GoHiring vereinfacht den Recruitingprozess für Mittelständler

GoHiring (www.gohiring.com/de) ist eine neue Recruiting-Plattform, die KMUs den kompletten Bewerbungsprozess zentral in der Cloud durchführen lässt. Von der Buchung der Stellenanzeige über die Sondierung von Bewerbungen bis hin zur Bewerberverwaltung befindet sich […]
GoHiring vereinfacht den Recruitingprozess für Mittelständler

GoHiring (www.gohiring.com/de) ist eine neue Recruiting-Plattform, die KMUs den kompletten Bewerbungsprozess zentral in der Cloud durchführen lässt. Von der Buchung der Stellenanzeige über die Sondierung von Bewerbungen bis hin zur Bewerberverwaltung befindet sich alles an einem Ort. Vorbei sein sollen die Zeiten, in denen Bewerbungswust herrschte und diverse Ausdrucke in den Unternehmens-Abteilungen die Runde machten.

“Warum ist der Recruitingprozess nicht einfacher?”, fragt GoHiring-Mitgründerin Uta Sommer. “Weg von der Administration und Copy-Paste-Datenerfassung hin zu Gesprächen und dem gestaltenden Teil. Recruiting ist eine strategische Stellschraube, denn durch die eingestellten Talente gestaltet man die Zukunft des Unternehmens.” Sie ergänzt: “Im CRM-Bereich gibt es tolle Software zur Leadgenerierung und Kontaktpflege, im HR-Bereich aber nicht. Effiziente Prozesse sind gerade für kleine Budgets und Teams wichtig. Unser Ziel ist es Recruiting für kleine und mittelständische Unternehmen einfach, effizient und erfolgreich zu gestalten.”

Um dies zu erreichen, bündelt GoHiring alle nötigen Prozessschritte in der Oberfläche seiner Web-App, die per Browser auf vielen Geräten nutzbar ist. Die Bewerberansprache findet über verschiedene Kanäle statt, Ausschreibungen können gleichzeitig auf bis zu 20 Stellenportalen oder in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Jeder GoHiring-Kunde erhält darüber hinaus eine eigene Karriereseite, auf der offene Stellen gelistet werden und von wo aus Interessierte direkt antworten können, auch Initiativ-Bewerbungen sind von dort aus möglich. Zeitaufwändige Tätigkeiten wie Eingangsbestätigungen und die Bewerberdokumentation werden automatisch erstellt.

Teams befassen sich mit verschiedenen Bewerbungen

Bei Bewerbungsprozessen sind oft nicht nur Mitarbeiter der Personalabteilung mit von der Partie, zur fachlichen Beurteilung werden gerne Kollegen aus Fachabteilungen hinzugezogen. Dazu können Kunden sogenannte Hiring-Teams zusammenstellen, deren Mitglieder Zugriff auf bestimmte Bewerbungen erhalten. Nach deren Sichtung können Bewertungen abgegeben und die Bewerber verschlagwortet werden, um gegebenenfalls Bewerberpools für spätere Stellenausschreibungen zu erstellen.

Dashboard-Übersicht auf der GoHiring-Website

GoHiring erhält bei Schaltung von Anzeigen Provisionen von den Stellenportalen

Sommer und Mitgründerin Katja Kühne kommen beide aus der Human-Resources-Branche und gründeten die Geeland UG 2012 in Berlin, im April 2013 gingen sie mit ihrem Dienst online. Für die Seedphase konnte ein Business Angel gewonnen werden, es finden aktuell Gespräche mit Investoren statt. GoHiring finanziert sich über die Vermittlung von Stellenanzeigen an Partnerportale, der Kunde zahlt lediglich die Einstellgebühr für seine Anzeige, die er gleichzeitig bei mehreren Stellenbörsen veröffentlichen kann. Die Preise dafür werden im Backend angezeigt, GoHiring erhält eine unterschiedlich hohe Provision von den Portalen. In Zukunft sollen Premiumkonten mit erweiterten Funktionen das Geschäftsmodell abrunden.

„David gegen Goliath“ – wo liegen die Vorteile?

Als indirekte Mitbewerber sieht GoHiring hauptsächlich Branchengrößen wie SAP (www36.sap.com/germany), die ihre Systeme allerdings vornehmlich für Großunternehmen anbieten und kostspielig sind. GoHiring will sich mit seinem kostenlosen Angebot, dem einfachen Einstieg in ihre Software und der intuitiven Bedienung absetzen.

GoHirings Ansatz erinnert in Teilen an die Konzepte von gigmit und smarboo aus dem Livemusik-Bereich, die dem Klein-Klein ein Ende machen und nötige Informationen und Abläufe von A bis Z zentralisieren wollen. GoHiring scheint auf dem richtigen Weg zu sein, den Bewerbungsprozess für Unternehmen einfacher und effizienter zu gestalten.

Kommt beruflich aus den Bereichen der Mediengestaltung und der Betreuung demenziell erkrankter Menschen. Seit Ende 2012 ist er freier Journalist mit dem Schwerpunkt Start-ups, interessiert sich aber auch für E-Reading und Open Source.

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