Shopping-Club sammelt 25 Millionen ein Westwing-Bewertung steigt auf 449,2 Millionen Euro

Westwing sammelt von seinen bestehenden Investoren 25 Millionen Euro ein. Insgesamt flossen somit bisher stattliche 179 Millionen Euro in den Shoppingclub für Möbel und Co. Rocket Internet hält nun 34 % an Westwing. Die Post-Money Bewertung steigt auf 449,2 Millionen Euro.
Westwing-Bewertung steigt auf 449,2 Millionen Euro

Das Münchner Start-up Westwing, an dem Rocket Internet maßgeblich beteiligt ist, sammelt erneut eine große Millionensumme ein – diesmal 25 Millionen Euro. Erst Anfang des vergangenen Jahres flossen 72 Millionen Euro in das junge Unternehmen, das 2011 von Delia Fischer, Georg Biersack, Mathias Siepe, Stefan Smalla und Tim Schäfer gegründet wurde. Insgesamt sammelte der Shoppingclub für Möbel und Co. bisher stattliche 179 Millionen Euro ein. Zu den Investoren der Jungfirma, die 2013 insgesamt 112 Millionen Umsatz erzielte, gehören neben Rocket Internet unter anderem Access Industries, Fidelity, Summit Partners, Kinnevik und Tengelmann Ventures.

“Die erneute Finanzierung von unseren bestehenden Investoren ist ein großer Vertrauensbeweis, das unsere Anteilseigner vom Westwing-Geschäftsmodell und unserer Strategie überzeugt sind. Wir haben mit der Finanzierung ausreichend Flexibilität, unsere Wachstumspläne voranzutreiben und die Position von Westwing im Home & Living Markt weiter auszubauen”, sagt Mitgründer Smalla.

Wie Rocket Internet noch mitteilt, erhöht sich die Post-Money Bewertung von Westwing, das zuletzt nach Tschechien, Ungarn und die Slowakei expandierte, auf Basis dieser Finanzierungsrunde von 353 Millionen Euro auf 449,2 Millionen Euro. Rocket Internet hält nun 34 % an Westwing. “Dies ergibt eine Steigerung des letzten Portfoliowertes von Rocket Internets Anteil an Westwing um 33,9 Millionen Euro (von 118,8 Millionen Euro auf 152,7 Millionen Euro)”, teilt der Inkubator weiter mit.

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Foto: Modern bright living room from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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