“Viele Menschen hängen noch an dem Konstrukt Buch” – Holger Seim von Blinkist

Es gibt Autoren, die können nicht in kurz und produzieren daher eine Schwarte nach der anderen. Doch wer soll das in Anbetracht der Fülle an Informationen, die der Verbraucher heute konsumiert, noch Seite […]

Es gibt Autoren, die können nicht in kurz und produzieren daher eine Schwarte nach der anderen. Doch wer soll das in Anbetracht der Fülle an Informationen, die der Verbraucher heute konsumiert, noch Seite für Seite lesen? Da kommt die App von Blinklist (www.blinkist.com) gerade recht, denn sie fasst Bücher auf deren Kernaussagen zusammen. Über die Bedeutung des Buches und über das Verhältnis zur gedruckten Schrift sprach Gründer und CEO von Blinkist Holger Seim im Gründer-Kurzinterview mit deutsche-startups.

Welche Idee steckt hinter Ihrem Start-up?
Wir wollen das Lesen von Sachbüchern einfacher machen und auf eine neue Art in den Alltag integrieren. Es stecken so viele inspirierende Ideen und großartiges Wissen in Sachbüchern, aber immer weniger Menschen schaffen es noch, ganze Bücher zu lesen, da sich unsere Lesegewohnheiten enorm verändert haben. Das Wissen der Bücher bleibt somit für viele außen vor.

Mit Blinkist wollen wir eine Brücke schlagen zwischen „kein Buch“ und „ein Buch“ und den Zugang zu diesen Ideen vereinfachen. Dafür packen wir das Wissen aus Sachbüchern in ein neues Format, das wir blinks nennen und sich den neuen Lesegewohnheiten anpasst. Mit Blinkist möchten wir den Zugang zu diesen Ideen vereinfachen und das Wissen aus Sachbüchern in einem Format bieten, das sich den neuen Lesegewohnheiten anpasst.

Das bietet zwei Vorteile: Durch einen schnelleren Zugang zu den wesentlichen Ideen eines Buchs verringern wir für Wenig-Leser die Einstiegshürde in neue Bücher, und bieten Viel-Lesern gleichzeitig einen Service, aus der großen Auswahl an Sachbüchern die richtigen zu wählen.

Wie sehr bzw. in welchen Punkten hat sich ihr Konzept von der ersten Idee bis zur Gründung verändert?
Es ist schlanker geworden. Die erste Idee, aus der später Blinkist entstanden ist, hieß WaitMate. Der Kern der Idee war schon damals, Wissen aus Büchern in einem für mobiles Lesen konzipierten Format zugänglich zu machen.

Wir hatten jedoch um das eigentliche Format herum noch eine Vielzahl anderer Feature-Ideen, zum Beispiel komplexere Lern- und Wissensmanagement-Funktionen. Im Laufe der Umsetzung haben wir dann aber zunehmend festgestellt, dass es wichtig ist, einfach anzufangen und sich auf die wesentlichen Funktionen zu konzentrieren.

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von ihnen ab?
Es gibt bereits Dienste, die sich ähnlichen Kundenproblemen widmen und Bücher auf wenige Seiten zusammenfassen. In Deutschland gehören getAbstract und Liviato zu unseren Mitbewerbern. In den USA sind es unter anderem ReadItForMe und HyperInk.

Unser größtes Alleinstellungsmerkmal sehen wir unser Verständnis von modernen Lesegewohnheiten, an denen wir die Aufbereitung der Texte ausrichten. Wir haben unser Produkt und Format auf Basis von hunderten Nutzerinterviews und unter der Leitung unseres Mitgründers Sebastian Klein entwickelt, der sich schon seit Jahren mit der Psychologie des Lernens und der Zusammenfassung von komplexen Texten befasst.

Im Ergebnis steht ein Format, welches es unseren Lesern ermöglicht, mühelos die Kernideen von Büchern zu erschließen. Bei unseren Inhalten legen wir sehr viel Wert auf eine hohe Qualität der Texte, eine lebendige Sprache und eine logische Struktur zum einfachen Verständnis des Gelesenen – sowohl innerhalb der Kapitel, als auch im Verhältnis der Kernaussagen zueinander.

Was ist der entscheidendste Faktor, damit Ihr Start-up den Durchbruch schafft?
Wie für sicherlich die meisten Start-ups, ist es auch für uns eine Herausforderung, die geeigneten Kanäle für nachhaltiges Wachstum zu finden, über die wir zu vertretbaren Kosten skalieren können.

In Bezug auf unsere Idee und unseren Heimatmarkt ist ein entscheidender Faktor jedoch auch, dass sich die Rezeptions-Kultur für neue, digitale Formate ändert. Viele Menschen hängen noch an dem Konstrukt Buch und sprechen anderen, kürzeren Formaten ihren Nutzen bzw. ihre Werthaltigkeit ab, obwohl immer weniger Menschen noch ganze Bücher lesen.

Unserer Meinung nach wird diese Ansicht den neuen Möglichkeiten aber nicht gerecht: Letzten Endes ist es doch besser, sich einem Sachbuch über ein kürzeres Format zu nähern, als gar nicht mehr zu lesen.

Wie wollen Sie Geld verdienen und wann schreiben sie schwarze Zahlen?
Unser Geschäftsmodell lässt den Nutzern viele Möglichkeiten. Sie können entweder Buchtitel wie Songs einzeln kaufen oder ein monatlich kündbares Abo abschließen. Die ersten drei Bücher sind kostenfrei, weitere Bücher kosten je nach Umfang entweder 0,89 Euro oder 1,79 Euro. Das Abo mit vollem Zugriff auf alle Buchtitel kostet 4,49 Euro pro Monat.

Den Break Even möchten wir mit Hilfe einer Wachstumsfinanzierung in den kommenden 2 Jahren erreichen.

Welche Märkte wollen Sie mittel- und langfristig erobern?
Der wichtigste Markt ist für uns nach unserem Heimatmarkt die USA. Nicht nur wegen der Marktgröße, sondern auch wegen der bereits weiter fortgeschrittenen Rezeptionskultur für neue, digitale Formate. Mit Hilfe unserer englischsprachigen Inhalte wollen wir mittelfristig aber auch weitere Märkte erschließen.

Welche Meilensteine wollen Sie in den kommenden zwölf Monaten auf jeden Fall erreichen?
Wir haben uns hohe Ziele gesteckt. Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck an Blinkist 2.0, einer überarbeiteten Version unserer App, in der wir unsere Erkenntnisse und Beobachtungen der letzten Monate umsetzen.

Im Anschluss an den Launch dieser Version rückt für uns das Thema Wachstum in den Vordergrund. Hierzu gehört für uns, recht zügig eine für das iPad optimierte Version nachzuliefern und unseren Service in einem nächsten Schritt auch auf weiteren Plattformen, insbesondere Android, verfügbar zu machen. Darüber hinaus wollen wir Blinkist innerhalb der nächsten 12 Monate auch international verfügbar sein.

Im Fokus: Weitere Interviews mit jungen Gründern gibt es im Special Gründerinterviews

Zur Person:
Holger Seim ist Mitgründer und CEO von Blinkist. Direkt vor der Unternehmensgründung war er Produktmanager bei der Deutschen Telekom und hat im Trainee-Programm des Konzerns unter anderem den deutschen Markteintritt eines US-Startups betreut. Holger Seim hat BWL mit dem Schwerpunkt Technologie- und Innovationsmanagement an der Universität in Marburg studiert.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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  2. Grundsätzlich klingt das nach einer guten Ideen und neues Wissen in komprimierter Form verfügbar zu haben ist sicher für viele ein verlockendes Angebot.

    Aber ich frage mich, was die Autoren davon halten? Wenn ich viel Zeit und Aufwand in die Erforschung und Aufbereitung von Wissen investieren und von dessen gewinnbringender Vermarktung leben würde, wäre ich sicher nicht sehr begeistert, wenn jemand anders die Früchte meiner Arbeit erntet, indem er mein Werk zerpflückt und die darin enthaltenen Erkenntnisse weiterverkauft.



  3. Art Vandaley

    Als Autor wäre ich nicht so pessimistisch wie Herr Scheibe. Wenn sich jemand für mein Buch interessiert, kann dieses Interesse doch durch die knackige Aufbereitung meiner Kernthesen gesteigert werden, sodass es der Interessierte dann schon genauer und detaillierter wissen will.

    Außerdem schreiben doch Autoren, weil sie was zu sagen haben und Wissen verbreiten wollen und nicht um nur Geld zu scheffeln. Wenn es nur ums Geld geht, kann der Leser sich selbiges sparen …..

    Und ein Buch, dass sich nicht auf ein Dutzend Kernaussagen reduzieren lässt, ist meist auch nicht mehr als BlaBlaBlas.

    Insofern ist es sogar noch ein Gütesiegel mit Kaufempfehlung, wenn es bei Blinkist steht. Ich finde das solle man im Auge behalten. Schließlich kann heute jeder nen Buch schreiben. Das Gute nimmt zu, der Trash aber auch. Alles was uns hilft den Unterschied schnell zu erkennen ist ein Segen.



  4. Holger

    Hallo Andreas,

    auch uns ist bewusst, dass wir von den Büchern profitieren. Daher suchen wir aktuell das Gespräch mit den Verlagen (das sind ja meist die Rechteinhaber).

    Da wir keine Werke “zerpflücken” und unser Dienst sehr stark zum Entdecken neuer Bücher genutzt wird (d.h. unsere blinks zum Kauf der Bücher anregen), stoßen wir hier auf sehr viel Gesprächsbereitschaft.

    Viele Grüße,
    Holger

  5. @Andreas Scheibe: Blinkist ist offensichtlich der Meinung, dass sie es zu bestimmen haben, ob der Autor Blinkist als Marketinginstrument nutzt, oder nicht. Was sie natürlich anders sehen. Klar, würde ja auch das komplette Geschäftsmodell gefährden. Aber mit einer großen Telekom-Rechtsabteilung im Rücken läßt sich auch leicht agieren.

    Dass es auch rechtlich sauber und fair geht, das beweist seit Jahren das Original getabstract.com. Die veröffentlichen nur Zusammenfassungen, wo die Urheber explizit zugestimmt haben.

    Was Blinkist jetzt vorbringt, die Versuche, mit Autoren und Verlagen eine Lösung zu finden, war anfänglich nicht in deren Pressemeldungen zu finden.

    Ich habe mih hier schon im Februar darüber ausgelassen:

    http://pixeltalk.de/startups/nicht-alles-was-recht-ist-ist-auch-rechtens

    http://pixeltalk.de/startups/blinkist-com-und-das-problem-mit-den-urheberrechten

  6. Ansich wirklich keine schlechte Idee. Aber ich finde es schade, wenn man nun auch noch “verlernt” ein Buch zu lesen. Für Jugendliche, die x Bücher im Schuljahr lesen müssen ist das ja okay und kann hilfreich sein, aber der Reiz eines Buches ist doch eigentlich genau der: Gelesen zu werden. :-)



  7. Petra Panther

    @Andreas Frank

    Vorab: ich bin pro Urheberrechte. Ich kann Deine “Argumentation” Deines Artikels aber nicht ganz nachvollziehen.

    Du schreibst, dass Blinkist gegen das Urheberrecht verstößt. Aber Du schreibst nicht wie. Ich kann mich an keinen Artikel im Urhebergesetz erinnern, gegen den sie verstoßen. Kannst Du da bitte einen nennen?

    Das ist auch zu Deinem Interesse, denn was Du machst, ist Blinkist, bzw. deren GF und / oder Angestellten eine Straftat zu unterstellen. Und wenn Du das ohne ausreichende Beweise, Begründung machst, fällt dies unter den Straftatbestand der Verleumdung.

  8. Petra: Das steht alles drin. Einfach nochmals lesen.

  9. @Petra – Extra für Dich eine Zusammenfassung:

    Blinkist verspricht seinen Kunden, dass diese mit den käuflich zu erwerbenden Zusammenfassungen alle wesentlichen Inhalte eines Buches bekommen.

    Aber aus was besteht denn ein Buch? Aus Fakten, neuen Ansätzen und bisher nicht veröffentlichten Ideen

    Der Urheber dieser Fakten, Ansätze und Ideen ist alleinig der Autor!

    Ihm alleine steht es zu, darüber zu entscheiden, wer und in welcher Form seine geistige Leistung, seine Arbeit verwertet, veröffentlicht oder verkauft.

    Blinkist.de wirft das geistige Eigentum anderer Autoren in einen Mixer, kürzt dieses drastisch herunter und verkauft es dann als eigene Leistung.

    Aber nein liebe Blinkist-Macher, was Ihr verkauft, das ist nicht Eure eigene geistige Leistung.

    Und ja, liebe Blinkist-Macher, es kann sein, dass Eure Zusammenfassungen für den Autor eventuell nützlich sein können. Aber es hat immer noch der Rechteinhaber selbst zu entscheiden, ob er Euch als Marketingintrument nutzen möchte, oder nicht.

    Immerhin gehen die Aussagen der Blinkister in der Zwischenzeit in die Richtung, dass sie mit den Autoren und Verlagen eine Lösung finden möchten. Aha, das klang zu Beginn noch ganz anders. Hat sich da die große Rechtsabteilung des Investors etwa nochmals Gedanken darüber gemacht, wem wohl welche Ehre gebührt, wer wohl wie von den Erlösen profitieren sollte?

    Nochmals der Hinweis: Bücher komprimiert verkaufen geht auch fair und rechtlich sauber. getAbstract.com macht dies seit Jahren vor.

    Solange, bis sich Blinkist.de nicht offen und vor allem deutlich zu den Urheberrechten der Autoren bekennt und für jede Veröffentlichung eine saubere rechtliche Vereinbarung trifft, solange werde ich nicht müde, das Blinkist-Modell zu kritisieren und gleichzeitig auf das Original getAbstract zu verweisen. Ganz egal, wie groß auch immer die Rechtsabteilung von Telekoms hub:raum sein mag.



  10. Petra Panther

    @Andreas Frank

    Leider bleibst Du genauso schwammig, wie schon vorher. Ich glaube, Du kennst einfach nicht, was seitens des Urheberrechts geschützt werden kann und was nicht.

    Fakten, Ideen, Ansätze sind urheberrechtlich nicht geschützt.

    Gottseidank!

    Insofern muss ich leider konstatieren, dass das, was Du machst Verleumdung ist und Du Dich strafbar machst. Sehr unseriös.

  11. @Petra: Du liegts leider komplett daneben. Selbstverständlich sind Ideen urheberrechtlich schützenswert. Du bist ja spaßig. Im Übrigen solltest Du Dich etwas mit dem Grundgesetz beschäftigen. Es hilft!

  12. @ Petra Panther: Du solltest Dich etwas zurück halten mit Äußerungen wie “unseriös”, “Verleumdung” und “strafbar”! Artikel 5 ist Dir ein Begriff?
    Zudem ist meine Kritik nicht schwammig, sondern sehr konkret: Als Blinkist sein Geschäftsmodell vorstellte, war da keinerlei Ansatz der Autorenhonorierung enthalten! Du scheinst irgendwo einmal gehört zu haben, dass Ideen nicht schützenswert sind. Das ist aber zu oberflächlich betrachtet. Geistiges Eigentum ist selbstverständlich im Grundsatz geschützt; auch wenn es Bereiche gibt, wo auf Grund fehlender Schöpfungstiefe solch ein Schutz nicht greift. Wenn aber alle relevanten Inhalte eines geschützten Werkes (Buch) ohne Zustimmung des Autors komprimiert zusammengefasst verkauft werden, dann sehe ich hier die Rechte des Autors verletzt. Was soll an dieser klar formulierten Kritik “schwammig” sein? Dass die Kritik fruchte, diest zeigt sich ja darin, dass Blinkist nun darüber nachdenkt, die Autoren und Verlage einzubinden. Das ist schon einmal ein Anfang. Dass man es von Beginn an fair und sauber machen kann, dass beweist ja seit Jahren das Original getAbstract.
    Möchtest Du liebe “Petra Panther”, dass jemand sich Deiner Arbeit, Deiner Leistung bedient, ohne dass Du um Zustimmung gefragt wirst? Kannst Du einfach in den Supermarkt gehen, und Dir nehmen, was Du möchtest, ohne zu bezahlen? Hälst Du es für überflüssig, für Downloads zu bezahlen? Erwartest Du für Deine tägliche Arbeit einen Lohn von Deinem Arbeitgeber oder Deinen Auftraggebern? Lebst Du von Luft und Liebe?
    Damit ist das Thema für mich so lange beendet, bis Du aus der Deckung der Anonymität hervortrittst.



  13. Petra Panther

    @Andreas Frank

    Ich sehe, Du bist scheinbar so in Deiner eigenen Welt der Unkenntnis des Urheberrechts gefangen, dass Verleumdung ausgeschlossen werden muss, da Vorsatz fehlt, bzw. das Wissen, dass Deine Aussage falsch ist.

    Ich ändere meine Beurteilung zu Beleidigung, bzw. zu übler Nachrede. Du stellst hier eine negative Tatsachenbehauptung auf, die Du nicht belegen kannst und beweisen kannst (weil sie falsch ist)

    Schwammig deshalb, weil Du nur rumschwadronierst, dass geistiges Eigentum irgendwie durch das Urheberrecht geschützt ist. Ich weiß nicht, wo Du Deine Vorstellungen her hast. Sag mir einen Paragraphen, gegen den Blinkist verstößt. Die reinen INHALTE von Büchern sind nicht schützbar. Wer geschickt ein ganzes Buch auf 3 Seiten komprimiert in einer eigenen Leistung ohne nur Kernsätze umzustellen hat nichts zu befürchten.



  14. Petra Panther

    Bzgl. Art. 5 GG:

    Es gibt Grenzen der Meinungsfreiheit. Z.b. bei übler Nachrede.

    Also bitte erstmal Nachdenken vor der Empörung.



  15. Petra Panther

    @Andreas Frank

    Kommt da noch eine Rechtfertigung Deiner Beschuldigungen, es würden bei Blinkist Urheberrecht verletzt?

  16. @Petra Panther: Wie bereits geschrieben, damit ist das Thema für mich so lange beendet, bis Du aus der Deckung der Anonymität hervortrittst.

    Im Übrigen bin ich hier nicht anonym unterwegs und meine ladungsfähige Adresse ist über meinen Blog in Erfahrung zu bringen. Im Gegensatz zu Dir!



  17. Petra Panther

    @Andreas Frank: Im Gegensatz zu Dir beleidige ich auch die Leute nicht und bezichtige Sie nicht öffentlich und nachweislich falsch einer Straftat.

    Deine Aussagen haben nichts mit Meinungsfreiheit zu tun und auch nicht mit Ansichtssache.

    Du solltest mal jemanden Deines Vertrauens mit Sachkenntnis zu dem Thema befragen und Dich dann öffentlich bei den Jungs entschuldigen.

    Und das Thema der Anonymität hat hier überhaupt nichts zu suchen. Es geht hier um Fakten. Du bringst keine hervor und damit ist auf der anderen Seite der Fakt der Beleidigung und der üblen Nachrede geschaffen.

    Die Diskussion willst Du nur beenden, weil Du vielleicht anfängst zu merken, dass Du auf dem Holzweg bist, aber vielleicht zu stolz, den Fehler einzugestehen?



  18. Petra Panther

    @ Alexander Hüsing:

    Ich bitte Dich hier alle Kommentare von Andreas Frank (und damit auch meine kritisierenden) zu löschen, weil er Blinkist einer Straftat bezichtigt. Damit macht sich DS, bzw. Du, bzw. wer sonst verantwortlich ist, ggf. auch schuldig.

    Dankeschön

  19. Wir werden auf gar keinen Fall pauschal alle Kommentare löschen. An welcher Stelle wird hier Blinkist einer Straftat bezichtigt?

  20. @Petra Panther: Jetzt mal den Ball flach halten. Meiner Meinung nach werden Urheberrechte verletzt, wenn ein Unternehmen die kompletten geistigen Leistungen eines Autors verwendet ohne diesen um Erlaubnis zu fragen. Das ist mein gutes Recht und keinesfalls eine “Schmähkritik”, wie Du weiter oben behauptest! Ich frage mich noch immer, warum Blinkist – für ihr im Grunde sehr interessantes Projekt – nicht gaz einfach den sauberen und fairen Weg geht und die Urheber mit ins Boot nimmt. Dass dies ohne Streß und negative Reaktionen wirtschaftlich erfolgreich funktioniert, dies zeigt ja das Original. Oder hat sich hier ein Startup einfach darauf verlassen, dass es eine große Rechtsabteilung des Investors mit viel Geld schon richten wird?

  21. @Petra Panther / noch ein Nachtrag: Bei Dir selbst scheinst Du die Grenzen der Meinungsfreiheit sehr nach Deinem Belieben zu verschieben. Oder wie sonst darf ich Deinen Kommentar vom 29. Aug. 2012 zum Startup “Barzahlen” verstehen, wo Du dem Team um den Investor Carsten Maschmeyer unterstellst, dass sie mit ihrer Plattform illegalen Geldfluß unterstützen: “Perfekte Art, um mit schwarzem barem Geld auch online shoppen zu können!”. Die Wände in Deinem Glashaus sind sehr eng gestellt.



  22. Petra Panther

    @alexander hüsing.

    in den kommentaren von herrn andreas frank von pixeltalk.de hier auf deutsche startups.

    gewerbsmäßige unerlaubte verwertung von urheberrechtlich geschützten Inhalten ist eine Straftat. Insofern ist die Bezichtigung dessen eine Beleidigung, bzw. üble Nachrede, weil Herr Frank einfach eine Tatsachenbehauptung aufstellt (einer unwahren Behauptung) http://www.bka.de/DE/ThemenABisZ/Urheberrecht/StrafrechtlicheFolgen/strafrechtlicheFolgen__node.html?__nnn=true

    Es ist ja nicht einfach: oh es werden Urheberrechte verletzt: sondern: es werden durch Urheberrecht geschützte INHALTE GEWERBLICH VERWERTET.

    Das ist üble Nachrede, Beleidigung und hat nichts, rein gar nichts mit Freiheit der Meinung zu tun.



  23. Petra Panther

    @Andreas Frank

    Schön, dass Du im Internet recherchierst.

    Ich kann Dir aber den kleinen Unterschied erklären:

    Wenn ich behaupte, dass Menschen illegal ein System nutzen können, bedeutet dies nicht, dass ich den Betreibern dieses Systems eine illegale Aktivität oder die Förderung dieser illegalen Aktivität unterstelle.

    Kleiner, großer Unterschied.

    Und der Unterschied ist auch wieder der: wenn Du mir unterstellst, ich hätte etwas unterstellt: ergo: Deine Tatsachenbehauptung, dass ich jmd beleidigt habe, ist wiederum eine Beleidigung. Aber ich bin ja anonym, deshalb nehme ich mir eine Beleidigung von Dir ein bisschen weniger zu Herzen.

  24. Wenn ich alle relevanten Inhalte
    eines Fachbuches nehme und
    diese in kürzeren Formulierungen
    neu zusammen setze, keinerlei
    persönliche Ideen, neue Ansätze,
    Rechercheergebnisse, Thesen,
    Theorien oder ähnliche Ergebnisse
    einer eigenen Autorentätigkeit zu
    Stande bringe, dann habe ich kein
    neues Buch geschaffen, sondern
    lediglich das Werk eines anderen
    Autors plagiiert.

    Liebe “Petra Panther”, es ist mein gutes Recht, solch ein Geschäftsmodell kritisch zu betrachten.

    Wenn Sie oder Ihre offensichtlichen Freunde anderer Meinung sind, dann bleibt es Ihnen überlassen, den Rechtsweg einzuschlagen. Dieser steht in Deutschland zum Glück jedem offen. Dies ist ebenso gesetzlich geregelt, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung!

  25. Ohne in diese Diskussion einsteigen zu wollen, möchte ich festhalten, dass Herr Frank uns des Plagiats bezichtigt hat, was wir entschieden zurückweisen. Unsere blinks sind eigenständige Werke, Punkt. Vielen Dank, Petra Panther, dafür, dass Sie das begriffen haben und Herrn Frank widersprechen. Dass wir uns persönlich kennen, ist laut Herrn Frank ja ein Faktum, mir allerdings neu. Seien Sie dennoch herzlich gegrüßt!



  26. Petra Panther

    @Andreas Frank

    Ich muss niemand persönlich kennen, um Ihre Beleidigungen zu kritisieren. Und selbst wenn wir uns kennen würden, wäre das irrelevant für den FAKT dass sie Blinkist übel nachreden.

    Ich muss Sie auch nicht kennen, um Ihnen zu sagen, dass Sie so wenig blassen Schimmer von Urheberrecht haben, dass Sie lieber froh sein sollten, dass Sie von blinkst nicht eine Abmahnung bekommen. An der Zeit wäre es. Von mir hätten Sie eine bekommen. Längst. Sie können sich nicht einfach auf Gesetze berufen, die nicht das schützen, was SIE behaupten. Ideen, Gedanken, oh mein Gott, was denken Sie denn dass das Urheberrecht schützt? Gottseidank keine Ideen und Gedanken! Es geht im Urheberrecht nur um den Schutz von schutzwürdigen WERKEN! Gedanken, auch mehrere Gedanken sind noch, sind nicht nicht nicht schutzwürdig! Wie sollte sich denn Wissen verbreiten? Was meinen Sie denn worauf sich Lehrbücher stützen? Auf eigene Forschung?

    Herr Frank, belegen Sie mal nen Grundkurs in Urheberrecht, dann können wir weiterreden.



  27. Tobias

    Vielleicht eine gute Gelegenheit für Blinklist, die Inhalte dieser Kommentare komprimiert zusammenzufassen und für 89 Cent zu verkaufen :-)

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