Scheitern ist keine Schande! Gründer berichten, warum ihr Start-up gescheitert ist

Über das Scheitern des eigenen Start-ups zu sprechen, ist nicht einfach. Eine Kultur des Scheiterns ist in Deutschland noch lange nicht etabliert. Dabei ist Scheitern keine Schande! Über ein Dutzend Gründer redete in den vergangenen Jahren aber zumindest mit uns über ihr Scheitern.
Gründer berichten, warum ihr Start-up gescheitert ist

Eine Kultur des Scheiterns – für die sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel sich stark macht – gibt es in Deutschland leider noch immer nicht. Da gilt es noch viel Aufklärungsarbeit und leisten, um Scheitern von seinem Makel zu befreien. Regelmäßig fragen wir Gründer an, die in den vergangenen Jahren gescheitert sind – aber nur wenige wollten uns bisher Rede und Antwort stehen. Einige zeigten jedoch wahre Größe und sprachen mit uns über ihren Misserfolg.

Damit wollen sie auch dazu beitragen, das Thema Scheitern von all den negativen Assoziationen zu befreien. Über ein Dutzend Gründer redete in den vergangenen Monaten und Jahren mit uns über ihr Scheitern. All’ diese Beiträge präsentieren wir an dieser Stelle noch einmal in gebündelter Form. Möge diese Erfahrungsberichte andere ermutigen, ebenfalls über ihr Scheitern zu sprechen. Denn: Scheitern ist keine Schande! Passend zum Thema: “Schöner Scheitern – Müssen wir das Scheitern lernen?

Fashionlend
* „Ich war nicht bereit, alle Sicherheiten loszulassen“ – Karim Saad von Fashionlend

Cleap
* “Wir haben unsere Zeit mit Businessplänen verschwendet” – Torben S. Meier von Cleap

Caterna
* “Die Insolvenz war ein Evolutionsschritt” – Sascha Seewald von Caterna

Audiomagnet
* “Wer am lautesten schreit, gewinnt” – Timo Senechal von Audiomagnet

Supermarkt.de
* “Unser Konzept war zu kapitalintensiv” – Dominik Mühl von Supermarkt.de

aka-aki
* “Es gibt keine unverbindlichen Investoren-Gespräche” – Gabriel Yoran von aka-aki

Anonym
* “Investoren in der Frühphase? Nie wieder!” – Anonym

Wappwolf
* “Wir haben ein totes Pferd geritten” – Michael Eisler von Wappwolf

the Chicken
* “Wir hätten in die USA gehen sollen” – Sebastian Kurt von the Chicken

United Maps
* “Jeder Brief bohrt die Wunde wieder auf” – Andreas Wiedmann von United Maps

Tagcrumbs
* ”Die Zweigleisigkeit führte zur Auflösung der Firma” – Cornelius Rabsch von Tagcrumbs

want2do
* ”Die Verkaufssau hat gefehlt” – Daniel Thomaser von want2do

Lama Games
* ”Emotional total hart” – Marius Neumann von Lama Games

Kazzong
* “Uns ist mittendrin das Mehl ausgegangen” – Matthias Riedl von Kazzong

Im Fokus: Infos über Start-ups, die es nicht mehr gibt, finden Sie in unserem Special Offline

Passend zum Thema: “Start-ups, die 2014 bereits gescheitert sind” und “30 Start-ups, die 2013 leider gescheitert sind“.

Foto: Vintage retro looking Closed sign in a shop showroom with reflections from Shutterstock
  • Christian Deiters

    Das ist noch wirklich ein Problem in Deutschland. Scheitern sollte eigentlich mehr als eine Chance gesehen werden – immerhin lernt man aus Fehlern besonders stark. Eine Kultur des Scheiterns wird in Deutschland aber nie wirklich entstehen – oder es wird noch sehr lange dauern. Ich selbst kenne einige Startups wie die CoBox AG die ebenfalls gescheitert ist, daher kann ich nachvollziehen wie hart so etwas ist.

  • anhaki

    Aktiv werden und Hilfe zur Selbsthilfe suchen. Es wichtig, möglichst frühzeitig in einer Krise professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und seriöse Unterstützung zu erfahren. Bei den “Anonymen Insolvenzlern” werden Erfahrungen und Informationen ausgetauscht. Viele Teilnehmer in dieser Gruppe stehen auch beratend zur Seite, wenn die eigene Zielsetzung mal wieder unerreichbar erscheint. Die Gruppe trifft sich regelmäßig im geschützten Raum und die Teilnahme ist kostenlos. Kann ich nur empfehlen!

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