5 neue Start-ups Addawish, Jourvie, piTea, Dr. Severin, Chocosy

In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Diesmal stellen wir Addawish, Jourvie, piTea, Dr. Severin und Chocosy. Mit Addawish etwa können Onliner gemeinsam Erlebnisse verschenken. Jourvie wiederum bietet Hilfe bei Essstörungen.
Addawish, Jourvie, piTea, Dr. Severin, Chocosy

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special Brandneue Start-ups. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform.

Mit Addawish gemeinsam Erlebnisse verschenken

Gemeinsam schenken: Das junge Start-up Addawish positioniert sich als “Crowd-Gifting-Plattform”. Über die Plattform können Nutzer Geschenke gemeinsam kaufen (vorrangig Erlebnisgeschenke wie einen Fallschirm-Tandemsprung) und einzeln zahlen – also wie im echten Leben, wenn Freunde einander gemeinsam etwas zum Geburtstag schenken. “Wir konnten selbst nicht glauben, dass für diesen Offline-Sammelprozess noch keine digitale Lösung existiert. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass wir als die Ersten auf dem Markt gemeinsames Schenken so einfach machen können, wie es sein soll“, sagt Macher Harald Ernst, der zuletzt etwa BuyVIP oder Tellja aufbaute. Zur Seite steht ihm bei Addawish Eike-Jan Diestelkamp.

Jourvie bietet digitale Hilfe bei Essstörungen

Hilfe bei Magersucht: Das Berliner Start-up Jourvie will die Therapie bei Essstörungen verkürzen. Mitgründerin Ekaterina Karabasheva litt früher selbst einmal unter Magersucht und war mit den altertümlichen Papierprotokolle, Listen und Co., die ihr damals helfen sollten nicht zufrieden. Jahre später entwickelte sie deswegen – unter fachlicher Beratung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Charité-Universitätsmedizin Berlin – eine App, die den Behandlungserfolg von Menschen mit Essstörungen verbessern soll. “Die Daten werden in Echtzeit eingegeben und erlauben viel präzisere Schlüsse und Reaktionen auf Essensprotokolle und Stimmungen der Patientinnen und Patienten”, sagt Prof. Dr. Stefan Ehrlich, Leiter des Zentrums für Essstörungen Universitätsklinikum Dresden. Die Auswertung können dabei im Anschluss heruntergeladen und mit dem Therapeuten besprochen werden.

piTea verkauft exklusive Tees

Teatime: Das Essener Start-up piTea bietet exklusive Tees im Abonnement. “Von Enteesiasten für Enteesiasten” lautet dabei der Slogan des Unternehmens, das von Daniela Eiche geführt wird. “Wir bekommen ein sehr positives Feedback auf unsere piTea Überraschungs-Box und auf unsere mit Liebe zusammengestellten Themen-Boxen”, berichtet sie per Mail. Die Übeerraschungsbox kostet dabei 15,95 Euro im Monat. Enthalten in der Box sind unter anderen “drei verschiedene, hochwertige Marken-Tees und ein Tee des Monats aus der piTea-Edition”.

Dr. Severin verkauft Aftershave

Intimaftershaves: Zugegeben, das Frankfurter Start-up Dr. Severin ist nicht mehr megafrisch, aber dennoch mehr als eine Kurzinfo wert. Das junge Unternehmen ist auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Premium-Intimaftershaves spezialisiert. Im laufenden Jahr hofft das Unternehmen, das von Peter Hart geführt wird, einen Umsatz in Höhe von 500.000 Euro einzufahren. Weitere Produkte sollen das Portfolio des Unternehmens ergänzen und so schon bald für weiteres Wachstum sorgen. Besonders über amazon fanden die bisherigen Produkte des Start-ups reißenden Absatz.

Chocosy bietet Trinkschokoladen an

Lecker: Bei Chocosy dreht sich alles um hochwertigen Trinkschokolade. Gründer Moritz Fey bietet zum Start “drei hochwertige Trinkschokolade” an – darunter Milky Mike. “Wir lieben Trinkschokolade. Da wir nie eine gefunden haben, die uns überzeugt hat, war die Lösung schnell klar: selber machen! Heiß und vollmundig sollte sie sein. Nicht zu süß, aber mit richtig viel Aroma”, heißt es zur Entstehungsgeschichte des Start-ups.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

  • GoDa

    Beim Durchlesen der DS-Rubrik der neuen Startups lese ich immer wieder Sätze wie “dass wir die Ersten auf dem Markt sind”. Da frage ich mich doch, ob die ganzen CEOs, CFOs und wie sie sich alle nennen mögen Ihre Marktrecherche nicht richtig machen oder es einfach nicht sehen wollen, um Investoren zu überzeugen.

    Oftmals reicht ein Suchbegriff bei Google oder einfach die Beiträge bei DS zu überfliegen, um zu erkennen, dass es bereits nahezu identische Konzepte gibt. Nichts gegen die Konzepte an sich, aber solche Aussagen zeugen einfach von schlechter Recherche und Marktkenntnis.

  • Jana

    Die ersten auf dem Markt gemeinsamen Schenkens? Solche Dienste gibt es seit Jahren, in Deutschland z.B. Friendfund. Der international erfolgreichste davon ist sicher Leetchi.com! Und Teeabos gibt es mittlerweile auch schon zur Genüge.

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