Gabriel Yoran über das Scheitern von aka-aki

Knapp vier Jahren nach dem offiziellen Startschuss verschwand die Handy-Community aka-aki (www.aka-aki.com) im Sommer des vergangenen Jahr von der Bildfläche. aka-aki entstand aus einem Diplomprojekt im Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation (GWK) an der […]
Gabriel Yoran über das Scheitern von aka-aki
  • Von ds-Team
    Mittwoch, 13. März 2013
  • 2 Kommentare
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Knapp vier Jahren nach dem offiziellen Startschuss verschwand die Handy-Community aka-aki (www.aka-aki.com) im Sommer des vergangenen Jahr von der Bildfläche. aka-aki entstand aus einem Diplomprojekt im Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation (GWK) an der Universität der Künste Berlin. 2008 ging die Handy-Community an den Start – und somit weit vor dem Smartphone und Mobileboom – siehe auch “Offline! aka-aki am Ende“. Im Video-Interview mit VentureTV spricht aka-aki-Mitgründer Gabriel Yoran über das Auf und Ab in seinem turbulenten Gründerleben.

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Im Fokus: Weitere Videointerviews gibt es in unserem großen Themenschwerpunkt VentureTV

Hausbesuch bei aka-aki

Anfang Oktober 2009 schaute deutsche-startups.de bei aka-aki vorbei. Im damals neuen Büro war auch der obligatorische Elch, das Markenzeichen des Start-ups, immer prominent vertreten. Einige Eindrücke des Büros mit dem Elch in unserer Fotogalerie.

ds_akaaki



  1. Miguel

    Recht sympathischer Typ mit wirklich interessanter Vergangenheit. Bei der Erwähnung von CCC, Steganos und CompuServe musste ich schmunzeln ob der guten alten Zeit :-)



  2. Peter

    Der Markt des GEO-Locationing ist bisher eine interessante Totgeburt gewesen.. und ich will versuchen zu erklären, warum.

    Ja – die Idee von aka-aki war früh dran, innovativ, mit riesigem Potenzial.
    Ja – die Widrigkeiten technischer Natur (GPS war teuer, hunderte Handymodelle, alte Frameworks) aber besonders auch mit dem deutschen Markt waren eine Herausforderung.

    Allerdings hat sich aka-aki damals nicht massentauglich präsentiert. Das design der Community war viel zu alternativ und unklar; die Software für’s Handy technisch kein Schmuckstück. Das war der Grund, warum ich damals dachte, dass es sich sehr wahrscheinlich nicht durchsetzen würde.

    Brightkite, die amerikanische Variante hatte das Konzept wunderbar umgesetzt; und ist trotzdem ebenfalls gescheitert.

    Auch heute noch nutzen die Leute die großartigen Möglichkeiten, des GEO-Locationing noch nicht richtig, weil sie Angst vor mangelder Privatsphäre haben.

    Geo-Locationing öffnet einen Milliarden-Werbemarkt, weil man punkt und (!) zeitgenau werben kann. Die Menschen sind allerdings nach wie vor noch nicht bereit dafür – sondern möglicherweise erst in 4-5 Jahren.

    Facebook hält still und heimlich; ob es will oder nicht; die mächtige Fahne in dieser Thematik, weil sie einfach das größte Social Network der Erde sind.
    Facebook weiß das, und widmet sich der Thematik auf clevere weise öffentlich nur sehr zaghaft. Ich bin sicher, dass Sie entwicklertechnisch längst viel weiter sind, als sie sich dahingehend nach außen präsentieren. Und wenn der Markt reif ist, schlagen sie zu.

    Es wäre eine spannende und interessante Herausforderung, diesen Markt als neues Startup anzugreifen. Ich glaube es geht; auch jetzt schon. Man kann Geo-Locationing frühzeitig angehen und ein profitables Geschäft generieren. Dienste wie Bibflirt und praktisch alle Coupon-Anbieter belegen, dass Menschen ortungsbasierte Kommunikation nutzen würden.

    Bloß gab es bisher noch nicht die geeigneten Brains, die es konzeptionell richtig angegangen sind.

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