10 E-Mail-Betreffzeilen, um garantiert nicht beachtet zu werden

Start-ups brauchen Aufmerksamkeit. Um diese Aufmerksamkeit zu bekommen – egal ob nun von deutsche-startups.de, Gründerszene etc. oder von anderen Medien – ist auch eine gute E-Mail-Betreffzeile wichtig. Vor allem, um nicht in den […]
10 E-Mail-Betreffzeilen, um garantiert nicht beachtet zu werden
  • Von Alexander Hüsing
    Montag, 11. März 2013
  • 5 Kommentare
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Start-ups brauchen Aufmerksamkeit. Um diese Aufmerksamkeit zu bekommen – egal ob nun von deutsche-startups.de, Gründerszene etc. oder von anderen Medien – ist auch eine gute E-Mail-Betreffzeile wichtig. Vor allem, um nicht in den Redaktionspostfächern der Republik unterzugehen, in denen pro Tag dutzende oder gar hunderte Mails landen. Leider, flattern immer wieder E-Mails, deren Inhalt durchaus interessant wäre, mit völlig nichtssagenden, überflüssigen und ärgerlichen Betreffzeilen in unser Postfach. Alle machen nicht neugierig auf den Inhalt, alle erschweren die Wiederfindbarkeit, falls man sie doch geöffnet hat. Nachfolgend 10 E-Mail-Betreffzeilen, um garantiert nicht beachtet zu werden.

1. Pressemitteilung

2. Pressemeldung

3. Press Info

4. Presseinformation

5. Medien-Info

6. Presse Communiqué

7. Neues Start-up

8. Neues Produkt

9. Vorstellung

10. Neues Feature

Alle hier genannten Bespiele sind aus dem Leben gegriffen bzw. aus dem Postfach des Verfassers. Besonders “schön” ist es, wenn man sich diese 10 Betreffzeilen einmal im eigenen Postfach vorstellt – direkt untereinander. Da kann wohl jeder verstehen, dass solche E-Mails schneller gelöscht werden, als man Start-up sagen kann. Ungeeignet sind auch Kombinationen aus diesen 19 Beispielen mit dem jeweiligen Firmennamen dahinter. Am besten sind aussagekräftige Betreffzeilen, bei denen sofort klar wird, worum es in der Mail geht – siehe auch Die passende Überschrift einer Pressemitteilung

Ergänzend zu diesem Beitrag sei unser Artikel 12 Methoden, garantiert nicht in die Medien zu kommen genannt, denn auch wenn man eine gute E-Mail-Betreffzeile erschaffen hat, kann man noch einiges falsch machen im Umgang mit Medien.

Im Fokus: Weitere Artikel über PR, gibt es in unserem Themenspecial PR-Tipps für Gründer

Foto: istockphoto

Alexander Hüsing

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Matthew

    Der Artikel ist ein Tipp für alle, die demnächst garantiert eine PR-Agentur brauchen werden!

    Aus dem täglichen Kontakt mit Journalisten kann ich bestätigen – die Betreffzeile einer E-Mail ist überaus wichtig – hier stimme ich Herrn Hüsing zu!

    Aber wenn ein Journalist schon aus der Überschrift nicht erkennen kann, womit er es zu tun hat, ließt er dann den folgenden Text noch? Oder anders: Fühle ich mich verarscht, wenn ich einen vermeintlich neutralen Artikel lese, um dann festzustellen, dass es sich um eine Pressemitteilung handelt? Oder läßt DS in Zukunft auch den Hinweis auf einen Gastbeitrag und der ggf. damit verbundenen Eigenwerbung des Autors weg um dem Leser bis zum Ende einen Artikel der Redaktion vorzugaukeln? Letztlich ist es richtiger eine Pressemitteilung auch als solche zu etikettieren. Ob den Journalist der Inhalt interessiert hat dann was mit dem Newswert zu tun aber sicher nicht mit dem korrekten Label in der Betreffzeile.

    Wer das korrekte Labeling am Anfang weglässt hat spätestens bei der nächsten E-Mail ein Glaubwürdigkeitsproblem oder landet gleich im Spam-Ordner.
    Oder auf einen anderen Bereich übertragen: wer ein Problem mit der korrekten Etikettierung hat, der soll sich nicht über falsche Zutaten in der Lasagne oder den Raviolli beschweren, den bei den Texten stört’s ihn ja scheinbar auch nicht.



  2. Max

    Da stimme ich Matthew zu: ganz ohne den Hinweis geht es nicht. Eine Kombination sollte es sein: “Pressemitteilung: hier steht ein interessanter Betreff”. So weiß der Journalist sofort, dass es sich um eine PM handelt, aber auch, worum es geht.

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