Meine Reservierung – mit resmio online einen Tisch reservieren

Auf der Webseite des Lieblings-Sushi-Restaurants online einen Tisch reservieren und 20 Prozent beim Essen sparen – der Gast freut sich. Das Restaurant zu weniger ausgelasteten Zeiten mit Gästen füllen – der Gastronom freut […]
Meine Reservierung – mit resmio online einen Tisch reservieren
  • Von Susanne Pohl
    Donnerstag, 8. November 2012
  • 6 Kommentare
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Auf der Webseite des Lieblings-Sushi-Restaurants online einen Tisch reservieren und 20 Prozent beim Essen sparen – der Gast freut sich. Das Restaurant zu weniger ausgelasteten Zeiten mit Gästen füllen – der Gastronom freut sich. Mit dem Online-Reservierungssystem resmio (www.resmio.com) können Gastronomen Ertragsmanagement durch dynamische Preisgestaltung betreiben, Gäste online einen Tisch reservieren und sparen, wenn sie außerhalb der Stoßzeiten ein Restaurant besuchen. Das Lüneburger Start-up ist seit April 2012 online.

Über das Reservierungs-Widget Preisnachlässe anbieten

„Resmio ist ein Online-Reservierungssystem für Restaurants, das diesen ermöglicht Preisdifferenzierungen zu verschiedenen Reservierungszeiten anzubieten“, erklärt Gründer Yasha Tarani gegenüber deutsche-startups.de. Seit April 2012 ist das Online-Reservierungssystem mit dem Reservierungs-Widget und dem digitalen Reservierungsbuch auf dem Markt. Davor entwickelten und testen die drei Gründer – Tarani, Michael Marder und Niels Sandholt Busch – ein Jahr ihr Produkt. Das Resmio-Widget können Gastronomen in wenigen Minuten über die Resmio-Webseite auf ihre Restaurant-Webseite oder Facebook-Seite einbinden. Dazu finden sie eine detaillierte schriftliche Anleitung mit Screenshots und einem Video auf der Resmio-Seite.

Gäste können auf der Restaurant-Web- oder Facebook-Seite mit wenigen Klicks im Resmio-Widget online einen Tisch reservieren. Sie sehen, ob ihr Restaurant zu bestimmten Zeiten, Preisnachlässe auf Speisen anbietet und können dies auswählen: Also im Lieblings-Sushi-Restaurant einen Tisch für 16.00 Uhr reservieren und 20 Prozent Preisnachlass auf die Speisen bekommen. Danach Namen und Kontaktdaten angeben und die Reservierung ist abgeschlossen. Der Gast erhält seine Bestätigung und der Gastronom einen Eintrag ins digitale Reservierungsbuch, eine E-Mail oder eine SMS.

Neu ist die Idee für Tischreservierungen über ein Reservierungs-Widget nicht: auch LiveTable (www.livetable.net) und OpenTable (www.opentable.de) bieten Online-Reservierungen über ein eingebundenes Widget an. Neu ist allerdings die Verbindung von Reservierungs-Widget und Ertragsmanagement für Restaurants. Hier unterscheidet sich resmio von seinen Mitbewerbern und hier liegt das Marktpotential von resmio. Bisher finanzieren die drei Gründer ihr Start-up durch Preisgeld des Gründerwettbewerbs „IKT Innovativ“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, mit dem Exist-Gründerstipendium des Bundes und dem Förderprogramm „Gründer Campus“ der Nbank, Niedersachsen, zur Zeit sind sie mit Investoren im Gespräch.

Gastronomen zahlen für resmio nur wenn tatsächlich reserviert wurde

Die ersten 30 Tage kann resmio kostenlos genutzt werden. Danach zahlt der Gastronom pro Gast 0,50 Euro, wenn die Reservierung über die Restaurant-Webseite oder die Restaurant-Facebook-Seite erfolgen, einen Euro pro Gast, wenn Gäste über Partnerwebseiten oder Restaurantportale reservieren. Gastronomen zahlen keine Fixkosten und haben eine monatliche Kündigungsfrist. Die Zahl der Resmio-Kunden wächst, derzeit nutzen ca. 70 Restaurants das Reservierungs-Widget. Auch wenn resmio bereits auf Dänisch – Mitgründer Sandholt Busch ist Däne – und Englisch verfügbar ist, konzentriert sich das Lüneburger Start-up zunächst auf den deutschsprachigen Raum. „Deutschland ist spannend und bietet eine große Chance in dem Bereich“, so Tarani.



  1. wigger

    livetable? Ihr meintet wohl livebookings. Wenn man was erwähnt in D, dann livebookings und dann irgendwann opentable.



  2. Tobi

    Ist das wirklich neu? wollte (wirklich zufällig eben gerade) bei meinem Lieblings-Sushi-Restaurant in Düsseldorf reservieren (http://www.okinii.de/) und habe gesehen, dass die eine exakt solche Technologie bereits sehr userfreundlich einsetzen – mit Opentable. (leider hatten sie trotzdem keinen Tisch frei). Manchmal zweifle ich an der Phantasie der Investoren, die sich oft nur das als “next big thing” vorstellen können, was sie irgendwo schonmal als middle-big-thing gesehen haben. Wo sind die Visionäre? Wirklich dort, wo Business-Pläne ausgewertet werden?

  3. “Wo sind die Visionäre?”

    Am 5.10.2011 gestorben.

  4. Wenns besser gemacht ist als die anderen, wieso nicht?



  5. Horst

    Es gibt schon mindestens 10 in Deutschland die das gleiche machen. Ihr schafft dem Gastronom doch dadurch keinen Mehrwert oder mehr Umsatz, denn wenn die Leute aus Bequemheit in Zukunft nur noch online reservieren, anstatt mit Telefon, bezahlt der Gastronom im Endeffekt mehr als zuvor

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