erlebte Deutschland einen derartigen Aufschwung an vielversprechenden Unternehmensgründungen wie in jüngster Zeit. Start-ups präsentieren ihre Ideen, neue und noch effizientere Wege sowie Erfolg versprechende Ansätze. Und auch der Konsument und Käufer war selten so angetan von innovativen Neuerungen wie heute. Beste Voraussetzungen also, um mit dem eigenen Start-up den deutschen Markt zu bereichern. Doch neben einer guten Idee sowie deren professioneller Umsetzung gehört auch ein gewisser Weitblick zum Erfolgskonzept junger und aufstrebender Unternehmen. Um sich auf Dauer auf dem Markt zu behaupten und die Konkurrenz möglichst in den Schatten zu stellen, nimmt nicht zuletzt der Bereich Werbung und Marketing einen wichtigen Platz in der Planung junger Unternehmer ein. Denn diese schaffen den Außenauftritt, der für ein florierendes Geschäft unausweichlich ist.

Corporate Identity: Was ist das?

Zusammengefasst verbirgt sich hinter dem Begriff Corporate Identity der einheitliche Auftritt eines Unternehmens in seiner Gesamtheit. Sie unterstreicht sowohl in visuellem als auch in nicht-visuellem Sinne dessen Charakter.
Die Corporate Identity eines Unternehmens ist vergleichbar mit dem Auftreten einer Person: Sowohl optische Erscheinung als auch deren Persönlichkeit tragen zu einem Gesamtbild bei, welches das Gegenüber erkennt und einschätzt. Die Corporate Identity schafft Selbiges für ein Unternehmen – es steht für den Charakter, den eigenen Charme und die für das Unternehmen typischen Aspekte und formt so eine Identität, die vom Kunden oder Interessenten wahrgenommen und bewertet wird.

Warum eine Corporate Identity?

Nicht selten werden Unternehmen, die ungeordnet und unstrukturiert auftreten, von potenziellen Kunden von Anfang an kaum wahrgenommen. Unternehmen, die ihren eigenen Stil und Charakter gefunden haben und diesen anhand einer einheitlichen und soliden Identität ausstrahlen, wirken dagegen selbstbewusst, zielstrebig und vertrauensvoll.

Teil eins des großen Ganzen: das Corporate Design

Das Corporate Design vereint die grafische Darstellung sämtlicher öffentlichkeitswirksamer Aspekte – sei es Printwerbung, die Darstellung der Geschäftsunterlagen oder auch der an das Corporate Design angepasste Onlineauftritt.
Eine klare Struktur, die sich in jeder Begegnung mit dem Unternehmen wiederfindet, setzt von der Konkurrenz ab, unterstreicht die unternehmenseigenen Ideale und stellt dar, was künftige Kunden von einem Kontakt zu erwarten haben: Seriosität und Professionalität.
Ein einheitlicher Auftritt prägt das Erscheinungsbild eines Unternehmens. Dieses wiederum zählt zu den ersten und prägnantesten Faktoren, die potenzielle Kunden wahrnehmen. Das Ziel des Corporate Design: einheitliche optische Aspekte, die einen klaren Wiedererkennungswert liefern.

Teil zwei für den Komplettauftritt: das Corporate Behaviour

Keine Angst, in aller Regel sind interessierte Neukunden nicht zu einhundert Prozent „oberflächlich“. Auch die „inneren Werte“ zählen. Diese sogar ganz besonders. Denn hier erwartet der potenzielle Neukunde viel, wenn er anhand eines gelungenen Designs bereits einen positiven Eindruck gewonnen hat. Die Kundenbindung zu stärken, in einer klaren und dem Charakter des Unternehmens entsprechenden Art und Weise mit dem interessierten potenziellen Kunden zu agieren sowie die Betreuung des Kunden sind Facetten dieser nicht-visuellen Anteile der Corporate Identity.

Das Ergebnis: eine unverwechselbare Corporate Identity

Der besondere Kniff: Mit einem professionellen Design, das Ihr Unternehmen ideal widerspiegelt und mit dem Sie sich identifizieren können, schlagen sie diese beiden sprichwörtlichen „Fliegen“ mit einer Klappe. Eine Corporate Identity unterstütz Unternehmen dabei, sich selbst in einer verlässlichen und somit vertrauenerweckenden Weise zu präsentieren.

Schon während der Existenzgründung ist der durchdachte Außenauftritt demnach ein wichtiger Aspekt. Sich möglichst früh Gedanken um die Werte und Ideale zu machen, die das eigene Unternehmen ausmachen, kann junge Unternehmen schon früh von der Konkurrenz absetzen. Der Grundstein erfolgreicher Kommunikation wird bereits während der frühen Anfänge einer Existenzgründung gelegt. Hier sollten aufstrebende Unternehmer daher rechtzeitig Weitsicht zeigen und sich klar von der Konkurrenz distanzieren: durch das klare Unterstreichen der eigenen Ideale, Ziele und Facetten.

Doch warum funktioniert die Corporate Identity besonders bei Sturt-ups?

Der Mensch ist im Grunde einfach gestrickt: Er liebt, was er bereits kennt – zumindest, sofern die ersten Erfahrungen einen positiven Eindruck hinterlassen. Letzteres ist schlussendlich generell das hehre Ziel eines jeden Unternehmens. Daher geht es vor allem darum, Wiedererkennung zu schaffen. Genau dies ist das Ziel der Corporate Identity: Kunden „speichern“ visuelle Details wie etwa das Unternehmenslogo im Gedächtnis, erkennen es wieder und bleiben dem nun vertrauten Unternehmen treu.

Zudem: „Solide zu wirken“ gehört zu den häufigsten Wünschen junger Existenzgründer. Eine Corporate Identity tut genau dies: Im Gegensatz zu unsteter Design-Vermischung der einzelnen öffentlichkeitswirksamen Faktoren sorgt die Corporate Identity für eine Basis, die Vertrauen schafft. Beginnend beim Briefpapier bis hin zur Visitenkarte und dem Webauftritt verschafft die Corporate Identity Ihrem Unternehmen ein Gesicht.

Wiedererkennung und Alleinstellung – so präsentieren sich Start-ups professionell

Start-ups sollten präsentieren, wofür sie stehen. Denn ein Unternehmen bedeutet mehr, als einfach „nur“ etwas herzustellen oder zu verkaufen. Hinter einer Existenzgründung stehen immer Ideen, Ziele und Motive. Sich diesen entsprechend zu präsentieren ist der sicherste Weg, Aufmerksamkeit zu bekommen. Denn einfach in die Welt zu „brüllen“, dass man den Markt nun um ein weiteres Unternehmen bereichert, genügt nicht. Potenzielle Kunden möchten erkennen, wodurch sich ein Unternehmen identifiziert, statt mit einem gesichtslosen Gegenüber Geschäfte zu machen.

Passend um Thema: “Storytelling für Start-ups – Die Kerngeschichte Ihres Unternehmens entwickeln

Zur Person
Anja Fries gehört zu den kreativen Köpfen der Frankfurter Agentur für Werbung und Marketing mindmelt. Die Agentur profilierte sich im Bereich Marketing und Werbung für Unternehmen und greift auf Erfahrungen aus mehr als einem Jahrzehnt Agenturgeschichte zurück. Anja Fries leistet ihren Beitrag als Texterin der Agentur mindmelt und unterstützt so als Teil eines professionellen und kreativen Teams Unternehmen dabei, sich effizient und wirkungsvoll zu präsentieren.

Foto: Blank corporate identity package business card envelope & letter on wood floor from Shutterstock
  • http://riconic.de Rico Patzer

    Eine Corporate Identitiy ist auf jeden Fall wichtig. Besonders der letzte Abschnitt bzgl. “Ideen, Ziele und Motive” ist ein guter Tipp für Start-Ups. Inhaltlich muss man dabei jedoch aufpassen, wo diese Punkte kommuniziert werden sollen. Denn obwohl es Corporate wäre, ist es auf keinen Fall ratsam in jedes einzelne Medium die gleichen Inhalte zu packen. Sonst läuft man Gefahr, das Gegenüber mit Informationen zu überfrachten. Ich habe den Konzeptionsteil dazu mal in einem kurzen Video erklärt, ist an dieser Stelle sicherlich hilfreich für einige Gründer: http://riconic.de/video-crashkurs-werbematerialien-1/

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