Roland Emmerich und Marco Kreuzpaintner gründen Kinotrailerplattform Flimmer

Das Berliner Start-up Flimmer (www.flimmer.de) gab sich bisher schweigsam: In Stellenanzeigen hieß es nur: “flimmer.de ist ein neues, spannendes Online StartUp im Bereich Media & Entertainment. Wir setzen ein weltweit einzigartiges Konzept zur […]
Roland Emmerich und Marco Kreuzpaintner gründen Kinotrailerplattform Flimmer
  • Von Alexander Hüsing
    Donnerstag, 26. Juli 2012
  • 9 Kommentare
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Das Berliner Start-up Flimmer (www.flimmer.de) gab sich bisher schweigsam: In Stellenanzeigen hieß es nur: “flimmer.de ist ein neues, spannendes Online StartUp im Bereich Media & Entertainment. Wir setzen ein weltweit einzigartiges Konzept zur Vermarktung von Filmen und Games um. Internationale Größen aus dem Filmgeschäft sind als Gründer/Gesellschafter an Bord.”. Jetzt ist klar, dass hinter dem Start-up der Filmregisseur Marco Kreuzpaintner und die deutsche Hollywood-Ikone Roland Emmerich stecken. Unterstützt wird das Duo vom Filmproduzenten Christopher Zwickler, der das Unternehmen auch führt. Als Business Angel ist smava-Gründer Alexander Artopé an Bord.

Am 16. August soll Flimmer an den Start gehen. Die prominenten Macher beschreiben ihre Plattform als “das erste Kino-­Onlineportal bei dem der User für seine Aufmerksamkeit beim Trailerschauen belohnt wird”. Dabei geht es natürlich um Trailer aus den Bereichen Kino, Home-­Entertainment und Games. Und einen “vollkommen neuen Ansatz für die Vermarktung” dieser Trailer. Das Motto der Plattform lautet “Earn Per View”. Was zumindest darauf hindeutet, dass die Nutzer Geld, Punkte, Prämien etc. für das Ansehen der Trailer bekommen. Zahlreiche Filmverleiher und Studios, die “ihre Filme zukünftig auf dem neuen Onlineportal bewerben werden”, sind nach Unternehmensangaben bereits an Bord. Mehr über das Konzept, wenn Flimmer offiziell an den Start geht.

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Alexander Hüsing

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Ein sehr interessantes Konzept.
    Ich bin gespannt und hoffe auf Erfolg,
    auch aus Eigeninteresse ;-)

    Beste Grüße

    Cüneyt

  2. Interessante Idee, aber schade dass das Geschäftsmodell auf Praktikantenausbeutung basiert. Da scheint jemand große Zweifel an der Tragfähigkeit des Businessplans zu haben.



  3. Toto

    Glaube nicht, dass der Ansatz klappt. Mit revver gab es auch mal einen Ansatz User zu bezahlen, wenn sie Videos hochladen usw. Die Reichweite fehlte aber. Deswegen glaube ich nicht, dass nur weil man dafür ein paar Cent bekommt dann die Seite nutzt statt z.B. youtoube. Und für den Traileranbieter ist auch schlecht messbar, wer denn nun den Film wirklich gut findet oder nicht, wenn eh das nur auf Bezalung basiert. Aber warten wir mal ab, was das Konzept im Ganzen birgt.

  4. “Interessante Idee, aber schade dass das Geschäftsmodell auf Praktikantenausbeutung basiert.”

    Und was ist mit den ganzen Geschäftsmodellen, die auf Web 2.0 Sklaven basieren?

  5. Pingback: Flimmer.de – Kinotrailerplattform von Roland Emmerich & Marco Kreuzpaintner | Daniel Büttner – Webdesign

  6. Pingback: Director Roland Emmerich turns entrepreneur with ‘earn-per-view’ film portal — European technology news



  7. Hubertchen

    Auch den ZDF Bericht gestern über die Ausbeutung in der Logistik von Onlineversendern A… bis Z… gesehen?

    Ja, man muss den Mitarbeiter so schnell über den Tisch ziehen, dass die entstandene Reibungsenergie von ihm dabei als Nestwärme empfunden wird. Und bei geschickter Standortwahl gibt es vom Staat noch ein schönes Subventionspaket obendrauf.

    Das nenne ich mal eine Wertschröpfung, Hut ab!

  8. Pingback: “Die Entwicklungsphase war inspirierend” – Christopher Zwickler von flimmer :: deutsche-startups.de

  9. Pingback: NETZ.SKRIPTE – “Cinephile Clickworker” | Netz.Reporter

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