“Ich zahle gerne mehr” – Ein offener Brief von Ehssan Dariani zum Anti-Angel-Gesetz

Als ich am Donnerstag den Artikel „Steuervergünstigungen für Business Angels sollen fallen: Die Gründerszene läuft Sturm“ auf deutsche-startups.de las, traute ich meinen Augen kaum. Ehrlich gesagt: Ich war abgestoßen und es kam Wut […]

Als ich am Donnerstag den Artikel „Steuervergünstigungen für Business Angels sollen fallen: Die Gründerszene läuft Sturm“ auf deutsche-startups.de las, traute ich meinen Augen kaum. Ehrlich gesagt: Ich war abgestoßen und es kam Wut in mir auf.

Aussagen wie „Schlag ins Gesicht von Gründern“, „Gesetzesentwurf wirft uns Jahrzehnte zurück“ (was war die Internetszene damals eigentlich: Die Fax-Szene?), „Exiterlöse auf den Privatkonten der Investoren landen und dort versauern“ sind blanker Zynismus. Hat da jemand im ersten Semester VWL/BWL nicht aufgepasst?

Ich war fassungslos und habe noch während ich im Auto saß meinem Unmut auf Facebook Ausdruck verliehen (natürlich nicht während der Fahrt). Ist das zu fassen? Welch Hysterie, welch kreischender Ton! Gepaart mit billigster Polemik und Falschbehauptungen von studierten Wirtschaftsabsolventen. Das alles wegen einer möglichen Steuererhöhung für einen Teil der Einnahmen der Super-Reichen?

Gemeinwohl? Gerechtigkeit? Verantwortung?

Ja, ich betrachte es als meine soziale Pflicht als Spitzenverdiener und Vermögender einen Teil zur Finanzierung des Gemeinwohls beizutragen. Ich verstecke hierzu mein gern praktiziertes Profitstreben in Form von Investments auch nicht als Wohltat – wie manch anderer.

Wer, wenn nicht die sieben- bis neunstellig vermögenden – euphemistisch und fast selbstgefällig sich selbst Engel nennenden – Millionäre sollen in unserer Gesellschaft sonst für die Schwachen und die drückende Finanzierungslast in diesem Land aufkommen, etwa die Rütli-Schüler?

Ich habe weder Offshore-Konten noch ein Bankkonto in der Schweiz. Anders als viele meiner Engel-gleichen Kollegen in der Gründerszene. Mehr Steuern? Ja, ich zahle gerne mehr, falls es notwendig ist. Und es ist notwendig! Aber bitte vom Staate effizient eingesetzt und anreizkompatibel verteilt an förderungswürdige und sozial schwache Individuen, Einrichtungen und Sektoren.

Ich selbst war einmal Transferleistungsempfänger und Bafög-Studi. Und alles andere als ein Erbe aus gemachtem Hause mit spiegelglattem Lebenslauf und Sozialleben.

Das macht es wohl für mich noch befremdlicher zu sehen, wie „Super Rich Kids“ und BWLer aus Privatschulen eine Steuererhöhung in dieser schweren, europäischen Finanz-Krise als nahen Untergang Deutschlands darstellen und ihre eigene Profitlust als Wohltat zu kaschieren versuchen – in einer schlicht kafkaesken PR-Show.

Leidet die Start-up-Szene Finanznot? Die Meinung vieler ist eher, dass wir es mit einer Finanzierungsblase zu tun haben. Es gibt oft zu viel Geld, zu absurden Bewertungen. Die Start-up-Valuationen sind bei bloßen Powerpointpräsentationen, ohne Proof-of-Concept oder Prototyping, schon nicht selten auf rund drei Millionen Euro gestiegen. Zum Vergleich: studiVZ war 2006 mit circa 300.000 Euro bewertet – selbst als ich bereits einen Prototypen hatte. Sogar mit Traction und Viralität lag die Bewertung der Angel-Runde im Juni 2006 – bei aus heutiger Sicht absurd niedrigen – 1,9 Millionen Euro (pre-money).

In Frankreich ist gerade eine neue Reichensteuer von 75 % in der Diskussion. Im neoliberalen, sehr Investoren freundlichen Großbritannien führten soziale Spannungen schon zu bürgerkriegsähnlichen Strassensschlachten. Ist Großbritannien ein Vorbild?

Ich habe vor Vollendung meines 30. Geburtstags einen siebenstelligen Betrag an Steuern bezahlt. In Berlin. Ich habe seit meinem 30. Geburtstag erneut im siebenstelligen Bereich Steuern bezahlt. Wieder in Berlin. Und nirgends lieber! Manchmal habe ich sogar ein wenig gespendet, wie beispielsweise einen gebrauchten Krankenwagen für ein afghanisches Frauenkrankenhaus. Die Steuern zahle ich auch in Zukunft mit großer Selbstverständlichkeit. Ohne je ein Dankeschön zu hören oder von Klaus Wowereit ein Handshake zu erhalten.

Im Gegenteil: Ich ertrage gerne die gelegentlichen Pöbeleien und schiefen Blicke dafür, dass ich im Prenzlauer Berg mit 31 Jahren meinen ersten Wagen gekauft habe: Einen britischen Sportwagen. Das ist OK. Ich bin für Marktwirtschaft und Profitlust. Aber auch für die Verantwortung der finanziell Stärksten. Ich zahle Steuern in Berlin, betätige mich still ein wenig sozial und versuche die Welt in meinem Sinne ein wenig besser zu machen: Aufgeklärter, säkularer und toleranter. Dafür nehme ich auch mal Missgunst und Hohn in Kauf.

Ich weiß es zu schätzen, dass ich ohne die Förderung und die tolle Infrastruktur Europas es wohl viel schwieriger, wenn überhaupt, zu einem finanziell privilegierten Leben gebracht hätte.

Umso mehr möchte ich meine sehr geschätzten Freunde aus der Gründerszene dazu aufrufen darüber zu reflektieren, wie zynisch und roh es bei den „unteren“ 99% der Gesellschaft ankommt, wenn Mittzwanzigjährige mit zig Millionen Euro auf dem Konto offen dafür lobbyieren doch ja nicht ein wenig mehr Steuern für unsere Solidargemeinschaft zahlen zu müssen.

Mit viel Gefühl im Bauch, und besten Wünschen, Investor und Mensch (und sicher kein Engel),

Ehssan Dariani
Berlin, 10. August, 2012

Zur Person
Ehssan Dariani gründete 2005 die Studenten-Community studiVZ. In kürzester Zeit entwickelte sich das Netzwerk zu einem echten Nutzermagneten. Im Januar 2007 übernahm das Medienhaus Georg von Holtzbrinck studiVZ. Seitdem ist Dariani als Investor tätig – er war unter anderem 2007 an der Gründung von brands4friends beteiligt und begleitete die Firma als Aufsichtsrat bis zum Exit an eBay im Januar 2011.

Artikel zum Thema
* Steuervergünstigungen für Business Angels sollen fallen: Die Gründerszene läuft Sturm



  1. wigger

    Wasn schueleraufsatz, respekt alter

  2. Das ist ja alles schön und gut. Mich würde mal interessieren, ob dieser 7-stellige Steuerbetrag “natürlich” angefallen ist, oder ob ein Steuerberater bzw. eine Holding- oder Vermögensverwaltungsstruktur nicht doch auch hier die Steuerlast merklich gedrückt hat. Wenn nein, dann meinen Respekt, ansonsten würde ich sagen, dass es egal ist, ob ich mir in Deutschland eine solche Struktur zu eigen mache oder in einem anderen Land. Wird Geld aus solchen Holding-Modellen entnommen fällt ohnehin die Einkommenssteuer an, ob in Deutschland, Hong Kong, der Schweiz oder Liechtenstein.



  3. Sigi

    Naja es gibt nen Unterschied ob man einfach nur daemliches Glueck hat(wie z.b. Ehssan) oder sich das aufgebaut hat.

    Ich zahl auch gerne mehr Steuern weil es fuer mich im Moment kein Problem ist(ich red von 100Euro im Monat mehr keine 7 stelligen Betraege) aber irgendwo kann ich das schon verstehen wenn sich Leute was ansparen, gut wirtschaften und dann den Karren aus dem Dreck ziehen sollen weil sie eben nicht beim Bauboom in Spanien und co mitgemacht haben.

    Oder wenn eine Familie reicher geworden ist als der Durchschnitt weil seit mehreren Generationen etwas aufgbaut wurde.

    Das mit den Millionen bei den Startups ja stimmt. Ich kann mir auch nicht vorstellen wo da die Rendite bei vielen herkommen soll aber was solls? Das sind oft irgendwelche per Zufall reich gewordene Menschen die ne neue aufgabe suchen und Ihr Geld dann in StartUps reinstopfen unabhaengig davon ob das sinnvoll ist oder nicht.

    Richtig schlimm sind nicht die Leute die gegen ne Reichensteuer sind sondern die Reichen die dann Steuerflucht begehen. Das ist ne Frechheit und wuerde ne unumgaengliche Finanzkrise mal auf paar Jahrzente aufschieben.

    Btw. Japan hat ne Verschuldung von 190% und bekommt immer noch Geld. Da sind Griechenland und Spanien und Italien ein Witz dagegen(auch bei der ProKopfVerschuldung im Vergleich zu USA)



  4. Stefan

    Braucht hier jemand Aufmerksamkeit? Der Beitrag ist einfach nur Gutmenschen-Polemik. Denn: Es geht weder um soziales Ungleichgewicht noch um eine allgemeine Steuerlast, die mit der Einkommenssteuer ganz gut abgegolten ist. Von mir aus kann man hier gerne noch mal aufstocken – das empfinde ich als meine Abgabe an Deutschland, wo ich gerne wohne und auch für soziale Sicherheit sorgen möchte.

    Besteuerung von Streubesitzanteilen ist aber denkbar unemotional und führt zu einem einzigen Phänomen: Investoren beteiligen sich zukünftig verstärkt im Ausland, da die Rahmenbedingungen deutlich attraktiver sind.

    Ehssan – was ist dann mit Arbeitsplätzen, Innovationen etc. im Standort Deutschland? Verantwortung? Gerechtigkeit? Geiemeinwohl? Dein offener Brief lässt Logik vermissen.



  5. Patrick

    Jeder der diesen Beitrag gelesen hat ist jetzt ein bisschen dümmer geworden! thx for nothing. Die Diskussion ging bisher überwiegend um konkrete Schwächen der Ausgestaltung und mögliche Folgen für das Ökosystem. Wenn Sie die Art der geplanten Umsetzung befürworten, dann wäre z.B. eine mögliche positive Folge als Argument angebracht. Wozu es allgemein Steuern für Besserverdienende gibt ist jedem klar. Gibt es im Internet eigentlich irgendwo einen Selbstdarstellungs-Generator? Man gibt seinen Namen und Karriere wie “Internetmillionär” ein und der spuckt dann so einen Text aus mit Buzzwords wie “Prenzlauer Berg”, “siebenstellig”, “sogar gespendet” ,”britischer Sportwagen”. Interessiert doch keinen!

  6. Gut gebrüllt, Löwe! Und schön, dass der einseitigen Stimmungsmache, die DS bei diesem Thema fährt, etwas entgegengesetzt wird.

    > Ehssan – was ist dann mit
    > Arbeitsplätzen, Innovationen etc. im
    > Standort Deutschland?

    Wer die schaffen will, lässt sich von Steuern nicht abschrecken. Oder anders herum -> wer stets versucht, mit dem A…. an die Wand zu kommen, macht das auch bei der Personalpolitik.

    “Hire and Fire” braucht Keiner.



  7. wayne

    “Im Gegenteil: Ich ertrage gerne die gelegentlichen Pöbeleien und schiefen Blicke dafür, dass ich im Prenzlauer Berg mit 31 Jahren meinen ersten Wagen gekauft habe: Einen britischen Sportwagen” WAYNE hahaha……. Ehssan, lass mal die Finger vom Koks..



  8. Martin

    Zu der Person die das geschrieben hat kann ich nichts sagen.

    In einigen Punkten hat er aber Recht, ich arbeite im Büro eines VC und kann bestätigen dass der Großteil aller Gelder entweder in CH, Dubai oder ganz aktuell Singapur liegen. Die Meisten sind keine “Gutmenschen” welche die Start-Up-Szene unterstützen wollen, es wird hier in den meisten Fällen auf Profitgier gehandelt.

    Würde mich nicht wundern wenn es bei den ganzen großen VCs noch deutlich krasser abläuft.

    Aber gut, ich will mal hier keine Negativ-Stimmung verbreiten; Berlin ist doch der neue Lichtblick der deutschen Startup-Szene, bloß nicht durchsickern lassen wie es wirklich abläuft.



  9. P

    Ich bin Essan mal auf einer Veranstaltung begegnet, da hat er sich mit leuchtenden Augen über kreative Strukturierung von Vehikeln für steuergeplagte Anleger unterhalten. Es fielen auch Namen von Nicht-EU-Ländern.

  10. Danke, Ehssan!
    Ein guter und ehrlicher Beitrag. Ich nehm dir die Worte sogar ab.
    Schön, dass es mal jemand so klar und deutlich ausspricht. Und diese Worte genau aus dieser “Angel-Ecke” kommen.
    Daumen hoch dafür.
    Grüße
    Matias



  11. Bernd Lessing

    Welch kümmerlicher Beitrag zur Debatte! Unabhängig von der spezifischen Situation sind die Prämissen des Autors geradezu lächerlich naiv: Der Staat ist niemals effizient – er kann es nicht sein, weil die handelnden Personen keine gesunden Anreizstrukturen haben. Auch fehlt des dem Staat an jeder moralischen Grundlage: Letztlich ist auch der demokratisch “legitimierte” Staat nichts als eine Räuberbande, die anderen Menschen mit Gewalt die Früchte ihrer Arbeit wegnimmt.

    Wenn der Autor philantropische Gelüste verspürt, möge er gerne einen beliebigen Teil seines Einkommens oder Vermögens für einen “guten Zweck” seiner Wahl spenden.

    Ansonsten kann ich nur sagen: Wer sein Geld durch langjährige, harte Arbeit erworben hat, geht nicht so leichtfertig damit um. Die studiVZ-Gründer hatten meiner Meinung nach vor allem eines: jede Menge Dusel, dass sie zur richtigen Zeit einen “Dummen” gefunden haben, der ihnen für eine Großbaustelle einen Haufen Geld gezahlt hat.

  12. Wenn ich Gewinne gleich woher privat realisiere, zahle ich gern die Steuern für die Leistung des Systems das es mir ermöglicht hat, gebe damit etwas zurück und trage selbstverständlich meine soziale Verantwortung.

    Dennoch ist mir bei diesem Gesetzesentwurf mulmig, denn wenn ich es richtig verstehe (bitte korrigiert mich sonst), geht es hier doch nicht um das private realisieren von Gewinnen, sondern um nicht entnommene Gewinne innerhalb einer Beteiligungsgesellschaft, die bislang mit 100% des neu gewonnen Kapitals in die Wirtschaft reinvestiert werden konnten?!

    Wenn das nun erst versteuert wird, bleiben nur noch z.B. 60% übrig die der deutschen Wirtschaft zugute kommen können. Wie gesagt, sobald sich der Angel privat nur an einem Euro der Gewinne seiner Holding bedient, soll er es auch regulär versteuern.

    Aber solange er es reinvestiert darf er doch nicht bestraft werden. Das motiviert dann Angels wirklich mit ausländischen Holdings zu arbeiten und dann ist auch der Schritt die private Entnahme am deutschen Fiskus vorbei zu realisieren noch naheliegender für sie :(.



  13. Klaus Haus

    Gott hast du komplexe ;) solltest eine Therapie machen!!!

    Außer “Selbstdarstellung” nichts sinnvolles zum entnehmen

    Ich habe gehört du bist Pleite? Braucht jemand kostenlose PR
    Um irgendwo wieder mitzumischen?

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  15. Marvin Stempinski

    Ich finde die Meinungen von Ehsann sehr interessant und Ich verstehe warum er diese hier so vertritt. Als wir beim Arbeitsamt waren in der Sickingerstrasse in Wedding, mussten wir lange Schlange stehen. Ich habe Ihn zufällig erkannt weil ich mal vor 6 Jahren bei Harald Schmidt gesehen hatte seitdem nicht mehr. Ich hatte viel Zeit mit ihm über die ungerechtigkeiten unserer Gesellschaft zu reden. Also im Grunde vertritt er eine Doppelposition die für mich nur klar wurde hier im text.Leider konnte ich nicht mehr fragen weil er sein Geld abgeholt hatte und schnell verschwunden ist. Also cool das du hier alles aufgeklärts.



  16. Banksi

    @Sigi:
    wer einen Prototypen fertig macht, Geld einsammelt, Traction bekommt und dann noch verkauft hat nicht nur “dämliches Glück”. Ohne das gehts zwar auch nicht, aber ohne Arbeit genauso wenig.

    Hast du schon mal einen Prototypen fertig gemacht und präsentiert? Hast du schonmal Geld bekommen? Ich meine jetzt nicht die ganzen Kids, die von irgendwelchen Inkubatoren angeheuert werden und dann gegen kleine Prozente große Arbeit in diskussionsbedürftigen Business-Cases machen, bzw. unerfahrener Weise Praktikanten verheizen.

    Ich finde Ehsanns Meinung in Ordnung und kann die Punkte im Wesentlichen gut verstehen – ein bisschen mehr Gemeinschaftsgedanke sollte schon alleine aus Eigeninteresse wieder einkehren, sonst gibts nämlich bald keinen Markt mehr.

    @Bernd Lessing: Hast gut aufgepasst in der neoliberalen Schulstunde: Klar, die Privaten haben deutlich mehr Moral als der Staat, wir sehens an den Banken.

  17. Wemm Herr Ehssan gerne mehr zahlen möchte….Die Kontonummer von seinem Finanzamt hat er ja!



  18. Johannes

    Das ist keine differenzierte Auseinandersetzung über die Risiken und Nebenwirkungen – oder mögliche Notwendigkeit – des Gesetzes. Schade. Die vermeintlichen Pro-Argumente für das Gesetz sind in Prahlerei verwaschen worden.

    Viele Gründer sehen die Notwendigkeit in einer soliden Finanzierung des Staates. Es sollten dabei aber immer die gesammten Möglichkeiten zu Einsparungen und Besteuerungen geprüft werden (inklusive Militär, Renten, etc.). Blind alle Steuern durchwinken zu wollen ist Quatsch.

    Hier trifft das Gesetz kleine Unternehmungen die etwas aufgebaut haben und mit dem Geld weiter investieren wollen. Es handelt sich nicht um einen privaten Autokauf oder Luxusanschaffung sondern um Werterschaffung, da Business Angels mit ihrem Wissen und Input Start-Ups wichtige Start- und Überlebenshilfe leisten. Das wiederum schafft Arbeitsplätze und langfristige Steuereinnahmen.
    Das Gesetz würde die Risikobereitschaft der Business Angels reduzieren, was der Innovationskraft in Deutschland sicherlich nicht zuträglich ist.



  19. H2O

    Ehssan gehört zu den 0,01% der Investoren, die mit dem ersten Exit gleich zum Millionär geworden sind. Das war aber nicht sein Verdienst, er sorgte nur für die peinlichen Momente bei StudiVZ. Und es war auch nicht sein Verdienst, daß irgendein Depp dann Millionen für nix gezahlt hat. Wo ist StudiVZ heute? Soll wohl eingestampft werden. Also braucht er gar nicht erst den Macher raushängen lassen. Er weiß doch gar nicht, wie man eine Firma aufbaut. In 99% aller Fälle ist es nämlich harte Arbeit und hochriskant. Oft sind es nur Verluste, die am Ende bleiben. Wenn also Gewinne besteuert werden sollen, dann müssen auch die Verluste steuermindernd berücksichtigt werden. Dann würde es schnell eng werden für den Finanzminister. Wichtiger als Steuern zu erhöhen wäre es, Deutschland als Innovations- und Investitionsstandort attraktiver zu machen. Steuerfreiheit für re-investierte Gewinne gehört dazu. Und wenn Ehssan moralische Probleme mit seinem unerwarteten Reichtum hat, dann soll er spenden, aber uns bitte mit so einem Scheiss verschonen.

  20. Pingback: “Ich zahle gerne mehr” Ehssan Dariani zum Anti-Angel-Gesetz @dstartups - CBS



  21. Tellerwaescher

    Ein sehr guter und kluger Kommentar, der insbesondere auf die Defiziten in der Bwl-Ausbildung aufmerksam macht. Gerade an den vielen Excellenz- und Elite-Unis wird doch nur gelehrt, wie man den eigenen Profit vermehrt, aber nicht, was Verantwortung bedeutet. Wer zu in jungen Jahren bereits zu den besten 10 % der deutschen Verdiener gehört – und das zumeist nur auf Grund guter Power Point-Kenntnisse, sollte sich schon fragen, ob dies gerecht ist. Er sollte sich auch fragen, ob er nicht mehr Gemeinsamkeiten mit einem Hartz IV-Empfänger hat als ihm lieb ist. Denn sowohl viele Leistungsträger” als auch weniger Hartz IV-Empfänger nutzen das System zu ihrem eigenen Vorteil aus und bezeihen so unverdiente Bezüge.

    Es wäre zu wünschen, wenn zukünftig auch die Vermittlung von Verantwortungsbewusstsein zu den Lehrplänen der Unis gehört und nicht nur Methoden der maximalen Gewinnsteigerung!

  22. Klar – die Topverdiener und Hartz IV-Empfänger nutzen das System aus, nur der Durchschnitt ist ehrbar. Noch mehr deutsche Klischees bitte! ;)



  23. Florian Nöll

    Der Kern dieses Beitrags, eingerahmt von viel Lametta, hat seine Berechtigung, nur leider nichts mit dem ursprünglichen Thema zu tun. Ich habe generell den Eindruck, dass die wenigsten den Änderungsantrag zum Jahressteuergesetz gelesen haben.

    Die deutsche Gründer- und Business Angel Szene fühlt sich frontal angegriffen, dabei werden wir lediglich „Opfer“ eines Kollateralschadens in Form einer Entscheidung der Länderfinanzminister, die sich der Auswirkungen auf Startups mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht bewusst sind. Natürlich können wir mit guten Argumenten dagegen angehen.

    Es ist eine Illusion, Staat und Politik könnten gut mit Geld umgehen. Wir werden zunehmend von Berufspolitkern regiert, die von der Grundschule direkt zu JUSOS oder JU und von dort in die Parlamente wechseln. Sie geben immer nur Geld aus, ohne es durch Innovationen, Investitionen und Mut je selbst erwirtschaftet zu haben. Wenn einmal etwas nicht funktioniert (z.B. BBI, S21 und der Nürburgring), dann übernehmen sie die Verantwortung… Und am nächsten Tag gehen sie wieder ins Büro. Das ist eine andere Verantwortung als jene, die Gründer und in Teilen auch Business Angel tragen. Nein, ich möchte keine schlechte Stimmung gegen Politiker und Beamte machen. Das ist in Deutschland ein Jammern auf hohem Niveau. Aber wir müssen zumindest den Anspruch haben, zuerst Lösungswege zu finden, die ohne den Staat auskommen.

    An dieser Stelle sind Vorschläge die “Reiche” motivieren ihr Geld in zu re-investieren, willkommen. Und eben das leistet momentan das sogenannte „Schachtelprivileg“.



  24. Tax Bird

    Um das Ganze mal analytisch zu unterlegen: es geht im neuen Gesetz darum, dass einbehaltene Gewinne auf Holding Ebene versteuert werden müssten. An diesem Punkt hat noch kein Angel und auch kein Insti einen Cent entnommen. Diese werden nämlich wie immer maximal besteuert (by the way: verrate mir bitte, wie Du Deine Stuer nur “in Berlin” gezahlt hast. Ich würde meine Steuer auch gerne nur meiner Stadt bezahlen. Bei mir wird sie aber auf Bundesebene eingezogen).

    Aber was bedeutet das Gesetz effektiv:

    wenn ein Angel heute 3 x 100k investiert und daraus gemittelt jeweils 150k Profit raus kommen, hat er im alten Modell aus 3 x 100 3 x250 gemacht und kann damit wiederum 7,5 neue Startups mit 100k funden. Fallen jetzt wie vorgeschlagen bereits Steuern auf die jeweils 150k Profit an, so geht rund ein Drittel direkt an den Fiskus. Anstatt 750k würden dann nur noch 600k übrig bleiben. Realwirtschaftlich damit nur noch 6 Startups zu funden möglich.

    Auch auf privater Ebene wird es unattrativ. Wird aus den 3x100k 3×250 wird heute bei einer kompletten Ausschüttung an den Angel aus seiner Beteiligungsgesellscht an Ihn eine Steuer von rund 30% fällig. Entsprechend hätte er aus einem Profit von 450k 300k nach Steuer Ertrag. In der neuen Gesetzesreform würden jedoch erst 30% auf Ebene des VC Vehikels und dann nochmals 30% bei Ausschüttung wegfallen. Aus 450k Profit werden damit 300k im VC Vehikel und 210k beim Angel.

    Ja – noch immer viel Geld. Aber dies ist in Summe eine Belastung von über 55%. Damit wird das Interesse an Investition in deutsche Gründerideen massiv unterminiert.

    Entsprechend hat es eine hohe Relevanz, dass der Gesetzgeber nicht in Richtung “Bestrafung der Deutschen” sondern “Öffnung der 10%-Grenze für ausländische Investoren” geht. Alles andere wäre schädliche für den VC Standort Deutschland.

    NB: die ganze Diskussion hat weder was mit Steuerehrlichkeit noch mit “Reiche und Arme” zu tun.



  25. Energiesparer

    Naja, schaut euch einfach mal den Jahresabschluss von der Holding des Engel Essan an. Der braucht bei seinem Verlustvortrag auch keine Steuern zu zahlen und hat demnach leicht reden… ;-)
    Vielleicht ist er auch einfach nur neidisch, da in den letzten Jahren die guten Deals eben andere Leute gemacht haben und er relativ gesehen an seinen ersten Erfolg einfach nicht anknüpfen konnte. Sein Eintrag lässt das so ein bisschen durchblicken..



  26. klaas

    gut, dass auch solch eine meinung in die diskussion kommt. sicherlich ist es heuchlerisch, dass viele BAs hier den investitionsstandort bedroht sehen. es geht bei den steuern ja nicht darum, das investitionsgeschäft zu verhindern oder behindern – sondern nur um eine abgabe von steuern. damit zahlen die investoren auch fuer die niedrigen lebenserhaltungskosten (und damit niedrige loehne) und trotzdem gute ausbildung und infrastruktur hier in berlin. das erwaehnt keiner, obwohl es sonst als erstes genannt wird, wenn es um die vorteile von berlin geht.



  27. klaas

    die meinung von ehssan ist berechtigt.

    sicher, die steuern sind von politikern erdacht, die nicht wirklich ahnung haben. aber: profitieren nicht alle BAs von dtl. und vor allem von berlin. die niedrigen lebenskosten (und gehaelter) und die top infrastruktur und top ausgebildete leute. wer soll für das alles zahlen?

    das investitionsgeschaeft wird mit den steuern nicht verhindert. ob es behindert wird, darueber kann mich sich bestimmt streiten und vielleicht auch mit der politik wege finden.

    aber ehssan hat auch in einem punkt recht: hier wird viel zu viel geklagt von leuten, die ohnehin so wenig zahlen wie moeglich, die am ende sogar ein offshore konto o.ä. betreiben und vom standort massiv profitieren. das ist wirklich zum kotzen.

  28. Hier geht’s ja hoch her. Egal wie “gutmenschlich” der Ansatz von Herrn Dariani klingen mag, die Einstellung passt. Respekt!

  29. Pingback: Ehssan Dariani meldet sich zurück, beschwert sich über vermeintliche reiche Steuermuffel | Basic Thinking

  30. Toller offener Brief & toller Mann! Danke für die ehrlichen Worte & einen lieben Gruß vom kleinen Startup-dem Freizeitcafe aus Bochum.



  31. Peter

    Dariani hat außer studiVZ nichts geschafft in seinem Erdendasein! Man munkelt, dass er seit einer halben Dekade Frauen in Clubs angräbt und Koksnasen zieht wie ein Weltmeister. So wahrscheinlich auch am Tag seines Briefes…. Doppelte Nase, Vollgas mit dem englischen Sportwagen durch Berlin Mitte und dann auf dem iPhone Deutsche Startups lesen. Was für ein Vorbild für Deutschland!



  32. BWL-kenntnisse

    Ich habe auch die Vermutung, das viele Startups eher Steuer-Optimierung sind und manchmal liest man auch von Gründern die gar nicht nachvollziehen können, wie ihre Firma von Geldgebern organisiert wird. Sowas (oder auch schlechte Filme deutscher Regisseure die auch immer wieder Geld für ihre Filme kriegen) wird leider nirgendwo erklärt.
    Viele Startups gehen ja auch unter und die Kunden haben immer noch kein Gigalocal, Aki-Aka o.ä. durchaus zweckmäßge Dienste um am Handy mal eben das Bruttosozialprodukt zu steigern.

    Die US-Firmen müssen ja wohl bisher Geld bezahlen oder ab 10% halten. So kleine Minderheitengründer können ruhig Steuern bezahlen oder ihre Anteile in einer Runde verkaufen. Siehe Facebook und die 500 Anteilseigner.
    Die deutschen Investoren sollen also wohl so besteuert werden wie die Amerikaner bisher schon. Trotzdem investieren Amerikaner gerne in Berlin.

    Interessant wäre mal, anhand der Bilanzzahlen vorzurechnen wie viel Steuern, Abgaben usw. wohinfliessen und wo das Startup-Geld bleibt. Und ! dann auch dieselben Zahlen für andere Städte vorrechnen um zu simulieren wie viel das Berliner Startup in London, Paris, New York u.ä. bezahlen müsste. Sowas ginge moderiert crowd-wiki-mäßig schnell weil die ortsansässigen Teilnehmer ja genau wissen was sie wofür an Steuern und Gebühren abgeben müssen.
    Die gesamte Berichterstattung mangelt daran, das man den Mittelständler unterstellt der Gewinne macht, in wertschöpfende(!) dauerhafte Unternehmen investiert und folglich auch versteuert. Steuer-Spar-Modelle haben aber eine ganz andere Denkweise die man sicher problemlos erklären könnte. Viele Investments dienen vielleicht nur dazu, den Bilanzwert und sein Managergehalt zu erhöhen oder Dienstreisen zu ermöglichen oder dem Kleinaktionär keine Dividenden auszuzahlen. Oder um sich und seine Managerfreunde mit Gebühren und Posten zu finanzieren oder weil man in der Beratung keinen Job nach dem Studium gefunden hat. Oder man hat leerstehende Büro-Immobilien und vermietet die schlechteren Stockwerke an die Startups. Bei vielen der Modelle dürften viele Gelder an die Geldgeber und deren Geldgeber zurückfliessen. Die Holdingketten sind natürlich viel ehrlicher und investieren in Unternehmen die ständig neue Jobs schaffen und gute Arbeitsbedingungen haben.

    Mich stört mehr, das ich BWLer und Juristen einstellen müsste, um meine Ideen umzusetzen obwohl es genau so gut (und dann gebührenfrei weil werbefinanziert) von zu Hause ohne Mitarbeiter ginge. Beim Neuen Markt wuchsen Firmen auch gerne und hatten Büros in dienstreisemäßig interessanten Städten wie New York oder wo es warm ist.
    Ich hätte besser BWL oder Jura studiert anstatt Informatik.

    Mit Steuern muss vernünftig umgegangen werden. Das wäre durchaus optimierbar. Offene Schnittstellen um KFZs oder LKW u.ä. taggenau per App anzumelden oder geeignete “Tagelöhner” für Events zu buchen sind wohl keine Ausschreibungs-Voraussetzung für Behörden-Software.

    Unternehmen müssen auch Gewinne machen und dann natürlich versteuern. Alles andere führt dazu, das man auch ohne Leistung bezahlt wird und man sozialabgabenpflichtigen und steuerzahlenden Unternehmen unfaire Konkurrenz macht.

    Rechnet mal jemand vor wie viel manche Startups dem Volk wirklich bringen ?
    – Fachkräfte für gescheiterte Millionenprojekte binden wohl nicht.
    – Städte mit schlecht bezahlbarem Wohnraum mit noch mehr Arbeitern füllen um uns an asiatische Verhältnisse zu gewöhnen wohl auch nicht.
    – Neue-Markt-Aktien verkaufen und dann zum Bruchteil zurückkaufen oder Aktionäre mit geringeren Preisen ausbezahlen und die Firma billig zurückkaufen und immer Boni und Gehälter und Dienstreisen und Dienstwagen usw. bezahlt bekommen wohl auch eher nicht.
    – Newsmeldungs-Rezeptions-Zeit und Ideen belegen und dann doch nicht realisieren bzw. scheitern wohl auch nicht.
    – Niedriglohn-Praktikanten usw. beschäftigen wohl auch nicht. Wer dicken Dienstwagen fährt, kann auch Tariflohn an alle Mitarbeiter zahlen oder sie durch Roboter und PHP-Scripte oder Apps und Selbstorganisation oder Offshore-Angebote ersetzen aber deutsche Mitarbeiter kriegen deutschen Tariflohn (nach der maximal 6 monatigen Probezeit mit wöchentlich steigenden Gehältern). Dann braucht er von mir aus seine 3% in der Holding-Kette nicht versteuern müssen sondern erst, wenn er es aufs Privatkonto überweist. Man sollte die Prozenthöhe der zu versteuernden Holding-Gewinne also vom Anteil an Tariflohn abhängig machen.

    Die ständige Bejubelung des Cashburnertums scheint bisher niemand mal volkswirtschaftlich analysiert zu haben. Ich würde ja Erklärwikis aufbauen one Investitionen (nur Werbebannerfinanziert) aber die möglichen Abmahnungen und Rechtskosten spare ich mir lieber. Die Leute können dann natürlich voten ob sie die jeweilige Erklärung (oder welche Teile) sie gut finden oder nicht. Wenn man Votes per facebook/twitter/google+ und Anonym getrennt auflistet, kann man die Realität abschätzen. Bei Wikipedia wird gelegentlich gelöscht und Enzyklopädien oder z.b. Wiki-Books sind nicht für alle Themen pasend. Wikis für “Cheat-Sheets”, Prüfungs-Vorbereitungen, Argumentationen (Evolution vs. Creationismus), legale ! Reparaturen im Haushalt, Fahrrad, Auto,… passen nicht zu Wikipedia und wären schnell programmiert und vielleicht noch schneller verklagt oder abgemahnt. Vielleicht kennt ja jemand ein Land wo man sowas streßfrei machen kann.

    Hat mal jemand die Samwers und andere gefragt was sie von den Steuer-Plänen halten ? Oder die Datev-Vereinigung der Steuerberater ? Vielleicht gibts ja sinnvolle Alternativen zu den Holding-Ketten.

    Ständig von diversen Rollen und Investitions-Runden berichten (Business-Angel, VC, …) aber dann bis auf ewig in der Firma drin bleiben wollen mit 0.5% oder wie viel auch immer ist nicht nötig und verzettelt nur. Man beteiligt sich mit 10%-30% und in der nächsten Runde steigt man aus und finanziert weitere Unternehmen. Einen Gebrauchtwagen kann ich ja auch nicht weiter benutzen, nur weil ich vielleicht noch einen Schlüssel dafür habe. Manche Anteilseigner streßen oft gerne herum und widersprüchliche Ziele führen zum Untergang. Alte Deutsche AGs mit 60 oder mehr Familienmitgliedern als Anteilseignern und Insolvenz sind schon mal bekannte Fälle für so etwas.

    Wer etwas fordert, muss seinen Wert für die Gesellschaft auf den Tisch legen. Das macht man zahlenmäßig wie man es in BWL gelernt hat.

    Mein bestes Argument ist aber bisher: Die Amerikaner zahlen diese Steuer-Modelle ja anscheinend schon und finanzieren hier durchaus immer noch spürbar. Warum also würde das deutsche Holding-Ketten überlasten ?

    Rückwirkende Besteuerung gilt natürlich nicht. Das gehört wohl zu den Adam Smith Regeln der Besteuerung.
    Wenn man die Beträge (inclusive Zinseinnahmen natürlich) innerhalb z.b. 15 Monaten in Firmen investiert die mindestens dieselben Steuermenge und Sozialabgaben-Menge und Löhne (für weisungsgebundene Mitarbeiter, Manager-Löhne zählen hier nicht) zahlt wie die Firma davor, sollte auch ruhig steuerfrei bleiben. Das sollte ja kein Problem für die großartigen jobschaffenden Investoren und ggf. Holdingketten sein.
    Wer cash burned kann auch Tarif-Löhne und Sozialabgaben zahlen. Da stecken dann ja auch Steuern drin. Gute Unternehmen haben die vom Arbeitsamt bestätigten Durchschnittslöhne in den Ausschreibungen stehen um gute Mitarbeiter zu finden.

    Die Änderung der Filmförder-Regeln hat dazu geführt das 1-4 Hollywood-Filme jedes Jahr hier gedreht werden (siehe Inglorious Basterds). Man kann also durchaus auch zielmäßig funktionierende Regeln schaffen.

    Die BWL-kenntnisse vieler Talkshow-Teilnehmer sind optimierbar. Viele Presseberichte lassen erkennen, das der Schreiber wohl noch nie eine Steuererklärung gemacht hat. Das lässt ähnliches für die inhaltliche Qualität interessen-basierter Diskussionen erwarten.



  33. Michael

    unnötig.

    “Traust Du Dich, meine Herausforderung anzunehmen?”

    ich würde vorschlagen auf irgendeinen Schulhof in Prenzlauerberg die Fäuste spielen zu lassen , hat mehr Sinn und befriedigt mehr als ein “cause” Case einen dicken Gefallen in Hinsicht Geldspende zu offieren. Wie wäre es an den Wochenenden in Karikativen Einrichtungen zu arbeiten… und derjenige der nicht Gutmensch genug ist lässt es.

    GELD SPENDEN IST VIEL ZU EINFACH.

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  36. Ich finde das eine sehr gute Einstellung von jemanden der viel Geld hat. Respekt und weiter so.



  37. Mischel

    Erfrieschend! Mehr von Ehssan! Berlin braucht mehr Köpfe und nicht nur Millionensammler!

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  41. Peter

    Wann gibts die nächste Drogen Razzia bei Herrn Dariani?

  42. Pingback: Die Woche im Rückblick: Ehssan Dariani, Anti-Angel-Gesetz, Offline! :: deutsche-startups.de



  43. Petra Panther

    @Ehssan Dariani.

    Darf ich mal fragen, wo Du zum Zeitpunkt des Verkaufs von studivz gemeldet warst. Bzw. im Jahr davor? Wenn ich mich richtig erinnere wurde zum Zeitpunkt des Verkaufs immer kommuniziert, dass Du in der Schweiz Deinen Wohnsitz hast, bzw. hast Du das auch in Deinem XING account angegeben.

    Oder irre ich mich da?

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