3 neue Deals: Stuffle, yourXpert, hungryhouse

Jeden Tag prasseln in das Postfach von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein – darunter auch viele große, mittlere und kleine Investitionsmeldungen – siehe Deal-Monitor. Leider können wir nicht alle spannenden Investitions- […]
3 neue Deals: Stuffle, yourXpert, hungryhouse
  • Von Christina Cassala
    Mittwoch, 30. Januar 2013
  • 5 Kommentare
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Jeden Tag prasseln in das Postfach von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein – darunter auch viele große, mittlere und kleine Investitionsmeldungen – siehe Deal-Monitor. Leider können wir nicht alle spannenden Investitions- und Übernahmemeldungen in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In dieser “Neue Deals”-Rubrik gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Geldströme in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Investitionsmeldungen deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Investitionsmeldung, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um Stuffle, yourXpert und hungryhouse.

HTGF investiert in Stuffle

Geldsegen: Alle lieben Stuffle (www.stuffle.it), die mobile Flohmarkt App fürs Smartphone. Erst vor acht Monaten gestartet, konnten die Hamburger bereits eine zweite Finanzierungsrunde innerhalb weniger Wochen erfolgreich abschließen. Nach SEDO-Gründer Tim Schumacher investiert nun auch der High-Tech Gründerfonds (HTGF) einen mittleren sechsstelligen Betrag in Stuffle. „Das Konzept von Stuffle hat uns überzeugt: Innovativ, einfach zu bedienen, sozial und interaktiv, mit einem echten Mehrwert für den Nutzer. Wir glauben, dass diese Kombination das klassische Kleinanzeigengeschäft resegmentieren kann“, erklärt Andreas Quauke, Senior Investment Manager beim HTGF. Das Konzept aus der Hamburger Inkubatoren-Schmiede Digital Pioneers, nämlich per Handy ungeliebte Dinge auszumisten, scheint somit aufzugehen: die App wurde eigenen Angaben nach innerhalb weniger Monate bereits knapp 150.000 mal heruntergeladen. Nächster Schritt: Die Android-Version soll in Kürze gelauncht werden.

Forum Media Ventures unterstützt yourXpert

„Gut beraten, statt nur geraten“, so lautet das Motto des noch jungen Start-ups yourXpert (www.yourxpert.de). Die Stuttgarter Stefan Schütt, Veit Johanning und Bernhard Finkbeiner bieten eine Beratung durch Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen online an. „In herkömmlichen Beratungsportalen erhält man oft wenig fundierte und widersprüchliche Antworten. Deshalb stellen wir Ratsuchenden auf unserem Portal eine Vielzahl an Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen zur Verfügung. Der User kann sich seinen persönlichen Experten selbst aussuchen und gegen eine Gebühr per Chat-, E-Mail oder Telefon kontaktieren“, so Schütt. Jetzt beteiligt sich Forum Media Ventures an dem Online-Beratungsportal und will es mit einer nicht genannten Summe im Aufbau unterstützen.

Delivery Hero übernimmt hungryhouse.co.uk

Komplettübernahme: Februar des vergangenen Jahres übernahm der weltweit aktive Lieferdienstvermittler Delivery Hero (www.deliveryhero.com) einen maßgeblichen Anteil am britischen Essenvermittler hungryhouse.co.uk (www.hungryhouse.co.uk). Nun übernimmt das Berliner Unternehmen, zu dem auch Lieferheld (www.lieferheld.de) gehört, das britische Unternehmen vollständig. Delivery Hero bezahlt die Übernahme mit Anteilen. “We believe there is still a lot of growth potential left in this business, and so we re-invested 98 % of the purchase price of our shares into Delivery Hero,” sagt Hungryhouse-Macher Tony Charles. “We had always planned to make an exit, but the opportunity to continue the Delivery Hero success story was too much fun to turn down!” Zuletzt hatte Delivery Hero bereits die Übernahme von eatitnow.co.uk verkündet. Der Einstieg in den britischen Markt ist weiter als Kampfansage an Just-Eat (www.just-eat.com), den internationalen Marktführer im Segment, zu verstehen.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

Christina Cassala

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.



  1. mike

    Wie will Stuffle Geld machen? Will es Werbebanner schalten? Warum wird in Zeugs investiert, was schon im Vorfeld keinen Umsatz generieren kann? Typisch für den hightechgründerfonds, die haben noch immer nicht gelernt was hightech wirklich bedeutet. Ne Fotoapp mit Facebooklogin ist es mit Sicherheit nicht.

  2. Das hab ich mich auch schon gefragt, denn das große Geld ist mit Classifieds allein schon durch die Konkurrenzsituation nicht zu machen. Aber ist jetzt auch nicht das erste Investment, das etwas “verwundert”, oder?



  3. Toto

    haha der Kommentar hätte glatt von mir sein können ^^.

    Sehe ich aber genau so. stuffle ist nur eine App, mehr nicht. In diesem Bereich kommt man da aber nicht weit, vor allem wenn man Schwergewichte wie ebay und ebay Kleinanzeigen als Wettbewerber hat, die nicht nur eine einfache App sondern eben auch eine vollständige Webplattform mitbringen. Die ist aber notwendig, um auch kleinere Händler anzusprechen. Mit denen verdient man das Geld und die nutzen sicher keine App. Dumm nur, dass die Entwicklung einer größeren Webplattform erheblich mehr Geld (ok ist jetzt da) und vor allem Zeit kostet, als die Programmierung einer einfachen App. Aber das vergisst man ja schnell. Ein bekannter Name zählt beim HTGF eh mehr als ein fundiertes Konzept, geschweige denn ein richtiges Businessmodell.



  4. Mr. West

    wann lernt ihr schlaumeier kommentatoren endlich, dass der return bei solchen invests nicht aus umsatz/ertrag des unternehmens kommen soll, sondern aus dem verkauf an ein anderes unternehmen, z.b. ebay. und um gekauft zu werden, braucht man keinen umsatz, sondern nur reichweite, siehe instagram (Ok man sollte nicht mit den krassen beispielen kommen, aber trotzdem).



  5. mike

    Das war uns schon bewusst, nur die Zeiten für einfache Exits wo ein Ami mal eben nen Dreistelligen Millionenbetrag in ein marodes Geschäftsmodel investiert sind vorbei. Google schreibt noch bis heute seine Dealswebseite ab, Facebook ist Bereits an der Börse und längst auf allen dt. Phones, einzig Amazon und ebay hätten an Tradeplattformen wie Stuffle Interesse, doch die Markteintrittsbarrieren sind so gering, in 3 Monaten sehen wir min. 2 Konkurrenten. Dann wird man nämlich noch weniger als Nix verdienen. Denn dieses Model hat außer der Werbefinanzierung kein Erlösmodel. “Aber was ist wenn sie Premiumaccounts und Gebühren einführen?” Na dann dann konkurrieren sie direkt mit ebay und im Vergleich hat ebay die bessere Reichweite und Technologie, demnach muss Stuffle sich auf den Niedrig preissegment konzentrieren, für dass sich eine Kleinanzeige oder Auktion auf ebay nicht lohnt und das sind Gegenstände mit einem Wert zwischen 1-10€. Aufgrund der mobilen Plattform entstehen weiterhin spezifische Probleme für den Nutzer, die es noch schwieriger machen diese App zunutzen. Da fragt man sich schon so wie manch Startupveteran so denkt Geld zumachen. Denn selbst für einen einstelligen Millionenexit wollen Die Leute heutzutage Umsätze sehen.

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