Zitiert! Gema-Chef Heker über den Wert von Musikstreams

Mit Zitiert! spießt deutsche-startups.de knackige Aussagen von bekannten Menschen aus der Gründer- und Internetszene auf. Diesmal spricht Gema-Chef Harald Heker über die Schadensersatzforderung an YouTube und zähe Gegner im Kampf um geistiges Eigentum. […]
  • Von Christina Cassala
    Sonntag, 27. Januar 2013
  • 2 Kommentare

Mit Zitiert! spießt deutsche-startups.de knackige Aussagen von bekannten Menschen aus der Gründer- und Internetszene auf. Diesmal spricht Gema-Chef Harald Heker über die Schadensersatzforderung an YouTube und zähe Gegner im Kampf um geistiges Eigentum.

“Wir lehnen Pauschalvergütungen ab, da wir grundsätzlich davon ausgehen, dass in diesem Bereich nur eine Pro-Stream-Vergütung eine gerechte Bezahlung der Rechteinhaber sicherstellen kann. Im Übrigen haben wir uns in den vergangenen Jahren in der Preisgestaltung signifikant auf den Markt und damit auch auf YouTube zubewegt. Das betrifft gerade unsere Vorstellung des werbefinanzierten Streamings. Abseits davon haben wir bereits mit einer Vielzahl anderer Services Verträge abgeschlossen, die für uns akzeptabel waren – darunter auch GoogleMusic, simfy, musicload und natürlich iTunes. Wir kennen keine Zahlen (Geschäftszahlen von YouTube, A.d.Red.), und die sind für die aktuelle Auseinandersetzung auch nicht relevant. Im Umkehrschluss würde dieser Ansatz ja bedeuten, dass ein Geschäftsmodell, das weder Umsatz noch Gewinn generiert, keine Tantiemen bezahlen müsste.” (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Wer lesenswerte Aussagen von bekannten Menschen aus der deutschen oder internationalen Gründerszene aufgeschappt bzw. irgendwo gelesen hat, kann uns diese Wortmeldungen gerne mailen – wenn uns das Zitat zusagt veröffentlichen wir es gerne.

Im Fokus: Weitere lesenswerte Ziate von Netzmenschen gibt es in unserem Special Zitiert!

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.



  1. Mike

    Das Musikstartups in Deutschland bis heute nicht Fuß fassen können, liegt allein an diesem Schuppen. Dieser Laden existiert schon zu Zeiten Hitlers und ist ein Relikt der damaligen Epoche, als es noch ernsthaft die Interessen der Künstler vertreten hat. Mit anderen Worten, dieser Laden ist älter als die Westdeutsche Verfassung, was auch erklärt warum dieser Laden soviele Sonderrechte erhält. 7% Mwst? Wirklich? Wird die Gema als lebensnotwendige Dienstleistung/Gut eingestuft wie Grundnahrungsmittel oder Bücher?



  2. hans

    Verdammte abzocker!

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