Offline-Werbung Ein richtig fetter Burger verdunkelt den Berliner Himmel

Lieferheld verkleidet das Berliner Planetarium in einen Burger. Der Grund ist der 60. Geburtstag des Burgers in der modernen Gastronomie. Die Kuppel mit einem Durchmesser von 30,8 Metern musste zuvor exakt ausgemessen werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Tolle Aktion!
Ein richtig fetter Burger verdunkelt den Berliner Himmel

Offline-Werbung boommt – siehe dazu auch: “Und plötzlich plakatiert Rocket Internet die ganze Stadt zu“!. Und diese Kampagne von Lieferheld ist sogar richtig gelungen. Der Lieferdienstvermittler verwandelte das Zeiss-Großplanetarium in Berlin mal eben in einen Burger. Der Grund ist der 60. Geburtstag des Burgers in der modernen Gastronomie – wer auch immer sich diesen Festtag ausgedacht hat und festgelegt hat. Beim Begriff “moderne Gastronomie” sollte zumindest klar sein, dass es um Fast Food und McDonalds geht. Am 15. April 1955 öffnete das erste Restaurant des Unternehmens seine Pforten. “Das Planetarium passt ideal zu Lieferheld. Nicht nur, weil wir einen Kometen im Logo haben, der unsere Schnelligkeit symbolisiert. Auch auf unserer Plattform kann man auf Entdeckungsreise gehen, und die Vielfalt an Essensmöglichkeiten entdecken”, sagt David Rodriguez, Chef von Lieferheld.

“Um das Planetarium zu verkleiden, mussten die Beteiligten ganze Arbeit leisten: die 1.082 Mosaikfelder der Kuppel wurden von sechs Industriekletterern drei Tage lang in akkurater Handarbeit mit der im 3D-Verfahren produzierten Spezialfolie verklebt. Die Kuppel mit einem Durchmesser von 30,8 Metern musste zuvor exakt ausgemessen werden, da die letzten verfügbaren Pläne nicht präzise genug waren. Bevor das Planetarium im Frühjahr 2016 rundum modernisiert wieder eröffnet wird, zeigt es sich nun einen Monat lang als Burger der Superlative”, teilt Lieferheld per Mail mit.

Passend zum Thema: “Die Salonmeister-Tram fährt kreuz und quer durch Berlin“, “Warum Start-ups über Offline-Werbung nachdenken sollten” und “Offline-Media für Online-Start-ups?!“.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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