Testphase beendet: wkw-Gründer starten dawawas

Etliche Monate nach der ersten exklusiven Ankündigung bei deutsche-startups.de – siehe “wer-kennt-wen.de-Gründer Ohler und Jager starten dawawas” – starten Patrick Ohler und Fabian Jager, die Gründer des Social Network wer-kennt-wen.de nun hochoffiziell ihr […]
Testphase beendet: wkw-Gründer starten dawawas
  • Von Alexander Hüsing
    Donnerstag, 21. Februar 2013
  • 10 Kommentare
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Etliche Monate nach der ersten exklusiven Ankündigung bei deutsche-startups.de – siehe “wer-kennt-wen.de-Gründer Ohler und Jager starten dawawas” – starten Patrick Ohler und Fabian Jager, die Gründer des Social Network wer-kennt-wen.de nun hochoffiziell ihr neues Projekt dawawas (www.dawawas.de), einem Dienst für das Teilen und Sammeln persönlicher Fotos – beispielsweise vom letzten Urlaub, der eigenen Hochzeit oder der Geburtstagsparty der besten Freundin. “Seit dem allerersten Prototyp haben wir dawawas in der geschlossenen Testphase bereits mit mehreren hunderttausend Fotos von mehreren tausend Nutzern auf Herz und Nieren getestet”, sagt Jager.

“Das begeisterte Feedback unserer Nutzer hat uns bestätigt, dass wir mit dawawas einen Ort für die wundervollen Momente aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln verschiedener Kameras geschaffen haben”, führt er weiter aus. “Dabei ist uns ganz besonders wichtig, dass privat bleibt, was privat ist”, ergänzt Mitstreiter Ohler. Mit diesen wenigen Worten erklärt der Rheinländer auch schon gekonnt das Konzept von dawawas: Nur eingeladene Personen können die Bilder sehen. Pro Fotoalbum kann jeder Nutzer individuell festlegen, wer die Bilder sehen kann. Entweder die ganze Firma oder die ganze Firma ohne den Chef oder nur die Arbeitskollegen, mit denen man sich gut versteht. Zum Start ist dawawas auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Italienisch verfügbar sowie per App fürs iPhone, Android Windows 8 und “viele Smart TVs”.

Bereits im Sommer des vergangenen Jahres erklärte dawawas-Macher Ohler uns die Idee hinter seinem neuen Start-up: “Die Idee ist nach einem Skiurlaub mit einer größeren Gruppe entstanden, als es mal wieder darum ging, die Fotos aller Mitreisenden auch zu sehen. Der Offline-Austausch, wie CDs oder Speicherkarten, ist nicht besonders praktikabel und viele der Fotos will man den Freunden in einem Social Network nicht zeigen oder öffentlich ins Internet stellen. So kam uns die Idee zu dawawas, als ein gemeinsamer Ort für das Teilen und Sammeln persönlicher Fotos von Erlebnissen wie Urlaub, Hochzeit oder Geburtstagsparty”. Grundsätzlich sieht Ohler alla Cloud-Speicherdienste, jede Foto-Seite und die Social Networks als Mitbewerber von dawawas: “Im Unterschied zu diesen Diensten ist dawawas aber der Ort, an dem man seine privaten Erlebnisse gezielt mit anderen in ‘Wohnzimmeratmosphäre’ teilt, zum Beispiel eine Hochzeit. Da entstehen oft hunderte Fotos von zahlreichen Fotografen, von denen die meisten auf irgendwelchen Festplatten vergammeln. Unser Ansatz ist, diese Fotos zum Beispiel für alle Hochzeitsgäste sichtbar zu machen, indem alle Fotografen ihre Fotos gemeinsam in ein Album – wir nennen es Erlebnis – laden”.

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Alexander Hüsing

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. In Zeiten von Dropbox (und seinen Public Ordnern) recht mutig….

  2. @Michael: Bei Dropbox fehlt aber die “Wohnzimmeratmosphäre”… ;-)



  3. Jürgen

    Alter Käse. Als gäbe es nicht genug Fotodienste. Ein guter Freund Namens Google informierte mich darüber. Lediglich der “VIP-Gründer-Status” der beiden Gründer lässt die dawawas-Innovation als absolute Neuheit strahlen. Wie wärs mit Artikeln über wirkliche Innovationen?



  4. Thomas

    Ganz ehrlich: Erinnert mich sehr stark an die “Innovationen” a la 6Wunderkinder. Guckst du stattdessen z. B. hier: https://www.7moments.com/ oder https://www.lirdy.com/



  5. Frank

    4 Jahre später und das Konzept ist wohl noch immer interessant :D Ich wünsche euch viel Erfolg und ein paar eigene Ideen.

    http://www.deutsche-startups.de/2008/04/30/roodle-sammelt-bilder/

  6. Wieder mal eine Innovation, die keine ist. ;)
    Mal von den Bildrechten abgesehen. Ich denke nicht, dass dort jeder mit jedem hochgeladenen Bild konform geht.

  7. Da kann man ja nur viel erflog wünschen. der konkurenzkampf ist groß. Ich drück ihnen die daumem :)

  8. Pingback: Von 8select bis mylittlebigswap – 10 brandneue Start-ups, die man im Blick behalten sollte :: deutsche-startups.de

  9. Jedes Startup verdient seine Chance – ob´s in der Realität umsetzbar ist und sich rentiert sei mal dahingestellt. Viele Geschäftsmodelle nehmen sich bereits existente Modelle als Vorbild, die schon lange aufgegeben haben. Wer es besser macht, kann sich am Markt etablieren und auch langfristig halten.

    Viel Glück und Erfolg – hoffentlich gibt das mit den Urheberrechten nicht allzu viele Probleme ;)

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