windeln.de sammelt 15 Millionen Euro ein

Der Ende 2010 gestartete Online-Shop windeln.de (www.windeln.de), bei dem Eltern Baby- und Kleinkinderartikel kaufen können, sammelt nach einem Bericht der WirtschaftsWoche abermals Kapital ein: Die Altinvestoren DN Capital und Acton Capital Partners sowie […]
windeln.de sammelt 15 Millionen Euro ein
  • Von Alexander Hüsing
    Montag, 25. Februar 2013
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Der Ende 2010 gestartete Online-Shop windeln.de (www.windeln.de), bei dem Eltern Baby- und Kleinkinderartikel kaufen können, sammelt nach einem Bericht der WirtschaftsWoche abermals Kapital ein: Die Altinvestoren DN Capital und Acton Capital Partners sowie die Private-Equity-Gesellschaft MCI und die Venture-Capital-Gesellschaft 360 Capital Partners investieren demnach über 15 Millionen Euro in die Jungfirma. Bereits Anfang 2012 sammelte Windeln.de einen “hohen einstelligen Millionenbetrag” ein. Und auch 2010 erhielt das Start-up eine Finanzspritze in siebenstelliger Höhe. Mit dem frischen Kapital will Windeln.de nun ins Ausland expandieren – zunächst in die Schweiz und nach Polen.

In Polen kennt sich Neu-Investor MCI aus: Die Private-Equity-Gesellschaft ist spezialisiert auf Zentral- und Osteuropa. Gemeinsam mit Ventech investierte der Geldgeber Ende des vergangenen Jahres in die Schmuckfabrik 21Diamonds. 360 Capital Partners wiederum gehört zu den Investoren des Gruppengeschenkdienstes Leetchi. Windeln.de wurde vor drei Jahren von Alexander Brand, Dagmar Mahnel und Konstantin Urban gegründet. Junge Eltern können bei Windeln.de Produkte des täglichen Bedarfs bestellen und sich bequem nach Hause liefern lassen – die Produktpalette reicht von Windeln über Babynahrung bis zu Schnullern. Laut WirtschaftsWoche erwirtschaftet Windeln.de momentan rund 50 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Der Anteil von Windeln liege bei 20 %, der durchschnittliche Warenkorb bei 85 Euro. Der letzte ausgewiesene Fehlbetrag betrug laut Jahresabschluss 2011 satte 4,2 Millionen Euro.

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Alexander Hüsing

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. “Mit dem frischen Kapital will Windeln.de nun ins Ausland expandieren – zunächst in die Schweiz und nach Polen. ”
    “Der letzte ausgewiesene Fehlbetrag betrug laut Jahresabschluss 2011 satte 4,2 Millionen Euro. ”

    Sollte man erst nicht im eigenen Land GEWINNE erzielen, bevor man sich im Ausland breit macht?

    “Laut WirtschaftsWoche erwirtschaftet Windeln.de momentan rund 50 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Der Anteil von Windeln.de liege bei 20 %, der durchschnittliche Warenkorb bei 85 Euro. ”

    Fehlen da nicht ein paar Wörter oder sollte das Windeln *lach* im zweiten Satz heissen? Das mit den 20 % verstehe ich nicht. Was sind die 100 %?



  2. Toto

    Die einzige Möglichkeit einen “billigen” Onlineshop zu pushen ist mit Marketingmacht, von daher ist das Vorgehen nur logisch, denn sonst wäre es ein Shop wie jeder andere auch, mit de Angebot wie jeder andere auch, in dem Segment. Aber Geld regiert die Welt und Innovationen braucht man in dem Bereich eh nicht…



  3. TheRiddler

    Man man man mit Schexxxe Geld verdienen.
    Kann man damit eigentlich an der Hotelbar Eindruck schinden?

  4. Inzwischen ist die Finanzspritze offiziell…

    “Wir sind begeistert, dass wir nun über die finanziellen Mittel verfügen, um in weitere europäische Märkte zu expandieren. Besonders stolz sind wir
    darauf, dass wir vier europäische Premium-Investoren mit im Boot haben“, sagt Konstantin Urban, Gründer und Geschäftsführer von windeln.de. Alexander Brand, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer, fügt hinzu: “Mit dem frischen Kapital können wir und unser fantastisches Team das Angebot an Produkten vergrößern und unseren Kunden einen noch besseren Service bieten.”

    “Die Performance von windeln.de im Jahr 2012 war hervorragend”, sagt Nenad Marovac, geschäftsführender Partner der britischen Venture
    Capital-Gesellschaft DN Capital. “Das starke Wachstum hat windeln.de durch
    sein exzellentes Produktportfolio, sehr schlanke Strukturen, eine
    hervorragende Logistik und durch hocheffizientes Marketing erreicht.”

    “Nachdem windeln.de in den deutschsprachigen Ländern so gut Fuß fassen konnte und aktuell bei 50 Millionen Euro annualisiertem Umsatz liegt, sind wir sehr glücklich, den Ausbau in neuen und sehr attraktiven Märkten zu unterstützen und das Unternehmen zum Europäischen Branchenführer zu machen”, fügt Tomasz Czechowicz von MCI hinzu.

  5. Pingback: Baby-Markt plant aggressiven Wachstumskurs – europaweit :: deutsche-startups.de

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