5 neue Deals: Favor.it, Mirapodo, myToys, Mornin’ Glory, OrdiFy, CEO Event

Jeden Tag prasseln in das Postfach von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein – darunter auch viele große, mittlere und kleine Investitionsmeldungen – siehe Deal-Monitor. Leider können wir nicht alle spannenden Investitions- […]
5 neue Deals: Favor.it, Mirapodo, myToys, Mornin’ Glory, OrdiFy, CEO Event
  • Von Karl Müller
    Mittwoch, 6. Februar 2013
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Jeden Tag prasseln in das Postfach von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein – darunter auch viele große, mittlere und kleine Investitionsmeldungen – siehe Deal-Monitor. Leider können wir nicht alle spannenden Investitions- und Übernahmemeldungen in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In dieser “Neue Deals”-Rubrik gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Geldströme in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Investitionsmeldungen deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Investitionsmeldung, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um Favor.it, Mirapodo, myToys, Mornin’ Glory, OrdiFy und CEO Event.

Project A investiert in Favor.it

Exklusiv: Project A Ventures, der Inkubator von Florian Heinemann, Uwe Horstmann, Thies Sander und Christian Weiss, investiert nach Informationen vin deutsche-startups.de in das Berliner Start-up Favor.it (www.favor.it). Die Jungfirma möchte die Beziehung zwischen Kunde und Geschäft aus den 80ern in die digitale Gegenwart holen. Dazu bietet der Dienst über seine kostenlose iOS-App die Möglichkeit, Geschäften verschiedenster Art zu folgen und damit Neuigkeiten sowie Angebote zu erhalten – siehe auch “Favor.it: Mobile Bezahlplattform für die persönlichen Deals Deiner Lieblingsgeschäfte“. Project A, welches vor dem Einstieg von Springer steht, baute kürzlich mit Shirtagram (www.shirtagram-app.com) sein erste reines App-Projekt auf – und beteiligt dich der Inkubator an einem App-Unternehmen.

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Mirapodo und myToys bündeln Expertise

Zwangsehe: Ab März gehen mirapodo (www.mirapodo.de), einer der größten Schuhversender in Deutschland, und der Online-Spielzeughändler myToys (www.mytoys.de), gemeinsame Wege und versprechen sich damit eine Vereinigung ihrer Expertise im E-Commerce unter dem Dach der Berliner myToys.de GmbH. Von der konzerninternen Neuverortung innerhalb der Otto Group erhoffen sich beide Unternehmen viele neue Möglichkeiten. „Infrastrukturell können wir in Zukunft gemeinsam noch effektiver und kosteneffizienter arbeiten, zum Beispiel durch die gemeinsame Nutzung von IT-Systemen oder durch die Vereinheitlichung von Prozessen in Buchhaltung, Einkauf und Logistik“, erklärt Oliver Lederle, myToys.de-Gründer und Vorsitzender der Geschäftsführung. Hierbei ist auch die örtliche Nähe der beiden Unternehmen von Vorteil: myToys.de und mirapodo sitzen beide in Berlin. Und mirapodo schafft es offenbar nicht, Schwergewicht zalando auf Dauer alleine Paroli zu bieten.

Mornin’ Glory sammelt Kapital ein

Frisches Kapital: Astutia, JMES Investments sowie acht Business Angels, darunter Christophe Maire und Dirk Suda, investieren einen sechsstelligen Betrag in Mornin’ Glory (www.morninglory.com). Das Berliner Start-up verschickt seit Ende November europaweit Nassrasurklingen im Abo. Dabei schlägt der Dienst seinen männlichen Kunden gegenüber einen lockeren Ton an und tritt damit gegen etablierte, traditionelle Anbieter wie Gillette an. Der Dienst bietet zwei Abomodelle, eine monatliche Kündigungsmöglichkeit und einen passenden Rasiergriff zu den Klingen – siehe auch “Mornin’ Glory verschickt Rasierklingen im Abo – und das mit Attitude“. Nach eigenen Angaben kann das Unternehmen bereits vierstellige Kundenzahlen verzeichnen. Neben dem Kapital ist das Know-How in Sachen Markenaufbau und Abo-Commerce bei dieser Finanzierungsrunde der größte Gewinn für uns. Gillette hat vielleicht Roger Federer, aber wir rüsten in Sachen Smartness auf”, sagt Mitgründer Fabio Paltenghi.

Werner Vollert investiert in OrdiFy

Finanzspritze: Formblitz-Gründer Werner Vollert investiert mit seiner Vollert Ventures GmbH in OrdiFy (www.ordify.net). Das junge Start-up mit dessen App Nutzer im Restaurant per Smartphone bestellen können, freute sich bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres über Cash: Ein ungenannter, privater Kapitalgeber steckte damals eine sechsstellige Summe in den kleinen Softwareanbieter. Die aktuelle Finanzierung soll “den Roll-out weiterer Projekte mit großen überregionalen Restaurant-, Hotel- und Eventbetreiber unterstützen”. Zudem ist Mike Zimmermann neuer Geschäftsführer des Unternehmen. Der neue Mann im Chefsessel “verfügt über eine langjährige Erfahrung im Online-Marketing und Business Development, sowie im Vertrieb”.

Vertical Media übernimmt CEO Event

Übernahme: Vertical Media (www.vmpublishing.com), das Unternehmen hinter Gründerszene.de und VentureVillage.eu, übernimmt die Mehrheit an der Berliner CEO Event GmbH und somit die Veranstaltungen Breakfast Club, CEO Dinner und die Konferenz CEO Berlin. Mit dem 5-köpfigen CEO-Team will Vertical Media “Synergien nutzen, neue Zielgruppen ansprechen und sein Event-Angebot ausweiten”. Vertical Media-Chef Mark Hoffmann: “Wir schließen durch den Kauf eine Lücke in unserer Event-Strategie: CEO Event ist die ideale Plattform, um die Digitalbranche auf internationaler Ebene zu vernetzen und die wichtigsten Entscheider zusammenzubringen”.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor



  1. Toto

    Na ja warum in morninglory investiert wird, ist mir echt ein Rätsel. Allgemein funktionieren die “Box”modelle sowieso eher schlecht als Recht. Da wird evtl. darauf gehofft, schnell vom dollarshaveclub gekauft zu werden, ist die Aufmachung auch eine reine Kopie. Aber na ja…
    Als einzig “sinnvolle” Investition finde ich Ordify. Das kann wirklich etwas werden.



  2. SM

    Per Smartphone bestellen und zahlen im Restaurant, ja darauf hat die Welt gewartet. Reicht ja nicht, dass jetzt in Kneipen schon jeder zweite andauernd auf seinem Handy rumklimpert.

    Am besten gleich noch die Bedienungen abschaffen, die brauchts dann ja auch nicht mehr. Und ein Drehkreuz am Eingang aufstellen. Kann nur hoffen dass sich sowas nie durchsetzt.

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