
Das Berliner Start-up Flimmer (www.flimmer.de) gab sich bisher schweigsam: In Stellenanzeigen hieß es nur: “flimmer.de ist ein neues, spannendes Online StartUp im Bereich Media & Entertainment. Wir setzen ein weltweit einzigartiges Konzept zur Vermarktung von Filmen und Games um. Internationale Größen aus dem Filmgeschäft sind als Gründer/Gesellschafter an Bord.”. Jetzt ist klar, dass hinter dem Start-up der Filmregisseur Marco Kreuzpaintner und die deutsche Hollywood-Ikone Roland Emmerich stecken. Unterstützt wird das Duo vom Filmproduzenten Christopher Zwickler, der das Unternehmen auch führt. Als Business Angel ist smava-Gründer Alexander Artopé an Bord.
Am 16. August soll Flimmer an den Start gehen. Die prominenten Macher beschreiben ihre Plattform als “das erste Kino-Onlineportal bei dem der User für seine Aufmerksamkeit beim Trailerschauen belohnt wird”. Dabei geht es natürlich um Trailer aus den Bereichen Kino, Home-Entertainment und Games. Und einen “vollkommen neuen Ansatz für die Vermarktung” dieser Trailer. Das Motto der Plattform lautet “Earn Per View”. Was zumindest darauf hindeutet, dass die Nutzer Geld, Punkte, Prämien etc. für das Ansehen der Trailer bekommen. Zahlreiche Filmverleiher und Studios, die “ihre Filme zukünftig auf dem neuen Onlineportal bewerben werden”, sind nach Unternehmensangaben bereits an Bord. Mehr über das Konzept, wenn Flimmer offiziell an den Start geht.
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Kommentare
Ein sehr interessantes Konzept.
Ich bin gespannt und hoffe auf Erfolg,
auch aus Eigeninteresse ;-)
Beste Grüße
Cüneyt
Comment by Cüneyt Toplar 26. Juli 2012 @ 09:22Interessante Idee, aber schade dass das Geschäftsmodell auf Praktikantenausbeutung basiert. Da scheint jemand große Zweifel an der Tragfähigkeit des Businessplans zu haben.
Comment by Andreas 26. Juli 2012 @ 09:54Glaube nicht, dass der Ansatz klappt. Mit revver gab es auch mal einen Ansatz User zu bezahlen, wenn sie Videos hochladen usw. Die Reichweite fehlte aber. Deswegen glaube ich nicht, dass nur weil man dafür ein paar Cent bekommt dann die Seite nutzt statt z.B. youtoube. Und für den Traileranbieter ist auch schlecht messbar, wer denn nun den Film wirklich gut findet oder nicht, wenn eh das nur auf Bezalung basiert. Aber warten wir mal ab, was das Konzept im Ganzen birgt.
Comment by Toto 26. Juli 2012 @ 10:18“Interessante Idee, aber schade dass das Geschäftsmodell auf Praktikantenausbeutung basiert.”
Und was ist mit den ganzen Geschäftsmodellen, die auf Web 2.0 Sklaven basieren?
Comment by Rainer Safferthal 26. Juli 2012 @ 11:58Auch den ZDF Bericht gestern über die Ausbeutung in der Logistik von Onlineversendern A… bis Z… gesehen?
Ja, man muss den Mitarbeiter so schnell über den Tisch ziehen, dass die entstandene Reibungsenergie von ihm dabei als Nestwärme empfunden wird. Und bei geschickter Standortwahl gibt es vom Staat noch ein schönes Subventionspaket obendrauf.
Das nenne ich mal eine Wertschröpfung, Hut ab!
Comment by Hubertchen 26. Juli 2012 @ 17:52