EU-Fördergeld Diese 12 Start-ups unterstützt EuropeanPioneers

12 Start-ups aus zehn Ländern bekommen nun erstmals Geld und Untersützung von den EuropeanPioneers. Aus Deutschland sind GameGenetics, Livecoding und TobyRich an Bord. Insgesamt wurden in der ersten Runde des Förderprogramms gleich mal 2,2 Millionen Euro vergeben.
Diese 12 Start-ups unterstützt EuropeanPioneers

Das neue EU-Förderprogramm EuropeanPioneers verteilt in den kommenden zwei Jahren insgesamt 4,5 Millionen Euro an Start-ups. In der ersten Runde des Förderprogramms, das von der Firmenschmiede etventure betreut wird, erhalten nun 12 Start-ups aus zehn Ländern (darunter 3 aus Deutschland) Geld und Untersützung in Form eines achtmonatigen Förderprogramms.

Die Programmteilnehmer setzten sich dabei gegen insgesamt 265 Bewerber aus 30 Ländern durch. Jedes Unternehmen wird mit öffentlichen Mitteln der EU in Höhe von 50.000 bis 250.000 Euro unterstützt, insgesamt wurden in der ersten Runde 2,2 Millionen Euro vergeben. Die Firmen müssen dabei keine Anteile abgeben – es sind ja Fördermittel, die man bekommt.

“Ich freue mich sehr über das riesige Interesse an den EuropeanPioneers, über die vielen Bewerbungen, die wir erhalten haben, und über die hohe Qualität der zwölf Programmteilnehmer, mit denen wir jetzt acht Monate zusammenarbeiten werden. Playtime is over – now it’s time for business!”, sagt Laura Kohler, Head of Accelerator. In der nächsten Runde werden dann insgesamt 2,3 Millionen Euro an 13 Teilnehmer vergeben. Interessierte Startups können sich ab 1. Mai bewerben. Voraussetzung für die Programmteilnahme ist, dass die Unternehmen in den Bereichen Smart City Services, Social Connected TV, Gaming und E-Learning tätig sind.

Dieses Start-ups unterstützt EuropeanPioneers

Appscend (Rumänien)
Appscend bietet eine Cloud-basierte Mobile Application Plattform, die Fernsehsendern und Werbeunternehmen ermöglicht, parallel zur ausgestrahlten Sendung zusätzliche Informationen auf dem Second Screen der TV-Zuschauer bereit zu stellen.

Avuxi (Spanien)
Avuxi entwickelt einen GeoPopularity Algorithmus, der in Echtzeit die in diesem Augenblick beliebtesten Gegenden der Welt berechnet und visuell darstellt.

eloptico (Dänemark)
eloptico entwickelt eine innovative Software für Brillengas-Technologie, die Zahnmedizinern das Lernen und Arbeiten erleichtert.

GameGenetics (Deutschland)
GameGenetics ist ein führender internationaler Spezialist in der Kundengewinnung für free2play Mobile & Online Games.

KonnectID (Niederlande)
KonnectID ist eine Peer-to-Peer-Plattform für Weiterbildungs-Angebote in der Nachbarschaft.

Livecoding (Deutschland)
Livecoding plant eine Peer-to-Peer Livestreaming Plattform, auf der Nutzer lernen können, wie man Production-Level-Codes schreibt.

Musselabs (Belgien)
Musselabs entwickelt Produkte, um die digitale Welt greifbar zu machen. Mit dem ersten Produkt können Kinder auf natürliche Art und Weise mit Technologien agieren und spielen.

Peoplegraph (UK)
Peoplegraph entwickelt eine “Personen-Suchmaschine”, mit der besonders effektiv personenbezogene Daten im Netz gefunden und dargestellt werden. Gleichzeitig soll es möglich sein, sich direkt mit den gesuchten Personen zu vernetzen.

Smartdrive (Ungarn)
Smartdrive baut eine Service-Plattform für das Flotten Management von Autos. Ziel ist, die Effizienz zu erhöhen, die Unterhaltskosten zu verringern sowie sicheres und effizientes Fahren zu belohnen.

TobyRich (Deutschland)
TobyRich entwickelt innovative und außergewöhnliche Smartphone gesteuerte Gadgets.

We love Cinema (Irland)
We love Cinema bietet eine App, die Kino-Fans verfügbare Kinositze in der Umgebung in Echtzeit anzeigt und den Kauf der Kinokarte sofort mobil ermöglicht.

Zylia (Polen)
Zylia hat mit 3D AudioSense ein System für virtuelle Sound-Stage Rekonstruierung durch die Nutzung von Wireless Sensor Networks entwickelt.

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Foto: European Union flag on blue sky background from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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