Kurzmitteilungen: Chad Fowler, 6Wunderkinder, Regiondo, BVDS, NEXT13, SensAbility

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht […]
Kurzmitteilungen: Chad Fowler, 6Wunderkinder, Regiondo, BVDS, NEXT13, SensAbility
  • Von Christina Cassala
    Dienstag, 19. Februar 2013
  • 15 Kommentare
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Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht alle passenden Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In unserer Rubrik “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Start-up-Nachricht, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um Chad Fowler, 6Wunderkinder, Regiondo, BVDS, NEXT13 und SensAbility.

6Wunderkinder holt Chad Fowler ins Team

Zugang: Chad Fowler, zuletzt Senior Vice President of Technology bei LivingSocial, wirkt ab sofort neuer Chief Technology Officer (CTO) bei 6Wunderkinder (www.6wunderkinder.com). In der neuen Position ist er beim Berliner Start-up “verantwortlich für Technologie-Entscheidungen und die Leitung der Softwareentwicklungs-Teams”. Zudem ist Fowler nun auch Teil des Management-Teams von 6Wunderkinder – zusammen mit Christian Reber, Steffen Kiedel und Benedikt Lehnert. “Mit seiner beeindruckende Erfolgsgeschichte ist Chad zweifellos der Richtige, um zukünftig unsere Technologie-Entwicklung zu führen, in dieser unglaublich spannenden Zeit für unser Unternehmen. Unser Fokus ist es den Task-Management-Markt zu dominieren und wir glauben heute mehr denn je, dass wir das richtige Team haben, um dieses Ziel sehr bald Realität werden zu lassen”, sagt 6Wunderkinder-Gründer Reber. Mit Wunderlist 2 will 6Wunderkinder den Task-Management-Markt erobern – siehe “Neustart für 6Wunderkinder: Wunderlist 2 ist seit eben live“.

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Regiondo vergrößert sich

Personalzuwachs: Regiondo (www.regiondo.de), der Online-Marktplatz für Freizeitaktivitäten, hat mit Oliver Nützel, Stephanie Witt und Jörg Dennis Krüger sein Führungs-Team aufgestockt. Nach der Übernahme von Yasuu im September 2012 wird dessen Gründer Nützel weiterer Geschäftsführer und verantwortet in dieser Position die Bereiche Strategie, Partnerbetreuung und Kooperationen. Jörg Dennis Krüger war zuvor als Executive Manager und Head of Websites für die Sixt-Domains tätig. Er verstärkt das Team als Head of Product Marketing während Stephanie Witt, zuletzt als Online-Marketing und Content Manager beim Versand-Riesen Amazon.de beschäftigt, ab sofort das Kampagnen-Management sowie die Themen- und Contentplanung leitet. „Gerade die vielseitigen Angebote auf Regiondo.de machen den Bereich Campaign- und Contentmanagement sehr spannend. Gemeinsam werden wir auch zukünftig viele abwechslungsreiche und zielgruppengenaue Kampagnen und Aktionen fahren“, so Witt.

Startup-Verband wächst auf 60 Mitglieder

Start-ups für Start-ups: Im Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) tummeln sich inzwischen 60 Mitglieder – darunter Start-ups wie 6wunderkinder, Aboalarm, eDarling, Moped, Paymill und Sumup. Zusätzlich würden derzeit über 50 weitere Anträge geprüft, teilt der BVDS mit. „Ich bin wirklich überwältigt vom großen Interesse dieser vielen ganz verschiedenen und bundesweit verstreuten Start-ups, sich gemeinsam zur Vertretung ihrer Interessen und für mehr Unternehmertum in Deutschland zusammenzuschließen. Für eine so heterogene Unternehmenslandschaft wie die Startup-Welt ist das ein beachtlicher erster Meilenstein. Hinter diesen Startups stehen viele kluge Köpfe, engagierte Gründer, tausende Arbeitsplätze und enormes Innovationspotential”, sagt Thomas Bachem, im Vorstand des BVDS zuständig für die Mitglieder des Verbands. “Neben unseren Fördermitgliedern und somit Gründungspartnern der ersten Stunde Google, Facebook, der E-Plus Gruppe, KPMG, YOU IS NOW, DailyDeal und Stepstone haben sich uns mit Team Europe und dem MAS angel fund zudem auch bereits zwei bekannte Investoren der deutschen Startup-Szene angeschlossen”, teilt der BVDS mit.

NEXT13 ruft Start-ups zur Bewerbung auf

Bewerbung: Auf der NEXT13, Trendkonferenz der digitalen Wirtschaft, erhalten am 23. und 24. April Start-ups aus ganz Europa die Chance, ihre Innovationen live auf großer Bühne im Berliner Congress Center (bcc) vorzustellen. Die Anmeldungsphase für den internationalen Pitch startete unlängst auf www.nextberlin.eu/startups und endet am 8. März 2013. Die Community kann von ihr favorisierte Bewerber in die nächste Runde wählen. Das Voting dauert an vom 25. Februar bis zum 29. März enden. Eine Expertenjury wählt dann die 12 Finalisten aus den Top 30 der Community aus. Vertreter des Telekom-Inkubators hub:raum, Entrepreneure, VCs und Medienvertreter sitzen in der Jury fungieren. Teilnehmende Start-ups sollten Marktpotenzial besitzen, ihre Tätigkeit in Europa ausüben, aus mindestens zwei Gründern bestehen und darüber hinaus sollte die Gründung maximal zwei Jahre her sein. Wichtig ist auch, dass der Unternehmenssektor im Bereich Internet-Ökosysteme, digitale Medien oder Telekommunikation liegt. Weitere wichtige Veranstaltungen für Gründer und Netzmenschen gibt es in unserem Veranstaltungskalender.

SensAbility 2013 bringt Studenten zusammen

Nachhaltigkeit: Mit der SensAbility 2013 (www.whu-sensability.de) will die WHU-Otto Beisheim School of Management in Vallendar auch in diesem Jahr (15./16. März) wieder eine Plattform für Studenten bieten, um sie zu nachhaltigen und gesellschaftlichen Handeln zu inspirieren und zu motivieren. Insgesamt sollen die Studenten aller Fachrichtungen auf Social Entrepreneurs treffen. Das diesjahrige Motto lautet „Investition: Mut. – Gewinn: Menschlichkeit.“ Um diese Ziele zu vermitteln, werden den Teilnehmern Vorträge erfolgreicher Sozialunternehmer, projektorientierte Workshops und Social-Entrepreneurship-Crashkurse geboten. Dabei sollen sie Einblicke in dieses Thema bekommen und gleichzeitig Werkzeuge mitnehmen, um ihr Engagement mit wirtschaftlichen Ansätzen zu realisieren. Weitere wichtige Veranstaltungen für Gründer und Netzmenschen gibt es in unserem Veranstaltungskalender.

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Christina Cassala

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.



  1. Petra Panther

    @6WUnderkinder

    Ich glaube, da haben die Investoren mal die Reißleine für den Fallschirm gezogen.

    Ich würde mal schätzen, das ist der Anfang einer Entmachtung und eines Austausches der Gründer.



  2. Mike

    Wunderkinder? Oder wie man 3 Millionen € verbrennt ohne auch nur 1 Cent zuverdienen. Die Pappnasen symbolisieren genau das, was passiert wenn der Künstler-Type Gründer wird. Naja in 12 Monaten wird Ihnen eh das Geld ausgehen und dann heißt es Sayonara, Wunderlist 1 , 2 oder 3! Dann werden wenigsten ein paar talentierte und schlecht optionierte Grafikdesigner frei.

  3. Meine Güte, langsam werden die reflexartigen Bashing-Kommentare zu den Wunderkindern echt langweilig… *gähn*



  4. Risikor

    @Mike: Wenn es um solchen Firmen wie 6Wunderkinder geht, musst du alles, was du je an ökonomischen Grundregeln gelernt hast, auf den Kopf stellen.
    In diesem Metier ist der Beste (“Mit seiner beeindruckende Erfolgsgeschichte ist Chad zweifellos der Richtige”), wer möglichst viel Investorengeld verbrennt, aber nie (!) Geld verdient. (“… die Abschreibung fast der gesamten Investition Amazons in den Couponing-Dienst LivingSocial Von den 175 Millionen US-Dollar, die im Dezember 2010 in in den Groupon-Konkurrenten investiert wurden, schrieb Amazon 169 Millionen US-Dollar ab.” Quelle: Gründerszene.de)
    .
    Es gibt genug Multimilliardäre auf der Welt, die viel zu viel Geld haben und nicht wissen wohin damit. Aus Prestigegründen setzen sie für zwei- bis dreistellige Mio.Beträge VC-Funds auf, um dann Manager zu halten, die für sie ein Portfolio an Companies betreuen, die letztlich nur diese 100-Mio. verprassen.
    Früher hielt sich der Adel (=vom Status heutige Milliardäre) eben Hofnarren, Künstler etc. Heute “investiert” man eben in solche “Kunstprojekte” wie 6wunderkinder.

  5. “[...]reflexartigen Bashing-Kommentare[...]” – traumhaft formuliert @Meti! *lach*

    Auffällig auch: keiner verlinkt seinen Namen mit einem nachvollziehbaren Profil/Webseite.



  6. Mike

    Das ist kein Bashing, das ist ernst zunehmende Kritik an einem an einem Unternehmer, der unfähig ist ein Umsatzmodel zukreieren und die Zukunft seines Unternehmens und der Mitarbeiter gefährdet.

    Auffällig sind z.B. die nutzlosen Metriken nach denen sich Wunderlist lange orientiert hat. Anstatt Nutzerzahlen gibt man fertige Tasks an. Selbst wenn die Zahl mit ironischen Natur auf der Homepage gestellt wurde, zeigt sie doch die unkritische, realitätsfremde Grundhaltung des Unternehmens zu seinen eigenen Wachstumsdaten. Selbst wenn das Team absolut nichts Konstruktives baut, läuft nach ihren Metriken alles gut. Anstatt ein intuitives Interface zu bauen, malt man pixelperfect Hintergründe für einen Blogpost. Statt mehr Zeit in Innovation und Produktitivität zustecken, malt man hübsche Bildchen für die Presse. Das passiert eben, wenn ein Drittel der Belegschaft den halben Tag mit Photoshop arbeitet.

    Was tun? Holt euch nen Businessmodelguru und lernt ein Produkt herzustellen, wofür die Leute auch bereit sind Geld zuzahlen. Dafür müsst ihr:
    - neue Marktdaten für ToDo Listen erheben
    - convergent competition analysis durchführen
    - SWOT
    - Produktivitätscheck bei den Mitarbeitern durchführen
    - HR Bereich ausbaun um technische Kräfte schneller zuacquirieren
    - bereit sein Innovation mit allen Mitteln vorranzutreiben, selbst wenn es bedeutet sich von Wunderlist zuverabschieden und einen komplett neuen Sektor zubetreten
    - seid ehrlich, selbst wenn eure Todoliste die Gedanken der User lesen könnte, seitdem alle Android und iOS Versionen eine todoliste Standardeingebaut haben, bzw. extrem viele exzellente Todoapps auf dem Markt sind, die alle kostenlos sind, ist eure Wunderliste nichte anderes als eine weitere App mit pseudorealistischen Design. Da hilft auch kein Redesign, keine Featurerweiterung noch Designporno, das ist der simple wissenschaftliche Effekt eines gesättigten Marktes. Und ihr tümpelt mit einem Riesenteam auf einer profitlosen Baustelle rum.

    Als Facebook noch nicht an der Börse war, hatten Startups wie Wunderliste noch Potentiak aufgkauft zuwerden, als simple Steuerabschreibung und Talentaquise bzw.Reichweitenerhöhung. Doch das ist vorbei. Jetzt bleiben euch nur noch alsmExit Evernote oder Dropbox, doch die haben viel größere Übernahmekandidaten im Visier

    Die Wachstumszeiten von Wunderlist ist vorbei, und sie sollten sich schleunigst an ein Pivot machen. Fragt sich nur wie lange sie bei der jetzigen Burnrate durchhalten.

  7. Oha “Mike”, in Deinem Kommentar sind ja mehr Buzzwords, als im eigentlichen Artikel! ;)



  8. Anyonymps

    @Mike: genau so siehts aus, schade um das ganze VC geld.



  9. Petra Panther

    @ Metti und Michael Krause.

    Das hat nichts mit Bashing zu tun. Das ist die normale Reaktion des Marktes gegenüber einem Startup das
    a) mit einer relativ arroganten No Copycat / Innovationskampagne von sich reden machen wollte
    b) Dann aber es nicht hinbekommen hat ein komplexes Produkt aufzusetzen.
    Hier wurde einfach der Mund am Anfang sehr voll genommen.

    Mit dem Kommentar, dass das Ende der Gründer ist und die Machtübernahme der Investoren einleitet wollte ich eine Diskussion darüber in Gang setzen, ob andere dasselbe glauben.

    Etwaige Hinweise / Intepretationen der Geschehnisse vermisse ich in Alexanders Artikel.



  10. Mike

    Sorry wegen den viele Typos, auf dem Smartphone hat man keine Übersicht.

  11. Wieviele Leute arbeiten denn jetzt bei 6WK? Selbst wenn das Team schon verkleinert worden sein wollte, glaube ich – allein durch die Zahl der Mitgründer – das die Burnrate zu hoch ist um jetzt noch mit irgendeinem (neuen) Business-Model anzufangen. Es ist viel zu spät dafür, denn das Finanzierungsumfeld hat die Geduld nicht mehr für solche Startups. Überhaupt zweifelhaft, ob das jemals gutgegangen wäre (ausser 1998/99 vielleicht)…



  12. steve

    zu 6wk

    “A company shouldn’t get addicted to being shiny, because shiny doesn’t last. You really want something that’s much deeper-keeled.”
    zitat von bezos

  13. @Mike/@Petra Panther: Das soll kein Bashing sein? Sehe ich anders, ist aber nur meine persönliche Meinung… Darüber hinaus ist das aber ein normaler Effekt: Alle Unternehmen, die entweder sehr erfolgreich sind oder zumindest viel Aufmerksamkeit erhalten, ziehen automatisch Basher an. Ergo: Umso mehr Bashing-Kommentare, desto besser hat das Marketing funktioniert.
    Ob nun bei den Wunderkindern viel VC verbrannt wird oder ob die Gründer irgendwann gehen müssen kann euch doch völlig egal sein, wo ist denn da das Problem?
    Die No-Copycat-Kampagne mag zwar arrogant gewesen sein, wird aber den Bekanntheitsgrad der 6W deutlich gesteigert haben (auch hier: Ziel erreicht).
    Ach ja, stimmt… die armen Investoren… außerdem schadet das ja der ganzen deutschen Startup-Szene bla bla etc. pp. Ganz ehrlich: So langsam kann ich den Quatsch echt nicht mehr hören.
    Noch kurz zum Thema Geschäftsmodell: Natürlich kann man sich da im Vorfeld die tollsten Sachen ausdenken, Marktforschung betreiben und einen super detaillierten Businessplan ausarbeiten. Wie oft funktioniert dieses Geschäftsmodell (bei Internet-Startups) dann in der Realität? So gut wie nie! (Doch? Na dann beweist mir mal das Gegenteil… ;-) )



  14. Mike

    Wunderlist sollte sich gehörig gesundschrumpfen.



  15. Gründerkönig

    Bashing hin der her, was ist denn der Nutzen des Produkts? Es gibt, wie ein Poster bereits schrieb, zig alternative Lösungen. Dazu ist der Innovationsgrad einer ToDo-Applikation, technisch und funktional, auch sehr niedrig.

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