FWD.IO, Mädchenflohmarkt, poachee und Co: 7 Start-ups, die derzeit angesagt sind

Tagein, tagaus berichtet deutsche-startups.de über frisch gestartete deutsche Start-ups. Für einige brandneue Start-ups interessieren sich unzählige Menschen, andere Konzepte finden nur wenig Interesse. Aufmerksamkeit aus der Gründerszene ist aber zum Glück nicht das […]
FWD.IO, Mädchenflohmarkt, poachee und Co: 7 Start-ups, die derzeit angesagt sind
  • Von Karl Müller
    Freitag, 14. Dezember 2012
  • 2 Kommentare
  • 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
    Loading ... Loading ...

Tagein, tagaus berichtet deutsche-startups.de über frisch gestartete deutsche Start-ups. Für einige brandneue Start-ups interessieren sich unzählige Menschen, andere Konzepte finden nur wenig Interesse. Aufmerksamkeit aus der Gründerszene ist aber zum Glück nicht das wichtigste Erfolgskriterium für ein junges Unternehmen. Trotzdem ist es interessant zu sehen, für welche frisch gestarteten Start-ups sich die Szene besonders interessiert. Deswegen werfen wir heute einen Blick auf 7 Start-ups, für die sich unsere Leser in den vergangenen drei Monaten besonders interessiert haben. Diesmal geht es um Appyourself, freshfoods, FWD.IO, Hipaway, Mädchenflohmarkt, Miflora.de und poachee.

AppYourself

AppYourself
Inzwischen sind 43 % aller verkauften Handys Smartphones, immer wichtiger werden also auch Apps. Unternehmen kommen langsam in Zugzwang, Ihren Kunden und Partnern ebenfalls mindestens eine App zu bieten. Und besonders im lokalen Einzugsgebiet haben Anbieter mit einer App einen Wettbewerbsvorteil gegenüber denjenigen ohne gute Erreichbarkeit auf Mobilgeräten oder gar Zusatznutzen, der nur über Smartphones oder Tablets abgerufen werden kann. Aber nicht alle Unternehmer, vor allem nicht Kleinunternehmer oder KMUs haben das Budget, Geld für die Entwicklung einer App in die Hand zu nehmen. Das brauchen sie dank AppYourself (www.appyourself.net) auch nicht mehr. Weitere Infos über AppYourself

ds_freshfoods_shot

freshfoods
Auch wenn der Lebensmittelshop froodies kürzlich grandios scheiterte, ist das Lebensmittelsegment noch lang nicht am Ende! Immerhin sind mit Allyouneed.com (www.allyouneed.com) und Food.de (www.food.de) noch immer mehrere ambitionierte Start-ups in diesem spannenden Segment unterwegs. Neu im Reigen der Lebensmittelshops ist freshfoods (www.freshfoods.de). Vorangetrieben wird das Start-up, welches sich zunächst nur um Münchner kümmert, von Christian Altmeyer und Matthias Hensler. Mit eigenen Kühlfahrzeugen will das Duo “Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs direkt zu den Kunden nach Hause” liefern. Weitere Infos über freshfoods

fwdio

FWD.IO
Wir berichten hier ja fast ausschließlich über Start-ups, deren Business online-basiert ist. Die Geschäftsideen und -modelle sind so verschieden wie ihre Gründer, ebenso ihr Bedarf an Know How und an Mitarbeitern, die an ihrem Start-up mitarbeiten. Gemeinsam ist all den Unternehmen aber, dass sie IT-Fachleute brauchen. Ohne die funktioniert das Business nicht, kann nicht einmal entwickelt werden. Gute Leute im Bereich IT zu finden, ist aber besonders für Startups richtig schwierig. In genau diese Bresche springen jetzt FWD.IO (www.fwd.io) aus Hamburg. Sie bieten sich als technischen Partner für Start-ups an – CTO as a Service. Die Idee zu FWD.IO ist aus eigenem Leid geboren. Weitere Infos über FWD.IO

Hipaway
Auf dem Online-Portal Hipaway (www.hipaway.com) buchen Gäste Hotelzimmer mit einer Preisersparnis: bis zu 50 % unter dem Zimmerpreis auf anderen Buchungsplattformen verspricht das Berliner Start-up, weil Nutzer den Namen des gebuchten Hotels erst nach der Buchung erfahren. Für die Zimmersuche machen Reisende zunächst die üblichen Angaben wie Stadt, Reisedatum, Personen- und Zimmerzahl. Danach präsentiert ihnen Hipaway eine Hotelauswahl mit den Angaben: Sterne-Kategorie, Fotos, ungefähre Lage, Ausstattung und Kundenbewertungen über tripadvisor (www.tripadvisor.com). Über Hipaway können Einzelpersonen, Paare und Gruppen mit bis zu neuen Personen buchen. Weitere Infos über Hipaway

ds_maedchenflohmarkt_shot

Mädchenflohmarkt
Gebrauchte Kleider, Taschen, Schuhe, Hosen, T-Shirts und Jacken sind das neue Internetgold. Gefühlt ein dutzend Gründerinnen und Gründer im Lande arbeiten derzeit an Plattformen rund um das Thema gebrauchte Klamotten. Das neue Buzzword für diese Konzepte heißt “Preloved Fashion”. Im Juli startete das Second Hand-Projekt Mädchenflohmarkt (www.maedchenflohmarkt.de). Auf der ansehnlichen Plattform kann die weibliche Zielgruppe gebrauchte Kleidung und Accessoires kaufen und vor allem verkaufen. Unterstützt und finanziert wird das überwiegend weibliche Mädchenflohmarkt-Team von der Mannschaft der Shopping Community edelight (www.edelight.de). Weitere Infos über Mädchenflohmarkt

ds_miflora_shot

Miflora.de
Gerade erst hat Venture Stars, der Inkubator von netzathleten-Mitgründer Stefan Pfannmöller und Co., ePetWorld mit seinen Ablegern Hundeland.de und Katzenland.de auf die Reise geschickt und mit einer Millionensumme ausgestattet (siehe: “ePetWorld gewinnt Blumberg Capital als Investor und sammelt Millionensumme ein“), da starten die Bajuwaren mit Miflora.de (www.miflora.de) schon das nächste Projekt. Wie der Name schon erahnen lässt, versteckt sich hinter Miflora.de ein Blumenlieferservice. Das Start-up beliefert seine Kunden auf Wunsch regelmäßig – sprich im Abo – “mit wechselnden Premium-Blumen”. Lieferfrequenz und Menge der Blumen können die Kunden dabei freiwählen. Weitere Infos über Miflora.de

Poachee Screenshot Startseite - Deutsche Start-ups

poachee
Der neue Personalbeschaffungs-Dienst poachee (www.poachee.com) aus Berlin bietet die anonyme Möglichkeit, sich von einem neuen Arbeitgeber finden zu lassen und sich so zu verbessern. Der Dienst macht sich dabei zunutze, dass anscheinend viele Arbeitnehmer mit ihrem aktuellen Job unzufrieden sind. Recruiter und Headhunter finden bei poachee einen Pool an Abwerbewilligen, die sie gezielt ansprechen können. Oberste Priorität hat dabei die Anonymität, damit Profil und Ansprache “unter dem sozialen Radar” stattfinden – weder der jetzige Chef, noch das eigene Umfeld sollen etwas mitbekommen. Weitere Infos über poachee

Zur Zusammenstellung dieser Liste: Bei der Auswahl für die “7 Start-ups, die derzeit angesagt sind” berücksichtigen wir nur Start-ups, Angebote und Dienste, die wir in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangenen sind und über die wir erstmals ausführlich berichtet haben. In die Auswertung fließen dabei die Zugriffszahlen der jeweiligen Artikel in den vergangenen drei Monaten sowie einige Social Media-Komponenten wie Verbreitung über Twitter, Facebook etc ein. Unsere “7 Start-ups, die derzeit angesagt sind” sind somit Jungfirmen, für die sich unsere Leser besonders interessieren.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

  1. Also wenn ich die Story hinter AppYourself richtig verstehe werden die Nutzer von Mobilgeräten zukünftig (mutmaßlich) nicht mehr die Websites von Unternehmen ansteuern, sondern stattdessen deren “Apps” installieren. Wo genau liegt da der Vorteil gegenüber dem Besuch einer (mobil-optimierten) Website, vor allem wenn’s – wie in den meisten Fällen – nur um reine Informationsbeschaffung geht? Warum muss man dafür unbedingt eine App installieren? Hat man dann irgendwann 1000 Apps auf dem Smartphone oder soll man die immer wieder direkt deinstallieren? Hmmm… Ich glaube der “App-Hype” ist so langsam auch auf dem absteigenden Ast…

  2. Pingback: Die Woche im Rückblick: wywy, Start-up des Jahres, Wunderlist, Pippa&Jean, Juvalia :: deutsche-startups.de

Aktuelle Meldungen

15 Fragen an Matthias Kröner (Fidor Bank) “Man muss den Kunden Rede und Antwort stehen”

Übernahme von Restaurant-Kritik.de Wie Yelp vom Außenseiter zum Monopolisten wurde

Videointerview Wie Matthias Hunecke Brille24.de auf einer Serviette plante

Lesenswert Paulus Neef war das Gesicht des Hypes (und mehr)