Internet-TV-Sender Y-Titty-Vermarkter Mediakraft sammelt 16,5 Millionen ein

"Wir sind zuversichtlich, dass sie das Fernsehen revolutionieren", sagt Christian Siegele von Capnamic Ventures. Gemeinsam mit Iris Capital und Shortcut Ventures investiert Capnamic 16,5 Millionen in Mediakraft. Das Start-up nennt sich “Deutschlands größter TV-Sender im Internet”.
Y-Titty-Vermarkter Mediakraft sammelt 16,5 Millionen ein

Nach Shortcut Ventures investieren nun auch Iris Capital und Capnamic Ventures in den Internet-TV-Sender Mediakraft Networks. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben “Deutschlands größter TV-Sender im Internet”. Zu den Formaten der Firma gehören unter anderem Online-Kanäle Daaruum und Y-Titty, die auf YouTube und Co. verbreitet werden. Insgesamt fließen 16,5 Millionen Euro in das Unternehmen.

“Mediakraft Networks ist die treibende Kraft im extrem schnell wachsenden Online-Video-Markt. Wir sind begeistert, an Bord eines der vielversprechendsten Unternehmen im Bereich Medien & Entertainment zu sein”, sagt Erkan Kilicaslan, Partner von Iris Capital. “Das Mediakraft-Team ist hoch professionell und ergänzt sich hervorragend. Wir sind zuversichtlich, dass sie das Fernsehen revolutionieren werden”, ergänzt Christian Siegele, Partner von Capnamic Ventures.

Mediakraft ging 2011 an den Start. Inzwischen zählt sich die Mediengruppe “zu den führenden Online-TV-Anbietern in Europa”. Nach eigenen Angaben erreicht das Unternehmen “Millionen von Menschen in Deutschland, den Niederlanden, Polen und der Türkei”. Hier einige Zahlen zur jungen Firma: “Mit mehr als 2.000 Kanälen, 36 Millionen Abonnenten und 1,5 Millionen Zuschauern pro Tag werden auf Online-Plattformen wie YouTube, Yahoo und ClipFish monatlich rund 350 Millionen Views erreicht”. Mitbewerber von Mediakraft ist unter anderem Divimove, an dem FremantleMedia, ein Tochterunternehmen der RTL Group, beteiligt ist. Erst im Juni des vergangenen Jahres stieg die RTL Group zudem beim Youtube-Aggregator Broadband TV ein.

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Foto: Bloom Design / Shutterstock.com

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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    Ich hätte ja jetzt eher endemol statt divimove erwähnt. Ich denke endemol ist bei Youtube etwas größer als divimove

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