German NYC Week #gnycw Gabriel eröffnet German Accelerator in New York

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel eröffnete am Freitag den German Accelerator in New York. Danach nahm er sich reichlich Zeit für die deutschen Gründer, die gerade im Rahmen der German NYC Week in New York unterwegs sind.
Gabriel eröffnet German Accelerator in New York

Mit einer kurzen, aber informativen und teils launischen Rede eröffnete Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel am Freitag den German Accelerator in New York. Mehrere deutsche Gründer und Politiker, die derzeit im Rahmen der ersten German New York City Week unterwegs sind, durften dem Ereignis beiwohnen. Und noch viel wichtiger: Danach ausgiebig mit Gabriel in einem separaten Raum reden. Dabei nahm sich Gabriel fast genauso viel Zeit für die Gründer-Delegation wie für die offizielle Rede. Gabriel zeigte sich dabei erneut sehr offen für die Belange deutscher Gründer – etwa in Sachen Finanzierung, Förderung und Gesetzen.

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Zuvor hatte Gabriel verkündet: “Ich freue mich sehr, dass jetzt deutschen Start-ups auch die Möglichkeit offen steht, an einem Standort an der amerikanischen Ostküste die Vorteile des erfolgreichen Akzelerator-Programms zu nutzen. Für die meisten Start-ups ist eine frühe Internationalisierung insbesondere in Richtung des amerikanischen Marktes eine Überlebensfrage. Der Akzelerator bietet hierbei am Standort Silicon Valley und nun auch am Standort New York eine ganz wichtige Hilfestellung.” Gabriel kündigte zudem eine Erweiterung des Programms um den Standort Boston an (Schwerpunkt: Biotechnologie).

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Das neue Büro in New York soll zwölf Start-ups pro Jahr aufnehmen können. Mit dem Standort im Silicon Valley sind es 36 Start-ups pro Jahr. Im kommenden Jahr landen AOM-Systems, Klang:technologies, Niiu publishing, Paij, Snapmobl und testCloud in Ney York. In der ersten Runde reisten Intraworlds, Stagelink, TestBirds und wywy nach New York, um vor Ort zu arbeiten.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  • Gast3000

    schön dort Händschütteln und in Deutschland mit dem tollen Mindestlohn den Startups ein Ei ins Nest legen

  • Nico

    “Für die meisten Start-ups ist eine frühe Internationalisierung insbesondere in Richtung des amerikanischen Marktes eine Überlebensfrage.”

    Gut, dass Oettinger als designierter Digitalkommissar seinem Kollegen Gabriel mal erklären kann, das der US Markt für deutsche Startups häufig ganz, ganz weit weg ist. Die meisten Startups scheiten mangels Finanzierung doch schon, bevor die Webseite nur auf Englisch übersetzt wurde.

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