Niiu bringt individualisierte News aus verschiedenen Zeitungen auf das iPad

Niiu (www.niiu.de) ist wieder da und bündelt diesmal Nachrichten und Beiträge aus verschiedenen Onlinequellen in einer iPad-App, so dass sich Nutzer ihre News ganz nach eigenem Gusto zusammenstellen können. Wer keine Lust mehr […]
Niiu bringt individualisierte News aus verschiedenen Zeitungen auf das iPad

Niiu (www.niiu.de) ist wieder da und bündelt diesmal Nachrichten und Beiträge aus verschiedenen Onlinequellen in einer iPad-App, so dass sich Nutzer ihre News ganz nach eigenem Gusto zusammenstellen können. Wer keine Lust mehr hat, sich täglich mehrere Zeitungen zu Gemüte zu führen, obwohl vielleicht nur jeweils ein Ressort interessant ist, findet mit niiu eine Lösung – gegen Gebühr.

Nachdem niiu 2011 mit einer individualisierten, gedruckten Tageszeitung gescheitert war, ist das Team seit April 2013 mit einer rein digitalen Lösung wieder zurück. Niiu präsentiert sich nun als kostenpflichtige News-App für das iPad, mit der Leser ihre Nachrichten aus verschiedenen Zeitungen oder Magazinen zusammenstellen können. Die Selektion findet dabei nicht zwangsweise auf Basis einer gesamten Publikation statt, sondern auch detaillierter per Ressort.

So kann die eigene Zeitung schließlich Neuigkeiten aus der „Android Welt“, internationale Nachrichten aus der NZZ oder den Sportteil der Bild enthalten. Die Anzahl der Medienpartner liegt zurzeit bei knapp 25, neben den bereits genannten sind beispielsweise auch das Hamburger Abendblatt, The European sowie Magazine aus dem Computer- und Lifestyle-Bereich dabei.

Ende 2009 hatte sich das Team um Wanja Sören Oberhof bereits mit einer individualisierten Tageszeitung an den Start gewagt. Diese sollte täglich und in gedruckter Form zu den Lesern nach Hause geschickt werden – auf Grund produktions-technischer Probleme wurde Anfang 2011 dann aber doch der Stecker gezogen. Das Team bleibt mit seinem Neustart der Grundidee der individualisierten Zeitung treu und ist seit Anfang April diesen Jahres mit ihrer iPad-App zurück.

Sieben Tage kostenlos testen, Lizenzverträge mit Publishern

Die App kann sieben Tage kostenlos getestet werden, danach geht es an die Entscheidung, welches Monatspaket für die Newsflat gewählt werden soll. Es stehen drei Pakete zur Auswahl, die sich in der Laufzeit und entsprechend im monatlichen Beitrag unterscheiden – je länger die Laufzeit, desto günstiger das Monatsabo. Wer noch kein iPad besitzt, kann sich eines der verfügbaren Bundles bedienen, die neben der App gleich  ein iPad 4 oder mini mitbringen.

Screenshot der App-Titelseite von niiu

Niiu beteiligt Partnermedien, je nach Popularität der Artikel, mit einer variablen Provision am Vertrieb und den Werbeinnahmen, bei Ressortwechseln in der App blendet niiu Werbung ein. Weiterhin hat niiu Lizenzverträge mit den Inhalteanbietern geschlossen, Oberhof erklärt: “Anders als bisherige News Aggregatoren hat niiu direkte Lizenzverträge mit den Verlagen. Diese Verträge beinhalten die direkte Anlieferung aller Verlagsinhalte an niiu und bieten den Verlagen gleichzeitig einen neuen Distributionskanal für paid content. Für den Leser ist damit sichergestellt, dass er alle gewählten Inhalte innerhalb der App komfortabel lesen kann, ohne durch diverse Verlinkungen oder Bezahlschranken abgelenkt zu werden. Damit ist niiu gleichzeitig der erste News Aggregator, den die veränderten Marktbedingungen durch das aktuelle Leistungsschutzrecht nicht tangieren.”

Neuer Start, neue Investoren

Die Niiu Publishing GmbH, die hinter dem neuen niiu-Dienst steckt, wurde Mitte August 2012 von Wanja S. Oberhof, Hendrik Tiedemann, Marek L. Spak und Janosch Sander gegründet. Zunächst bestritten die Macher die Finanzierung mit eigenen Mitteln, inzwischen sind die Presse Union, Intan, Inconcepta und Corporate Counsellors als Investoren mit an Bord.

Newsaggregatoren gibt es inzwischen wie Sand am Meer, beispielsweise die iOS-Apps NewsPush (www.unipushmedia.net) und CoffeeMinute (www.coffeeminute.com, deutsche-startups.de berichtete). Niiu sieht seinen Vorteil in der einheitlichen Gestaltung der Beiträge, egal, aus welcher Zeitungs-Quelle sie stammen und darin, dass Leser alles innerhalb der App konsumieren können, ohne auf externe Seiten verwiesen zu werden. Paywalls sind durch niius Lizenzverträge mit den Medienpartnern sowieso ausgeschlossen.

Kommt beruflich aus den Bereichen der Mediengestaltung und der Betreuung demenziell erkrankter Menschen. Seit Ende 2012 ist er freier Journalist mit dem Schwerpunkt Start-ups, interessiert sich aber auch für E-Reading und Open Source.

  1. Bin mit Flipboard ganz glücklich!



  2. Nik

    Finde ich gut, dass die Jungs nicht so einfach aufgeben. Viel Erfolg



  3. Tobias

    Kompliment für das wirklich schöne Logo!

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