“Lieferheld hat sich durch die Straftaten einen Vorteil verschafft” – Rechtsanwalt Thomas Brandes im Interview

Ende des vergangenen Jahres berichteten wir exklusiv über die Strafbefehle gegen das Führungsteam des Lieferdienstvermittlers Lieferheld (www.lieferheld.de) – siehe „Lieferheld ganz unheldenhaft: Strafbefehl gegen Führungsteam erlassen“. Der Artikel und die Strabefehle schlugen hohe […]
“Lieferheld hat sich durch die Straftaten einen Vorteil verschafft” – Rechtsanwalt Thomas Brandes im Interview
  • Von Karl Müller
    Dienstag, 29. Januar 2013
  • 110 Kommentare
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Ende des vergangenen Jahres berichteten wir exklusiv über die Strafbefehle gegen das Führungsteam des Lieferdienstvermittlers Lieferheld (www.lieferheld.de) – siehe „Lieferheld ganz unheldenhaft: Strafbefehl gegen Führungsteam erlassen“. Der Artikel und die Strabefehle schlugen hohe Wellen in der deutschen Internet- und Gründerszene. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Rechtsanwalt Dr. Thomas Brandes, der die pizza.de GmbH in der Auseinandersetzung mit Lieferheld vertrat, über Strafbefehle, Urheberrecht und Wettbewerbsvorsprünge.

Zunächst einmal zu Ihrer Rolle: Sie haben pizza.de im konkreten Fall gegen Lieferheld vertreten?
Unser Büro berät pizza.de ständig. In dem konkreten Fall haben wir pizza.de in dem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren als Geschädigten vertreten.

Wie nahm dieser Fall seinen Lauf?
pizza.de war Ende 2010 aufgefallen, dass Lieferheld innerhalb weniger Wochen eine Vielzahl von Speisekarten auf ihrem Lieferserviceportal lieferheld.de anbot. Das war für pizza.de überraschend, denn aus eigener Erfahrung wusste pizza.de, dass der Aufbau eines Angebotes von circa 5.000 Lieferdiensten bei ihr über zwei Jahre gedauert hatte. Es musste zunächst der Vertrieb aufgebaut werden. Eine In house-Abteilung musste potenzielle Kunden und deren Adressdaten ermitteln, Routen für die Vertriebsmitarbeiter festlegen und übermitteln. Zu Vertragsabschlüssen kommt es regelmäßig erst nach mehreren Treffen. Pizza.de hat ermittelt, dass im Durchschnitt acht Besuche pro Lieferdienst bis zum Vertragsschluss erforderlich waren. Bei circa 5.000 Lieferdiensten ergibt dies rund 40.000 Besuche Die Online-Shops mussten eingerichtet und die Daten der Lieferdienste erfasst werden. Lieferheld wollte das alles in drei Monaten geschafft haben.

Wie reagierte pizza.de darauf?
pizza.de hat sich die Angebote von Lieferheld näher angeschaut. Dabei fiel auf, dass alle überprüften Speisekarten auf lieferheld.de exakt dieselben Rechtschreibfehler aufwiesen wie bei pizza.de. Dies begründete den Verdacht, dass die Datensätze übernommen worden waren.

Was geschah dann?
pizza.de hat bei Lieferheld angerufen und Lieferheld auf ihr rechtswidriges Vorgehen hingewiesen. Natürlich sollte dies abgestellt und alle rechtswidrig erlangten Daten gelöscht werden. Lieferheld hat dies abgelehnt. So blieb pizza.de nichts anderes übrig, als gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. pizza.de hat Belege gesammelt und dann Strafanzeige erstattet und den Erlass einer einstweiligen Verfügung bei Gericht beantragt. Im einstweiligen Verfügungsverfahren hat sich Lieferheld verpflichtet, keine Speisekarten von den Seiten von pizza.de mehr systematisch auszuwerten und zu eigenen Zwecken zu nutzen. Das Ergebnis des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens ist bekannt.

Lieferheld-Chef Niklas Östberg bezeichnete diesen Vorfall kürzlich in einem Interview mit der FAZ als Anfängerfehler. Wie sehen Sie das?
Anfängerfehler ist gut. (lacht). Was damals gelaufen ist, war eine vorsätzliche Straftat. Die Strafbefehle gegen sieben führende Mitarbeiter von Lieferheld zeigen das. Lieferheld hat gezielt Daten von pizza.de abgegriffen und für die eigenen Angebote verwendet.

Dahinter steckt mehr?
Das vermag ich nicht zu beurteilen. Auffällig ist aber folgendes: pizza.de hatte bereits einmal im April 2009 ein Unternehmen wegen unberechtigter Übernahme von Daten abgemahnt und deswegen auch eine einstweilige Verfügung erwirkt. Hierbei handelte es sich um die Mjam GmbH aus Wien. Die Lieferheld GmbH in Deutschland hieß zuvor ebenfalls Mjam GmbH mit Sitz in Berlin. Markus Fuhrmann, einer der Geschäftsführer von Lieferheld, war im Jahr 2009 ebenso Gesellschafter der Mjam GmbH Österreich.

Noch einmal zurück zu den Strafbefehlen: Was bedeutet ein solcher Strafbefehl?
Der Erlass eines Strafbefehls bedeutet nichts anderes als die Verurteilung einer Person wegen einer Straftat. Es gibt nur keine Hauptverhandlung, das Verfahren ist schriftlich. Da die betroffenen Personen hier nichts gegen die Strafbefehle unternommen haben, sind sie rechtskräftig verurteilt.

Das Lieferheld-Führungsteam meinte dazu, dass sie den Ausgang in der Sache nicht für verhältnismäßig hielten, sich aber entschlossen hätten, es zu belassen, um das Thema abzuschließen.
Für die betroffenen Personen dürfte es die beste Wahl gewesen sein, die Strafbefehle zu akzeptieren. Sie haben so die sonst obligatorische mündliche Hauptverhandlung vermieden, in welcher die Einzelheiten der begangenen Straftaten noch einmal im vollen Umfang zur Sprache gekommen wären. Mit den jeweils verhängten 90 Tagessätzen sind sie zwar bestraft, in einem polizeilichen Führungszeugnis werden Taten aber erst bei einer Strafe von 91 Tagessätzen ausgewiesen.

Sie meinen, Lieferheld wollte eine mündliche Hauptverhandlung vermeiden?
Ich hätte dazu geraten.

Östberg, der jetzt alleinige Geschäftsführer von Lieferheld gibt an, pizza.de sei durch die Kopiererei kein großer Schaden entstanden. Lieferheld sei neu gewesen und habe damals nur wenige Bestellungen gehabt.
Ich meine nicht, dass man das so sehen kann. Lieferheld hat sich durch die Straftaten einen Vorteil beim Aufbau seines Geschäfts verschafft. Lieferheld hat die Kosten, vor allem hohe Personalkosten für die Erfassung der Daten und Zeit gespart und so den Wettbewerbsvorsprung von pizza.de verringert.

Zur Person
Dr. Thomas Brandes, Jahrgang 1964, ist Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz und spezialisiert auf die Rechtsgebiete Patentrecht, Markenrecht, Designschutz, Urheberrecht und Wettbewerbsrecht.

“Vermeintlich wider besseren Wissens”

Susanne Mildner, Pressesprecherin von Delivery Hero, schickte uns nach Veröffentlichung dieses Interviews am Dienstag nachmittag folgende Stellungnahme zu, welche wir sehr gerne direkt an dieser Stelle veröffentlichen:

“Herr Brandes versucht hier vermeintlich wider besseren Wissens den Eindruck zu erwecken, wir hätten 5.000 Menüs kopiert und online gestellt. Wie dem Strafbefehl zu entnehmen – so auch z.B. in der FAZ bestätigt – waren 224 Menüs kopiert und online. Der daraus entstandene Schaden lässt sich auf wenige hundert Euro beziffern, da Lieferheld zu diesem Zeitpunkt wenig Umsatz machte. Wenige Wochen nach Onlinegang der Lieferheld Plattform im Januar 2011 einigten sich beide Parteien zivilrechtlich und der Vorgang war damit beendet. Die Aussage von Herrn Brandes, dass Lieferheld vor Einleitung rechtlicher Schritte telefonisch kontaktiert wurde, ist falsch. Lieferheld ist erstaunt über die Kampagnenhaftigkeit in dieser Sache. Wir bedauern zudem, dass Alexander Hüsing unseren Vorschlag eines persönlichen Gesprächs vor fast zwei Wochen schriftlich abgelehnt hat. Zitat: “Vorbeikommen schaffe ich nicht.”

Anmerkung der Redaktion (Alexander Hüsing): Die Einladung von Lieferheld zum persönlichen Gespräch lautete wie folgt: “Schön, dass du Interesse hast. Wir bzw. Nikita würden gern zuerst persönlich mit dir sprechen – am Telefon oder direkt in der Mohrenstr. Ginge es am Montag, 15:30 Uhr oder 13:30 Uhr?” Meine Antwort: “Können gerne am Montag um 13:30 Uhr telefonieren. Vorbeikommen schaffe ich nicht”. Das Telefongespräch fand dann auch statt.

Hausbesuch bei Lieferheld

Anfang November 2011 durfte sich deutsche-startups.de beim Berliner Start-up Lieferheld einmal ganz genau umsehen. In den riesigen Büroräumen – umweit der Friedrichstraße – arbeiten über 100 Lieferhelden in sehr schicken Räumlichkeiten. Das Büro ist vollgepackt mit Bildern von Superhelden aller Art, etlichen großen Pappkameraden und ganz ganz vielen leeren Pizzakartons. Einige heldenhafte Eindrücke gibt es in unserer kunterbunten Fotogalerie.

Artikel zum Thema
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Fabian Siegel verlässt Delivery Hero
* Lieferheld ganz unheldenhaft: Strafbefehl gegen Führungsteam erlassen

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  2. Martin Nehring

    Interessanter Artikel – interessant auch, dass Pizza.de keinen einzigen Link erhält. Ganz anders als Lieferheld. Fehlverhalten lohnt sich.



  3. Wolfgang

    In Australien hat sich Lieferheld/Delivery Hero auch an den Daten der dortigen Konkurrenz vergriffen:
    http://imageshack.us/f/145/deliveryherodatatheft.png/



  4. Jörg

    Lukasz, Du hast doch immer das „sehr gute Geschäftsmodell” von Lieferheld betont, meintest Du damit das Abziehen von Daten, ansonsten kann ich nämlich nichts Neues an dem Geschäftsmodell von Lieferheld gegenüber Lieferando, lieferservice.de etc. entdecken?



  5. Tom

    Berühmt war „Channel switch” – der Grund, warum Delivery Hero erfolgreich werden sollte. Intern sollte eher der „Restaurantkarten switch” von anderen Portalen zum Erfolg führen.



  6. SvenTe.

    Hat nicht Niklas Östberg gerade vor ein paar Tagen erklärt, Zitat: “Der Fehler liegt vor meiner Zeit.” Nach der australischen Abmahnung zu urteilen wurden im November 2011, also ein Jahr nach den Straftaten in Deutschland von Delivery Hero in Australien Daten abgezogen und verwendet. Niklas Östberg war damals und ist es noch heute CEO von Delivery Hero, also stimmt seine Aussage oben nicht und er hat sich wohl gesagt, dass man auch in Australien mit Datensaugen eine Firma schneller aufbauen kann.



  7. PetraP

    Wer einmal betrügt, betrügt auch wieder



  8. LukeS

    Marcus Fuhrmann ist Gesellschafter der Mjam GmbH in Wien, dort einstweilige Verfügung wegen Datendiebstahl. Marcus Fuhrmann war der erste Geschäftsführer der Mjam Gmbh in Berlin, die später in Lieferheld GmbH umbenannt wurde, dort hat er einen Strafbefehl erhalten. Jetzt ist Marcus Fuhrmann Partner bei Team Europe und er hat offensichtlich in Australien von einem Wettbewerber Daten entwendet und das ein Jahr nach der Straftat in Deutschland. Ist er Partner bei TEV geworden, weil er offensichtlich weiß, wie man die Deliveryheros im Ausland sehr viel schneller, als mit ehrlicher Arbeit nach vorn bekommt?



  9. Scholle

    In welchen Ländern habt ihr das noch durchgezogen?



  10. Grüby

    Ist ja ganz schön abgebrüht, überhaupt eine Straftat zu wiederholen. Aber in Österreich und Deutschland verurteilt zu werden und ein Jahr später in anderen Ländern weiterzumachen, wie sind die denn drauf?



  11. Michaa

    abgebrüht? einfach kriminell



  12. Klaus

    Nach der Veröffentlichung der Strafbefehle im Dezember ist zunächst der Medienhimmel über Lieferheld zusammengebrochen. Kurz darauf hat Team Europe anscheinend eine sehr gute PR-Agentur engagiert, die Vorfälle wurden heruntergespielt, der neue CEO Östberg erklärte, das wäre alles vor seiner Zeit gewesen. Nun stellt sich heraus, dass alles doch ganz anders war. Die Straftaten waren keine Kleinigkeit, sondern haben, wie aus dem Interview hervorgeht, jahrelange Arbeit bei Lieferheld eingespart und Herr Östberg war als CEO von Delivery Hero in der australischen Sache involviert. Bin gespannt, was die PR-Agentur diesmal daraus macht.



  13. Peter

    Wie soll Lieferheld Vorteil gehabt haben wenn 240 Menüs Online waren für wenige Tage?

    Merkt ihr es eigentlich nicht? Hier hakt ein alter Dinosaurier Angst vorm Aussterben.



  14. Robert

    Der Jahresabschluss von pizza.de für 2011 ist online!
    Gewinn liegt bei ca. 20 Tsd. € bei einer Bilanzsumme von 2,6 Mio. €
    Die Verbindlichkeiten betragen mehr als 2,4 Mio. €

    Was meint ihr dazu? Ich würde einen Unternehmenswert von ca. 20 Mio. € daraus ableiten :-)



  15. Peter

    Samwer Brüder = Mehrheitsgesellschafter an Deustche Start Ups

    Samwer Brüder = Mehrheitsgesellschafter bei Foodpanda, wichtigstem Konkurrenten von Lieferheld in Asien

    Leute, fällt euch etwas auf? In dem Deutsche Startups zu so einer ollen Kamelle den Anwalt der Gegesenseite interviewt… was sind denn das für News? Warum wird nicht der Anwalt von Lieferheld interviewt?

    Hier läuft eindeutig eine PR Kampagne seitens Deutsche Startups.

    Und warum wird in den Artikeln nie erwähnt, dass der Mehrheitsgesellschafter von Deutsche Start Ups einen Lieferheld Konkurrenten betreibt

  16. @Peter

    Wir interviewen gerne auch den Anwalt von Lieferheld.



  17. Sven

    @Peter. Wenn ich das Interview lese, sieht das doch eher nach 5.000 geklauten Speisekarten aus. Und wenn das für Lieferheld bzw. Delivery Hero nicht interessant gewesen wäre, dann hätten sie das doch wohl kaum gemacht. Und auch nicht in weiteren Ländern wie Österreich und Australien.



  18. Peter

    Gerade = achso, gerade nachdem Leute anfangen kritisch nachzufragen?

    Ist jmd aufgefallen das man so ganz klar das Presseblatt eines Oliver Samwer ist?

    Das gleiche lief auch im den ersten Tagen von Dailydeal schonmal ab. Dailydeal und Citydeal waren gleichauf. Citydeal (chef ist Samwer … auch Chef von Hüsing) hat Traffic Zahlen über zwielichtige Mittel hochgepusht und Hüsing hat dann zu einem Zeitpunkt wo nichts entschieden war drüber geschrieben wievielfach Citydeal größer ist.

    Samwer und seine Truppen haben den Artikel dann an alle Merchants geschickt mit dem Hinweis das Dailydeal ehe bald Pleite ist oder von Citydeal gekauft wird.



  19. Felix6

    War nicht schlau, der eigenen PR Agentur die Sache in Australien zu verheimlichen.



  20. Peter

    @Alex
    Würde gut in Deine PR Kampagne passen, weil Du dann als Schlagzeile nehmen kannst “Anwalt von Lieferheld verharmlost die Straftaten der Lieferheld Geschäftsführung”, was?

    Äußere Dich doch mal lieber dazu, warum in Deinen Artikeln zu Lieferheld nie erwähnt wird, dass Dein Mehrheitsgesellschafter Foodpanda betreibt. Oder weisst Du es etwa nicht? Oder willst Du es nicht wissen, weil Deutsche Start Ups “European Founders Fund” gehört, aber Foodpanda “Rocket Internet”? Klar, juristisch bist Du so vielleicht auf der sicheren Seite. Moralisch und in der Ethik des Journalismus aber nicht.

    Und berichte doch auch mal über die Aufassung von Pizza.de von “Wettbewerb” – anstatt an ihrem Produkt zu arbeiten, haben sie immer nur geklagt, Fehler in den AGB gefunden, etc. Immer schön begleitet von Schlagzeilen bei Deutsche Start Ups.



  21. Nick

    Man darf gespannt sein, wann bei den Lieferdeppen endgültig das Licht ausgeht. Es wird sich wohl kaum ein seriöser Investor finden lassen, der noch Geld in ein Unternehmen mit dem juristischen wie wirtschaftlichen track record von Lieferheld investieren würde.



  22. lieferheld mitarbeiter privat

    @Sven: ich weiss es nicht mehr genau, aber es ging wohl um 100 – 200 Menüs. Ich kann mich noch erinnern, dass im Zivilverfahren der Streitwert unter 500 EUR war.

    Das es in dem Artikel oben nach 5.000 aussieht, ist Absicht von dem Anwalt. Denn hier geht es ja eindeutig nicht um einen Jura-Fachartikel, sondern um PR gegen Lieferheld. Lies mal die Formulierungen – der Anwalt ist natürlich vorsichtig und sagt nichts direkt über die Zahl der Menüs. Aber er wirft eine hohe Zahl ein, so dass beim Leser eben dieser Eindruck entsteht. Bei vielen Lesern offenbar mit Erfolg.

    Ich für meinen Teil ärgere mich über diese PR und finde es sehr schade. Ich arbeite sehr gerne bei Lieferheld und kann nur sagen, aus eigener Erfahrung, dass das Betriebsklima super ist und alle fair und ehrlich.



  23. insider

    haha, die lieferdienste und deren PR scharmützel sind köstlich! bitte mehr davon!

    was mich aber wundert: warum hat niemand darüber geschrieben, dass lieferando fast die hälfte ihrer belegschaft – ich habe gehört 50 Leute oder so – anfang januar entlassen hat?

    weiss jemand mehr?

  24. @Alle

    Von mir abschließend – wieder einmal – folgender Satz: Die Investoren von ds, zu denen auch Liferheld-Investor Holtzbrinck Ventures gehört, nehmen keinerlei Einfluss auf die Inhalte von ds. Es gibt keine Absprachen, keine gemeinsamen Themensitzungen, keine Kommunikation über geplante Artikel etc.



  25. Johan Mager

    Lieferheld…. ist der ruf einmal ruiniert kann man den Laden schließen…



  26. Pattrick

    Der Marktführer pizza.de hat eine Bilanzsumme von 2.6 Mio. Euro und einen Gewinn von 20 Tsd.? Wie sollen denn diese ganzen Lieferxxx jemals Geld verdienen?



  27. Pizzabäcker

    Kein Wunder wenn Pizza.de keinen Gewinn mehr macht. Geht alles für Anwälte drauf. Der Anwalt wird ja sorgar für PR bezahlt. Den Eindruck zu Erwecken es wären 5000 Menüs statt 240 die von Pizza.de bei Lieferheld online waren ist ok für einen schmierigen PR Berater. Für einen Anwalt ein Armutszeugnis.



  28. Marius Kurwarski

    Das dumme für Lieferheld ist das Lukasz hinter den meisten Sachen steckt und genau von den Schaden an anderen Profitiert aber als Investor nicht haftbar ist wie die Geschäftsführer. Sagen wir rein Theoretisch, Lukasz hätte aus Sibirien eine DDoS gemacht, er profitiert vom Schaden genauso wie die anderen, aber angeklagt werden die anderen. Aber Lukasz, hat Charakter und würde so was nie machen den er ist ja stolzer Vater neulich geworden, egal was Ehsann sagt.



  29. Manuel H.

    @Alexander Hüsing:
    Bitte lege transparent offen, wie genau das Interview mit diesem Anwalt zustande kam. Wurdest du an ihn verwiesen? Ist er auf dich zugekommen? Hast du nach “pizza.de Anwalt” gegooglet und ihn initial kontaktiert …?

    Ehrlich gesagt finde ich es mittlerweile ziemlich offensichtlich, dass pizza.de ganz gezielt versucht, mit billiger PR gegen Lieferheld zu schießen. Und Deutsche-Startups ist sich offenbar nicht zu schade, dies für ein bißchen zusätzlichen Traffic unreflektiert zu unterstützen.

    Das sieht für mich sehr stark danach aus, dass pizza.de in der Tat eine PR-Agentur/Person angeheurt hat, die diese Informationen ganz gezielt streut (wurde in diversen Kommentaren ja bereits einige Male behauptet/vermutet). Aber da es von Seiten pizza.de ja keine anderen (Erfolgs-)Meldungen zu verkünden gibt, ist schon klar, dass man sich hierauf konzentriert. Für mich wirkt das wie ein fetter, satter, langsamer Platzhirsch, dem die Mittel fehlen.

    Dass Lieferheld dumme Fehler gemacht hat, ist mittlerweile offensichtlich und eingeräumt worden. Die Verantwortlichen haben hierfür ihre Strafe kassiert. Dass Lieferando in der Anfangszeit ebenfalls Karten von pizza.de kopiert hat, wird komischerweise nirgends erwähnt, was in diesem Fall aber auch sekundär ist.

    Abschließend möchte ich noch mal die Aussage “8 Besuche beim Lieferdienst bis zu einem Abschluss” aufgreifen: Acht PERSÖNLICHE Besuche pro Lieferdienst? Selten etwas so lächerliches gehört! Wenn pizza.de einen derart ineffizienten Sales-Prozess hat, dann bin ich absolut nicht überrascht, dass man seine Marktposition lediglich mit PR und Rechtsstreitigkeiten zu verteidigen weiß.



  30. MaikT

    @insider: Ich habe gehört Lieferheld hat 20 Mitarbeiter im Januar entlassen.

  31. @Manuel H

    Wir wurden an den Rechtsanwalt von pizza.de verwiesen, man selbst wollte sich nicht äußern. Wie bereits geschrieben, wir würden auch die Gegenseite interviewen. Zuletzt gab es aber nur ein informelles Telefongespräch mit dem Lieferheld-Team. Wir hätten gerne ein längeres Interview gemacht, dies wurde in dem Gespräch und vorher in Mails aber übergangen, man wollte nur einmal persönlich mir mir reden. Aus diesem Gespräch resultierte dann unter anderem dieser Hinweis im alten Strafbefehl-Artikel:

    Ein Darlehen in Höhe von knapp 40 Millionen Euro soll auf Delivery Hero lasten. Das Unternehmen verneint diese Zahl und spricht von einem Darlehen in Höhe von “unter 10 Millionen Euro”.



  32. Insider

    Wie kommt der Anwalt darauf hier nochmals den Anschein wecken zu wollen Lieferheld habe 5000 Menüs kopiert wenn die Staatsanwaltschaft die zwei Jahre ermittelt hat von folgemdem spricht:

    “Demnach hatte Lieferheld 224 Lieferdienste kopiert und online gestellt, 990 Lieferdienste waren kopiert aber nicht in diesem Umfang online gestellt worden.”
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/lieferheld-strafen-fuer-online-pizzavermittler-12016084.html

    Außerdem wurde das Zivilverfahren ja scheinbar beigelegt in dem sowohl pizza.de und Lieferheld ihre Kosten tragen mussten.

    Für 500€ Schadenswert so eine Kampagne gehen einen Mittbewerber zu starten heißt genau eins: Man kann sich nicht anders wehren. Wie wäre es denn damit den besten Service für den Kunden zu schaffen anstatt Anwälte zu zahlen.



  33. Insider

    @Alex Hüsing: Warum greifst du die Message nicht auf, dass Lieferando 38% (50 von 130 Leuten) der Belegschaft raus geschmissen hat?



  34. Dieter

    Sagt mal Leute “gehts noch?”. Hätte man den Lieferheld Anwalt interviewt, dann wäre das geschrei groß, jetzt hat man den pizza-de Anwalt sprechen lassen und ihr meckert auch.
    Und ob 240 Karten, 5000 oder nur 1, geklaut ist geklaut und vorbestraft ist vorbestraft.
    Interessant werden die nächsten 12 Monate, wenns keine Kapitalspritzen gibt, dann werden wir ja sehen wie gut oder schlecht das Liefergeschäft wirklich ist.



  35. Heike

    So langsam nervt das doch. Im Strafbefehl steht es: 224 Menüs. Punkt. Jetzt kommt da so ein Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht und behauptet irgendwas anderes. Der Typ liefert keine Belege. Er sagt einfach mal: Es war mehr. Und die Start-up-Gemeinde glaubt es, weil der Typ Anwalt ist. Was ist mit Euch los? Autoritätenhörig?

    Team Europe musste nicht mal richtig PR machen, damit diese Schwachsinnswelle abebbt. Die Vorwürfe waren und sind für jeden, der mitdenken will, haltlos.



  36. Schmidt

    Lieferheld soll doch mal die Urteile veröffentlichen, damit wir alle wissen wovon wir reden.

  37. Zu den angeblichen oder tatsächlichen Entlassungen bei Lieferando hat sich CEO Christoph Gerber bei Friday at Six geäußert, siehe: http://www.youtube.com/watch?v=uV9EUOPfDyw&feature=youtu.be !

    Aussage dort waren die von MaikT genannten ~20 Entlassungen und ausserdem, dass Lieferando immernoch über 100 Mitarbeiter hat. Ob man das jetzt als positiv oder negativ für das Unternehmen bewertet, ist die andere Frage. Für die Mitarbeiter ist es wohl “erstmal” gut.



  38. Lieferheld employee

    @MaikT: not true. LH continues to hire. Business is doing really well. Focus is to build the best customer experience. Seems like a lot of people on this blog is trying to damage reputation by spreading lies. Really sad! Is it izza.de who is trying?



  39. Reminder

    Ich kann absolut nachvollziehen, dass Liefer*-Mitarbeiter das alles nict war haben wollen und runterspielen; die verdienen dort ihr Gehalt, da ist Objektivität nicht immer einfach. Aber Leute: Liefer* hat per Diebstahl versucht, besser in den Markt zu kommen, so ist es nunmal. Wenn pizza.de ~200 Speisekarten nachwiesen konnte, sind es in Wirklichkeit natürlich (wie blöd seid ihr eigentlich) wesentlich mehr. Und jetzt noch das Ding aus Australien… hallo aufwachen und lustigen Lieferheld-Schäfchen! Tip: Sucht Euch parallel schon mal eine vernünftige Arbeit.

    Warum hatten die Liefer*-Shops damals wohl monatelang keine Logos? Weil nur die Textdaten (geklaut) vorlagen. Die Logos wurden nach und nach eingestellt. Die konnte man ja auch schlecht klauen, dass wäre jedem Deppen sofort aufgefallen, weil pizza.de (und alle anderen seriösen kleineren Portale) die Logo-Icons alle selbst aufbereiten.

    Es ist einfach so, dass man in der Branche nur dann überleben kann, wenn man hochgradig effizient arbeitet, aber dass ist (das verstehen leider nur die ‘Nicht-BWLer’) mit VC-Kapitel und BWL-Juppies als Geschäftsführer, die nur Labbern und nicht arbeiten, undenkbar.

    —-
    PS: Ich schreibe hier nicht zufällig Liefer*, den ich meine immer alle (deutschen) Portale, die so beginnen.

  40. Ganz im Ernst:

    Glaubt hier irgend jemand außer den VC- Gebern, daß mit dem Geschäftsmodell eines Essenmaklers irgendwann Geld verdient werden kann (mit Ausnahme des first movers pizza.de vielleicht)?

    Aus meiner Sicht stand von Beginn an fest, daß mit lieferxxxx nur VC verbrannt wird.

    Ganz abgesehen davon, daß als Bezeichnung nicht lieferxxxx korrekt ist (weil ja nicht eine einzige Pizza geliefert wird), sondern maklerxxxx oder vcxxxx.



  41. handelsregister

    @Alex, danke für das Statement:

    “Von mir abschließend – wieder einmal – folgender Satz: Die Investoren von ds, zu denen auch Liferheld-Investor Holtzbrinck Ventures gehört, nehmen keinerlei Einfluss auf die Inhalte von ds. Es gibt keine Absprachen, keine gemeinsamen Themensitzungen, keine Kommunikation über geplante Artikel etc.”

    Kannst Du auch sagen, wer über Dein Gehalt bestimmt? Und wer über Deinen Posten als Chefredakteur?

    Und: Wann hast Du denn zuletzt mit Oliver Samwer telefoniert? Und was war Inhalt des Gespräches? Hat er da eingegriffen, wenn schon nicht in redaktionelle Details, dann in die Strategie des Unternehmens “Deutsche Startups”?

    Ist es richtig, dass die Samwers Mehrheitseigentümer sind? Und Holtzbrinck lediglich ein Minderheiteninvestor? Ist Holtzbrinck Ventures der Investor (an Lieferheld beteiligt) oder der Holtzbrinck Verlag (nicht an Lieferheld beteiligt; und auch nur minderheitsinvestor bei Holtzbrinck Ventures)?



  42. Wolle

    @Abschließend Alexander Hüsing: unabhängig von der Unabhängigkeit schadet es der Glaubwürdigkeit solcher Artikel nie, wenn die Beteiligungen an DS erwähnt werden. Nennt sie altmodisch, aber z.B. hat die ZEIT in den Artikeln über StudiVZ ja auch nicht die Holtzbrinck-Verquickung verschwiegen.

  43. @handelsregister

    Mein Gehalt? Geile Nummer! Stefan Vosskötter und ich bestimmen dies. Und auch meine Rolle als Chefredakteur!

    Wann hab ich mit Oli Samwer telefoniert? Keine Ahnung! Irgendwann im vergangenen Jahr mal. Inhalt: Weiß ich nicht mehr. Ich glaube ich hatte um ein Interview angefragt und er wollte aber nicht. Wir reden weder über redaktionelle Dinge noch über die Strategie von ds.

    Der EFF ist Mehrheitseigentümer, Holtzbrinck Minderheitseigentümer. Holtzbrinck Ventures ist an ds und Lieferheld/Delivery Hero beteiligt.

    Will noch jemand meine Blutgruppe wissen? Oder mein Gewicht?



  44. Midas

    Ich glaube auch eher, dass es Alexander Hüsing primär um den Traffic geht. Ohne Sensationen kein Traffic, und wenn es keine gibt, dann machen wir eben welche.

    Was von alldem inhaltlich zu halten ist, kann sich jeder selbst denken.

    Go Lieferheld!



  45. Jörg

    Lieferheld muß wirklich besorgt sein. Auf Gründerszene wurde soeben ein Artikel veröffentlich, in dem der Markt mal wieder als ein “Gefragtes Segment” angepriesen wird. Selbst Investionen in Lieferando werden lobend erwähnt, während Lieferando ansonsten von Lieferheld nur mit gerichtlichen Auseinandersetzungen überzogen wird.

    http://www.gruenderszene.de/news/delivery-hero-hungryhouse-eatitnow

  46. Habe gerade eine spannende Stellungnahme von Lieferheld unter dem Interview eingefügt.

    Andere Baustelle: Spannend ist der Vorwurf, ich hätte ein persönliches Gespräch schriftlich abgelehnt (Details oben). Mir wurde ein Gespräch per Telefon oder vor Ort angeboten und ich habe geschrieben, dass Telefon zurzeit besser wäre.

  47. > Will noch jemand meine Blutgruppe wissen? Oder mein Gewicht?

    Wenn Du so fragst: Ja!

    Ernsthaft: Schön, dass es endlich mal was Substantielles zur Sache gibt. Gute Arbeit!

    Die “Nachkommunikation” zeigt ganz gut, mit welchen Mitteln der Lieferheld-Clan arbeitet.

    Danke auch für diese Einsichten!



  48. Leser

    Na das ist ja alles lustig zu lesen. Da werd ich mir mal gleich ne Pizza bestellen und es mir hier vorm PC gemütlich machen :-) (im Fernsehen laufen ja eh nur Wiederholungen :-)



  49. Nocheininsider

    @Midas
    Dir ist schon klar, dass dein einziger Beitrag, das gutheissen einer Straftat ist?

    Immerhin geht es hier um eine Firma, die 80 Mio. Euro Kapital eingesammelt hat. Da ist es schon bemerkenswert, welche Rechts- und Wettbewerbsauffassung die Gründer haben. Da könnte man sich als Kapitalgeber schon fragen, welche Sachen da noch gelaufen sind, bzw. ob diese Personen in der Lage sind, mit dem Geld richtig umzugehen. Und man könnte sich auch die Frage stellen, was es mit der Berechnung des Businessplans auf sich hatte, der ja auch schon in anderen Kommentaren angezweifelt wurde (Stichwort: Return of Invest)



  50. Markus

    Naja, das scrapen von Daten ist doch in der Szene gang und gebe.

    Kenne kein Start Up das nicht mal im grau/schwarz Bereich unterwegs ist was Nutzer-/Kundendaten angeht.



  51. Reminder

    @Markus
    Wenn ich sowas lese und Du es scheinbar ok findest, muss ich k….
    Du findest Diebstahl in Ordnung? Was seit ihr Startup-Kids bloß alles für kranke Charaktere. Ich kann nur hoffen, dass es in Berlin auch seriöse Startups gibt; sonst war es das bald mit dem Ruf….



  52. Nocheininsider

    @Markus
    Und im Internet ist es O.K. wenn ich ein Geschäft eröffnen will und mir die notwendigen Daten zusammen klaue?
    Du fändest es also auch O.K., dass ich mir die Radkappen bei ATU aus dem Lager klaue, wenn ich ein Auto-Ersatzteilgeschäft eröffnen will?



  53. Klaus

    Geile Kriegsführung die Pizza.de hier macht. Zahlen sind auf dem Tisch (FAZ Artikel) und wiel jeder sieht, dass Pizza.de aus einer Mücke einen Elefanten machen will streut man höhere Zahlen.

    224 Menüs online zu haben von der Konkurrenz weil man nicht wusste, das sie schützenswert sind (vergleiche Telefonbücher Diskussion von vor 10 Jahren+) ist vielleicht nichts tolles, aber sowas in der Art passiert in jedem zweiten Startup.



  54. Internetzler

    Humus bei http://www.lieferheld.de/berlin/nanoosh/ ist besser als die ganze angegraute Debatte hier. Rechtsanwälte sollte man nicht befragen als Journalist. Sie sind parteiisch – haben aber die Aura der Loyalität.



  55. Sebastian F.

    Es wird ja immer skuriler! Australien toppt das Ganze! Macht uns nicht den Wulff!



  56. Torsten

    @Midas, ich vermute von TEV oder von Lieferheld; natürlich will Alexander Hüsing eine Story bringen, die viel Aufmerksamkeit erzeugt, das ist das Ziel aller Journalisten und das wollen wir Leser. Es ist nur so, dass eine Story ohne haltbaren Inhalt eben keine Story wird und hätte Lieferheld nicht gelogen und betrogen wär’s nicht interessant geworden. Der neue CEO Östberg hat ja anscheinend selbst jetzt wieder gelogen, als er behauptete, das wäre alles vor seiner Zeit gewesen und wie wir nun der australischen Abmahnung entnehmen können, hat auch er ein Jahr später noch weitergemacht. Herr Fuhrmann, Partner bei TEV, hat schon in drei Länder, wie sich jetzt herausstellt, nämlich in Australien, Östereich und der Schweiz mitgeholfen, Daten auf nicht legale Weise zu beschaffen. In anständigen Firmen werden verurteilte Mitarbeiter nicht weiter beschäftigt und sollte ein CEO beim Lügen erwischt werden, so erwarten anständige Menschen, dass ein solcher Chef ebenfalls entfernt wird, schließlich sollte ein Chef den Verhaltenscodex einer Firma vorgeben. Für Euch scheint es ja normal zu sein sich rechtswidrig zu verhalten, für anständige Menschen ist dieses Verhalten sehr befremdlich.



  57. Jürgen

    Zu dem nachgereichten Statement von Delivery Hero: “Vermeintlich wider besseren Wissens”: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Anwalt wider besseren Wissens handelt, noch habe ich je gehört, dass die FAZ etwas bestätigen könnte, eine Zeitschrift kann nur veröffentlichen, was ihnen vorgelegt wird. In diesem vorliegendem Fall, hat Lieferheld die Verurteilung von 7 Managern bestätigt, also Fakt, die australische Abmahnung liegt hier auch vor, also auch Fakt. Dann die weiteren Ungereimtheiten der Presseerklärung: Wie kann es zu einer strafrechtlichen Verurteilung kommen, wenn sich die Parteien angeblich zivilrechtlich geeinigt haben, man kann in einem Zivilprozess nicht strafrechtlich verurteilt werden und schon gar nicht wird man für eine Kleinigkeit verurteilt, wie das Kopieren nur weniger Daten. Es muss schon wirklich etwas Größeres passiert sein, sonst wären die Geschäftsführer von Lieferheld nicht strafrechtlich verurteilt worden und das spricht eher für die Aussagen des Anwaltes. Eine wirklich sehr fadenscheinige Presseerklärung.



  58. Midas

    @Nocheininsider: Laufende rechtliche Verfahren werden üblicherweise im Rahmen einer Due Diligence offengelegt, weshalb hier wohl kaum in Unkenntnis der Fakten investiert wurde.

    Übrigens heißt es “Return on Investment”!



  59. hablame

    Am schönsten finde ich dass viele hier glauben dass Lieferheld (oder andere) aufgrund solcher “Skandale” einpacken müssen. Glaubt ihr denn wirklich dass der Otto-Normal-Verbraucher den Krampf hier liest? Oder ein grosser Investor aus USA, Russland, etc. sich um die Kommentare von Möchtegern Entrepreneure kümmert? McFly, jemand zu Hause?



  60. Nick

    Zusätzlich zu den Verurteilungen der Geschäftsführer hat die Firma Lieferheld GmbH eine Unternehmensstrafe bekommen, wie man hört. Das ist sehr ungewöhnlich. Könnte Lieferheld dazu etwas sagen?



  61. Klaus

    Warum wird hier nicht über die Massenentlassungen bei Lieferando berichtet?

  62. Ich finde die Lieferhelden sind zurecht bestraft worden und zurecht mit der vergleichweise geringen Strafe bestraft worden, natürlich “tut man das nicht” aber eine Oma in der U Bahn überfallen finde ich schlimmer.

    Die Fragen in Bezug auf die Finanzierungen finde ich berechtigt, in jedem Beteiligungsvertrag stehen irgendwo unter § 27 Abs. xyz Garantien.
    Hier werden oft so Sachen garantiert wie “….geistiges Eigentum, Urheberrechte….u.a.”
    Ein Verstoß gegen solche Garantien kann z.B. zu einem Rückforderungsanspruch zugunsten der Investoren führen, das könnte unschön sein.



  63. Midas

    @Torsten, hast du die Abmahnung überhaupt gelesen? Soweit ich das sehe, steht da nur drin, dass Lieferheld die Seite gecrawlt hätte und dass man “vermutet”, dass dabei Daten kopiert wurden. Ich denke mal, du kannst davon ausgehen, dass diese Vermutung falsch ist.

  64. Da hab ich doch tatsächlich die 2 Liefer* etwas durcheinander gebracht, bei meinem vorherigen Kommentar… Egal. Am Ende bauen beide auf die gleiche Bewertungs-Phantasie und haben objektiv eher Unterhaltsungswert als alles andere. Die einen auf eine mehr oder weniger sympathische Art, die anderen eher “juristisch”.

  65. > ist doch in der Szene gang und gebe

    In welcher Szene denn? Auf dem Gründerstrich der VCs vielleicht.

    Im echten Leben ist das eine Straftat, die völlig zurecht verfolgt wird.

    Und ganz ehrlich. Kriminelle Unternehmen schießen sich doch früher oder später selbst in den Fuß.

    Das ist jedenfalls, was ich den letzten 15 Jahren Internetgeschäft erlebt habe.



  66. Peter

    @Midas Du verwechselst da was, „gecrawlt” war die Geschichte mit den ddos-Angriffen und für „vermutet” werden vor Gericht weder Geschäftsführer noch eine Firma verurteilt.



  67. TheRiddler

    100 bis 200 Menüs bei einem 1232143243456546666565767632 Milliarden Markt allein in Deutschland – dit sind nach Adam Riese doch mehr als ein paar hundert Euro Schaden. Ganz klar!



  68. TheRiddler

    Wenn pizza.de einen derart ineffizienten Sales-Prozess hat, dann bin ich absolut nicht überrascht, dass man seine Marktposition lediglich mit PR und Rechtsstreitigkeiten zu verteidigen weiß.

    Hm. Lieferheld hat anscheinend überhaupt kein Sales-Prozes – die kopieren. Das Lieferdiensteangebot in Berlin ist auf Lieferheld immer noch bescheiden. Sie es drum gibt eh nur 2 Dienste, die bspw.in Berlin PBerg empfehlenswert sind – den Rest kann man mit Lebensmittelvergiftung oder Geschmacksverirrung in der Pfeife rauchen.



  69. Geldlinger

    # ACHTUNG – ACHTUNG #
    .
    Ich erkläre euch Flitzpiepen mal, was hier wirklich läuft.
    Die Akteure, die hier beteiligt sind, spielen genau dasselbe Spiel wie 2007 schon.
    Aus 5.000 € machen wir 2.000.000 €.
    Und jetzt machen wir aus 72,66 € gleich 100.000.000€. Wie singt Pitbull so schön ” Ok, i’m tryin’ make a billion out of 15 cents”.
    ########################
    So, habt ihr oben die Australien Abmahnung gelesen?
    64.000 Seiten gecrawlt? 2011 ?? Aha, nach Fabien Siegel jetzt schon wieder eiskalt gel*gen.
    ########################
    Ok, und jetzt gucken wir uns mal den Abschluss dieser schönen Firma an:
    ########################
    RGP Local Holding I GmbH
    .
    Die Gesellschaft hat als alleiniger Gründungsgesellschafter mit Vertrag vom 22.07.2011 100% Anteile an der Delivery Hero Pty Ltd., Sydney/Australien, erworben. Das Stammkapital beträgt 100,00 AUD (72,66 €).
    ########################
    HAHAHAHAAAA….Die müssen sich selbst kaputt gelacht haben. Mit 72,66€ die Company gegründet, dann 64.000 Seiten gecrawlt. Kann ja im dümmsten Falle nicht viel passieren.
    Und an Euch Investoren: ihr denkt nicht ernsthaft, es findet sich noch ein Vollidiot, der euch diese Firma für 500 Mio. € verkauft?

  70. @TheRiddler: Die allermeisten Prozesse gingen von Lieferheld selbst aus und es gibt kaum einen Prozess ohne Lieferheld als Beteiligten. Das sagt schon einiges aus, oder?



  71. elarei

    Qualität und Inhalt der Kommunikation von Lieferheld ist schon ziemlich vielsagend für den Stil, den diese Firma pflegt: Amateurhaft und unbeholfen. Das korreliert augenfällig mit der Kopiererei. Vom fehlenden Schuldbewusstsein wollen wir garnicht anfangen…



  72. Marcel

    Haha ist der Zusatz von Lieferheld geil. Einfach mal die Hälfte des Zitats ignoriert.



  73. presserat

    Der Alex Hüsing hat ja immer noch keine Stellung genommen zu der Frage, warum er in allen Artikeln über Lieferheld nicht erwähnt/ deutlich kennzeichnet, dass der Mehrheitsgesellschafter von deutsche startups einen Konkurrenten von Lieferheld betreibt (Rocket gehört “Foodpanda”, wichtigster Lieferheld Konkurrent in Asien).

    Ferner, warum er nicht über die Entlassungen bei Lieferando berichtet. Ein tendenziöses (beachtet mal die Fragen!!) Interview mit einem Anwalt ist einen Hauptartikel wert. Mindestens 20 Entlassene Mitarbeiter bei Lieferando nicht? Und wenn der Lieferando Mann 20 Entlassungen zugibt, dann waren es sicher mehr – Freelancer, Leute in der Probezeit, etc. verschweigt man in so Situationen gerne.

    Herr Hüsing, erklären sie sich!

  74. @presserat

    Wir haben Kennzeichnungen bisher bei direkten Artikeln über bestimmte Beteiligungen von EFF und Holtzbrinck gemacht. Etwas bei Berichten über Dawanda, wenn Holtzbrinck erwähnt wurde bzw. es im Artikel um Investitionen von Holtzbrinck etc. ging. Bleibt die Frage, wie weit diese Hinweise gehen sollen: Fast alle E-Commerce-Anbieter sind Konkurrenten von zalando. Dann müssten unter quasi jeden Artikel ein Hinweis etc. Zumal Rocket Internet auch nicht an ds beteiligt ist, sondern der EFF. Natürlich kann man darüber tagelange Haarspaltereien betreiben, weil in beiden Fällen irgendwie die Samwers beteiligt sind, aber auch Kinnevik, 1&1 etc. Wenn ich es richtig verstehe, wäre es wohl am besten, bei jeder Erwähnung von Holtzbrinck, EFF und sogar Rocket einen Hinweis zu setzen, dass diese auch an ds beteiligt sind. Was im Fall von Rocket aber gar nicht stimmt. Im konkreten Fall sind die Gesellschafter aber gar nicht erwähnt, heißt wir sollen dann immer Hinweise einbauen, dass dieses Unternehmen ein Konkurrent von Start-up xyz aus dem Rocket-Stall ist, welches in Nigeria, Indien oder Taiwan ein Konkurrenz des besagten Start-ups ist.

    Zu Lieferando: Stimmt, es wurden Mitarbeiter entlassen. Versuche noch nähere Infos zu bekommen. Offenbar wurden aber auch weitere, andere Mitarbeiter neu eingestellt. Was dann ein Nullsummenspiel in Sachen Anzahl der Mitarbeiter ist.



  75. Peter

    Wenn der lieferando ceo 20 entlassungen zugibt dann sind da sicher noch einige verträge ausgelaufen, freelancer raus geschmissen worden, ect.

    Neueinstellungen? Der ceo spricht doch von gesundschrumpfen.

    scheint hier echt eine kampagne von alex hüsing gegen lieferheld zu sein.

  76. Was denn für eine Kampagne? Weil ich über Strafbefehle berichte, die ergangen sind? Da hätten andere genauso drüber berichtet. Weil ich noch einmal nachgefragt habe, was diese Strafbefehle bedeuten? Die Chance hätten andere auch gehabt.

    Zu Lieferando: Habe leider noch keine harten Fakten. Infos gerne per Mail an uns…



  77. Joey

    Man könnte an dieser Stelle auch eine Kampagne von Deliveryhero gegen deutsche startUps vermuten zumindest aber den Versuch eine solche Kampagne zu streuen und zu unterstellen, um von den eigenen Fehlern abzulenken.



  78. John Doe

    Geile Diskussion. Kommt alle mal runter.



  79. Peter Pan

    Bei LH bleibt ein sehr sehr sehr sehr fader Beigeschmack. Schon erstaunlich, das es Team Europe und Consorten gelingt, eine Straftat als Anfängerfehler darzustellen und damit auch noch durchkommt. Warum ist eigentlich nie von der Strafe gegen LH die Rede. Da sollen 40.000 Euro fällig geworden sein.



  80. Freelancer25

    Ohne Frage hat sich LH einen Klops geleistet, der auch geahndet worden ist. Anstatt DS eine Kampagne zu unterstellen, würde es LH gut stehen einfach mal kein weiteres Öl ins Feuer zu gießen. Der Ruf in der Szene ist erstmal deutlich beschädigt und was die Investoren für Konsequenzen ziehen werden, wird sich noch herauskristallisieren.

  81. @Joey: Wer würde denn sowas denken? ^^

    Schon sehr durchschaubar, welche Strategie hier gefahren wird.



  82. Midas

    @JMCQ87: Dass du dem Lager eine Wettbewerbers angehörig bist, ist nun ebenfalls klar. Insofern schon sehr durchschaubar, was du hier für eine Strategie fährst. Passt auch voll ins Bild!



  83. Nocheininsider

    @Midas
    Wie war das mit dem Glashaus?



  84. Wolfgang

    @Midas Das bei Euch nicht das geringste Schuldbewusstsein aufkommt, haben wir ja nun alle mitbekommen. Ich würde mich ja schämen, wenn man mich nach vorherigen Bekundungen, das das nur ein “Anfängerfehler” war, jetzt nochmals beim Lügen und Datenklauen in Australien erwischt: http://imageshack.us/f/145/deliveryherodatatheft.png/ Und dass nachdem der neue CEO Niklas Östberg vor Kurzen im Interview beteuert hat, das wäre alles vor seiner Zeit gewesen und nun stellt sich heraus, dass es sehr wohl während seiner Zeit als CEO von Delivery Hero war und zwar noch ein Jahr nach dem Prozess in Deutschland.
    Auf die Unternehmensstrafe gegen die Lieferheld GmbH, die zusätzlich zu den Strafbefehlen erlassen wurde, und hier muss man mal sagen, dass es sehr, sehr selten ist, dass eine Unternehmensstrafe im Wettbewerbsrecht erlassen wird, seid Ihr immer noch nicht eingegangen. Kommentiert diese doch bitte mal, eine Unternehmensstrafe wird nur erlassen, wenn die Straftat schwerwiegend war und weil sie nach dem Datenklau und der Abmahnung in Österreich trotzdem fortgesetzt wurde.
    Gelten für Euch Gesetze nicht oder warum habt ihr nach Österreich weitergemacht und nach der Verurteilung in Deutschland sogar noch in Australien? Wenn es sich nur um “Anfängerfehler” handelt, wie Ihr schreibt, dann veröffentlich doch Eure Urteile und die Diskussion wird beendet sein, dann müsst Ihr nicht gegen andere hier polemisieren.
    Übrigens der “Anfängerfehler” im Interview von Herrn Östberg und man hätte Euch “falsch beraten” ist ein Witz an sich. Ihr seid doch schließlich losgezogen und habt uns hier und an anderer Stelle verkündet, dass Ihr Experten seid. Nicht umsonst kann man Euch bei vielen Vorträgen bewundern und soll Euch applaudieren, wenn Ihr Eure Erfahrungen an uns weitergebt. Experten machen keine “Anfängerfehler” und werden nicht “falsch beraten”!
    Experten hätten geschwiegen!



  85. Midas

    @Wolfgang: Lies doch die Abmahnung bitte einmal, bevor du hier andere des Lügens und Datenklauens beschuldigst! Wie gesagt steht da nur drin, dass Lieferheld die Seite gecrawlt hat und dass man “vermutet”, dass Daten kopiert und verwendet werden. Also nichts als heiße Luft!

    Aber wenn man wie du und dein Herrchen die Göbbels’sche PR-Strategie fährt und einfach mit so viel Dreck wirft, bis etwas hängen bleibt, kommt es auf den Wahrheitsgehalt ja auch nicht so sehr an!

    Allein für dieses ständige widerliche Gehetze gehört ihr doch vom Markt gefegt!



  86. dubi

    Ist das Impressum von Lieferheld eigtl. aktuell?
    http://www.lieferheld.de/impressum/ Vor Kurzem fand man m.M. doch deutlich mehr Vertretungsberechtigte?



  87. Wolfgang

    @Midas Nun veröffentliche die Urteile doch mal, für “vermutet” ist in Deutschland noch niemand verurteilt worden, das nehmen wir Euch nicht ab.



  88. Henry

    @dubi Nach Deinem Hinweis habe ich einen Handelsregisterauszug von Lieferheld gezogen, tatsächlich sind Doreen Huber und Claude Ritter als Geschäftsführer zurückgetreten und Niklas Östberg ist hinzugekommen. Fabian Siegel ist weiterhin Geschäftsführer: http://img255.imageshack.us/img255/8601/handelsregisterlieferhe.gif



  89. Kluvert

    Was sollte die große Rücktrittserklärung auf gruenderszende.de, dass Fabian Siegel geht? Es wurde überall in der Presse gestreut.



  90. Reminder

    @Midas
    Wenn Du Autos oder sonstwas stielst und Dich die Kripo aus irgendwelchen Gründen nicht überführen kann, obwohl die Kisten in Deiner Garage stehen, ist das bestimmt auch für Dich moralisch vollkommen ok, richtig? Du bist bei Lieferheld wirklich gut aufgehoben.

    Für mich steht fest: Natürlich habt Ihr in Australien Daten geklaut, bestimmt wieder mit diesem Toll hier, oder?

    http://www.youtube.com/watch?v=iv3AubnYXwI



  91. Anne

    Die Rücktrittserklärung sollte wohl zeigen, dass man sich von einem verurteilten CEO trennt, in der Annahme, dass es schon keiner merken wird.



  92. Kluvert

    Presseerklärung von TEV, dass Siegel geht, wollt Ihr uns für dumm verkaufen?

  93. @Midas: Mein Lager ist das “dieses Geschäftsmodell interessant mich nicht besonders”-Lager. Wenn’s nach mir ginge, dann könnte sich das Thema gerne bald erledigen. Und einen guten Exit wünsche ich eher denjenigen, die etwas eigenes, innovatives vorantreiben und nicht denen, die mit (vermeintlich) guter “Execution” irgendetwas “skalieren”, dass (angeblich) langfristig eine sehr interessante Differenz von CPA zu CLV und Economies of Scale hat.

    Leider belasten aber die Geschäftspraktiken alles andere was sonst so passiert und auch weiterhin ist eine Menge Kapital in diesen Unternehmen gebunden… und deshalb interessiert’s mich dann auch.



  94. Jan

    Warum geht Doreen Huber, sie ist doch die einzige, die nicht verurteilt wurde?



  95. Lukas

    Wahrscheinlich musste sie gehen, weil sie zu ehrlich war



  96. Kluvert

    Jegliche Aussagen Leiferheld und TEV kann man sich sparen, glaubt Ihr wir sind nur dumm?



  97. Reminder

    @Lukas31
    Träum weiter; die hat doch direkt nach ihrem Einstieg erstmal tausende ekomi -Fakebewertungen für Lieferheld erzeugt (bei ekomi hatte sie vorher gearbeitet). Wenn das Zufall war, ok; aber ich glaube es nicht.
    Von daher passte sie gut ins Team.



  98. Jonas S.

    Kann man überhaupt noch irgendetwas von Lieferheld glauben?



  99. Sonja

    Also ich habe gestern von einem Investor gehört, das Delivery Hero noch nicht alle Zukäufe bezahlt hat. Die Pizza Norden Gruppe bzw. die Gründer bekommen wohl noch €15m. Bei Hungry House hat man das ja auch gut gesehen: Erst sagen ” Komplette Übernahme” und dann zurückrudern weil man kein Cash mehr hat und den Jungs einen Sharedeal reindrücken. Dazu kommen noch €10m Darlehen. Autsch.



  100. Sascha

    und aus den laufenden Einnahmen können die Marketingkosten nicht gedeckt werden, deshalb wird das Marketing jetzt schon runtergefahren.



  101. Reminder

    @Sascha
    Wo siehst Du das?



  102. Midas

    Reminder, Fake-Bewertungen? Nur weil ihr selber so wenige Bewertungen habt, heißt das doch nicht automatisch, dass jeder mit mehr betrügt. Also eine weitere Propaganda-Lüge!



  103. Midas

    @Sascha: Soso…. :D

    @Heulsusen: Immerhin gebt ihr ein perfektes Feindbild ab! Wäre ich Lieferheld, würde mir das einen Extra-Boost geben!



  104. Timo

    DeliveryHero hatte kein Cash mehr bei der restlichen Übernahme vom HungryHouse und musste deshalb übermäßig viele Shares rausgeben. Das zeigt wie schlecht die finanzielle Situation bereits ist. Mal sehen ob sie noch mal einen Kredit kriegen.



  105. Jeff

    Die kriegen kein Kredit mehr. Keine Bank gibt einer Firma einen Kredit, wo so viele Manager und die Firma verurteilt wurden.



  106. Reminder

    Schön wäre es, wenn diese sinnlose Geldverbrennung bis in die Pleite/Konkurs oder darüber hinaus der Liefer* endlich ein Ende hätte. Ich möchte wetten, wenn diese Dinger endlich platzen, wird als nächster Punkt auf der Anklageliste “Insolvenzverschleppung” stehen.
    Dann werden sich (wieder einmal) viele Leute fragen: Wie konnten wir uns nur so lange hinters Licht führen lassen, jede Warnung ignorieren und nicht geprüft haben, wir so eine Firma jemals Geld verdienen will. Sag dann nicht, wir hätten Euch hier nicht oft genung gewarnt.



  107. Arno

    @Alex
    > Es gibt keine Absprachen, keine gemeinsamen Themensitzungen, keine Kommunikation über geplante Artikel etc.

    Bekommen wir von Dir für das Statement eine eidesstattliche Versicherung?

  108. @Arno

    Soll ich es auch mit Blut unterschreiben?

  109. Pingback: Lieferheld-Chef Niklas Östberg über den Pizza-Krieg :: deutsche-startups.de

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