Daumen raus! Rocket Internet schickt die Mitfahrzentrale tripda los

EXKLUSIV tripda heißt das neueste Projekt von Rocket Internet. Die Mitfahrzentrale ist bereits in Brasilien unterwegs. Weitere Ableger sollen schnell folgen. In Lateinamerika war auch die Keimzelle für Clickbus, einem Preisvergleich für Fernbusse, der nun auch in Deutschland aktiv ist.
Rocket Internet schickt die Mitfahrzentrale tripda los

Rocket Internet setzt derzeit – wie aktuell berichtet – massiv auf FinTech-Themen – siehe Lendico und Zencap. Zudem interessiert sich der samwersche Mega-Inkubator aber auch weiter für Mobilitätsthemen. Nach Informationen von deutsche-startups.de will die Firmenschmiede zeitnah weltweit das Thema Mitfahrzentrale besetzen. In Brasilien ist tripda, so der Name der neuen Plattform, bereits online. Ableger rund um die Welt sollen schnell folgen. In Lateinamerika war auch die Keimzelle für Clickbus, einem Preisvergleich für Fernbusse, welcher seit Ende Februar dieses Jahres als Klickbus auch in Deutschland unterwegs ist.

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In Deutschland soll tripda – wie aus dem Umfeld des Inkubators zu hören ist – vorerst aber nicht an den Start gehen – auch wenn sich Rocket Internet bereits die entsprechende Domain gesichert hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern würde das Start-up in Deutschland und in einigen anderen europäischen Ländern auch auf massive Konkurrenz treffen. Das Münchener Mitfahrnetzwerk carpooling.com etwa baute in den vergangenen Jahren in mehreren europäischen Ländern Mitfahrplattformen auf. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 5 Millionen registrierte Nutzer. Für den Einstieg bei carpooling.com machte Daimler zuletzt “mehrere Millionen Euro” locker. Zudem wird das Start-up von Earlybird unterstützt. Große Sprünge in Sachen Expansionsdrang machte carpooling.com zuletzt aber nicht mehr.

Foto: Portrait of a man driving a car from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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    Dazu passend: Jason Shen, Gründer der (mittlerweile eingestellten) Mitfahrbörse Ridejoy, Y Combinator 2011, erzählte vor kurzem bei Mixergy, warum das vermeintlich attraktive “AirBNB für Mitfahrgelegenheiten”-Modell seine Tücken haben kann – carpooling scheint das etwas besser zu meistern, aber warum es trotz guter “growth hacks” des Ridejoy-Teams kein Hockey-Stick-Markt ist, wird im Interview anschaulich diskutiert. http://mixergy.com/jason-shen-ridejoy-interview/

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