5 neue Start-ups: Karla Knopf, expertentexte.de, AddApptr, Bibflirt, Swaki

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es […]
5 neue Start-ups: Karla Knopf, expertentexte.de, AddApptr, Bibflirt, Swaki

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Diesmal stellen wir Karla Knopf, expertentexte.de, AddApptr, Bibflirt und Swaki vor.

Karla Knopf sucht reduzierte Markenkleidung

Gut angezogen: Kinder werden viel zu schnell groß. Weil dieser Oma-Spruch tatsächlich stimmt, verzweifeln viele Eltern regelmäßig vor den Kleiderschränken des Nachwuches. Die Hose ist schon wieder zu kurz und das Shirt hat ein Loch. Doch nicht jeder ist der Typ für Flohmärkte oder klappert jeden Sale in den Geschäften ab. Hier springt das Start-up Karla Knopf (www.karlaknopf.de) ein. Mit Sitz in München bündelt es ausschließlich reduzierte Kindermode vieler bekannter Marken und leitet dabei weiter auf die Shopping-Seiten großer Versandhändler. Die gesuchte Kleidung wird nach Größe und Geschlecht sortiert. Gegründet wurde Karla Knopf von Viviane Rittersporn und Joana Osman.

Expertentexte gibt Antworten

Qualität: Die Welt hält viele Fragen bereit, einige davon werden auf der Seite des Berliner Start-ups Expertentexte (www.expertentexte.de) von Experten für Journalisten beantwortet. Fachbeiträge können ab sofort eingestellt werden. Gegen Aufpreis können dann Services wie der Versand an Journalisten hinzugebucht werden. „Expertentexte.de will explizit Texte sammeln und zur Verfügung stellen, die für Journalisten, Blogger und alle anderen, die publizistisch tätig sind, einen echten Mehrwert bieten. Experten können Ihre Fachtexte im Portal kostenlos veröffentlichen“, heißt es aus dem Unternehmen. Vorteil für alle: Journalisten sollen gut recherchierte und fundierte Fachtexte erhalten und mit einer Berichterstattung die Expertise des Experten untermauern. Bedingungen sind inhaltliche Qualität und ein Link auf den Artikel.

AddApptr betreibt eine Supply Side Plattform

Einnahmeplus: Im letzten Winter wurde AddApptr (www.addapptr.com) gegründet. Das Start-up mit Sitz in Hamburg betreibt eine Supply Side Platform (SSP), speziell für Mobile Apps. Das AddApptr-Tool bündelt das Werbe-Inventar von vielen Ad Networks und macht es den Publishern und Entwicklern mit einem einzigen SDK zugänglich. Aktuell generiert AddApptr eigenen Angaben zufolge bereits 270 Mio. Ad Impressions monatlich, mit stark steigender Tendenz. Patrick Kollmann, Geschäftsführer von AddApptr: „Ursprünglich haben wir dieses Tool für unsere eigenen Apps entwickelt, da uns keine der vorhandenen Lösungen überzeugt hat. Seit der Nutzung des ersten AddApptr Prototypen sind die Werbeumsätze in allen unseren Apps deutlich angestiegen. Wir haben bereits Publisher die über unser Tool über 70.000 Euro Umsatz im Monat generieren“. Das AddApptr SDK steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Bibflirt gibt Flirts eine zweite Chance

Herz verloren: Gesehen, verliebt und aus den Augen verloren. Weil das schade ist, gründete der Heidelberger Student Nik Myftari Anfang des Jahres die Flirt-Plattform Bibflirt (www.bibflirt.de) mit dem Ziel, dem Flirt-Zufall eine zweite Chance zu geben. Wenige Wochen später wurde die dazu gehörige App gelauncht. Auskünften zufolge wurden bereits alle großen Original-Spotted Fanseiten auf bibflirt integriert, darunter beliebte Studienstädte wie Freiburg, Kiel, Heidelberg oder Münster und Göttingen. Zurzeit arbeitet das sechs-köpfige Gründerteam an der Weiterentwicklung der Plattform. Monetarisierung soll langfristig über Freemium mit Gamification erfolgen. Das Besondere: Hier können sich die Gesuchten direkt beim Inserenten melden, der aber selbst anonym bleibt.

Swaki baut Reperatur-Community auf

Reparieren: “Schluss mit der Wegwerfgesellschaft” fordert der Gründer Christian Steiger der neu gegründeten “Reparatur-Community” Swaki (www.swaki.de). Ziel ist es, die weltweit größte Produktdatenbank zu kreieren, damit alles auf einen Blick zu finden ist und schnelle, von Usern getestete Lösungen kommuniziert werden können. Dies können Bedienungsanleitungen, Schaltpläne oder Reparaturanleitungen sowie alle Informationen und Bewertungen zu einem Produkt sein. Swaki hat seinen Sitz in Hamburg.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.



  1. StartupScreener

    Ich bin vor einigen Tagen auf eine Bibflirt Facebook Seite der Jungs mit diversen offensichtlich gefakten Likes und Kommentaren gestoßen, aber damit nicht genug. Mit Bibflirt und Spotted University spammen sie derzeit massiv Facebook voll. Es gibt mindestens 500 (!!!) Fanpages, jede für eine andere Universität (national und international). Auf jeder der Seiten werden automatisiert Fake-Posts veröffentlicht, mal ist es “In der Bäckerei am Bahnhof habe ich (22) heute einen süßen Kerl mit Lederjacke gesehen. …” ein anderes mal ist es “In der Bibliothek habe ich (19) heute einen süßen Kerl mit Lederjacke gesehen. …”. Damit es nicht so sehr auffällt tauschen sie die Satzbestandteile einfach aus (Randomgenerator) und posten sie in den verschiedenen Fanpages. Ein paar Stichwort-Suchen bei Google reichen aus, um zu sehen, dass 99% aller angeblichen Flirtgesuche gefälscht sind.

    Mit der gleichen Masche versuchen sie es auch mit Confessions-Fanpages für hunderte Städte. Dabei locken sie ahnungslose User mit angeblichen
    iPhone-Verlosungsaktionen (50 iPhones) –>
    http://dariustorabian.de/allgemein/facebook-kostenlose-iphones-fake-profile-und-confessions-78.html
    . Das ist klarer Betrug und strafbar, nur mal so nebenbei erwähnt! Auch hier ist mit einer Googlesuche schnell herauszufinden, dass man altbekannte Beichten vom Beichthaus einfach klaut und genauso wie bei Bibflirt durch einen Zufallsgenerator etwas mixt, damit es nicht so sehr auffällt. Ich frage mich was wohl als nächstes kommt? Wären diese
    beiden Projekte kein Betrug, müsste Herr Myftari ein Team von mindestens 50 Leuten hinter sich haben, um die Einsendungen der angeblichen User auf knapp 1.000 Fanpages bewältigen zu können. Doch wie sollte man das jemals durch Werbung oder “Premiummodelle” finanzieren können?

    Die Jungs bauen eine riesige Fake-Spam-Maschine auf und wollen mit einem Exit das schnelle Geld machen! Der arme Investor.



  2. Nik

    Lieber Patrick,

    vielleicht solltest du erwähnen, dass der Verfasser des Blogs (dein Partner und Freund)schon vor 3 Monaten versucht hat, “Spotted” als Marke anzumelden.
    https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020130117549/DE

    Desweiteren ist es gut für dich, dass du jetzt anonym das Ganze hier postest – denn das was du machst ist Verleumdung und Rufmord. Wettbewerb geht anders. Grüße, Nik



  3. Matze

    Vielleicht fahren Darius, Nik und spotted.de ja mal zusammen in den Heidepark und fahren ein bisschen Riesenrad zusammen ;-)



  4. StartupScreener

    Hi Nik Myftari,
    ich kenne keinen Patrick und mit dem Betreiber des Blogs habe ich auch nichts zu tun. Den Link habe ich erst durch die Diskussionen bei Gründerszene entdeckt. Du scheinst ja nicht viele Freunde zu haben. Ich bin in der Recherche des Bloggers einfach mal weitergegangen. Alles was ich oben geschrieben habe, entspricht 100% der Wahrheit. Ich kann hier gern ein paar Links und Screenshots posten. Aber ich glaube nicht, dass das in Deinem Sinne ist.

    Meine Fragen: Was willst Du mit Deinem Startup erreichen? Gibt es einen Businessplan? Wie soll ein Premiummodel denn funktionieren?



  5. SebHenne

    bibflirt premium? bezahlen, um mit menschen zu flirten, denen man eh jeden tag begegnet? schnapsidee! :)
    das mit sekündlich steigenden Facebook-Fans und den ziemlich dreist kopierten beichthuas beichten habe ich auch gesehen.



  6. Nik

    Gut recherchiert.
    Münster und Duisburg-Essen kooperieren schon lange mit bibflirt. Genauso wie: München MVV, Frankfurt, Kiel, Freiburg, Trier, Heidelberg, Göttingen, Gießen, Konstanz, Karlsruhe, Bremen, Bremerhaven, Bayreuth, Hohenheim, Minden-Lübbecke, Berlin, Pforzheim, Greifswald, Saarbrücken und Flensburg.
    https://www.facebook.com/SpottedUniDuisburgEssen?fref=ts
    https://www.facebook.com/spottedunimuenster?fref=ts



  7. Anyonymps

    welcher investor (der halbwegs bei verstand ist) sollte jemals in sachen wie bibflirt/ spotted investieren? in welcher welt lebt ihr alle?



  8. michi

    Das Thema ist doch mega spannend, People Discovery in Verbindung mit Location Based hat m.E. viel Potential. hier ein interessanter Bericht:
    http://netzwertig.com/2012/03/05/people-discovery-wenn-das-smartphone-weis-wie-der-sitznachbar-heist/



  9. Anyonymps

    gabs schon oft, (siehe aki aki etc), immer gescheitert, don’t waste your time.

  10. Thema ist grundsätzlich spannend, ja, aber daran versuchen sich gerade schon einige bessere Leute. Mit einem etwas anspruchsvolleren Ansatz als dem kurzfristigen Ausschlachten von ursprünglich authentischen FB-Pages.

    Und wenn es so einfach wäre Pages auf Facebook zu monetarisieren, dann würden sich einige mehr daran versuchen.



  11. Olli

    Wie schafft man es, dass aus 5 startups nur über das seine diskutiert wird? Braucht man jetzt schon Hater um Aufmerksamkeit zu bekommen? Schaut euch doch auch mal die anderen an, z.B. AddApptr: sehr gut umgesetzt, mit vielen zusätzlichen features, wie z.B. Nutzungsstatistiken der App und wirklich schnell integrierbar. Absolut überzeugt.



  12. Rainer Safferthal

    “Hier springt das Start-up Karla Knopf (www.karlaknopf.de) ein. Mit Sitz in München bündelt es ausschließlich reduzierte Kindermode vieler bekannter Marken und leitet dabei weiter auf die Shopping-Seiten großer Versandhändler.”

    Wow! Jetzt werden hier schon Affiliate-Seiten als Startup vorgestellt. Gibt bestimmt denächst noch viele Seiten dieser Art, weil jeder der FM360° installieren kann so etwas in kurzer Zeit zu stande bekommt.

    “Die Jungs bauen eine riesige Fake-Spam-Maschine auf und wollen mit einem Exit das schnelle Geld machen! Der arme Investor.”

    Wer als Investor glaubt, daß es auf solche Portalen nicht von Fakes wimmelt, der ist selber schuld, wenn man sich an ihm bereichert.



  13. Anyonymps

    @Olli: was für hater? wohl eher mitleid/ unverständnis für euch..

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