Deutsche Börse Venture Network 12 Firmen nutzen die neue Start-up-Plattform zum Start

Wie geplant bringt die Deutsche Börse ihre angedachte Plattform für Start-ups bis zum Sommer an den Start. Beim Deutsche Börse Venture Network handelte es sich aber nicht um ein neues Börsensegment", stellte Deutschlands größter Börsenbetreiber am Mittwoch noch einmal explizit fest.
12 Firmen nutzen die neue Start-up-Plattform zum Start

Der Neuer Markt 2.0 light nimmt – wie geplant – endlich Formen an – siehe auch “Deutsche Börse plant bis Sommer Plattform für Start-ups“. Im Juni eröffnet die Deutsche Börse ihre Online-Plattform für junge Wachstumsunternehmen und Investoren. Das Kind trägt den etwas schwerfälligen Namen Deutsche Börse Venture Network. “Beim Deutsche Börse Venture Network handelt es sich nicht um ein neues Börsensegment”, stellt Deutschlands größter Börsenbetreiber am Mittwoch noch einmal explizit fest. Das Venture Network sei ein Programm, das sich aus einer nicht-öffentlichen Onlineplattform zur Anbahnung von Finanzierungsrunden sowie aus verschiedenen Trainings-und Networking-Veranstaltungen zusammensetze.

Diese Start-ups dürfen am Deutsche Börse Venture Network teilnehmen: Die Unternehmen müssen sich “bereits in der Entwicklungsstufe der Spätfinanzierung, der sogenannten Growth-, Late- oder Pre-IPO-Phase befinden und erste unternehmerische Erfolge aufweisen”. Ebenfalls wichtig sind “bestimmte Kenngrößen, z.B. Umsatzwachstum, Unternehmenswert und Profitabilität”, teilt die Deutsche Börse mit.

Und hier die ersten Kandidaten: Zum Start im Juni werden unter anderem 004, Auctionata, brillen.de, Brille24, Hitmeister, Home24, Kreditech, nfon, Proteros, reBuy, stylefruits und Swyx auf der Plattform sein. Eine ziemlich bunte Mischung, einige wie Auctionata waren zu erwarten, andere wie brillen.de sind eine kleine Überraschung. Weitere Unternehmen befinden sich laut Deutsche Börse bereits im Aufnahmeprozess. Passend zum Thema: “Start-ups, die wir wohl bald an der Börse sehen werden“.

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Foto: Frankfurt from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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