Das Baby heißt Toroleo – Kfz-Preisvergleich von Project A Ventures hat seinen Namen

EXKLUSIV Wie bereits im Frühjahr dieses Jahres berichtet, drängt Project A Ventures, der Inkubator von Christian Weiß und Co., nun auch ins Kfz-Segment. Jetzt nimmt der von uns enthüllte Preisvergleich für Kfz-Ersatzteile langsam […]
Das Baby heißt Toroleo – Kfz-Preisvergleich von Project A Ventures hat seinen Namen

EXKLUSIV Wie bereits im Frühjahr dieses Jahres berichtet, drängt Project A Ventures, der Inkubator von Christian Weiß und Co., nun auch ins Kfz-Segment. Jetzt nimmt der von uns enthüllte Preisvergleich für Kfz-Ersatzteile langsam Formen an. Nach Informationen von deutsche-startups.de startet die Plattform mit dem o-lastigen Fantasienamen Toroleo (www.toroleo.de) im September dieses Jahres. Manuel Hinz, Gründer und Geschäftsführer von Toroleo, bestätigt den Namen uns gegenüber am Telefon. “Wir starten zunächst mit Reifen und Felgen”, kündigt Hinz, der zuletzt Venture Partner bei Heilemann Ventures war und zuvor Head of Corporate Development beim Rabattdienst DailyDeal, an.

Betrieben wird Toroleo, dessen viele Os im Namen offenbar für Reifen stehen sollen, von einem Unternehmen mit dem schönen Namen Bobby Kfz. Vor allem Eltern können mit diesem Namen etwas anfangen: Ein Bobby-Car ist ein Spielauto für Kleinkinder. Wie bei anderen Project A-Konzepten soll auch Toroleo international aktiv werden. Die Berliner sicherten sich zumindest schon einmal weltweit Domains mit ihrem Namen. Wie zu erwarten ist Tirendo (www.tirendo.de), der noch junge Reifenshop der European Media Holding (EMH), einer der ersten Partner von Toroleo. Schon im April bahnte sich eine Zusammenarbeit zwischen Project A und der European Media Holding an. Auch diese ist inzwischen mit Leben gefüllt: Project A Ventures ist inzwischen Gesellschafter bei diversen Auslandstöchtern von Tirendo.

Der Reifenshop ist momentan in Deutschland, Österreich, Frankreich, den Niederlanden und Polen unterwegs. Ableger für die Türkei und Brasilien stehen schon in den Startlöchern. Wie viele andere deutsche Kapitalgeber und Inkubatoren hat auch Project A ein Auge auf Brasilien geworfen. In diversen Stellenanzeigen sucht der Inkubator momentan für Sao Paulo- unter anderem einen Head of Finance Brazil, einen Chief Technology Officer und einen Head of Marketing Brazil. Mal sehen, welche Project A-Start-ups demnächst in Lateinamerika vor Anker gehen. Zum Portfolio des Unternehmen gehören momentan der Maßhemdendienst Amerano (www.amerano.de), der Abo-Lesensmitteldienst Kochzauber (www.kochzauber.de), der Nahrungsergänzungsmittelshop nu3 (www.nu3.de), der Shoppingclub Wine in Black (www.wine-in-black.de) und das US-Start-up Popdust (www.popdust.com).

Foto: istockphoto

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  2. Peter

    Interessant,
    hier wird man dann mal sehen in wieweit Project A besser executed als Hanse Ventures… carmio war ja auch ein KFZ Ersatzteile-Preisvergleich von HV und ist grandios gefloppt…

  3. Jetzt gibt es auf der toroleo-Website auch schon etwas zu sehen – ein Logo und eine Kurzinfo.



  4. Manuel Geitner

    Die Gründer können was. Viel erfolg!



  5. zu2zu3

    Man darf sehr gespannt sein auf die Execution. Autoteile sind ein sehr spezielles Thema, u.a. im Hinblick auf das Thema Datenmanagement (Zuordnung Teile zu Fahrzeugen etc) sowie in der Ansprache der Zielgruppe. Gute Kenntnisse des Marktes sind dazu ebenfalls nicht von Nachteil. Aus meiner Sicht Stolpersteine bei carmio und ggfs aktueller Vorteil von daparto (ebenfalls mit VC ausgestattet).



  6. Rudi Reifen

    Ich bin sehr gespannt, ob Project A hier mehr erreicht als HanseVentures und Daparto.
    Carmio war vermutlich ein Firesale, weil das Modell nicht so recht abgehoben ist. Wenn man sich die von außen zur Verfügung stehenden Metriken anschaut, bewegt sich weder bei Carmio noch bei Daparto etwas. Und zumindest bei Daparto ist ja Geld und Marktkenntnis vorhanden. Trotzdem geht da wenig.
    Wenn man stärker auf das Thema Reifen geht, könnte es was werden. Aber hier gibt es mit idealo & co, sowie ebay schon starken Wettbewerb.
    Wenn Project A das Thema knacken kann, haben sie für mich den Beweis geliefert besser als die 08/15 Inkubatoren zu sein…. oder umgekehrt. :D

  7. Dass die vielen Os im Namen für Reifen stehen sollen, dies wird sich dem Nutzer nicht erschließen. Auch sind designbasierte Namen selten prägnat und bleibend. Der Name ist doch die Basis, nicht die gestalterische Ausarbeitung. Unabhängig davon ob das Marktsegment vielversprechend ist, ich würde die Namenswahl nochmals überdenken. Aber gerne lasse ich mich eines Besseren belehren und wünsche viel Erfolg!



  8. Nikkki

    Manuel, Hut ab!

  9. Pingback: Toroleo vergleicht Reifen und Felgen – Project A Ventures rollt seinen Preisvergleich ins Netz :: deutsche-startups.de



  10. Michael Kunz

    Naja, da hätte ich von den Beteiligten mehr erwartet!

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