Mit ShopLove bequem auf dem iPad shoppen – Venture Stars und mehrere Business Angels unterstützen das Start-up

EXKLUSIV Im Mai hoben Maximilian Beller, Hendrik Braun und Timo Trumpp das Start-up Shoplove (www.shoplove.com), eine Art persönlicher Shopping-Katalog für das iPad, aus der Taufe. Das Konzept der Shopping-App ist relativ simpel, aber […]
Mit ShopLove bequem auf dem iPad shoppen – Venture Stars und mehrere Business Angels unterstützen das Start-up
  • Von Alexander Hüsing
    Donnerstag, 22. November 2012
  • 20 Kommentare
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EXKLUSIV Im Mai hoben Maximilian Beller, Hendrik Braun und Timo Trumpp das Start-up Shoplove (www.shoplove.com), eine Art persönlicher Shopping-Katalog für das iPad, aus der Taufe. Das Konzept der Shopping-App ist relativ simpel, aber genial: ShopLove aggregiert nach eigenen Angaben über 500.000 Produkte aus rund 70 Shops und präsentiert diese in sehr ansprechender Weise auf dem iPad. Die ShopLove-Macher möchten mit ihrem aggregierten Katalog “Shopping von Zuhause erleichtern”. Und dies gelingt ihnen exzellent. Auch mehrere bekannte Investoren konnten die Münchner nach Informationen von deutsche-startups.de bereits für sich gewinnen.

Zu den Investoren von ShopLove, das optisch ein klein wenig an Flipboard und Pinterest erinnert, gehören unter anderem Venture Stars, der Inkubator von
Stefan Pfannmöller, Florian Calmbach und Martin Junker, Cornelius Boersch (Mountain Partners), Yachtico-Macher Ron Hillmann, Michael Mücke und Patrick Sturm (Mücke & Sturm Company) sowie Richard Malley (Madvertise, Trademob). Bisher erhielt die Jungfirma einen sechsstelligen Betrag von seinen Investoren, die fast alle nur kleine Anteile (maximal 3 %) an ShopLove halten. Seit Oktober ist ShopLove betriebsbereit – zumindest testweise. Erst jetzt aber gibt es die “eigentliche und fehlerfreien Version im AppStore”. Somit sind die Bajuwaren rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft unterwegs.

Ganz wichtig ist den Münchnern, denen die Idee zu ShopLove in einem kleinen italienischen Restaurant beim Fachsimpeln über ein visuelles Kochbuch kam, die angenehme Tatsache, dass sich bei ShopLove um ein Produkt handelt, dass in “Monate langer Arbeit und viel Liebe entwickelt wurde und im Gegensatz zu vielen deutschen Internet-Angeboten keine Kopie eines Konzeptes aus den USA ist”. Recht so!

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

Alexander Hüsing

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. steve

    hab das gefühl, dass die blase bald zu ende ist und das es in den nächsten monaten die letzten möglichkeiten für startups zur billigen finanzierung via venture etc geben wird.
    “irgendwas mit apps, social und ecommerce” wird 2013 nicht mehr reichen um geld zu bekommen.. dann verschwinden hoffentlich die zahlreichen idiotischen finanzierungsrunden ohne nachhaltiges geschäftsmodell.

    …ist jetzt nicht alles auf shoplove bezogen – aber sowas gibt es ja eigentlich auch schon

  2. An sich ne coole Idee…obwohl man den Jungs anlasten muss, dass sie sich um ihre WebApp keine Gedanken gemacht haben. Aktuell funktionieren die Weiterleitungen der Artikel auf die jeweilogen Shops noch nicht, kA, wie es da bei der iPad App aussieht…ansonsten Respekt!



  3. Roberto

    Keine Kopie eines US-Anbieters?

    Eine App, mit der man bei unterschiedlichen Shops einkaufen kann, soll eine neue Erfindung darstellen?

    Mann-o-Mann…

  4. Die Idee mag clever zu sein, aber warum müssen alle deutschen Startup-Websites gleich aussehen? Oben ein Video, darunter ein “überzeugendes” Kundenstatement und unten die Features. Unschärfe in den Fotos, eine tolle Typo und zack hat man das 08/15-CD… Schade.



  5. Max Laemmle

    Hendrik, Glückwunsch und viel Erfolg!



  6. Herbert

    @Jakob: Das ist die neue Form von “Mein Haus, mein Auto, mein Boot” -> “Mein 0815 hipster Startup Webdesigner, mein 0815 hipster cooles StartupVideo, mein 0815 rumgeprotze, wer anscheinend schon alles im Boot sein soll”.

    Ich finde es ja erfrischend, dass so viel neues entsteht, muss aber steve zustimmen. Von den 100 vorgestellten Ideen der letzten wochen wird es genau eine in 2 Jahren noch geben, weil sie sich vorab Gedanken über das Geldverdienen gemacht haben und nicht den Irrsinn mitgemacht haben, so schnell wie möglich viel Wind um Nichts zu machen, ohne ein fertiges Produkt, noch ein nachhaltiges Konzept zum Geldverdienen zu haben.

    Ich habe Lean Startup ebenfalls gelesen, aber 99% der Startups die hier vorgestellt werden, scheinen nur eine Seite dieses Buches gelesen zu haben. Landing Page erstellen und auf riesen Hype hoffen. Studentenflohmarkt.de ist das beste Beispiel dafür. im Vorfeld 2000 fb Freunde gefunden, an der Uni mega Wirbel geblasen und nun mit der Plattform total versagt. Keinerlei Geschäftsmodell hinter der Sache, aber hauptsache im Lebenslauf mal scheitern stehen haben.

    An dieser Stelle muss man denen Tribut zollen, die wirklich Geld mit Ideen verdienen. Das sind nämlich die, die vorab nicht so groß das Maul aufreissen und sich auf das Produkt konzentrieren.
    Von Hipstergehabe, FB Freunden und 1x im Rampenlicht stehen kann nämlich keiner sein Bier in der Kneipe bezahlen!

  7. Pingback: Kurz vor 9: Otto, C&A, Redcoon, Zalando, Amazon, Wal-Mart, Mastercard, Shoplove, Mornin Glory, Dealingers, Arcadia, PC-Spezialist, Adobe, Weltbild, | etailment

  8. Pingback: E-Commerce Radar: Otto, Smartphones, Foresquare, Double-Opt-In, Zalando | ecommerce-vision.de



  9. Daniel

    Nicht nur die App schaut gleich aus, auch die Gründer haben alle wieder das gleiche Hemd an ;).



  10. gääääähhhn

    @Steve, Jakob, Herbert:
    Habe mit diesem Text hier gestern die 5 neuen Startups kommentiert: Aber hier ist das in der Diskussion viel besser aufgehoben…

    …manchmal stelle ich mir die Frage, was aus all den Startups wird, die hier vorgestellt werden. Die meisten Ideen sind so vordergründig, dass sie einfach scheitern müssen.
    Gleichzeitig scheuen sich die Investoren aber genauso, in irgendwas zu investieren, was erstmal ein Stündchen braucht, bis es erklärt ist.

    Das Problem ist, dass alle nach Ideen suchen, die so easy sind wie die Erfindung “Rad”. Schnell erklärt und das Leben von Milliarden von Menschen über Nacht verändern. Gibt’s nur blöderweise schon.

    Wie wäre es denn – liebe DS-Redaktion, liebe Investoren, wenn ihr mal ein bisschen auf die innovativeren Ideen schaut (sowas abstraktes, wie 1996 einen Robot loszuschicken, der Webseiten auf einem Server speichert oder so – auch das brauchte ein paar Minuten der Erklärung) und nicht nur diesen billigen Mainstream-Kram, mit dem jeder 25-jährige Hipster mit 100 TEUR von irgendeinem Business Angel glaubt die Welt zu revolutionieren.

    Sorry für die deutlichen Worte – aber dieser Eindruck kommt mir immer öfter beim Lesen der Startup-News. Ist in etwa so wie die Banken, die glauben dauerhaft das Make-Money-without-Production-Perpetuum-Mobile erfunden zu haben. Back to roots, please. Ist nur leider anstrengend.



  11. steve

    ds .. eine art BILD der startup scene?



  12. Herbert

    @gääääähhhhn:
    Richtig, aber woher rührt das? Man schaue sich die Köpfe von 99 der 100 Startups an und was erkennt man? Es ist eine Welt von schicken Hemdträgern, die außer für die Presse posieren keinerlei Mehrwert für ein Unternehmen haben. Nehme man die Reihe der ITler, die sich im stillen Stübchen wunderschöne Prototypen von Konzepten schustern, die technisches Fundament haben und es nicht nötig haben ihren Mangel an Fachkenntnis bzw. dem Produkt durch schicke Hemden, überhyptes Tamm Tamm und viel Gelaber zu kaschieren.

    Das ist auch mein Lieblingssatz im Buch Founders at Work:
    “Je weniger Energie Menschen in Leistung stecken, desto mehr investieren sie zum Ausgleich in das äußere Erscheinungsbild”

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  14. diesmal nicht gääähn

    @Herbert:
    Ja, du hast völlig Recht. Das Problem ist ja gleichzeitig, dass die wenigsten “Gründer” wirkliche Gründer sind. Die meisten sind einfach Manager, die für das aus irgendeiner Quelle zur Verfügung gestellte Geld die umsetzende Funktion übernehmen. Da aber den Geldgebern sowohl Phantasie als auch die Fachkompetenz für das von dir erwähnte Fundament fehlt, verschwinden 99% der Startups wieder in der Versenkung (kleine Anmerkung für alle “Gründer”: Ein bisschen Gründerspirit haben sie natürlich schon – sonst wären sie ja die Praktikanten der Gründer).

    Ein gangbarer Weg ist in einigen wenigen Fällen, erstmal schnell-schnell was zu bauen, und dann wenn der Konzeptproof da ist das Fundament durch Neubau nachzuschieben. Aber um ehrlich zu sein glaube ich, dass ein Start mit Fundament das langfristig erfolgreichste ist.

    Schade, dass das hier anonym ist und man keine Privatnachrichten schicken kann – würd mich ja gern mal mit Leuten wie dir austauschen :-) Alles Gute!



  15. gääääähhhn

    …noch eine Anmerkung zu den Gründern: Sie sind ja schon ganz anders – der eine hat ein weisses iPad, was seine Individualität nochmal unterstreicht.



  16. steve

    es ist halt grade “in” zu gründen.quasi der nächste trend,der mit verzögerung aus amerika in deutschland angekommen ist. … aber lange dauert es nicht mehr, dann wird nicht jeder mist mit geld versorgt (eben auch wie die blase damals in amerika) und dann kommen von ganz alleine die besten modelle zum vorschein :)

    was dann natürlich für die ärgerlich ist, weil sie schwerer an leichtes geld kommen..



  17. Herbert

    @diesmal nicht gääähn. schreib ne mail an herbert.zittert[at]gmx.de, wenn du dich über “gründerspirit” austauschen magst :)

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