Mywish.is: Empfehlungsdienst für individuelle Geschenke zu jedem Anlass

Der Hamburger Dienst Mywish.is (www.mywish.is) will Menschen helfen das richtige Geschenk für die verschiedensten Anlässe zu finden und die Suche so stressfrei wie möglich zu gestalten. Dazu stellt ein selbstlernender Algorithmus dem Nutzer […]
Mywish.is: Empfehlungsdienst für individuelle Geschenke zu jedem Anlass

Der Hamburger Dienst Mywish.is (www.mywish.is) will Menschen helfen das richtige Geschenk für die verschiedensten Anlässe zu finden und die Suche so stressfrei wie möglich zu gestalten. Dazu stellt ein selbstlernender Algorithmus dem Nutzer Fragen, deren Beantwortung zu möglichst individuellen Geschenkempfehlungen führen soll. Über 70 Partnershops sind bereits mit an Bord, ab dem 01.12.2012 geht der Dienst mit einer frischen Benutzeroberfläche in die offene Betaphase.

Mywish.is aus Hamburg ist ein neuer Empfehlungsdienst für Geschenke. Wer kennt die Situation nicht? Weihnachtstermin oder Geburtstag rücken gnadenlos immer näher und es fehlen noch die, möglichst individuellen, Gaben. Andererseits haben viele Menschen oft schon alles und es fehlt einfach die Inspiration. Genau da kommt mywish.is ins Spiel.

Fragen und Antworten führen zum Ziel

Der Dienst stellt dem Suchenden dazu auf der Website verschiedene Fragen, die das Gebiet eingrenzen sollen. Die Fragen beginnen bei Grundlegendem wie Geschlecht, Alter, persönlicher Beziehung sowie dem Anlass und werden dann etwas konkreter: Hält sich die zu beschenkende Person lieber Drinnen oder Draußen auf, liest sie gern, ist sie Science-Fiction- oder Fantasy-Fan, trinkt sie gern Alkohol? Patrick Arle, einer der drei Firmengründer, erläutert: “Umso mehr relevante Informationen der User mitteilt, desto besser wird unsere persönliche Empfehlung.”

Schwierig: Welche Fragen haben gefehlt?

Die Theorie hinter dem Empfehlungsdienst ist recht interessant, da es darum geht die richtigen Fragen zu stellen. Ein Hauptkriterium für den entwickelten Algorithmus ist, wie stark eine Frage die Ergebnismenge separiert, also für eine sinnvolle Eund signifikante Eingrenzung sorgt. Eine weitere Schwierigkeit ist die Aufgabe herauszufinden, welche Fragen zu einem besseren Ergebnis gefehlt haben. Dazu begann mywish.is mit einer geschlossenen Betaphase und einer kleinen Nutzerzahl, um möglichst genaue Daten erhalten und analysieren zu können.

Mywish.is arbeitet mit über 70 Shops zusammen, die ihre Produkte als Geschenke anbieten und dann auch selbst versenden: Otto, zalando, Thalia und Dawanda sind dabei bekannte Beispiele. Arle fasst die Philosophie zusammen: “Mit mywish.is macht Schenken doppelt so viel Freude. Der Geschenkesuchende hat keinen Stress und der Beschenkte freut sich über ein tolles Geschenk. Wir bieten dem Nutzer dazu eine User-Experience, die einfach Spaß macht.”

Grundsätzlich sind keine eine personenbezogenen Daten nötig

Die Grundfunktionen sollen bald auch ohne Login funktionieren, Arle erläutert dazu: “Unser Empfehlungsdienst funktioniert auch ohne Login. Um zu zeigen, dass wir nicht an personenbezogenen Daten interessiert sind, sondern Datenschutz ernst nehmen, werden wir mywish.is kommendes Jahr auch ohne Login zugänglich machen.” Er ergänzt aber, dass es “trotzdem Funktionen geben wird, die nur im eingeloggten Zustand möglich sind, wie zum Beispiel das Speichern von Geschenkempfehlungen oder gemeinsames Schenken mir Freunden.”

Die Hamburger Firma wurde im April 2012 von Patrick Arle, Marcel Böttcher und Christoph Ingwersen gegründet, die geschlossene Beta mit Warteliste läuft seit dem 01.09.12, die ab dem 01.12. in eine offene Betaphase mit sofortiger Registrierungsmöglichkeit umgewandelt wird. Bislang ist der Dienst eigenfinanziert, befindet sich aber aktiv auf der Suche nach einigen Business Angels, die an die Idee glauben und sowohl Know-how als auch die nötige Erfahrung mitbringen.

Die Idee von mywish.is gefällt. Sie nimmt dem Geschenkefinden etwas den Stress, den manche Menschen empfinden und soll für individuelle Gaben sorgen. Da der Dienst gerade erst aus der geschlossenen Beta kommt und aktiv an der Weiterentwicklung gearbeitet wird, sind einige weniger sinnvolle Empfehlungen verzeihlich.

Kommt beruflich aus den Bereichen der Mediengestaltung und der Betreuung demenziell erkrankter Menschen. Seit Ende 2012 ist er freier Journalist mit dem Schwerpunkt Start-ups, interessiert sich aber auch für E-Reading und Open Source.

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