pling wechselt den Besitzer: Clemens Tönnies übernimmt Crowdfunding-Plattform

EXKLUSIV Die 2010 gestartete Crowdfunding-Plattform pling (www.pling.de) hat nach Informationen von deutsche-startups.de einen neuen Besitzer. Der zuvor von David Heberling und David Holetzeck betriebene Dienst, welcher unter ihrer Agentur Table of Visions verankert […]
pling wechselt den Besitzer: Clemens Tönnies übernimmt Crowdfunding-Plattform

EXKLUSIV Die 2010 gestartete Crowdfunding-Plattform pling (www.pling.de) hat nach Informationen von deutsche-startups.de einen neuen Besitzer. Der zuvor von David Heberling und David Holetzeck betriebene Dienst, welcher unter ihrer Agentur Table of Visions verankert war, gehört nun Clemens Tönnies, Neffe des gleichnamigen Fleischproduzenten und Schalke 04-Bosses. Eine sechsstellige Summe zahlte Tönnies dem Vernehmen nach für pling.

Der Pionier unter den Crowdfunding-Plattformen im Lande wird nun von der pling GmbH mit Sitz in Bielefeld betrieben. Die pling-Macher sind aber weiter an Bord und betreuen ihr Baby momentan weiter. Offenbar steht aber ein größerer optischer und konzeptioneller Relaunch bevor. Netter Aspekt am Rande: Da pling vorher von Table of Visions betrieben wurde, hat die neugegründete pling GmbH pling übernommen – samt aller Markenrechte, des Logos und der Plattform. Über pling wurden in der Vergangenheit coole Projekte wie “Saber Rider and the Star Sheriffs – The Game” finanziert.

Später machten Crowdfunding-Plattformen wie Startnext (www.startnext.de) Frühstarter pling gehörig Konkurrenz. “Wir haben zwei Jahre hart an pling gearbeitet und unseren Teil zur Etablierung des Themas Crowdfunding in Deutschland beigetragen”, sagen die pling-Macher. Auch künftig bleiben sie als Mini-Anteilseigner an pling beteiligt. Was darauf deutet, dass die Chemie zwischen den Gründern und dem neuen Besitzer stimmt.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Man darf gespannt sein wie sich ein Fleischer wie Herr Tönnies im Internet schlägt. Auf den ersten Blick kann ich mir nich vorstellen das es was wird, aber wer weiss das schon…

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  3. Karl

    Haha!

    “Später machten Crowdfunding-Plattformen wie Startnext (www.startnext.de) Frühstarter pling gehörig Konkurrenz.”

    sehr niedlich abgeschrieben aus dem Text von Pling!

    Aber so werden eben Wahrheiten hergestellt, wo sie eigentlich niemanden interessieren. Einen sechsstelligen Betrag für eine Plattform, die optisch von Kickstarter kopiert wurde und die nie wirklich in die Spur kam? Wegen einem “coolen” Projekt?

    Herr Hüsing, da haben Sie ein lustiges Ei ausgebrütet!

  4. Was für ein Ei soll ich da ausgebrütet haben und aus welchem Text soll ich abgeschrieben haben? Ich brauche mehr Details…



  5. Thomas P. Offner

    @Karl: Finde den Exit eine klasse Geschichte. Was ist daran auszusetzen? Pling wurde entwickelt, war erfolgreich im Einsatz und wurde für eine anständige Summe verkauft.

    PS: wegen verlangt den Genitiv.

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  7. Karl

    Danke für Grammatik!
    An einem Exit wäre bei Wahrheitsgehalt sicher überhaupt nichts auszusetzen!

    @Alexander Hüsing Wer soll sonst geschrieben haben, das Pling die erste Plattform war? Die Jungs von Pling sind die einzigen, die das so darstellen.
    Pling als Frühstarter? Mindestens zwei Generalisten-Plattformen waren vor Pling im Netz und nur eine davon hat mit ihrem Geschäftsmodell so viel Erfolg, das dafür eine sechstellige Summe in den Raum gestellt werden könnte.

    Das ist doch sicher alles als lustiger Hoax von David&David gestartet. Wofür sollte jemand soviel Geld ausgeben? Für ein finanziertes Projektvolumen von 80.000 Euro in 2 Jahren?

    Als Versuch, den Wert einer Domain zu steigern, taugt so eine Meldung vielleicht. Oder überzeugt mit mehr Infos, z.B. durch die Plattform selbst.



  8. Karl

    Das Ganze war doch sicher ein Seitenhieb auf Herrn Hoeneß.

    Zitat aus einem Interview mit Toennis:

    “Sein Vorbild in der Fußballwelt ist Bayern-Präsident Uli Hoeneß, auch er ist in der Fleischbranche tätig. Was haben Fußball und Fleisch gemeinsam? „Die ungeheure Kraft.“ “

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