5 neue Start-ups: 100Urlaubsziele, Fundsters, Calvendo, Jaminar, Baby-Wetter

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups“. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht […]
5 neue Start-ups: 100Urlaubsziele, Fundsters, Calvendo, Jaminar, Baby-Wetter
  • Von Christina Cassala
    Mittwoch, 20. Februar 2013
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Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups“. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht ihre brandneuen Ideen vor. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Start-ups deswegen aber nicht. Gerne stellen wir auch Ihr Start-up vor, schicken Sie uns einfach eine Mail. Diesmal stellen wir 100Urlaubsziele, Fundsters, Calvendo, Jaminar und Baby-Wetter.

100Urlaubsziele empfiehlt Reisen

schöne Bilder: Wer seinen Sommerurlaub noch nicht gebucht hat, weil die Kataloge und Online-Angebote nichts Passendes ausgeworfen haben, kann ab sofort auch auf 100 Urlaubsziele (www.100urlaubsziele.de) nach dem perfekten Urlaub suchen. Auf der Seite des Reise-Start-ups mit Sitz in Nalbach (Saarland) geben ausgesuchte Reise-Experten mit Hilfe einer Bildmatrix Empfehlungen zu den schönsten Orten der Welt. Die jeweiligen Veranstalter werden nach verschiedenen Kriterien ausgewählt, persönlich zur Kooperation eingeladen und zahlen einen monatlichen Beitrag für die Darstellung und umfassende Bewerbung je Urlaubsziel, versprechen die Gründer Daniel Lorig und Alexander Mirschel.

Fundsters bietet für alle Kapital

Schwarmfinanzierung: Mit Fundsters (www.fundsters.de) startete unlängst die europaweit erste universelle Crowdfunding-Plattform. Das Besondere: Sowohl Gründern, Projektinitiatoren oder Ideenentwicklern will Fundsters Crowdfunding ohne Beschränkung auf einzelne Branchen, Interessensgebiete oder Finanzierungsvolumen ermöglichen. Die Plattform steht allen zur Verfügung, die für eine Idee brennen. „Crowdfunding muss auch in Deutschland nicht wie bisher auf einzelne Branchen und Nischen reduziert bleiben. Diese Form der Kapitalbeschaffung ist die moderne Alternative zur klassischen Bankfinanzierung und zwar für jeden, der an den Erfolg einer Idee glaubt“, sagt Markus Brütsch, Mit-Gründer Fundsters, den Launch der Plattform. Ein finanzielles Engagement ist bereits ab 1 Euro möglich. Darüber hinaus ermöglicht eine BaFin-Lizenz als einzige Plattform in Deutschland Investitionen über die sonst übliche Grenze von 100.000 Euro hinaus. Zahlreiche Community Features wie zum Beispiel Gruppen oder Sharing ermöglichen auf www.fundsters.de einen intensiven Austausch zwischen den Usern.

Calvendo vertreibt Fotokalender

knips knips: Ob Bilder des letzten Urlaubs, Familienbilder oder Landschaftsaufnahmen: individuell gestaltete Fotokalender finden sich mittlerweile unter jedem Weihnachtsbaum. Dass darunter wahre fotografische Schätze verborgen sein könnten, vermutet jetzt der Franz Cornelsen Verlag, eigentlich bekannt für seine Schulbücher, und hat den Calvendo-Verlag (www.calvendo.de) gegründet. Dieser ermöglicht es, individuelle Wandkalender und Posterbücher mit eigenen Fotos, Grafiken und Texten nicht nur zu veröffentlichen, sondern auch international über den Buchhandel zu verkaufen. Nach dem Upload von Bildern, Grafiken oder Texten und dem Erstellen eines individuellen Kalenders oder Posterbuchs auf der Online-Plattform veröffentlicht Calvendo die Werke und gibt sie nach der Qualitätskontrolle zum Verkauf über den Buchhandel frei. Die Urheber bzw. Autoren der Kalender nutzen die Online-Plattform kostenfrei und erhalten bei jeder eingehenden Bestellung bis zu 30 Prozent der Verlagseinnahmen. Den Verkaufspreis bestimmen die Urheber selbst, auch die Rechte an den Bildern und Inhalten verbleiben bei ihnen.

Jaminar mischt Parfüms

Parfüm: Mit jaminar (www.jaminar.de) betritt ein neues Start-up die Bühne, das sich an Parfüm versucht. Die User können sich dabei auf der Seite ihren Duft aus vielen verschiedenen Zutaten zusammenmischen. Für den richtigen Riecher steht auf der Seite um Gründer und Geschäftsführer Andreas Schmid ein so genannter Duftfigurator zu Verfügung, der das Kredenzen erleichtert. Und statt 08/15 Dufte aus der Drogerie können auch die Herren der Schöpfung Individuelles zusammenzustellen. Jaminar hat seinen Sitz in Erftstadt.

Baby-Wetter hilft Eltern beim Anziehen der Kinder

Body, Strumpfhose, Hose, Shirt … und, was noch? Jeden Tag fragen sich unzählige Eltern in der Früh vorm Kleiderschrank, welche Kleidung sie ihrem Nachwuchs bei Wind und Wetter, Sonnenschein und Hagelschauer anziehen sollen. Dieses Problem haben Christiane Hähnel und Hebamme Janika Pachale erkannt und daher die App „wetter.com Baby-Wetter“ entwickelt, die überforderten Mamas und Papas tägliche Entscheidungshilfe sein will. Basierend auf den Wetterdaten vom größten deutschsprachigen Wetterportal wetter.com hat Pachale deswegen ganz konkrete Outfit-Beispiele zusammengestellt. Die iOS-App steht im App-Store für 1,79 Euro zum Download bereit.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Christina Cassala

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.



  1. Mike

    Urlaubsziele: Verdrängungsmarkt, hohe Werbekosten, null Nachhaltigkeit, null UVP
    Calvendo: klingt wie klo, Zielgruppe zu alt um sich Namen zumerken, junge Zielgruppe kein Geld, hohe Konkurrenz auf dem Amateurfotokalendermarkt, sterbender Markt
    Jaminar: MyParfüm geht’s seit Jahren schlecht. Gibt der Markt noch was her? Skeptisch.
    Babywetter: Ernsthaft? Ich hoffe das Ding bleibt n Hobby. Das ist nicht mal ein Startup. Sonst wäre die Autowerkstatt nebenan mit Ihrer App auch ein Startup. Zum Startupkriterium eines Startups zähle ich die langfristige Umsatzfähigkeit mit technischer exponentiell wachsender Skalierbarkeit.



  2. Pete Travins

    Calvendo klingt nach einer reizvollen Lücke und ist einen Versuch wert. Daß derartige Konzepte zünden können, sieht man etwa am Bsp. Books on Demand. Ob es letztlich vom Markt angenommen wird – wir werden sehen.

    Die 100 Urlaubsziele Idee gefällt mir sehr gut, wenngleich noch einige soziale Komponenten zur Visitorbindung fehlen. Die gute Bedienbarkeit und das saubere Design machen jedenfalls Spaß und die Infos sehen auf den ersten Blick sehr nützlich für die Urlaubssuche aus.

    Trotz jeweils umkämpften Marktes sehe ich für beide gute Chancen. Der Rest, inses. die Wetter-App, fallen in die Kategorie aussichtslos.

  3. “Dieses Problem haben Christiane Hähnel und Hebamme Janika Pachale erkannt und daher die App „wetter.com Baby-Wetter“ entwickelt, die überforderten Mamas und Papas tägliche Entscheidungshilfe sein will.”

    Wenn man damit schon überfordert ist, dann sollte man am besten sein Baby zur Adoption frei geben.

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