froodies ist insolvent

EXKLUSIV Harter Rückschlag für das derzeit aufblühende Lebensmittelliefersegment in Deutschland: Der 2009 gestartete Lebensmittelshop froodies (www.froodies.de) ist insolvent. Am Mittwoch musste Ingo Bohg, Geschäftsführer der Düsseldorf Jungfirma, den bitteren Gang zum Amtsgericht antreten […]
froodies ist insolvent

EXKLUSIV Harter Rückschlag für das derzeit aufblühende Lebensmittelliefersegment in Deutschland: Der 2009 gestartete Lebensmittelshop froodies (www.froodies.de) ist insolvent. Am Mittwoch musste Ingo Bohg, Geschäftsführer der Düsseldorf Jungfirma, den bitteren Gang zum Amtsgericht antreten und einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. “Da es überraschend zusätzlichen Abstimmungsbedarf unter den Investoren gab, konnte die geplante zweite Finanzierungsrunde wider Erwarten nicht abgeschlossen werden. Gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter werden nunmehr Möglichkeiten für eine Sanierung des Unternehmens geprüft”, sagt Bohg gegenüber deutsche-startups.de.

Noch vor kurzem standen die Zeichen bei froodies auf Expansion: Erst Anfang Mai startete das Start-up seinen Lieferservice in Hamburg. Zudem lieferte das Unternehmen zuletzt in Städten wie Dortmund, Düsseldorf, Köln, Münster und Wuppertal mit eigenen Fahrzeugen aus. Das Start-up kooperiert dabei jeweils mit lokalen Lebensmittelhändlern vor Ort. Bewohner aus anderen Städten bedient froodies nur über das klassische Versandgeschäft. Der dezentrale Ansatz von froddies ist bei diversen Branchenbeobachtern zwar umstritten, schien aber bisher – zumindest im überschaubaren Rahmen – funktioniert zu haben.

Düsseldorf statt Münster

Kritisch kann man aber zumindest die Auswahl der Städte betrachten: Während Nachzügler Supermarkt.de (www.supermarkt.de) von Anfang an in Hamburg richtig Gas gibt, dümpelte froodies mehrere Jahre in der Provinz herum. Erst spät erfolgte der Startschuss in Großstädten wie Düsseldorf – wo es sicherlich mehr potenzielle Abnehmer für das Konzept, etwa gestresste Vielarbeiter mit wenig Zeit, gibt als im kleinen Münster. Dass zuletzt bei froodies einiges im Umbruch war, zeigt auch ein Blick auf die Startseite: Dort ist als aktueller Hinweis von einer “dringenden Systemumstellung” die Rede. Seit einiger Zeit ist das Sortiment des Shops deswegen kleiner als früher, Kunden können nur noch “sechs Stück pro Artikel” bestellen und Zahlungsarten wie Kreditkarte, Sofortüberweisung und Rechnungskauf pausieren momentan.

“Es ist in der Tat so, dass wir kurzfristig gezwungen waren, einen kompletten Neu- und Umbau des Backends vorzunehmen. Und nochmals ja, hierbei verlaufen leider sehr viele Dinge nicht so reibungslos, wie wir das geplant hatten”, teilt das froodies-Team bei Facebook mit. Gleichzeitig blickt die Mannschaft des Lebensmittellieferdienstes aber auch nach vorne: “Im zweiten Schritt, ist es dann in der Tat so, dass wir beim Neu- und Umbau des Backends heute schon Funktionalitäten vorgesehen haben, die hier und z.B. über unsere Website von Kunden gewünscht wurden und die das Einkaufen mit froodies in Zukunft bequemer und schneller machen sollen”. Mal sehen, ob dies jetzt noch alles umgesetzt wird.

Sirius Venture unterstützte froodies im großen Stil

Anfang des vergangenen Jahres sammelte froodies, das von Lutz Preußners gegründet wurde, in einer Finanzierungsrunde einen vermutlich hohen sechsstelligen Betrag ein. Das Geld stammte vom Erstinvestor Sirius Venture, den High-Tech Gründerfonds und mehreren Business Angels. Sirius Venture stattete froodies bereits im Jahr zuvor mit einer sechsstelligen Summe aus. Der Kapitalgeber aus Düsseldorf hielt zuletzt knapp 18 % der froodies-Anteile. Der High-Tech Gründerfonds war mit 10 % an Bord. Mit dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens werden die Karten bei froodies nun neu gemischt. Zumindest scheint es möglich, dass das Start-up eine zweite Chance bekommt.

Artikel zum Thema
* froodies sammelt Kapital ein
* Finanzspritze, Übernahme, Expansion – froodies gibt Gas
* Sehenswert: Lutz Preußners von froodies im Interview
* froodies.de liefert Lebensmittel

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Die Info hat mich ja jetzt wirklich nochmal kurz vor der spät Nachmittagschen Müdigkeit wach gerüttelt. Ich war schon im Kopf gen Wochenende unterwegs und war mir nicht sicher, ob wir den 1 April haben, als ich hier im Stream diese Info las.
    Schade! Mal sehen, ob sie noch den Bogen kriegen.



  2. Roberto

    Hmja, würde mal gerne die Erfolgsquote von E-Commerce Startups sehen, die vom HTGF unterstützt werden.



  3. Martin

    Sorry, leute. das war doch absehbar! in einem Segment mit 20% Marge derart konzeptlos Geld zu verbraten. das konnte doch nicht gut gehen! Was ich nicht verstehe, warum ihr hier immer die froodies-truppe hochjubelt. die sind pleite und weg vom fenster. es gibt viel bessere und solidere lebensmittel online händler. aber über die schreibt ihr hier nicht! sondern viel über froodies die es geschafft haben 1mio in den sand zu setzen. was ist daran toll? Besser ist doch über Unternehmen zu berichten, die profitabel arbeiten!!! ihr solltet hier echt mal umdenken!!!!!!!



  4. Nikkki

    Solche Phasen bei Startups sind normal. Ingo und Team ich sage nur “Kopf hoch”. Das Turnaround werdet Ihr schaffen!

    Wir hatten die gleiche Erfahrung gemacht, dass Investoren abgesprungen sind, trotzdem haben wir unsere Company später für über $100 Millionen verkauft.

    Keep your heads up!



  5. Nikkki

    @ Martin
    Du hast Dich schon selbst disqualifiziert mit der Aussage. 20% Marge im Einzelhandel? Wahnsinn! Außerdem ist Froodies eines der besten Online-Supermärkte in Deutschland.

    @Ingo & Team
    ich sage Euch nur Kopf hoch! Bei uns ist auch mal ein Investor abgesprungen. War ein schwieriges Moment, aber wir haben es doch gemeistert, umstrukturiert und dann 2 jahre später den Erfolg gehabt das Unternehmen für über $100 Millionen zu verkaufen. Just keep your heads up!



  6. Kinsey

    Ingo Bogh (Ex-Jamba!) ist doch noch garnicht so lange bei froodies, oder? Klingt wie ein Maulwurf der die Truppe untergraben hat. Jetzt noch schön in die Insolvenz und durch seine Samwer-Kontakte neues Kapital und Macht. Möchte wohl auch ein kleiner Samwer-Nachahmer werden und Blitzkrieg spielen. Viel Spaß an die Mitarbeiter.



  7. Dieter

    “Wir erzielen mit jeder Bestellung einen positiven Deckungsbeitrag. Da die Marge relativ konstant ist und wir die Fixkosten, speziell die kritischen Logistikkosten, sehr niedrig halten können, ist der Break Even relativ gut planbar und liegt gemäß unserer aktuellen Planung auch nicht mehr in allzu weiter Ferne.”

    http://www.deutsche-startups.de/2010/08/05/wir-erzielen-mit-jeder-bestellung-einen-positiven-deckungsbeitrag-froodies-gruender-lutz-preussners-im-interview/

    Soviel dazu.

  8. Sehr schade. Hab die Jungs mal getroffen, als sie ihr Büro noch im Hinterzimmer eines Dortmunder Edekas hatten.



  9. Martin

    Die fakten:
    froodies war zu keinem zeitpunkt rentabel
    viel marketing, wenig substanz, viele unzufriedene kunden. man braucht sich nur die kundenbewertungen von trusted shops anzusehen.
    keine warenverfügbarkeit
    verspätete lieferungen – 1-2 Wochen!
    kühlkette unterbrochen, gesundheitsrisiko für die kunden
    undundund.
    hier sieht man, dass der markt sich selbst breinigt, wenn ein unternehmen seine hausaufgaben nicht macht, aber groß tam tam investorengelder sammelt.
    klar, kann froodies noch die kurve bekommen. aber ihr geschäftsmodell müssen sie dringend ändern.

    beispiel: warum bieten die einen lieferdienst in münster, wuppertal und dortmund an?! wo doch deren zielgruppe eher in großständen wie berlin, münchen, frankfurt, stuttgart und hamburg sitzen?! das war eine strategische fehlentscheidung.



  10. Martin

    @Nikkki:
    Hr. Preußner GF von froodies teilt selbst in diesem Video mit, dass die Margen bei 25% liegen im Lebensmittelbereich
    http://www.youtube.com/watch?v=_i0FTUoxp2Q

    Stelle: ca. 6.30 – 6.50



  11. Bjoern Wilmsmann

    Ich denke nicht, dass man das Scheitern von froodies allein der Region zuschreiben kann, aber irgendwie ist das Ganze schon recht symptomatisch für die traurige Situation im Ruhrgebiet, besonders was Startups angeht.

    > beispiel: warum bieten die einen lieferdienst in münster, wuppertal und dortmund an?! wo doch deren zielgruppe eher in großständen wie berlin, münchen, frankfurt, stuttgart und hamburg sitzen?! das war eine strategische fehlentscheidung.

    Was Martin da sagt, ist leider auch sehr bezeichnend. Die Region um Dortmund ist eigentlich eine Großstadt, die einwohnermäßig sogar noch deutlich größer als Berlin ist. Genug potentielle Kunden für so einen Dienst gibt es im Ruhrgebiet allemal.

    Leider wird das Ruhrgebiet bloß nicht wie eine Großstadt sondern wie eine provinzielle Kleinstadt regiert und verwaltet und dementsprechend auch zu Recht so wahrgenommen.



  12. E-Commerce Fan

    Sorry, aber die haben null USPs.
    Wer in diesem Segment eine Company baut konkurriert mit dem stationären LEH, der seit 40 Jahren massiv gewachsen und professionalisiert ist.
    Der Online-Einkauf bietet kaum Vorteile, Ware ist genau so teuer, aber ich muss mind 1-2 Tage warten und dann habe aber jetzt Hunger.
    Supermärkte gibt es doch an jeder Ecke.
    Sorry, das war nix und wird so bald auch nix. Die Logistik ist hier der Bottleneck und da können die Startups wenig machen, da muss DHL Gas geben.
    Ciao



  13. harzerfichte

    Leider habe ich diese Nachricht einen Tag zu spät erfahren und bin dabei mein
    Geld abzuschreiben.
    Schade, für mich war es ein guter Shop bei dem ich als Schwerbehinderter gut
    Einkaufen konnte, da ich nicht die Wohnung verlassen kann.



  14. R.Dünnwald

    Das ist eine sehr schlechte Nachricht für mich, da es eine sehr gute und günstige Möglichkeit war an Lebensmittel zu kommen- kann durch Krankheit das Haus nicht verlassen und bin auch nicht mit tollen Nachbarn gesegnet- es ist für mich eine kleine Katastrophe



  15. Toto

    Ok traurig ist das schon, irgendwie. Aber ich habe damals schon gesagt, dass diese Konzept nicht aufgeht. Genau wie diese ganzen online Drogeriemärkte. Es gibt so viele Lebensmittelläden aller Couleur, da ist so ein Dienst total überflüssig. So faul ist einfach keiner, dass man nicht mal 500m zum nächsten Aldi, Lidl, Ekeka, Penny usw. gehen kann. Das hätte nur funktioniert, wenn es zusätzlich noch güstiger gewesen wäre und das ist natürlich nahezu ausgeschlossen. Folgen werden bald die ganzen schwachsinns Aboservices. Mal sehen, ob ich Recht behalte…



  16. Mokdo

    @Björn Wilsman.
    Ich wohne im Vorort Dortmund Hörde. Hier gibt es 3 X Rewe (liefert kostenlos) 2 X Penny, 2 X Netto, 1 X Edeka, dazu mehrere türkische Geschäfte und Kioske die Lebensmittel verkaufen. Aus welchem Grund sollte ich gegen ein Liefergebühr Waren bestellen, die ich selbst gar nicht geprüft habe.

  17. Das ist doch nicht für die Faulen, sondern für die Leute, die den ganzen Tag von 8 – 22 Uhr arbeiten und nicht mal 20 Minuten Zeit haben ihr Futter zu kaufen. Wenn ich dazu nicht mal Zeit hätte, dann würde ich mir erstmal dringend überlegen, ob ich nicht meine Prioritäten falsch gesetzt habe.

    Ja, die ganzen dümmlichen Abo-Dienste werden wohl auch bald die Biege machen. Ich würde nie auf die Idee kommen ein Abo für Rasierklingen, Socken, Tampons, Windeln, Tiernahrung, … zu machen. Bei den letzten 2 Sachen kann man doch alle paar Wochen in die entsprechenden Läden fahren und sich die Karre voll laden, dann hat man auch wieder Ruhe für ein paar Wochen. Und der ganz große Vorteil: Wenn man nichts bestellt, hat man nicht so viel Verpackungsmüll zu Hause.

  18. Schade das es soweit kommen musste, obwohl die Idee sehr gut ist und wenn man über den Teich in die USA schaut, funktioniert es dort sehr gut.

    Sind einige Unternehmen die solche Dienste Online anbieten, aber in den USA sind die Bürger privat doch etwas fauler als bei uns…

    Ich denke aber das es doch in Zukunft für solch einen Dienst einen Platz geben wird, aber der Weg bis dahin wäre sicher hart!

  19. Pingback: Kurz vor 9: Yahoo, Alibaba, Froodies, Refashion, Amazon, Facebook, Rakuten, Pinterest | etailment



  20. FEILEIX

    Schade, dass Froodies-Inhaber keine engere persönliche Beziehung zu einem Politiker hat. Sonst wären jetzt staatliche Fördermittel geflossen, wie bei den maroden Unternehmen Holtzmann oder Opel.

  21. Von dem Konzept mal ganz abgesehen – Schonmal drüber nachgedacht, ob der Weg dahin vielleicht falsch war? Schließlich fällt gerade alles in sich zusammen, weil man zu 100% abhängig von dem “Go” eines Investors war.

    http://blog.42he.com/2012/05/der-fall-froodies-startup-insolvenz-nicht-trotz-sondern-wegen-grosser-vc-finanzierung/

  22. @Axel:
    >Schonmal drüber nachgedacht, ob der Weg dahin vielleicht falsch war? Schließlich fällt gerade alles in sich zusammen, weil man zu 100% abhängig von dem “Go” eines Investors war.

    Die Fro-irgendwas- Gründer haben alles richtig gemacht: Immerhin hat ihnen das VC vermutlich 2 oder 3 Jahre ein schönes Gehalt gezahlt, und Aufträge für befreundete Dienstleister und eigene Firmen sind evtl. möglicherweise auch vergeben worden.

    Als nächstes stehen evtl. Vorträge über Unternehmensgründungen an BWL- Unis und auf Barcamps, und die Gründung einer Unternehmensberatungs- Firma auf der Agenda.

    ;-)

    BTW:
    Gegen Dickschiffe wie Amazon haben die ganzen VC- Abo- Liefer- Blasen nicht die geringste Spur einer Chance.

    Wer es nicht weiß: Bei Amazon zahle ich pro Jahr einmalig 29€, und bekomme das von Amazon gelieferte Zeug über Nacht (!) kostenlos (!) geliefert. Zum Beispiel Windeln, Lebensmittel, Bücher, Elektronik. Ich kann dort bei Bedarf ein Windel- Abo oder Kaffee- Abo etc. anlegen.

  23. @Olaf:

    ich kenne die Jungs jetzt nicht, hätte ihnen aber erst einmal zugesprochen, dass sie hinter der Idee stehen und nicht von Anfang an nur auf ein durchschnittliches Gehalt aus waren.

    Für sie sieht es jetzt so aus: die eigene Idee ist platt und mindestens ein paar Jahre in der Blütezeit des eigenen Lebens sind futsch. Mir wäre es das nicht wert gewesen ;)



  24. E-Commerce Fan

    @Olaf: Nochmal gut zusammengefasst, ja.

    Aber andererseits kann es man es auch so sehen: Da wurden ein paar Millionäre (auch ein “hundertfacher” aus dem Raum Ffm) um ein bisschen Spielgeld erleichtert, dafür haben ein paar junge Leute zwei Jahre eine Beschäftigung gehabt und Gehalt kassiert, was sie ja wieder in Konsum, Miete etc. gesteckt haben. Das Geld zirkuliert also schön, statt nur auf Konten rumzuliegen.



  25. Karl

    Lebensmittelvertrieb per Online kann sich ncith rechnen. Das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. der erste Supermarkt.de ging doch schon im Jahr 2000 pleite. ich verstehe nicht wie Leute unbelehrbar immer wieder die gleichen fehler machen.

  26. @Axel:
    >die eigene Idee ist platt

    Was für eine Idee? Ein Onlineshop für Lebensmittel ist nicht wirklich irgendetwas, was mit “Idee” zu tun hat.

    >und mindestens ein paar Jahre in der Blütezeit des eigenen Lebens sind futsch.

    Wenn die Leute z.B. Busfahrer oder Handyverkäufer geworden wären, wäre die Zeit genauso vergangen. So gesehen war das keine wesentliche Verschlechterung.

    >Mir wäre es das nicht wert gewesen ;)

    Ich selber hätte einfach keine Lust, vor VC- Gebern dauernd irgendwelche Powerpoint- Präsentationen zu halten. Ich arbeite lieber einfach nur, ohne durch VC dabei gestört zu werden ;-).

  27. Pingback: Froodies: Unternehmens-MHD bereits abgelaufen? | netzkonsum.de



  28. Martin

    ich würde gerne wissen, warum eigentlich in den drei jahren bei froodies von den ehemaligen gründern nur noch einer da ist als GF und zwei neue GFs bestellt wurden. meine vermutung: lief wohl nicht und die investoren haben neue Geschäftsführer bestellt?!

    die downsite bei froodies derzeit finde ich extrem unprofessionell. sieht ziemlich nach ad hoc abschaltung aus.



  29. Martin

    ein beitrag zum “Kundenservice” von froodies:
    http://de.reclabox.com/beschwerde/47973-froodies-duesseldorf-gutscheineinloesung-erfolgte-nicht-als-betrueger-bezichtigt

    kunden beleidigen und als “betrüger” bezeichnen ist grenzwertig…. da muss sich schon der GF selbst einschalten.

  30. Pingback: Aktuelles 22. Mai 2012



  31. Achim

    Ich kann der Mehrzahl an Leuten hier nur zustimmen. froodies wurde absolut überschätzt!



  32. Karl Breuer

    Für mich war die Pleite keine große Überraschung.
    Ich finde die Idee Super. Nur die Ausführung war schwach. Grade bei sensiblen Gütern wie Lebensmitteln muss große Sorgfalt an den Tag gelegt werden. Und dass haben Leiden die froodies leute nicht getan. Ich habe sehr schlechte erfahrungen mit denen gemacht. Die Ware war nicht wie zugesichert zugestellt worden, teilweise war die Kühlkette nicht nur unterbrochen, sondern schlicht nicht vorhanden( die Ware hatte bei Zustellung Raumtemperatur). Desweiteren ist man nicht professionell auf meine Beschwerde eingegangen, sondern man hat mir gesagt “das könne passieren” und “es sei halt schwer mit der Kühlkette”.
    Nach der dritten Bestellung habe ich mit einen anderen Anbieter gesucht und bin Super zufrieden. Geht also doch!!!

  33. Also ich als ehemaliger Kunde vermisse Froodies sehr, denn im Großen und Ganzen hat eigentlich immer alles gepaßt. Aber irgendwie war es klar, dass bei den geringen Margen im Einzelhandel und kostenloser Zustellung da nicht mehr viel Gewinn hängen bleiben kann. Wahrscheinlich hat man bei jeder Bestellung noch draufgezahlt. Nichts desto trotz hoffe ich, dass es bald einen würdigen Nachfolger gibt – die restlichen Angebot z.B. von Kaisers Tengelmann sind unbrauchbar wg. viel zu geringer Auswahl…

  34. Pingback: Die Probleme beim Lebensmittel-Onlinehandel

  35. Pingback: froodies bekommt keine zweite Chance – Insolventer Shop endgültig am Ende :: deutsche-startups.de

  36. Pingback: Offline! Start-ups, die 2012 bereits vom Markt verschwunden sind :: deutsche-startups.de

  37. Pingback: Eine der letzten Bastionen des Offline-Handels: Wie Onlinesupermärkten der Durchbruch gelingt » netzwertig.com

  38. Pingback: 2012 – Das vergangene Jahr in sechs, knackigen Listen :: deutsche-startups.de

  39. Pingback: Offline! Start-ups, die 2012 vom Markt verschwunden sind :: deutsche-startups.de

Aktuelle Meldungen

Alle