Billpay holt sich bei Kinnevik und seinen Altgesellschaftern eine Millionensumme ab

Seit knapp zwei Jahren sind Rechnungs-Bezahlsysteme ein riesiger Trend – siehe “Spannung pur: Rechnungs-Bezahlsysteme erobern die deutsche Onlineshopping-Welt“. Nachdem es zuletzt recht ruhig um das spannende Segment war, will Billpay (www.billpay.de) aus dem […]
Billpay holt sich bei Kinnevik und seinen Altgesellschaftern eine Millionensumme ab

Seit knapp zwei Jahren sind Rechnungs-Bezahlsysteme ein riesiger Trend – siehe “Spannung pur: Rechnungs-Bezahlsysteme erobern die deutsche Onlineshopping-Welt“. Nachdem es zuletzt recht ruhig um das spannende Segment war, will Billpay (www.billpay.de) aus dem Hause Rocket Internet nun offenbar richtig Gas geben: Der neue Investor Kinnevik und die Altinvestoren Rocket Internet, Holtzbrinck Ventures und Reinhold Zimmermann pumpen nach eigenen Angaben eine nicht näher genannte Millionensumme in das Berliner Start-up, das eine Adaption von Billmelater (billmelater.com) ist. Das frische Kapital soll vor allem dazu dienen, den “Wachstumskurs zu forcieren” und das “Team weiter auszubauen”.

“Wir freuen uns, dass wir unseren Investorenkreis um Kinnevik erweitern konnten”, sagt Billpay-Gründer Nelson Holzner. Das Start-up bietet neben den Zahlungsmethoden Rechnungskauf, Online-Ratenkauf und Lastschrift neuerdings auch eine eigene Visa-Karte an. Mit dieser will das Start-up seinen “Kunden Zugang zu attraktiven und exklusiven Deals und Rabattaktionen” anbieten. Zu den Konkurrenten von Billpay gehören unter anderem BillSafe (www.billsafe.de) klarna (www.klarna.com) und RatePay (www.ratepay.de). Vor dieser üppigen Finanzierungsrunde hielt Rocket Internet rund 55 % der Billpay-Anteile.

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* Rechnungs-Bezahlsysteme erobern die deutsche Onlineshopping-Welt

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Manfred

    Da muss noch hart an seriösen Geschäftsprozessen gearbeitet werden. Das Unternehmen beauftragt offensichtlich ohne jegliche Prüfung Anwaltskanzleien mit Mahnverfahren (selbst dann, wenn der Rechnungssteller die Ware nicht geliefert hat). Erst das Drohen mit rechtlichen Schriften half…



  2. Christian

    Soweit ich weiß bietet aber keiner dieser Dienstleister Rechnungskauf auch für digitale Güter an – richtig?

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  4. Pingback: Rocket Internet und Co. verkaufen BillPay an Wonga :: deutsche-startups.de

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